Master- und DiplomstudentInnen

Hier stellen unsere Master- und Diplomstudierenden ihre Abschlussarbeiten vor:


Ivo Tomedi

Ivo Tomedi

E-Mail: Ivo.Tomedi@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Rainout shelter: Analysen an Stämmen von Picea abies, Fagus sylvatica und Larix decidua bei Trockenstress während des Sommers

BetreuerInnen:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Durch den Klimawandel wird mit einer Zunahme von Trockenheitsereignissen gerechnet, wobei Bäume aufgrund ihres langjährigen Lebenszyklus besonders von diesem limitierenden Faktor betroffen sein werden. Die experimentellen Ansätze dazu basieren zumeist auf Labor-Experimenten oder Versuchen an getopften Jungpflanzen, während Untersuchungen an ausgewachsenen Bäumen aufwandsbedingt selten durchgeführt werden. Die Forschungsgruppe Ökophysiologie (Mayr) ist an zwei „Rainout Shelter“ Experimenten beteiligt: (i) „Kranzberg Forst Freising“ und (ii) „Kaserstattalm Stubaital“. Beiderorts wird seit einigen Jahren durch eine Abdeckung während der Sommermonate Trockenstress ausgelöst, die Testbäume werden dabei mit nicht gestressten Kontrollbäumen verglichen.
Im Rahmen dieser Masterarbeit sollen die standort- und artspezifischen Auswirkungen der sommerlichen Trockenheit auf die Stämme von Bäumen untersucht werden. Methodisch werden elektrotomographische Untersuchungen der Wasserverteilung im Xylem durchgeführt, zusätzlich sind (abhängig von zeitlichen Ressourcen) Messungen zur Hydraulik und mechanischen Stabilität vorgesehen. Im Kranzberg Forst Freising werden diese Methoden an Individuen der Arten Picea abies und Fagus sylvatica bzw. an der Kaserstattalm an Picea abies und Larix decidua durchgeführt. An beiden Standorten kann die vorhandene Infrastruktur (Rainout Shelter Installationen, Stromversorgung etc.) genutzt und auf vorhandene Daten (Charakterisierung Messbäume, Messungen aus Vorjahren etc.) zurückgegriffen werden. Im Kranzberg Forst kann die heuer geplante Wiederbewässerung genutzt werden, um Messungen vor und nach der Bewässerung zu vergleichen.






Charlotte Permann

Charlotte Permann

E-Mail: Charlotte.Permann@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Zellphysiologische Untersuchungen von Zygnema cricumcarinatum (SAG 698-1a und 698 1b) zur Konjugationsfähgkeit und Vergleich zu Freilandproben

BetreuerInnen:
Andreas Holzinger, FG Zellbiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

In dieser Masterarbeit sollen drei wichtige Fragestellungen zur Physiologie und Zellbiologie von streptophytischen Grünalgen bearbeitet werden. A) Strukturelle und physiologische Charakterisierung von Zygnema cricumcarinatum SAG Stämmen 698-1a und 698-1b, B) Versuche zur Konjugation dieser beiden Stämme, C) Feldbeprobungen um konjugierende bzw. Zygoten von Zygnematophyceen zu finden.

ad A) Die von der SAG (Sammlung für Algenkulturen, Göttingen) bestellten Isolate sollen morphologisch per Licht- und Elektronenmikroskop charakterisiert werden. Es ist zu klären, ob 1a eine ‚Mischkultur‘ ist, ggf. sind von den unterschiedlichen Stämmen Subkulturen anzulegen. Die Algen müssen regelmäßig überimpft werden und die Entwicklung der Kultur in zeitlicher Abfolge dokumentiert. Die physiologische Charakterisierung kann einfache Parameter wie Bestimmung des effective Quantum yield (Y PSII), Sauerstoffmessungen etc. beinhalten. Durchführung einfacher Färbetechniken zur Bestimmung der Kerngrößen o.ä.

ad B) Es wurde ursprünglich beschrieben, dass diese beiden Stämme konjugieren können, was aber durch neuere Versuche nicht wiederholt werden konnte. Da ungeklärt ist, ob die Stämme ihre Fähigkeit zur Konjugation verloren haben oder nur nicht die geeigneten Bedingungen angewandt wurden, sollen Experimente zur Konjugation durchgeführt werden. Dabei sollen die Kulturbedingungen variiert werden oder z.B. Phytohormone angewendet werden.

ad C) Da im Freiland (Kühtai, Obergurgl) immer wieder unterschiedliche konjugierende Zygnematophyceaen gefunden wurden, sollen Aufsammlungen durchgeführt werden und das entsprechende Material photographisch dokumentiert und bestimmt werden. Die Zygoten sollten über einen längeren Zeitraum beobachtet und zur Reife gebracht werden. Die Zygotenwand sollte danach im Transmissionselektronenmikroskop untersucht werden.






Elisa La Regina

Elisa La Regina

E-Mail: Elisa.La-Regina@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Heat resistance of foothill and alpine ecotypes of A. arenosa originating from 16 different populations (and the direct application at school)

BetreuerInnen:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

In mountain areas, habitat heterogeneity can lead to the formation of new ecotypes. This is the case for Arabidopsis arenosa (L.) Lawalrée, a species that is widely distributed in the Alps and Carpathians. Several genetically distinct high alpine populations have evolved from their respective foothill populations. At natural sites, individuals from these populations differ in their phenotype. Whether these phenotypic differences are stable, i.e. adaptive, or of acclimative nature is unknown. A. arenosa, is an extremophyte. The heat resistance of the species is currently unknown.
In this diploma thesis, ecotypic differentiation of heat resistance of A. arenosa under the influence of foothill and alpine environmental conditions is investigated on plants cultivated in common gardens. This should yield stable adaptative or acclimative traits related to heat resistance.
In the didactical part of the thesis this topic will be prepared age group specific for school education.

The Diploma thesis is part of the FWF Project P31027-BBL.






Nils Bertol

Nils Bertol

E-Mail: Nils.Bertol@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Pflanzengesellschaften entlang von Höhentransekten im Bereich der GLORIA-Gipfel in den Dolomiten

BetreuerInnen:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Hochalpine Arten reagieren sehr sensibel auf den Klimawandel. Es wird erwartet, dass bis Ende des 21. Jahrhunderts, aufgrund des Konkurrenzkampfes mit eindringenden Arten aus niederen Höhenlagen, bis zu 50 % der Hochgebirgsarten aussterben werden. Diese Masterarbeit setzt das 2001 gestartete Monitoring auf den GLORIA-Gipfeln in den Dolomiten fort und analysiert die Pflanzengesellschaften auf den Südhängen von der Waldgrenze bis zu den GLORIA-Dauerflächen. Die bisherigen Ergebnisse des GLORIA-Projektes zeigen, dass sich vor allem auf den Südhängen die stärksten Veränderungen abspielen. Ziel ist es, die potentielle Migration von Arten und Artengruppen Richtung Gipfel aufzuzeigen und Informationen über ihre Verteilung auf den Hängen zu erhalten.






Maximilian Lübben

Maximilian Lübben

E-Mail: Maximilian.Luebben@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Vegetationskundliche Untersuchung der Trockenrasen im Unteren, Mittleren und Oberen Vinschgau

BetreuerInnen:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Die Trockenrasen im inneralpinen Trockengürtel sind postglazial entstanden und beherbergen auf Grund ihrer biogeographischen Lage und Topographie eine einzigartige und vielfältige Flora. Sie sind ihres floristischen als auch faunistischen Reichtums wegen, besonders wertvolle und schützenswerte Lebensräume. Die sog. Vinschgauer Leiten stellen dabei die bedeutendsten inneralpinen Trockenrasen der Ostalpen dar.
In der Vergangenheit wurden im Rahmen von drei Dissertationen aus den 60er und 70er Jahren vegetationskundliche Kartierungen unternommen, sodass eine sehr umfassende Vegetationskarte der Vinschgauer Trockenrasen vorhanden ist. Um ein aktuelles Bild über die Trockenrasen im Vinschgau zu erhalten und etwaige Vegetationsveränderungen zu erfassen, ist eine Wiederholung der Aufnahmen nötig, die mit dieser Masterarbeit in Teilen angestrebt ist.






Sandra Kistl

Sandra Kistl

E-Mail: Sandra.Kistl@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Neophyten als Trachtpflanzen bei Apis mellifera: eine Fallstudie im Raum Kundl (Tirol)

BetreuerInnen:
Klaus Oeggl, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Das Vorkommen von Neophyten wird meist als negativ empfunden, da diese massenhaft auftreten können und so die heimische Flora verdrängen. Vom invasiven Auftreten dieser Pflanzen könnten jedoch Insekten wie Apis mellifera profitieren, da die gebietsfremden Pflanzen teilweise eine sehr hohe Pollen- und Nektarproduktion mit hohem Zuckergehalt aufweisen. In dieser Studie wird die Verbreitung einzelner Neophyten-Arten (Buddleja davidii, Fallopia japonica, F. bohemica, F. sachalinensis, Impatiens glandulifera, I. parviflora und Senecio inaequidens) in der Vegetation im Raum Kundl (Tirol) und ihre Rolle als Trachtpflanzen für Apis mellifera untersucht. Im Detail werden folgende Fragestellungen behandelt: i) ob Apis mellifera carnica Pollen der genannten Neophyten-Arten sammelt und ii) welchen Anteil dieser in der gesammelten Pollenflora bzw. im Honig ausmacht.






Jacob Geier

Jacob Geier

E-Mail: Jacob.Geier@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Pollen Provenience in Honey Bee Pollen Panties from the Meran Region, South Tyrol

BetreuerInnen:
Jean Nicolas Haas, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Pollen spielt als einzige Proteinquelle eine wichtige Rolle in der Ernährung der Europäischen Honigbiene (Apis mellifera). In Gebieten mit einer intensiven Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln kann es jedoch zu einer Kontamination des Pollens mit solchen teilweise bienengefährlichen Stoffen kommen. Dies kann wiederum Auswirkungen auf die Vitalität von Bienenvölkern haben, welche solchen kontaminierten Pollen sammeln.
In einem Projekt des land- und forstwirtschaftlichen Versuchszentrums Laimburg wurden Rückstände von verschiedenen Pflanzenschutzmitteln auf den von Bienen gesammelten Pollen nachgewiesen. Ziel dieser Arbeit ist es nun, durch eine morphologische Bestimmung des Pollens zusammen mit Vegetationsaufnahmen eine Auskunft über die Herkunft desselben zu geben. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei in der Unterscheidung von Arten, die in Obstkulturen vorkommen und Arten, die nicht an solchen Standorten auftreten.






Dennis Schröter

Dennis Schröter

E-Mail: Dennis.Schroeter@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Hitzeresistenz von Knospen alpiner Baumarten

BetreuerInnen:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:
Das Waldbrandrisiko wird, selbst in humiden Gebieten wie den Zentralalpen, mit fortschreitendem Klimawandel immer größer. Das Wissen um die Widerstandsfähigkeit zentraleuropäischer Bäume gegenüber Waldbränden ist jedoch sehr gering. Im Rahmen der Masterarbeit soll die thermische Verwundbarkeit und der Isolationsschutz der Knospen von Baumarten alpiner Ökosysteme (Abies alba, Larix decidua, Picea abies, Pinus sylvestris, Pinus cembra, Acer pseudoplatanus, Betula pendula, Fagus sylvatica, Fraxinus excelsior, Sorbus aucuparia) untersucht werden. Mit Hilfe der Electrolyte – Leakage – Methode (ELM) soll die Hitzeschädigung der Knospen bei verschiedenen Temperaturen quantifiziert und kritische Schwellenwerte modelliert werden. Die Isolationseigenschaften werden durch das Erhitzen der Knospen in einer experimentellen Temperaturfahne (200 °C) getestet. Zusätzlich werden Parameter wie Knospenentwicklung, Wassergehalt, Dichte, Knospenoberfläche und -durchmesser aufgenommen um spezifische Aussagen zum Isolationsverhalten treffen zu können. Die Erhebungen sollen helfen, das Risiko von Hitzeschäden der Knospen bei Waldbränden abzuschätzen.






Patrick Fleischer

Patrick Fleischer

E-Mail: Patrick.Fleischer@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Pre- and post-harvest stress treatments of Primula veris and analysis of phytochemical implications

BetreuerInnen:
Ilse Kranner, FG Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:
Pflanzen als Arzneimittel sind nicht nur traditionell in Verwendung, sondern auch zunehmend im Fokus universitärer und privater pharmazeutischer Forschung. Diese Arbeit wird in Kooperation und mit Finanzierung der Bionorica research GmbH durchgeführt. Diese Masterarbeit soll sich mit der echten Schlüsselblume (Primula veris) beschäftigen, die als Stammpflanze der pharmazeutischen Drogen Primulae flos cum calycibus (P. veris Blüten) und Primulae radix (Primelwurzeln) dient. Im Rahmen der Arbeit werden P. veris-Pflanzen verschiedenen Stressfaktoren wie UV-Licht, Trockenstress (vor und nach Ernte) oder Änderungen des Boden-pH-Wertes ausgesetzt. Die Auswirkungen auf das phytochemische Profil der Pflanzen werden hauptsächlich mittels multivariater Auswertung von LC-MS-Daten (Flüssigchromatographie, gekoppelt mit einem hochauflösenden Massenspektrometer) ermittelt.






Joelle Kröll

Joelle Kröll

E-Mail: Joelle.Kroell@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Speziation, Introgression und morphologische Variabilität in der in den Pyrenäen endemischen Art Saxifraga pubescens

BetreuerInnen:
Peter Schönswetter, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck
Pau Carnicero Campmany, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Saxifraga pubescens ist eine alpine Pflanze, die in den Pyrenäen endemisch ist und an Bergkämmen, Gipfeln und freiliegenden Gesteinen in den höchsten Bereichen des Gebirges vorkommt. Laut lokalen Bestimmungsbüchern gibt es zwei Unterarten mit allopatrischer Verteilung: subsp. pubescens und subsp. iratiana. Kürzlich durchgeführte Feldstudien haben jedoch gezeigt, dass 1) Populationen mit unklarer Identifizierung und 2) ein nicht allopatrisches Verteilungsmuster zwischen den beiden Unterarten gegeben ist. Darüber hinaus scheint eine Hybridisierung mit anderen gemeinsam vorkommenden Saxifraga-Arten zu erfolgen. Saxifraga pubescens ist eine gute Modellart, um zur wenig bekannten biogeographischen Geschichte der alpinen Pflanzen der Pyrenäen beizutragen. Da die Art in einigen Gebieten sowohl in Spanien als auch in Frankreich geschützt ist, muss die intraspezifische Systematik von S. pubescens geklärt werden. Mit der vorliegenden Masterarbeit werden molekulare und morphologische Daten zusammengefasst, um auf die evolutionäre und biogeographische Geschichte der Art zu schließen und einen kongruenten Systematikrahmen zu schaffen. Außerdem werden Artenverteilungsmodelle (SDMs) verwendet, um die ökologischen Präferenzen der Art und ihrer Unterarten zu klären und über ihre zukünftige Erhaltung im Kontext des Klimawandels zu diskutieren






Alexander Flörl

Alexander Flörl

E-Mail: Alexander.Floerl@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Ice management and freeze-dehydration of plants

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Die Untersuchungen sind in das FWF Projekt P30139-B32 eingebunden und sollen klären, inwieweit die Zellwandelastizität eine Rolle für die Zellentwässerung beim Gewebegefrieren spielt. Dazu wird das Gefrierverhalten von Mesophyllzellen von Pflanzenarten mit kontrastierender Blattanatomie untersucht.
Blattanatomische Parameter, wie Zellgrößen, Zellwanddicken, und Interzellularenvolumen (u.a.) werden quantifiziert. Über die Druck-Volumen-Technik wird die Zellwandelastizität psychrometrisch erfasst.
Die Dynamik und das Ausmaß der Gefriercythorrhyse diverser Mesophyllzellen wird cryomikroskopisch erfasst und soll mit den strukturellen Parametern in Beziehung gesetzt werden.






Anna-Lena Strasser

Anna-Lena Strasser

E-Mail: Anna-Lena.Strasser@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Ice management and freeze-dehydration of plant cells

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Im Rahmen dieser Diplomarbeit werden fundierte Kenntnisse zum Gefrierverhalten von Trachycarpus fortunei und Pinus mugo erworben. Pflanzen sind sessil und den abiotischen Umweltfaktoren, wie zum Beispiel Frost in vollem Ausmaß ausgesetzt.
Diese Thematik wird im didaktischen Teil altergruppenspezifisch für den Unterricht aufbereitet.
Die Forschung ist in das FWF Projekt P30139-B32 eingebunden.






Dominik Regele

Dominik Regele

E-Mail: Dominik.Regele@uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Do morphology and genetics allow for the discrimination of two entities in the alpine cloudberries (Vaccinium uliginosum agg., Ericaceae)

Betreuer:
Peter Schönswetter, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Die Rauschbeere (Vaccinium uliginosum agg.) ist ein Zwergstrauch, der in Hochmooren und in alpinen Zwergstrauchheiden häufig vorkommt. Die Pflanzen sehen je nach Standort sehr unterschiedlich aus, aber es war lange nicht klar, ob es sich dabei um unterschiedliche Arten handelt, oder ob die Ökologie den Phänotypen so stark prägt. Dementsprechend widersprüchlich wurden die beiden Gruppen in der Literatur geführt.
Deshalb haben wir, zusammen mit Michael Grünebach, einem Diplomstudenten von Brigitta Erschbamer, Individuen aus vielen Populationen vom Alpenvorland bis an den südlichen Alpenrand gesammelt. Ich habe im Rahmen meiner praktischen Arbeit genetische Marker untersucht, Genomgrößen mittels Flow-Zytometrie bestimmt und morphologische Merkmale wie Blatt-Dimensionen gemessen, sowie diese Daten anschließend ausgewertet.
Die statistische Aufarbeitung der ökologischen und pflanzensoziologischen Daten aus dem Freiland in Kombination mit genetischen Analysen und Messungen von morphologischen Merkmalen erlaubten es, eine erste Antwort auf diese Frage zu geben: Es handelt sich um zwei genetisch getrennte Gruppen, die aber in einem Übergangsgebiet aufeinandertreffen und sich dort durch ökologische Einflüsse zum Verwechseln ähnlich sehen.

Publikationen:






Matthias Hepp

Matthias Hepp

E-Mail: Matthias.Hepp@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Muster im Keimungsverhalten ausgewählter alpiner Pflanzen.

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, Populationsbiologie und Vegetationsökologie

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Weitere Infos folgen in Kürze.





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Iris Trenkwalder

E-Mail: Iris.Trenkwalder@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Die Pflanzengesellschaften der Texelgruppe entlang von Höhengradienten und deren Veränderung über die Zeit

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, Populationsbiologie und Vegetationsökologie

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Beschreibung der Arbeit:

Aufgrund des Klimawandels ändert sich das Vegetationsmuster der alpinen Stufe. Diese Veränderungen werden im Zuge dieser Masterarbeit auf der Ebene von Pflanzengesellschaften untersucht. Dazu werden Vegetationsaufnahmen in der Texelgruppe (Südtirol) durchgeführt und mit früheren Aufnahmen verglichen.





Andreas Guggenberger

Andreas Guggenberger

E-Mail: Andreas.Guggenberger@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Anfälligkeit der Fichte gegenüber Chrysomyxa rhododendri: Auswirkungen von Trockenstress auf die Pathogen-Abwehr.

BetreuerInnen:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck
Andrea Ganthaler, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Seit einigen Jahren werden im Bereich der Waldgrenze zunehmend Infektionen der Fichte (Picea abies) durch den Fichtennadelblasenrost (Chrysomyxa rhododendri) beobachtet. Zudem melden Waldaufseher des Öfteren gravierende Probleme mit der natürlichen Regeneration und Wiederaufforstung subalpiner Fichtenwälder. Die Infektion verursacht eine charakteristische Vergilbung der jungen, diesjährigen Nadeln im Sommer und führt zum deren Abwurf im Herbst.
Markante Folgen sind einerseits Krüppelwuchs befallener Bäume und Einbußen im Zuwachs und Holzertrag. Andererseits wird insbesondere der Erhalt von Schutzwäldern durch einen wiederholten und starken Befall beeinträchtigt. Da der Lebenszyklus des Fichtennadelblasenrosts einen Wirtwechsel zwischen Alpenrosen (Rhododenron ferrugineum & R. hirsutum) und der Fichte aufweist und auf Alpenrosen als Hauptwirt angewiesen ist, verursachen unteranderem die wachsenden Alpenrosen-Bestände den beobachteten Befalls-Anstieg. Als weitere Ursache werden veränderte klimatische Verhältnisse, wie die Zunahme von ausgeprägten Trockenstressperioden in den Alpen, vermutet.

Im Zuge meiner Abschlussarbeit untersuche ich die Auswirkungen von Trockenstress und Nährstoffversorgung auf die Anfälligkeit von Fichtensämlingen gegenüber Chrysomyxa rhododendri. Hierfür betreue ich ein Infektions-Experiment, führe zur Quantifizierung der Infektionsintensität Bildanalysen durch und erhebe Konzentrationen von ausgewählten Phenolen. Da diese sowohl von abiotischem, als auch biotischem Stress beeinflusst werden und potenziell pilzhemmend wirken, könnte die Bestimmung von phenolischen Inhaltstoffen mittels Massenspektrometrie einen möglichen Zusammenhang zwischen Infektion und ausgeprägtem Trockenstress erklären.






Helmut Heinzl

Helmut Heinzl

E-Mail: Helmut.Heinzl@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Dormanz und Frosthärte von Überwinterungsknospen von Fagus sylvatica und Alnus alnobetula.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

An Überwinterungsknopsen von Fagus sylvatica und Alnus alnobetula wird im saisonalen Verlauf der Dormanzzustand (Endo- versus Ecodormanz) parallel mit der Frosthärte bestimmt. Dadurch sollte ein möglicher Zusammenhang bzw. Unabhängigkeit zwischen Dormanzzustand und Frosthärte sichtbar werden. Durch gezielte Enthärtungsbehandlungen werden Warmwettereinbrüche simuliert. Dadurch wird die Dynamik der Frostenthärtung und damit eine potentielle Frostschädigungsgefahr in einem sich wandelnden Klima abschätzbar.





Tanja Schäfernolte

Tanja Schäfernolte

E-Mail: Tanja.Schaefernolte@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Gefrierverhalten und Ursache von Frostschädigung von Blättern unterschiedlichen biomischen Ursprungs.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

Eingebunden in das FWF Projekt P30139-B32 werden drei unterschiedlich eistolerante Arten (Ranunculus glacialis, Citrus limon, und Solanum tuberosum) mit unterschiedlichem biomischem Ursprung hinsichtlich ihres Gefrierverhaltens verglichen. Während für eissensitive Arten jede Form von Eisbildung im Gewebe letal ist, tolerieren eistolerante Arten eine Gefrierentwässerung oder überleben tiefunterkühlt. Mithilfe von Gefriermikroskopie und Infrarot-Temperaturmessungen werden Eisausbreitung und physiologische Veränderungen während des Gefrierprozesses beobachtet. Aufzeichnung der Blattanatomie und psychrometrische Messungen sollen Aufschluss über die Zellwandelastizität und die derzeit wenig bekannten Mechanismen für Gefriertoleranz liefern. Zusätzlich wird das Gefrierverhalten in situ mit mikrometeorologischen Messungen dokumentiert.





Kristina Monitzer

Kristina Monitzer

E-Mail: Kristina.Monitzer@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Translozierte Eisbildung in Knospen heimischer Baumarten (und die direkte Anwendung für den Unterricht)

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

Fast 90 % der heimischen Gehölze haben Überwinterungsknospen, die das Gefrieren im Winter eisfrei und tiefunterkühlt überleben. Wie das funktioniert, wird praktisch nicht verstanden. Das Gefrierverhalten und die translozierte Eisbildung werden für Überwinterungsknospen ausgewählter Holzpflanzen untersucht. Orte der Eisbildung im Bereich der Knospen, sowie tiefunterkühlende Gewebe, werden cryomikroskopisch und mit hochauflösender Infrarot-Thermografie lokalisiert. Die Ergebnisse sollen ein Verständnis über die Überlebensstrategien von Knospen heimischer Gehölze liefern.






Melissa Sehrt

Melissa Sehrt

E-Mail: Melissa.Sehrt@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Palynological reconstruction of the Late-Glacial to Holocene flora, vegetation and landscape changes in the Northern Lake Attersee region (Austria) and climatic variability based on the past abundance of the annual water plant Najas flexilis.

Betreuer:
Jean Nicolas Haas, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck
Univ.-Prof. Michael Strasser, FG Sedimentary Geology, Institut für Geologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Palynological and plant macrofossil analyses were performed on a 538 cm long clay, lake marl, gyttja and peat stratigraphy at Gerlhamer Moor (Salzkammergut, Upper Austria) northwest of Lake Attersee allowing the reconstruction of the past regional flora, vegetation and landscape development (including fire history). Recurrent sedimentological changes revealed by rapid increases in organic matters and by distinct in chemical element distribution measured by X-ray Fluorescence (XRF) core scanning anaylses, as well as the seed remains of thermophilic water plants such as from the bushy pondweed Najas flexilis implied changing lake water levels due to regional to global climatic warming and hydrological changes. Given that Najas flexilis belongs to the extinct species in Austria and to the red list species in Europe this study highlights the ecological parameters necessary for its growth during the Holocene and before local extinction, which in turn may be of high relevance to nature protection issues and possible intentional planting of this water plant in the future.






Alumni seit 2006

Die folgenden Alumni haben ihre Diplom- bzw. Masterarbeit am Institut für Botanik abgeschlossen:

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Vanessa Gamper

Vanessa Gamper

E-Mail: Vanessa.Gamper@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss von Klimafaktoren auf das Wachstum von Koniferen im Schnalstal

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Im Rahmen der Diplomarbeit soll die baumartenspezifische Wachstumsreaktion auf Klimafaktoren sowie Klimaextreme durch Anwendung dendroökologischer Methoden untersucht werden.
Das wesentliche Ziel ist es, artenspezifische Beziehungen zwischen Wachstum und Klima zu erheben. Außerdem soll eine vereinfachte Methode zur Umsetzung in der Schule aufgezeigt werden.






Gerold Krischker

Gerold Krischker

E-Mail: Gerold.Krischker@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Feinbau von Xylemparenchymzellen (XPZ) im Splintholz von Hölzern mit unterschied-lichem Frostresistenzmechanismus (und die direkte Anwendung für den Unterricht)

BetreuerInnen:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie

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Beschreibung der Arbeit:

Xylemparenchymzellen (XPZ) sind die einzig lebenden Zellen im Splintholz. Zwei unterschiedliche Frostresistenzmechanismen für XPZ wurden bei insgesamt 48 Gehölzen gefunden (Kirchler 2016, Thialer 2017). XPZ überleben entweder tiefunterkühlt (69%) oder vermutlich durch Gefrierdehydrierung bei extrazellulärer Eisbildung (31%). Tiefunterkühlung (supercooling) kann XPZ aber nur bis ca. -40°C (im extrem -50°C) vor Frostschädigung schützen, während Gefrierdehydrierung Zellen noch viel niedrigere Fröste überleben lässt. Die Verbreitung von tiefunterkühlenden Gehölzen ist dadurch auf Region mit Frösten >-50°C beschränkt.
Ziel der Diplomarbeit ist es, cytologische und anatomische (Strahlenarchitektur, Zellgröße, Zellwanddicke und –struktur, Tüpfelbau) Charakteristika bei ausgewählten Baumarten zu erheben, deren XPZ entweder tiefunterkühlend oder durch Gefrierdehydrierung überleben. Die Ergebnisse sollten letztlich strukturelle Voraussetzungen für Tiefunter-kühlbarkeit bei XPZ liefern.





Moritz Falch

Moritz Falch

E-Mail: Moritz.Falch@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Diversifizierung und Evolution von Euphorbia myrsinites (Euphorbiaceae) mit Einbeziehung fachdidaktischer Aspekte.

Betreuer:
Božo Frajman, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Euphorbia (Euphorbiaceae) ist mit über 2150 Arten eine der weltweit größten Gattungen von Blütenpflanzen. Die Mittelmeer- und Irano-Turanische Regionen sind Diversifikations-zentren von Euphorbia subg. Esula, eine der vier evolutionären Hauptlinien der Euphorbiaceae, die aus 600 Arten besteht. Vierzehn von ihnen gehören zu E. sect. Myrsiniteae, die sich im Pleistozän diversifizierten und sich über ein großes Gebiet ausbreiteten, das von Marokko und der iberischen Halbinsel bis zum Iran reichte. Eine der am weitesten verbreiteten Arten ist E. myrsinites.
Ziel meiner Diplomarbeit ist es, Diversifizierung und phylogeographische Muster innerhalb von E. myrsinites im östlichen Mittelmeer zu untersuchen mit besonderem Fokus auf amphi-adriatische und amphi-ägäische Verbindungen. Insgesamt wurden 59 Populationen gesammelt und ihre Beziehungen mit molekularen Methoden (AFLP-Fingerprinting und DNA-Sequenzierung) sowie relativen Genomgrößenschätzungen evaluiert. Mit dieser Studie wollen wir zu einem besseren Verständnis der Diversifizierung von Pflanzen im östlichen Mittelmeerraum beitragen.






Jasmin Lindner

Jasmin Lindner

E-Mail: Jasmin.Lindner@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Ice management and freeze-dehydration of plants

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Die Untersuchungen sind in das FWF Projekt P30139-B32 eingebunden und sollen klären, inwieweit die Zellwandelastizität eine Rolle für die Zellentwässerung beim Gewebegefrieren spielt. Dazu wird das Gefrierverhalten von Mesophyllzellen von Pflanzenarten mit kontrastierender Blattanatomie untersucht.
Blattanatomische Parameter, wie Zellgrößen, Zellwanddicken, und Interzellularenvolumen (u.a.) werden quantifiziert. Über die Druck-Volumen-Technik wird die Zellwandelastizität psychrometrisch erfasst.
Die Dynamik und das Ausmaß der Gefriercythorrhyse diverser Mesophyllzellen wird cryomikroskopisch erfasst und soll mit den strukturellen Parametern in Beziehung gesetzt werden.






Sandra Plangger

Sandra Plangger

E-Mail: Sandra.Plangger@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Gefrierverhalten der Mesophyllzellen von Galanthus nivalis und Vinca minor (und die direkte Anwendung für den Unterricht)

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

Die Untersuchungen sind in das FWF Projekt P30139-B32 eingebunden und sollen klären, inwieweit die Zellwandelastizität eine Rolle für die Zellentwässerung beim Gewebegefrieren spielt. Dazu wird das Gefrierverhalten von Mesophyllzellen von Pflanzenarten mit kontrastierender Blattanatomie untersucht. Blattanatomische Parameter, wie Zellgrößen, Zellwanddicken, und Interzellularenvolumen (u.a.) werden quantifiziert. Über die Druck-Volumen-Technik wird die Zellwandelastizität psychrometrisch erfasst. Die Dynamik und das Ausmaß der Gefriercythorrhyse diverser Mesophyllzellen wird cryomikroskopisch erfasst und soll mit den strukturellen Parametern in Beziehung gesetzt werden.





Viktoria Thoma

Viktoria Thoma

E-Mail: Viktoria.Thoma@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Gefrierverhalten von Mesophyllzellen bei Leucojum vernum und Hedera Helix.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Weitere Infos folgen in Kürze.






Jenni-Marlen Sabena Pohlin

Jenni-Marlen Sabena Pohlin

E-Mail: Jenni-Marlen.Pohlin@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Saisonale und seehöhenabhängige Variabilität der Sommerfrosthärte von Plantago major, Pinus mugo, Rhododendron ferrugineum, Saxifraga exarata, Saxifraga paniculata, Vaccinium myrtillus, sowie eine fachdidaktische Aufbereitung für den Biologieunterricht.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

Frost ist einer der wichtigsten abiotischen Stressfaktoren, welcher die Verbreitung und das Wachstum von Pflanzen maßgeblich beeinflusst. Im alpinen Lebensraum tritt er während des gesamten Jahres auf, wobei seine Dauer und Intensität mit steigender Seehöhe zunimmt. Einige Pflanzen haben eine Reihe von Möglichkeiten entwickelt, um Frostereignisse zu überstehen. Eine davon ist die Frosttoleranz durch Frostabhärtung. Bis dato ist nur wenig über die saisonale und seehöhenabhängige Variabilität der Sommerfrosthärte bekannt.
In den Monaten von Juni bis August wird die Sommerfrosthärte von Blättern von Plantago major (Breitwegerich), Pinus mugo (Bergkiefer), Rhododendron ferrugineum (Rostblättrige Alpenrose), Saxifraga exarata (Furchen-Steinbrech), Saxifraga paniculata (Rispen-Steinbrech) und Vaccinium myrtillus (Heidelbeere) mit unterschiedlicher Höhenverbreitung (600-3200m) untersucht. Dabei werden Blätter der jeweiligen Art kontrollierten, simulierten Nachtfrösten ausgesetzt. Danach wird mittels Chlorophyllfluoreszenzmessung ihre Vitalität bestimmt, um die aktuelle Frosthärte zu bestimmen.





Barbara Reier

Barbara Reier

E-Mail: Barbara.Reier@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Dormanz und Frosthärte von Überwinterungsknospen von Acer platanoides und Sambucus nigra.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

An Überwinterungsknospen von Acer platanoides und Sambucus nigra wird im saisonalen Verlauf der Dormanzzustand (Endo- versus Ecodormanz) parallel mit der Frosthärte be-stimmt. Dadurch sollte ein möglicher Zusammenhang bzw. Unabhängigkeit zwischen Dor-manzzustand und Frostabhärtung sichtbar werden. Durch gezielte Enthärtungsbehandlungen werden Warmwettereinbrüche simuliert, um die Dynamik der Frostenthärtung und damit die potentielle Frostschädigungsgefahr in einem sich wandelnden Klima abzuschätzen.





Theresa Baur

Theresa Baur

E-Mail: Theresa.Baur@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Role of reactive electrophile species in high light signalling in Chlamydomonas reinhardtii.

Betreuerin:
Ilse Kranner, Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen

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Beschreibung der Arbeit:

Für Pflanzen ist Licht lebensnotwendig, jedoch kann ihnen zu viel Licht auch schaden, da dadurch beispielsweise Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) entstehen können. Deshalb haben Pflanzen mehrere Abwehrmechanismen entwickelt, die sie vor zu viel Licht oder dessen Auswirkungen schützen. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie die Menge an auftreffendem Licht wahrnehmen und Signale an den Zellkern weiterleiten können, wo dann Gene hinauf- oder hinabreguliert werden.
Ein mögliches Signal ist Singulettsauerstoff, eine ROS, die vor allem bei der Photosynthese entsteht. Jedoch ist Singulettsauerstoff so kurzlebig und reaktiv, dass er den Weg vom Chloroplast bis zum Zellkern kaum schaffen kann. Allerdings kann er mehrfach ungesättigte Fettsäuren in den Membranen der Chloroplasten oxidieren, die dann in kleinere Fragmente zerfallen können. Manche dieser Fragmente, die Reaktiven Elektrophilen Spezies (RES), sind nicht minder reaktiv und das mögliche Bindeglied in der Signalweiterleitung zwischen Chloroplast und Zellkern.
Im Rahmen meiner Masterarbeit versuche ich nun herauszufinden, welche RES unter Starklichtbedingungen in der Modellalge Chlamydomonas reinhardtii entstehen und welche Auswirkungen sie auf die Physiologie der Zellen haben, wenn sie von außen zugegeben werden. Zum Abschluss werden die Auswirkungen der vielversprechendsten RES auf die Genexpression im Rahmen einer Transkriptomanalyse evaluiert.





Lisa Silbernagl

Lisa Silbernagl

Titel der Abschlussarbeit:
Ploidy level and flower morphology, but neither vegetative characters nor habitat ecology allow for discrimination of genetically divergent, co-occurring diploid and tetraploid cytotypes of Vaccinium uliginosum s. lat. (Ericaceae) in the central Eastern Alps.

Betreuer:
Peter Schönswetter, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Das Vaccinium uliginosum agg. ist ein zirkumpolar, holarktisch verbreiteter, polyploider Komplex mit schwieriger Taxonomie. Die beiden in Österreich heimischen Taxa werden traditionell als Arten geführt, Vaccinium uliginosum L. und Vaccinium gaultherioides BIGELOW, die sich nach der Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol nicht nur in ihrer Ploidiestufe, sondern auch morphologisch und ökologisch unterscheiden sollten. Eine vorangehende Arbeit konnte zeigen, dass eine klare genetische Differenzierung zwischen den Ploidiestufen besteht, viele der in der Exkursionsflora genannten Merkmale aber zumindest im Alpenraum nicht zur Unterscheidung der beiden Taxa dienen. Außerdem ist die ökologische Unterscheidung in eine Tieflandsippe, die in Mooren vorkommt und eine Sippe der alpinen Zwergstrauchheiden nicht haltbar.
Vielmehr sind diploide Individuen zwar auf die subalpine bis alpine Stufe beschränkt, tetraploide kommen aber sowohl in Tallagen als auch in Zwergstrauchheiden vor und bilden auch gemischte Populationen mit den diploiden. Diese gemischten Populationen bieten nicht nur ideale Möglichkeiten um morphologische Unterschiede weitgehend unabhängig von ökologischen Einflüssen zu klären, sondern auch das Verhalten zweier Zytotypen in sekundären Kontaktzonen zu erforschen. Methodisch wurden dabei Vegetationsaufnahmen, Morphometrie, Durchflusszytometrie und genetische Analysen wie AFLPs und Sequenzierung von Plastiden-DNA durchgeführt.




Clemens Maylandt

Clemens Maylandt

Titel der Abschlussarbeit:
An integrative approach to disentangle the diversification of the widespread Eurasian steppe plant Astragalus onobrychis (Fabaceae)

BetreuerInnen:
Peter Schönswetter, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck
Eliška Záveská, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Astragalus onobrychis (Fabaceae) ist eine in Eurasien relativ häufig anzutreffende Steppenart. Die Verbreitung erstreckt sich von den französischen Alpen bis zum Altaigebirge in Sibirien. In diesem ausgedehnten Verbreitungsgebiet besiedelt A. onobrychis eine Fülle von ökologischen Nischen. Die Lebensräume erstecken sich von den extrazonalen Trockenrasen der Alpen, des Apennins, des Pannonikums, der Karpaten, der südlichen Balkanhalbinsel und Teilen der Schwarzmeerküste bis hin zu den flächenmäßig weiträumigen, zusammenhängenden zonalen pontischen Steppen. In der Literatur wurden drei Zytotypen (diploid, tetraploid, oktoploid) und zahlreiche intraspezifische Taxa beschrieben.

Neben der innerartlichen Variabilität und den daraus entstehenden Verwandtschaftsverhältnissen, interessierte uns die evolutionäre Geschichte von A. onobrychis, denn über raumzeitliche Dynamiken von Steppenarten ist bis heute vergleichsweise wenig bekannt. Diese Masterarbeit war in einem umfassenden vom FWF geförderten Projekt eingebunden, wo erstmals unterschiedliche Steppenbewohner (Pflanzen & Tiere) mittels moderner biogeographischer Methoden untersucht wurden.

Die Ergebnisse von molekularen (RAD Sequenzierung, Sanger Sequenzierung), zytologischen (Chromosomen-zählen, Flow-Cytometry) und morphologischen Untersuchungen zeichneten für A. onobrychis folgendes Bild:

  • Innerhalb der „Art“ A. onobrychis besteht eine erstaunliche genetische, zytologische und morphologische Vielfalt.
  • Die geographische Verbreitung korreliert mit den gefundenen Genotypen, Zytotypen und Morphotypen.
  • Die Vielfalt ist in den extrazonalen, fragmentierten Arealen (Pannonikum, Balkanhalbinsel, Apennin, Alpen) höher als in den zonalen Bereichen (Pontische Steppen).
  • Die europäischen und pontischen A. onobrychis Populationen stammen von kaukasischen Vorfahren ab
  • Hybridisierung und Polyploidisierung spielten eine bedeutende Rolle in der Evolution von A. onobrychis.
  • Wiederkehrende Perioden von Isolation und (sekundärem) Kontakt aufgrund von Klimaschwankungen während des Pleistozäns hatten einen starken Einfluss auf die Diversifikation von A. onobrychis.




Julia Hartmann

Julia Hartmann

Titel der Abschlussarbeit:
The Euphrasia minima group revisited: Is Euphrasia inopinata indeed endemic to the uppermost Ötztal?

Betreuer:
Peter Schönswetter, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Endemische Arten und ihre Verbreitung/ sind von besonderem Interesse für den Naturschutz und ihre Erforschung sollte uns vor allem im Hinblick auf den anthropogen verursachten Artenverlust ein Bedürfnis sein.
In meiner Masterarbeit überprüfte den Endemiten-Status von Euphrasia inopinata, einem in den Ötztaler Alpen heimischen Halbparasiten. Euphrasia (Augentrost) ist eine bestimmungstechnisch schwierige Gattung, welche in Europa durch annuelle Arten vertreten ist. Neben den großblütigen Tal-Arten gibt es eine Gruppe von kleinblütigen alpinen Vertretern, die ich im Zuge dieser Arbeit genauer untersucht habe.
Dafür wurde eine mögliche Migrationsroute von den eiszeitlichen Refugial-Bereichen westlich des Gardasees bis in die Ötztaler Alpen abgesucht. Die 72 gesammelten Populationen kleinblütiger Euphrasia wurden mittels Durchflusszytometrie, Morphometrie und Sequenzierung einer Chloroplasten-Sequenz untersucht und ergaben neben der Bestätigung des Endemiten-Status von E. inopinata, die Entdeckung eines unbekannten diploiden Augentrostes. Sie zeigte außerdem das Auftreten von Zwergformen von Tallagen-Arten im alpinen Raum auf und verdeutlichte das Verwechslungspotential dieser Zwergformen mit der häufigen tetraploiden Euphrasia minima.




Lena Nicklas

Lena Nicklas

Titel der Abschlussarbeit:
Alpenschwemmlinge am Tiroler Lech: Diversität und Verbreitung

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Andreas Bär

Andreas Bär

Titel der Abschlussarbeit:
Waldbrand: Hitzeeffekte auf Knospen und Xylem von Fichte, Föhre und Buche

BetreuerInnen:
Barbara Beikircher, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Im Alpenraum stellen frühjährliche Trockenperioden nach schneearmen Wintern ein besonderes Risiko für das Auftreten von Waldbränden dar, das Überleben von Bäumen hängt damit maßgeblich von der Hitzeresistenz der Knospen ab.Während einesWaldbrandes kommt es vor allem in Bereichen niederer Feuerintensitäten oft zu einer nur teilweisen Schädigung von Bäumen. Die überlebenden Bäume weisen jedoch häufig erhöhte Sterblichkeitsraten in den Folgejahren des Brandes auf („Post-Fire Mortality“). Es wird vermutet, dass dabei neben Kambiumnekrosen auch eine hitzeinduzierte Beeinträchtigung des hydraulischen Systems eine wichtige Rolle spielt. In der vorliegenden Arbeit sollte die Hitzeresistenz von Knospen und deren thermischen Isolationseigenschaften untersucht sowie die Auswirkungen von Hitze auf die hydraulische Sicherheit und Effizienz von heimischen Baumarten analysiert werden.
Die Untersuchungen wurden an Zweigen von Fichte (Picea abies L. Karst), Föhre (Pinus sylvestris L.) und Buche (Fagus sylvatica L.) durchgeführt. In Laborexperimenten wurden die Hitzeresistenz von Knospen mittels Electrolyte-Leakage-Methode sowie deren Isolationseigenschaften analysiert. Ebenfalls im Labor wurden die Auswirkungen von Hitze auf die Verwundbarkeit gegenüber trockenheitsinduzierten Embolien (P50; Wasserpotential bei 50% Leitfähigkeitsverlust) und auf die hydraulische Leitfähigkeit (ks) quantifiziert. Dazu wurden Astproben bei 90°C hitzebehandelt und mit Hilfe der Cavitron-Methode analysiert sowie Querschnitte der Proben im Mikroskop auf Deformationen des Xylems untersucht. Weiters wurden hydraulische Analysen an Astproben durchgeführt, die durch einen natürlichen Waldbrand geschädigt worden waren. Neben Verwundbarkeitsanalysen (Cavitron-Methode) wurden mit der XYL’EM-Apparatur der Emboliegrad und ks bestimmt. Mittels elektrischer Widerstandstomographie wurden zusätzlich die Stämme geschädigter Bäume auf der Brandfläche untersucht.
Die Knospen von F. sylvatica waren in allen untersuchten phänologischen Phasen am widerstandsfähigsten, jene von P. abies hingegen am verwundbarsten gegenüber Hitze. Geschlossene Knospen zeigten eine 50%ige Zellschädigung bei F. sylvatica ab einer Temperatur von 58,45 ±10,64°C, bei P. abies ab 51,72 ±1,31°C und bei P. sylvestris ab 56,62 ±1,44°C. Die aufbrechenden Knospen aller Arten zeigten die geringste Resistenz gegenüber Hitze, der geschlossene Zustand bot hingegen den größten Schutz. Die experimentelle Hitzeexposition führte bei allen drei Arten zu einer erhöhten Verwundbarkeit gegenüber trockenheitsinduzierten Embolien. P. abies zeigte die geringste Beeinträchtigung mit einer Veränderung des P50 von -3,95 ±0,05 auf -3,66 ±0,09 MPa. Die Hitze hatte jedoch beträchtliche Auswirkungen auf die hydraulische Sicherheit von P. sylvestris (P50 -3,59 ±0,09 auf -2,33 ±0,14 MPa) und F. sylvatica (P50 -2,80 ±0,08 auf -2,17 ±0,08 MPa). Zu einer Reduktion der hydraulischen Leitfähigkeit kam es nur bei hitzeexponierten Ästen von F. sylvatica (ks 25,31 ±1,01 auf 12,91 ± 1,83 cm2s−1MPa−1). Anhand der mikroskopischen Aufnahmen konnten an allen drei Arten hitzebedingte Deformationen des Xylems demonstriert werden. Bei teilgeschädigten Ästen von P. sylvestris und F. sylvatica wurden auch am natürlichen Standort erhöhte Verwundbarkeiten gegenüber trockenheitsinduzierten Embolien aufgrund des Waldbrandes nachgewiesen. Äste von P. abies, die den Brand überlebten, zeigten hingegen keine erhöhte Verwundbarkeit. Analog zu den Laborversuchen konnten auf der Brandfläche Leitfähigkeitsverluste nur an geschädigten Ästen von F. sylvatica beobachtet werden. Die Tomogramme ergaben deutlich veränderte Widerstandsverteilungen in angebrannten Fichtenstämmen, äußerlich beeinträchtigte Fichten- und Buchenstämme zeigten hingegen keine Auffälligkeiten.
Die Resultate belegen, dass die phänologische Phase der Knospen entscheidend für das Überleben von Bäumen bei einem Brand sein kann. Speziell für P. abies, deren Knospen am verwundbarsten sind, spielt der Brandzeitpunkt somit eine essentielle Rolle. Es konnte auch gezeigt werden, dass überlebende Bäume artspezifische Beeinträchtigungen des hydraulischen Systems nach einem Waldbrand aufweisen können. Die reduzierte hydraulische Sicherheit und Effizienz ist dabei vermutlich auf hitzebedingte Deformationen des Xylems zurückzuführen. Ein geschwächtes hydraulisches System kann während künftigen Trockenperioden die Vitalität betroffener Bäume beeinträchtigen und so zu erhöhten Sterberaten in den Folgejahren von Waldbränden führen. Im Alpenraum werden aufgrund des globalen Klimawandels vermehrt Trockenperioden auftreten und damit die Häufigkeit von Waldbränden zunehmen, weshalb ein besseres Verständnis von Hitzeresistenz und Brandschäden bei Forstbäumen von großer Bedeutung ist.




Matthias Stegner

Matthias Stegner

Titel der Abschlussarbeit:
Gefrierpsychrometrie - Bestimmung von Frostschädigung und Eisbildung pflanzlicher Gewebe

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Sophie Edlmair

Titel der Abschlussarbeit:
Archäobotanische Untersuchungen verkohlter Pflanzenreste aus einem bronzezeitlichen Brandopferplatz im Finailtal (Vinschgau)

Betreuer:
Klaus Oeggl, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Die vorliegende Arbeit befasste sich mit der archäobotansichen Aufbereitung, Analyse und Interpretation von Proben eines bronzezeitlichen Brandopferplatzes im Südtiroler Finaital, der „Finailgrube“. Die Fragen, zu deren Beantwortung beigetragen wurde umfassten 1) die Opferhandlung (was wurde geopfert?), 2) die Holznutzung der Menschen für das Brandopfer (was wurde verbrannt?) und 3) der Einfluss der Holznutzung auf die Vegetation.
Kulturpflanzen wurden in den Proben des Brandopferplatzes „Finailgrube“ nachgewiesen. Das Artenspektrum entspricht dem für die Bronzezeit typischen Spektrum. Die in den Proben gefundenen Feldfrüchte (Triticum dicoccon, Triticum sp. & Vicia faba) waren Teil der Kult-handlung. Das Artenspektrum der Holzkohlen entspricht der lokalen Vegetation, nämlich einem Lärchen-Zirbenwald an der Waldgrenze. Die Artenspektren der Holzkohlen lassen darauf schließen, dass nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes gesammelt wurde. In den ältesten Proben wurde hauptsächlich Stammholz einer Art (Pinus cembra in Grube 1 und Larix/Picea-Typus in Grube 5) gefunden. In den jüngeren Gruben sind mehrere Arten (Juniperus sp., div. Ericaceae) mit kleineren Krümmungsradien nachgewiesen. Dies verdeutlicht, dass mehr unterschiedliches Holz mit höherem Aufwand gesammelt werden musste, um ein Brandopfer befeuern zu können. Darüber hinaus ist diachron mit einer Verknappung der Hölzer im Waldgrenzbereich (ca. 2400m) zu rechnen, was auf eine Absenkung der Waldgrenze hindeutet.




Kathrin Blaas

Titel der Abschlussarbeit:
Desiccation of streptophyte green algae: cell physiological experiments with focus on the F-actin cytoskeleton

BetreuerInnen:
Andreas Holzinger, FG Zellbiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck
Ilse Kranner, FG Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck



Natalie Ismaiel

Titel der Abschlussarbeit:
Biodiversität benthischer Diatomeen im Oberlauf der Wolga

Betreuer:
Andreas Holzinger, FG Zellbiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck
Martin Schletterer, Tiroler Wasserkraft AG, Innsbruck, Österreich



Marilena Gemassmer

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss von Düngung auf die Hydraulik von Apfelbäumen

Betreuer:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck



Julia Ingruber

Titel der Abschlussarbeit:
Knospenmorphologie und Frostresistenzmechanismus von Knospenprimordien ausgewählter Holzarten

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Katharina Marx

Titel der Abschlussarbeit:
Untersuchungen zur Holzanatomie und Hydraulik heimischer Straucharten unter besonderer Berücksichtigung von Hedera helix

BetreuerInnen:
Barbara Beikircher, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck



Marian Oberhammer

Titel der Abschlussarbeit:
Unterkühlbarkeit von Knospenprimordien der Fichte in Bezug auf molekulare Verteilungsmuster gemessen mit NIR-Spektroskopie und eine fachdidaktische Aufarbeitung

Betreuer:
Christian Huck, Institut für Analytische Chemie, Universität Innsbruck
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:
Die Unterkühlbarkeit von Knospenprimordien der Fichte, insbesondere die saisonale Änderung der Unterkühlbarkeit des Primordiums wurde im Bezug zum molekularen Verteilungsmuster in den verschiedenen Geweben der Überwinterungsknospe untersucht. Hierbei wurde der Spätsommerszustand der Knospenprimordien mit dem Winterzustand verglichen. Bei den Untersuchungen wurden verschiedenste stressphysiologische und chemische Messmethoden eingesetzt. Durch kontrollierte Frostbehandlung der Knospen und nachfolgender Vitalfärbung der Primordien mit TTC konnte die Frosthärte (LT50) ermittelt werden. Dabei sank der LT50 -wert von anfänglich -14,4°C im Spätsommer auf -23,7°C im Hochwinter ab. Parallel zur Untersuchung mittels Differentieller Thermoanalyse (DTA), über welche die letale Ausfriertemperatur der Knospenprimordien (LTESommer: -12,8°C, LTEWinter: -24,8°C) bestimmt werden kann, wurden Infrarotaufnahmen vom Gefriermuster der Sprossachse und der anhaftenden Knospen gemacht. Diese erlaubten eine detaillierte Detektion eisfreier Gewebe in der Knospe und zeigten vor allem, dass das Primordium beim Frieren tatsächlich eisfrei bleibt. Kurzzeitige Fröste und Temperaturen bis zu -26°C können Fichtenknospenprimordien im Hochwinter durchaus ohne Schädigung überstehen. Zudem wurde durch die psychrometrische Messung der Gesamtwasserpotenzialwert der Fichtenknospenprimordien bestimmt, über den sich der Wassergehalt bzw. Wasserversorgungszustand ermitteln lässt. Im September wurde ein Gesamtwasserpotenzial von -2,8 MPa gemessen, während im Jänner das Gesamtwasserpotenzial bei -4 MPa lag. Unterschiede in der molekularen Zusammensetzung in verschiedenen Geweben der Fichtenknospe beider saisonaler Zustände sollten mittels naher Infrarotspektroskopie detektiert werden. Vergleicht man nun die stofflichen Verteilungsmuster in den Primordien im Sommerzustand mit dem Zustand im Winter, so kann man zwar eine höhere Stabilität der Winterknospen gegen Frostereignisse feststellen, eine unterschiedliche stoffliche Zusammensetzung lässt sich nur schwer bis gar nicht festmachen.




Sara Raß

Titel der Abschlussarbeit:
Dendroökologische Untersuchung des Einflusses von Umweltfaktoren auf das Wachstum der Grauerle (Alnus incana) in den Mieminger und Rietzer Innauen sowie die Umsetzung im Unterricht

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Stephanie Schenk

Titel der Abschlussarbeit:
Maximale Hitzetoleranz ausgewählter alpiner Pflanzenarten unter künstlicher Erwärmung unter besonderer Berücksichtigung des Blattwasserpotentials

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck
Othmar Buchner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Florian Schiffmann

Titel der Abschlussarbeit:
Gefrierdehydrierung von Typ I und Typ II Knospenprimordien und die direkte Anwendung für den Unterricht

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Juliane Thialer

Titel der Abschlussarbeit:
Zusammenhang zwischen Holzanatomie und Frosthärte des Xylems ausgewählter Holzpflanzen

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Sandra Gritscher

Titel der Abschlussarbeit:
Hitzetoleranz reproduktiver Gewebe von Wiesenpflanzen

BetreuerInnen:
Franz Pauer, Institut für Fachdidaktik / Institut für Mathematik, Universität Innsbruck
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck



Sandra Wimmer

Titel der Abschlussarbeit:
Auswirkung von Hitze auf die Pollenkeimung und das Pollenschlauchwachstum von sommerblühenden Wildpflanzen

BetreuerInnen:
Franz Pauer, Institut für Fachdidaktik / Institut für Mathematik, Universität Innsbruck
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck



Lisa Kirchler

Titel der Abschlussarbeit:
Frosthärte des Xylems und die geographische Verbreitung von mitteleuropäischen Holzpflanzen

Betreuer:
Othmar Buchner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck
Peter Schönswetter, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Sabrina Koch

Titel der Abschlussarbeit:
Modulationsgeschwindigkeit der Frosthärte von Knospenmeristemen der Fichte und die direkte Anwendung für den Unterricht

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Dominik Kaplenig

Titel der Abschlussarbeit:
Frosthärte von Knospenprimordien und die geographische Verbreitung von Baumarten und die direkte Anwendung für den Unterricht

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Anna Hölzl

Titel der Abschlussarbeit:
Klima-Wachstum-Beziehung von Nadelgehölzen im Waldgrenzökoton Kaserstattalm (Stubaital, Tirol)

Betreuer:
Thorsten Schwerte, Institut für Zoologie, Universität Innsbruck
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Martin Lagger

Titel der Abschlussarbeit:
Dendroökologische Analysen der Laubwaldrelikte im Gößgraben: (Nationalpark Hohe Tauern)

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Mario Pecoraro

Titel der Abschlussarbeit:
Vergleichende dendroklimatologische Untersuchung von Pinus sylvestris, Picea abies und Larix decidua an einem inneralpinen Trockenstandort und die fachdidaktische und unterrichtspraktische Ausarbeitung von Unterrichtseinheiten zum Thema Baumwachstum

BetreuerInnen:
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Gina Ira Lethaus

Titel der Abschlussarbeit:
Auswirkung von Trockenstress und der Stammringelung auf die Kohlenhydrat Akkumulation in ober- und unterirdischen Organen bei der Fichte (Picea abies (L.) Karst.), sowie die Umsetzung im Unterricht

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Evelyn Gastl

Titel der Abschlussarbeit:
Auswirkung von Kälte auf das Pollenschlauchwachstum von sommerblühenden Wildpflanzen

Betreuerin:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck



Martin Kogler

Titel der Abschlussarbeit:
Kältetoleranz der Blütenfunktionen bei der Schneerose (Helleborus niger L.)

Betreuerin:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck



Franziska Moser

Titel der Abschlussarbeit:
Fortpflanzungssysteme bei Gebirgspflanzen

Betreuerinnen:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Michaela Maria Scheiber

Titel der Abschlussarbeit:
Die Pollenfunktionen von Frühjahrsblühern in der Kälte

Betreuerin:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck



Matthias Karadar

Titel der Abschlussarbeit:
Maximale Hitzetoleranz von Pflanzen des alpinen Lebensraumes: physiologische und ultrastrukturelle Aspekte

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck
Othmar Buchner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Andrea Danler

Titel der Abschlussarbeit:
Besiedlungsmuster dreier Gletschervorfelder in den Ötztaler Alpen

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Der Gletscherrückzug wird in den Ötztaler Alpen seit Langem beobachtet und dokumentiert. Auch die Primärsukzession von Gletschervorfeldern war in der Vergangenheit vielfach und weltweit Forschungsthema. Das Ziel meiner Masterarbeit war es, die Primärsukzession dreier Gletschervorfelder zu untersuchen. Eine lückenlose Erfassung aller vorkommenden Gesellschaften war hier nicht von Priorität, vielmehr sollte die Entwicklung entlang der Chronosequenz erfasst werden. Gestörte Flächen wurden nicht untersucht. Neben diesem Aspekt stand der Vergleich zweier Vorfelder mit demselben geologischem Untergrund (Kalk und Silikat) mit einem nur aus Silikat aufgebauten Vorfeld im Vordergrund.
Drei benachbarte Gletschervorfelder in den Ötztaler Alpen mit ähnlicher Größe und Ausdehnung wurden ausgewählt: Gaisbergtal, Rotmoostal und Langtal. In jedem der Täler wurden entlang der Chronosequenz 100 Vegetationsaufnahmen (3x3 m) durchgeführt. Zudem wurden Parameter wie Meereshöhe [m über NN], Neigung [gon], maximale Wuchshöhe [cm], durchschnittliche Wuchshöhe [cm], Gesamtdeckung [%], Deckung der krautigen Pflanzen, Deckung der Moose und Flechten [%] und der Boden pH-Wert bestimmt. Mithilfe von GPS-Daten und Gletscherrückzugskarten wurde zudem ermittelt, wie lange die Fläche bereits eisfrei ist. Die erhobenen Daten wurden mit Hilfe des Programms TWINSPAN klassifiziert. Die Verdeutlichung der Korrelation zwischen Standortsfaktoren und Pflanzenarten bzw. –gesellschaften wurde mit Ordinationen (multivariater Statistik) durchgeführt.
In den untersuchten Gletschervorfeldern konnten verschiedene Sukzessionsstadien unterschieden werden: Pionierstadien, Folgestadien und Initialrasen. Im Rotmoostal sowie im Gaisbergtal lässt sich ein artenarmes von einem artenreichen Pionierstadium trennen. Im Rotmoostal und im Langtal sind die Initialrasen der orographisch linken und rechten Talseite unterschiedlich ausgeprägt. Eine syntaxonomische Zuordnung in Gesellschaften war nicht möglich. Die verschiedenen Sukzessionsstadien ordnen sich entlang eines Zeitgradienten an.
Die Stadien im Gaisberg- und Rotmoostal unterscheiden sich in ihrer Artenzusammensetzung und abundanz deutlich von denen im Langtal. Der Grund für die unterschiedliche Artenzusammensetzung in den Tälern ist die Geologie. Während Gaisberg- und Rotmoostal sowohl vom Schneeberg-Komplex als auch vom Ötztal-Stubai-Komplex beeinflusst werden, was zu einer Vermischung von Kalk und Silikat in den beiden Tälern führt, wird das Langtal nur vom Ötztal-Stubai-Komplex bestimmt, der aus Silikaten aufgebaut ist und zu saurer Bodenbildung führt.




Senta Stix

Titel der Abschlussarbeit:
Mooranalysen im inneren Ötztal

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Monika Helene Hamacher

Titel der Abschlussarbeit:
Sonic and electrical resistivity tomography on tree stems: species-specific patterns, the influence of ion and water content, and use for damage assessment after forest fires

BetreuerInnen:
Barbara Beikircher, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck



Yvonne Markl

Titel der Abschlussarbeit:
Koniferentüpfel: Anatomische und funktionelle Untersuchungen an Fichte (Picea abies) und Zirbe (Pinus cembra)

Betreuer:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Die Tracheiden der Koniferen sind durch zahlreiche Durchlassöffnungen, den Hoftüpfeln, verbunden. Deren poröse Membranstruktur (Margo) ermöglicht den Wasserfluss durch das Xylem. Bei steigender Druckdifferenz drückt jedoch die zentrale Verdickung (Torus) gegen die Öffnung (Porus) und verschließt diese. Der Überlappungsbereich des Torus (Overlap) beeinflusst die Resistenz gegenüber Lufteinbrüchen (Embolien), welche durch Trockenstress oder wiederholte Gefrier-Tau-Ereignisse auftreten. An der alpinen Waldgrenze sind diese Stressfaktoren besonders intensiv.
Das Ziel dieser Studie war die Erforschung höhenabhängiger Unterschiede in der Xylemstruktur und Tüpfelarchitektur so-wie der Aufnahme von Wasser über die Zweigoberfläche und dessen Weiterverteilung im Baum (Reparatur von Embolien). Entlang eines Höhentransektes (1.500 – 2.100 m.ü.M.) wurden Bohrkerne aus Stämmen von Fichte (Picea abies) und Zirbe (Pinus cembra) entnommen. Xylem¬- und Tüpfeldimensionen wurden unter dem Licht- sowie Elektronenmikroskop analysiert. Für das Refilling-Experiment wurden während des Frühjahres Plastiksäcke mit Deuteriummarkiertem Wasser an Fichten montiert und die Veränderung in Wasserpotential und Leitfähigkeit analysiert. Die anatomischen Messungen ergaben relativ konstante Xylemstrukturen entlang des Transektes. Die Zirbe zeigte etwas größere Tüpfel- als auch Torusdurchmesser (17 – 21 µm; 8,8 –11,4 µm) als die Fichte (16 – 20 µm; 8,2 – 10,1 µm) sowie einen größeren Overlap. Beide Arten wiesen mit steigender Höhe sinkende Overlaps in Relation zum Torus (O_rel1) sowie steigende Overlaps in Relation zur Membran (O_rel2) auf. Beim Re-filling-Experiment stiegen die Wasserpotentiale binnen zwei Wochen von -3,4 MPa auf -0,05 MPa, während die Leitfähigkeitsverluste um 20 – 50 % verringert wurden.
Die von der Höhenlage weitgehend unbeeinflusste Architektur der Tüpfel deutet darauf hin, dass die Bildung der Tüpfel entweder – trotz größerer Stressintensitäten an der Wald-grenze – nicht limitiert oder hydraulisch von großer Bedeutung ist und die Tüpfeldimensionen deshalb konstant gehalten werden. Allerdings könnten die geringfügigen Änderungen beim Overlap eine etwas instabilere Aspiration des Torus aber auch einen etwas reißfesteren Margo in Bäumen größerer Höhenlage bedingen. Das Refiling-Experiment belegt, dass Koniferen an der Waldgrenze Wasser über die Zweigoberfläche aufnehmen und in der Krone verteilen können, um damit die Wasserpotentiale zu heben und Embolien zu reparieren. Die Tüpfel sind dabei vermutlich für die Isolierung von embolierten und intakten Xylembereichen von Bedeutung. Diese Arbeit ermöglichte neue Einblicke in die Struktur und Funktion von Koniferen-Hoftüpfeln, die hinsichtlich Embolie-Resistenz und –Reparatur eine entscheidende Rolle spielen.




Ines Aster

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss von Umweltfaktoren auf das Wachstum eines Grauerlenauwaldes (Alnetum incanae) im Sonderschutzgebiet Mieminger und Rietzer Innauen (Tirol)

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Andrea Winkler

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss von Trockenstress und Stammringelung auf das Radialwachstum der Fichte (Picea abies (L.) Karst.)

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Marlies Außerlechner

Titel der Abschlussarbeit:
Paläoethnobotanische Analysen zu offenen Fundkomplexen der neolithischen Siedlung in Barbian (Südtirol)

Betreuer:
Klaus Oeggl, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck



Petra Heidenwolf

Titel der Abschlussarbeit:
Die Kausalität zwischen der Pollenfracht in der Luft und dem Pollenniederschlag auf der Erdoberfläche in der subalpinen Stufe

Betreuer:
Klaus Oeggl, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck



Stefanie Maria Laiminger

Titel der Abschlussarbeit:
Quantitative Analysen der Ingesta aus dem Magen der neolithischen Gletscherleiche "Ötzi"

Betreuer:
Klaus Oeggl, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck



Susanne Grass

Titel der Abschlussarbeit:
Buddleja davidii in Nordtirol

Betreuer:
Konrad Pagitz, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Valentina Heiss

Titel der Abschlussarbeit:
Monitoring über die Entwicklung der Neophyten-Situation auf Großbaustellen: weiterführende Untersuchungen der Deponien Ahrental, Ampass Süd und Padastertal, sowie Erstaufnahme der Deponie Ampass Nord

Betreuer:
Konrad Pagitz, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Daniela Vill

Titel der Abschlussarbeit:
Verbreitung ausgewählter invasiver Pflanzenarten in Marokko

Betreuer:
Konrad Pagitz, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Maximilian Epstein

Titel der Abschlussarbeit:
Habitat characteristics, population structure and conservational issues of Anthyllis vulneraria in Luxembourg

Betreuer:
Guy Colling, Nationales Museum für Naturgeschichte, Luxemburg
Peter Schönswetter, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Julian Wimmer

Titel der Abschlussarbeit:
Metabolic changes during seed germination and early seedling development in two Brassica oleracea genotypes with contrasting seed vigour

BetreuerInnen:
Ilse Kranner, FG Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck
Wolfgang Stöggl, FG Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck



Thomas Sansone

Titel der Abschlussarbeit:
Keimungsdynamik von Heliosperma pusillum und Heliosperma veselskyi

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Daniel Reidl

Titel der Abschlussarbeit:
Ackerbau im Paznaun und in der Silvretta-Region (Österreich/Schweiz): Segetalflora, Kulturtechnik, Geschichte - Dokumentation einer im Verschwinden begriffenen Landwirtschaftstradition

Betreuer:
Jean Nicolas Haas, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck



Attila Karoly

Titel der Abschlussarbeit:
Analyse der Dynamik hydraulischer Parameter während der Austrocknung bei Klebsormidium crenulatum und Zygnema sp.

Betreuer:
Andreas Holzinger, FG Zellbiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Bei der vorliegenden Masterarbeit wurden Veränderungen hydraulischer Parameter von zwei Vertretern streptophytischer, terrestrischer Grünalgen (Klebsormidium crenulatum SAG 2415 und Zygnema sp. ‚Saalach‘ SAG 2419) bei der Austrocknung unter unterschiedlichen relativen Luftfeuchten analysiert. Um diese Analysen durchführen zu können, wurde eine spezielle Versuchskammer konstruiert. In dieser Kammer konnten die Algenfäden bei konstanten Luftfeuchten ausgetrocknet und in einem Inversmikroskop fotografiert werden. Bei der Auswertung der Bilder wurden dann die Protoplasten der Algenfäden auf Formveränderungen untersucht und mit Hilfe eines Bildanalyseprogrammes vermessen. Dieser Versuchsaufbau ermöglichte es, verschiedene hydraulische Parameter zu erfassen und auf ihre Veränderungen im Vergleich zur Ausgangssituation vor der Austrocknung zu untersuchen. Diese Untersuchungen lieferten folgende Ergebnisse: Die Protoplasten von Zygnema sp. veränderten sich mit sinkender relativer Luftfeuchte während der Austrocknung sowohl in Form als auch im Ausmaß stärker als die Protoplasten von K. crenulatum; Bei Zygnema sp. stieg die relative Reduktion des Protoplastenvolumens von 34,3 ± 10,9 % bei der höchsten relativen Luftfeuchte (95,8 %) auf 83,9 ± 8,9 % bei der niedrigsten relativen Luftfeuchte (4,2 %). Bei K. crenulatum hingegen befanden sich die Werte der relativen Reduktion des Protoplastenvolumens in einem Bereich zwischen 46,4 ± 8,3 % bei der höchsten relativen Luftfeuchte (95,4 %) und 75,9 ± 11,6 % bei der niedrigsten relativen Luftfeuchte (3,7 %); Die Umrechnung der in der Kammer gemessenen relativen Luftfeuchten in Wasserpotentiale und der relativen Reduktionen der Protoplastenvolumina in Wassersättigungsdefizite (WSD) ermöglichte darüber hinaus die Erstellung von Druck-Volumen-Kurven (PV-Kurven). Die asymptotischen WSD-Werte der PV-Kurve von Zygnema sp. lagen dabei in einem deutlich niedrigeren Bereich als die von K. crenulatum, obwohl der Übergang zum asymptotischen Teil der Kurve ungefähr im Bereich desselben WSD-Wertes erfolgte (ca. 82,6 %).
Abschließend werden noch potentielle Fehlerquellen diskutiert und Empfehlungen gegeben, wie diese bei zukünftigen Versuchen vermieden werden können.




Christina Schausberger

Titel der Abschlussarbeit:
Effects of accelerated ageing on the antioxidant system in Brassica oleracea seeds

BetreuerInnen:
Ilse Kranner, FG Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck
Thomas Roach, FG Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Samen bilden die Grundlage der menschlichen Ernährung. Um eine hohe Saatguts-Qualität zu gewährleisten, ist die Lagerung ein ausschlaggebender Faktor, welcher über die Keimfähigkeit und Triebkraft von Samen bestimmt. Oxidative Schäden, die durch reaktiven Sauerstoff (ROS) entstehen, tragen dabei maßgeblich zur Samenalterung bei. Wasserlösliche Antioxidantien wie Glutathion (GSH), fettlösliche Antioxidantien wie Tocochromanole und antioxidative Enzyme entgiften ROS und halten somit das Redoxgleichgewicht der Zelle aufrecht.
Zwei Genotypen von Brassica oleracea, einer mit hoher Triebkraft (Genotyp Sl101) und der andere mit niedriger Triebkraft (Genotyp A12), wurden bei 40°C und 75% Luftfeuchtigkeit und unter Umgebungssauerstoff (18 - 21%) oder unter erhöhtem Sauerstoffgehalt (78%) künstlich gealtert. Bis nach 19 Tagen der Alterung war die Keimfähigkeit hoch [100-92% Keimung] und sank dann kontinuierlich auf 1% nach 8 Wochen ab. Dabei beeinträchtigte der erhöhte Sauerstoffgehalt die Keimungsgeschwindigkeit (Triebkraft), jedoch nicht die Keimfähigkeit selbst. Die Samen von B. oleracea wurden mit HPLC, GC-MS und spektrophotometrischen Analysen untersucht. Dabei zeigte sich, dass während der ersten 19 Tage des Alterns die höchste Abnahme an GSH und Zunahme an Glutathiondisulphid (GSSG) zu verzeichnen war. Das ist ein Hinweis dafür, dass ROS durch GSH entgiftet werden konnten. Das Halbzellen-Reduktionspotential des Redoxpaares GSSG/2GSH (EGSSG/2GSH) gilt als Marker für den Redox-Zustand der Zelle und ist abhängig von den Konzentrationen und dem Gesamtgehalt an GSH. Zwischen vier und 19 Tagen des Alterns, also noch bevor die Keimfähigkeit der Samen sank, verschob sich EGSSG/2GSH markant zu weniger negativen Werten. Damit ist EGSSG/2GSH ein Indikator für den frühzeitigen Stress in B. oleracea Samen unter den für diese Arbeit gewählten Bedingungen der künstlichen Alterung. Gleichzeitig mit dem Verlust an GSH verringerte sich auch die Aktivität des Enzyms Glutathion-Reduktase (GR) kontinuierlich. Die Aktivitäten der Enzyme Glukose-6-phosphat-Dehydrogenase (G6PDH), Glutathion-Peroxidase (GPX) und Lipoxygenase (LOX) hingegen wurde weniger durch die Alterung beeinträchtigt. In beiden Genotypen nahm der Gehalt an -Tocopherol, welches das zweithäufigste Tocochromanol in B. oleracea Samen ist, durch das Altern signifikant ab. Hingegen stiegen -Tocopherol und -Tocotrienol Werte an, weshalb auch der Gesamt-Tocochromanolgehalt während der Alterung unverändert blieb. Das Altern der Samen bei erhöhtem Sauerstoffgehalt, nicht aber bei Umgebungssauerstoff, reduzierte -Tocotrienol. Die künstliche Alterung veränderte den Gehalt an Fettsäuren in B. oleracea Samen nicht. Hingegen unterschied sich der Gehalt bestimmter Fettsäuren (C16:1, C18:1, C18:2, C22:0, C22:1, C22:2) zwischen den beiden Genotypen, wobei Samen mit niedriger Triebkraft die geringeren Werte besaßen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die anfänglich abnehmende Triebkraft von Samen sich nicht auf die Keimfähigkeit während des Alterns auswirkte. Ebenso waren keine Unterschiede zwischen den Genotypen am Gehalt der Antioxidantien und Enzyme festzustellen. Erhöhter Sauerstoff während des Alterungsvorganges beeinflusste die Keimungsgeschwindigkeit negativ. Gegen jede Erwartung führte erhöhter Sauerstoff jedoch Großteils zu keiner merklichen Beeinträchtigung der hier untersuchten Stoffe im Vergleich zu Alterung bei Umgebungssauerstoff.




Julia Sailer

Titel der Abschlussarbeit:
Elektrische Widerstandstomographie: Analyse der Auswirkungen von Austrocknung, Temperatur, Rinde und Nagelinstallation sowie Freilanduntersuchungen an Zirben der alpinen Waldgrenze

Betreuer:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Die elektrische Widerstandstomographie (Electrical Resistivity Tomography, ERT) ermöglicht die nahezu zerstörungsfreie Analyse der Widerstandsverteilung im Holz von Bäumen. Der Widerstand hängt von Holzfeuchte, Elektrolytgehalt und Zellstruktur ab und ermöglicht ebenso Rückschlüsse auf die Vitalität von Baumstämmen und den Wassergehalt im Holz. In der vorliegenden Masterarbeit wurden mögliche Einflussfaktoren der ERT analysiert, um das Verständnis der ERT-Methodik zu verbessern.
Die Untersuchungen wurden an drei Laubbäumen (Betula pendula, Fagus sylvatica, Populus nigra) und drei Nadelbäumen (Larix decidua, Picea abies, Pinus cembra) durchgeführt. In Laborexperimenten wurde an Stammsegmenten der Einfluss von Austrocknung und Temperatur auf die ERT analysiert. Zudem wurden Auswirkungen bei Entfernen der Rinde und durch unterschiedlich lange installierte Nagelkränze, an denen die Elektroden für die Messung angeschlossen werden, untersucht. Im Freiland wurden Jahresverläufe und höhenabhängige Änderungen entlang eines Höhengradienten an Zirben analysiert. Diese Analysen wurden mit hydraulischen Messungen an Bohrkernen der untersuchten Bäume verglichen.
Auf Basis der erstellten Tomogramme wurden die Muster der Widerstandsverteilung im Stammquerschnitt, der mittlere Widerstand Rmean und die Widerstandsänderungen entlang des Radius analysiert. Bei zunehmender Austrocknung nahm der Widerstand im Querschnitt bei fast allen Arten (Ausnahme B. pendula) zu, bei P. abies wurde die größte Zunahme (Rmean +160% von 272±12Ωm bei -0.4MPa auf 706±23Ωm bei -4.7MPa) verzeichnet. Eine Erniedrigung der Temperatur führte ebenso zu höheren Widerständen, insbesondere bei Überschreiten des Gefrierpunktes. Rmean stieg um bis zu 733% an (P. abies, Rmean von 608±25Ωm bei 20°C auf 4455±104Ωm bei -10°C). F. sylvatica zeigte mit zunehmender Entfernung der Rinde eine Abnahme von Rmean um 16% (181Ωm auf 152Ωm). Nagelinstallationen, die über einen längeren Zeitraum (Monate) im Holz installiert waren, führten zu höheren Widerstandswerten im Vergleich zu den jeweils neu installierten Nagelkränzen (bis zu 76% Steigung). Die an Zirben im Jahresverlauf erstellten Tomogramme belegen deutliche saisonale Änderungen in den Widerstandswerten mit hohen Widerständen im Winter und niedrigen im Frühjahr. Bei den Zirben entlang des untersuchten Höhentransekts wurde eine leichte (nicht signifikante) Abnahme von Rmean mit zunehmender Höhenlage nachgewiesen. Die Analysen der Bohrkerne zeigten eine signifikante Korrelation zwischen hydraulischer Leitfähigkeit (ks) und elektrischem Widerstand auf, wobei mit zunehmendem Alter der Jahrringe ks ab- und der Widerstand zunahm. Die höchste hydraulische Leitfähigkeit trat am ersten (5.3cm2 s-1 MPa-1), bzw. am zweiten (4.3cm2 s-1 MPa1) Jahrring auf.
Diese Ergebnisse liefern neue Einblicke in die ERT und deren wichtige Einflussfaktoren. Zunehmende Austrocknung, Erniedrigung der Temperatur und über längeren Zeitraum angebrachte Nagelinstallationen führten zu höheren Widerständen, die Entfernung der Rinde zu geringeren Widerständen. Die im Freiland aufgenommenen Jahresverläufe an Zirben belegen saisonale Änderungen (hohe Widerstände im Winter und niedrige im Frühjahr), bei deren Interpretation die genannten Einflussfaktoren ebenfalls zu berücksichtigen sind. Die Korrelation von elektrischem Widerstand und hydraulischer Leitfähigkeit von Bohrkernen belegt, dass die ERT zur Abschätzung der hydraulischen Situation in Baumstämmen genutzt werden kann.
Die untersuchten Faktoren sind für die ERT von entscheidender Bedeutung und müssen bei der Messung und Interpretation berücksichtigt werden. Bei sorgfältiger Anwendung stellt die ERT für Baumdiagnosen, ökophysiologische Fragestellungen (z.B. Bestimmung der Saftholzfläche) als auch für funktionell-anatomische Untersuchungen eine vielversprechende Methode dar.




Franz Demar

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss von Umweltfaktoren auf Wachstum und Entwicklung einer Weichholzau im Sonderschutzgebiet Mieminger - Rietzer Innauen (Tirol)

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Birgit Sailer

Titel der Abschlussarbeit:
Wachstumsanalytische Untersuchung des Haselwuchses der Fichte (Picea abies)

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Haselwuchs ist eine Wuchsanomalie der Fichte (Picea abies (L.) Karst) und anderer Baumarten, welche durch unregelmäßig verteilte Einbuchtungen in den Jahrringen charakterisiert ist. Die Ursache, welche zur Entstehung von Haselwuchs führt und damit der Auslöser für das begrenzte und vorübergehende Zurückbleiben kambialer Aktivität ist unbekannt. In dieser Arbeit geht es um die Fragestellung, welche Umweltfaktoren (Temperatur, Niederschlag) die Jahrringbildung der Haselfichte limitieren und inwiefern Witterungsextreme (Hitze, Kälte, Frost) oder mechanische Belastung (Wind) bei der Auslösung von Haselwuchs eine Rolle spielen. Ergänzend wurden mikroskopische Untersuchungen durchgeführt um herauszufinden, ob im Bereich des Haselwuchses eine abnormale Holzanatomie auftritt. Als Untersuchungsmaterial standen 25 Stammscheiben von haselwüchsigen Fichten aus dem Gebiet Piller Sattel und Landeck (Tirol, Österreich) aus Höhenlagen von 1380 bis 1620 m Mh. zur Verfügung. Für die dendroökologischen Fragestellungen wurden Jahrringbreiten vermessen, der Wachstumsverlauf der Haselfichten mit einer Fichtenchronologie aus derselben Region verglichen, Klima-Wachstums-Korrelationen berechnet und Extremjahranalysen durchgeführt. Auf makroskopischer Ebene wurde der Verlauf von Haselstellen horizontal und vertikal analysiert und die Verteilung von Haselwuchs-‚Startjahren’ in Bezug zur Himmelsrichtung untersucht. Zur Erfassung holzanatomischer Veränderungen wurden rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen erstellt. Die Klima-Wachstums-Korrelation zeigte bis auf die Juli-Temperatur des Vorjahres (r = – 0,325; P < 0,001) keinen signifikanten Einfluss von Klimafaktoren auf das Radialwachstum der untersuchten Haselfichten. Ebenso belegten dies ausgeglichene Jahrringbreiten (mittlere Sensitivität < 16 %) sowie eine hohe Übereinstimmung des Wachstumsverlaufs mit nicht haselwüchsigen Fichten aus demselben Wuchsgebiet. Ferner ergab die Extremjahranalyse keinen Zusammenhang zwischen Haselwuchs-‚Startjahren’ und Witterungsextremen. Daraus lässt sich folgern, dass der Auslöser der Haselwuchsbildung nicht klimatisch bedingt ist. Andererseits weist das überwiegende Auftreten der Haselstellen im südöstlichen Quadranten daraufhin, dass einseitige mechanische Belastung durch Wind bei der Haselwuchsbildung eine Rolle spielt. Ebenfalls für eine mechanische Beteiligung bei der Auslösung von Haselwuchs sprechen die Ergebnisse der vertikalen Verteilung der Haselstellen, welche von der Stammbasis nach oben hin in ihrer Anzahl und Länge abnehmen. Die Einbuchtungen ziehen sich zudem an der Stammbasis über eine größere Anzahl von Jahrringen hinweg (bis zu 121 Jahre) und treten erst ab einem bestimmten Baumalter, d.h. ab dem Erreichen einer gewissen Stammhöhe und somit Windexposition, auf. Die holzanatomische Analyse zeigte, dass oft unmittelbar vor einem Haselwuchs-‚Startjahr’, aber auch im Haselverlauf traumatische Harzkanalreihen auftreten, welche auf eine Druck- und/oder Zugbelastung des holzbildenden Gewebes hinweisen. Zudem ist die Holzstruktur im Bereich der Einbuchtungen massiv gestört (vergrößerte und untypisch geformte Tracheiden, verzerrte Markstrahlen, unregelmäßiger Zellverband). Experimentelle Untersuchungen könnten zeigen, ob tatsächlich Wind als Auslöser der Haselwuchsbildung anzusehen ist und molekularbiologische Analysen wären notwendig, um zu ermitteln, inwieweit eine genetische Komponente die Ausbildung von Haselwuchs steuert.




Angelika Wieland

Titel der Abschlussarbeit:
Klimasensitivität, Wachstumsverlauf und Kambiumaktivität absterbender Rotföhren ("Pinus sylvestris" L.)

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Petra Schattanek

Titel der Abschlussarbeit:
Effects of drought stress on xylem function and stomata regulation of Austrian forest tree species

BetreuerInnen:
Barbara Beikircher, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck



Isabella Storm

Titel der Abschlussarbeit:
The pollen load from flower visitors and it's [its] relation to the host plants in the gardens of Schloss Trauttmansdorff in Meran (South-Tyrol)

Betreuer:
Erwin Meyer, FG Bodenökologie, Universität Innsbruck
Klaus Oeggl, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck
Timotheus Kopf



Angelika Ritzer

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss der Fettwiesen auf die Vegetation der Schwemm & Ausarbeitung eines Unterrichtsprojekts zum Thema "Schütze die Schwemm!"

Betreuerinnen:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Joseph Molyneux

Titel der Abschlussarbeit:
Die Hirschlacke bei Mutters: ein Tiroler Naturdenkmal aus botanischer und fachdidaktischer Sicht

BetreuerInnen:
Konrad Pagitz, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Michael Geßlbauer

Titel der Abschlussarbeit:
Gefrierverhalten von Pflanzen und die direkte Anwendung für den Unterricht

BetreuerInnen:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Stefan Menghin

Titel der Abschlussarbeit:
Ernährung im Wandel der Zeit: der Paläodiät auf der Spur

Betreuer:
Klaus Oeggl, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck



Tim Moser

Titel der Abschlussarbeit:
The occurrence of chloroplast protrusions in Mesophyll cells of Ranunculus glacialis as a response to variable climate conditions

Betreuer:
Andreas Holzinger, FG Zellbiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck
Othmar Buchner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Theresa Rosa Walder

Titel der Abschlussarbeit:
Effekte von Temperatur und Trockenstress auf Keimung subalpiner und alpiner Arten

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Thilo Alexander Kappelmeyer

Titel der Abschlussarbeit:
7500 Jahre lokale und regionale Floren- und Vegetationsentwicklung im Umkreis des Unteren Butterwiesenmoores (Fimbertal, Kanton Graubünden, Schweiz) im archäologischen und paläoklimatologischen Kontext

Betreuer:
Jean Nicolas Haas, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck



Klaus Herburger

Titel der Abschlussarbeit:
Zellwandkomponenten und ökophysiologische Charakterisierung der streptophytischen Grünalgen Klebsormidium sp. und Zygnema sp.

Betreuer:
Andreas Holzinger, FG Zellbiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck



Artur Oelhaf

Titel der Abschlussarbeit:
Neophytenmonitoring auf Großbaustellen: am Beispiel der Deponien Ahrental, Padastertal und Wolf

Betreuer:
Konrad Pagitz, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Marianne Magauer

Titel der Abschlussarbeit:
Alyssum "Hochschwab", a new locally endemic species from the eastern alps

Betreuer:
Božo Frajman, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck
Peter Schönswetter, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Martin Lechleitner

Titel der Abschlussarbeit:
Bestäubungsökologie von Gebirgspflanzen entlang eines Höhengradienten in den Tiroler Alpen

Betreuerinnen:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck
Irene Schatz, Institut für Ökologie, Universität Innsbruck



Magdalena Stoll

Titel der Abschlussarbeit:
Nachwirkungen von Hitzestress auf die Photosynthese von Pflanzen des alpinen Lebensraumes: und Entwicklung eines Unterrichtskonzeptes zum forschenden Lernen mit dem Thema Umwelteinflüsse auf die Photosynthese

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck
Othmar Buchner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Michael Grünebach

Titel der Abschlussarbeit:
Verbreitung und Abgrenzung zweier nahe verwandter Vaccinium-Arten in den Alpen und Gestaltung eines Unterrichtsprogramms für die Umsetzung der Pflanzensoziologie im gymnasialen Biologieunterricht

Betreuerinnen:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Thomas Niederegger

Titel der Abschlussarbeit:
Keimungsverhalten von alpinen Grasartigen in Abhängigkeit von den Umweltfaktoren Temperatur und Trockenheit: Keimungsversuche im Labor und ihre Umsetzung im Biologieunterricht

BetreuerInnen:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck
Hans Hofer



Julia Mennel

Titel der Abschlussarbeit:
Wie wachsen Bäume: forschendes Lernen für die Sekundarstufe 1 aufbauend auf dem Forschungsprojekt: radiale Wachstumsreaktion im Alpenraum verbreiteter Koniferen auf Trockenstress

BetreuerInnen:
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Clara Bertel

Titel der Abschlussarbeit:
Auswirkungen mechanischer Belastungen auf die hydraulische Effizienz und Sicherheit des Xylems von Fichte (Picea abies) und Föhre (Pinus sylvestris)

Betreuer:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck



Andrea Dablander

Titel der Abschlussarbeit:
Vergleichende cytomorphologische Untersuchungen an coccalen coenocytischen Bodenalgen (Chlorophyceae)

Betreuer:
Georg Gärtner, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Elisabeth Falkeis

Titel der Abschlussarbeit:
Neophyten Management im Naturpark Kaunergrat (Pitztal-Kaunertal): Monitoring - Strategien und Maßnahmen der Umsetzung

Betreuer:
Konrad Pagitz, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Daria Konzett

Titel der Abschlussarbeit:
Lokalisation der Eisnukleation und Muster der Eisausbreitung in Überwinterungsknospen von Picea abies und Pinus cembra

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Vera Margreiter

Titel der Abschlussarbeit:
Auswirkungen von Meereshöhe & Sukzessionsstadium auf Reproduktion, Wachstum und Phänologie von Poa alpina (L.)

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Stefanie Newerkla

Titel der Abschlussarbeit:
Fortpflanzungssysteme in Hochgebirgspflanzen

Betreuerinnen:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck
Ursula Ladinig, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck



Elisabeth Waldner

Titel der Abschlussarbeit:
Holozäne Pflanzendiversität mit besonderem Augenmerk auf Hydrophyten im Bereich des ehemaligen Sees Lough an Chorcail (Westirland)

Betreuer:
Jean Nicolas Haas, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck



Mario Pecoraro

Titel der Abschlussarbeit:
Vergleichende dendroklimatologische Untersuchung von Pinus sylvestris, Picea abies und Larix decidua an einem inneralpinen Trockenstandort

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Irina Anich

Titel der Abschlussarbeit:
Großrestanalytische Untersuchung des Las Gondas Moores zur holozänen Floren- und Vegetationsentwicklung im Fimbertal (Schweiz) und Möglichkeiten zur fachdidaktischen Umsetzung des Themas im AHS-Unterricht

Betreuer:
Jean Nicolas Haas, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck



Martina Kröss

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss von Klimafaktoren auf das Radialwachstum von Nadelholzbeständen im Wipptal und fachdidaktische Aufarbeitung der angewandten Methoden und Inhalte in Form einer Tagesexkursion

BetreuerInnen:
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Ulrike Traugott-Priester

Titel der Abschlussarbeit:
Wie Bäume wachsen: Vorstellungen von SchülerInnen über Baumwachstum und ihre Rekonstruktion im Unterricht

BetreuerInnen:
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Barbara Brunner

Titel der Abschlussarbeit:
Bodenalgen aus hochalpinen Lokalitäten der Liebener Rippe (Obergurgl, Tirol)

Betreuer:
Georg Gärtner, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Ines Bauer

Titel der Abschlussarbeit:
Darstellung der Proteinmuster aus Blättern der antarktischen Blütenpflanzen Deschampsia antarcica und Colobanthus quitensis im Vergleich zu alpinen Referenzpflanzen

Betreuer:
Cornelius Lütz, FG Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck



Andrea Ganthaler

Titel der Abschlussarbeit:
Untersuchung zur Hydraulik der alpinen Zwergsträucher Vaccinium myrtillus, V. vitis-idaea und V. gaultherioides

Betreuer:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck



Ramona Miller

Titel der Abschlussarbeit:
Extrinsische versus intrinsische Eisnukleation bei Keimlingen

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Christoph Stöckl

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss von Trockenstress auf das Radialwachstum von Koniferen im NSG Rosengarten

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Barbara Zeisler

Titel der Abschlussarbeit:
Fichtennaturverjüngung an einem inneralpinen Trockenstandort

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Sonja Wegleiter

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss von Umweltfaktoren auf Wachstum und Entwicklung eines Grauerlenbestandes (Alnetum incanae) im Naturschutzgebiet Valsertal (Tirol)

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Jürgen Schneider

Titel der Abschlussarbeit:
Neophytenmonitoring auf Großbaustellen am Beispiel der Deponie Ahrental Süd

Betreuer:
Konrad Pagitz, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Claudia Florian

Titel der Abschlussarbeit:
Die Auswirkungen von Bodentrockenheit auf die Kohlenhydrat-Pools von Kiefern (Pinus sylvestris L.) an einem inneralpinen Trockenstandort

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Ronald Oberhofer

Titel der Abschlussarbeit:
Dendroökologische Untersuchung des Baumwachstums auf einem hochmontanen Moorstandort (Totenmoos, Ultental, Südtirol)

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Peter Steiner

Titel der Abschlussarbeit:
Dendroökologische Untersuchung des Baumwachstums auf einem hochmontanen Moorstandort (Totenmoos, Ultental, Südtirol)

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Sylvia Farbmacher

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss von Trockenstress auf oberirdische Wachstumsprozesse von Koniferen

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Elisabeth Alber

Titel der Abschlussarbeit:
Der Einfluss von Phytohormonen auf die Pflanzenentwicklung: Experimente für den Biologieunterricht

Betreuerinnen:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Veronika Kraler

Titel der Abschlussarbeit:
Vitalität und Funktionsdauer von Pollen in Gebirgspflanzen

Betreuerin:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck



Barbara Lackner

Titel der Abschlussarbeit:
Mikroskopische Analyse der Gefriercytorrhyse von Mesophyllzellen von Ranunculus glacialis und Entwicklung eines forschenden Unterrichtskonzepts zum Thema Frosttoleranz bei Pflanzen

BetreuerInnen:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Rene Graßmair

Titel der Abschlussarbeit:
Pflanzliche Besiedelung am Blockgletscher Äußeres Hochebenkar (Ötztaler Alpen/Tirol)

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Barbara Brugger

Titel der Abschlussarbeit:
Die Wiesenvegetation der Pidigalm (Gsiesertal, Südtirol)

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Franziska Kaplan

Titel der Abschlussarbeit:
Osmotischer Stress in alpinen "Klebsormidium"-Arten: physiologische und strukturelle Reaktionen als Basis für ihren ökologischen Erfolg

Betreuer:
Andreas Holzinger, FG Zellbiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck



Siegfried Aigner

Titel der Abschlussarbeit:
Isolierung und Charakterisierung eines UV/VIS-Schutzpigmentes aus der Eisalge Mesotaenium berggrenii (Mesotaeniaceae, Chlorophyta) und anderer Arten der Zygnematales

Betreuer:
Cornelius Lütz, FG Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen, Universität Innsbruck



Markus Nolf

Titel der Abschlussarbeit:
Physiological and morphological adaptations to drought stress in Solidago canadensis L.

Betreuer:
Konrad Pagitz, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck



Chiara De Cesare

Titel der Abschlussarbeit:
Analyse von hydraulischen und anatomischen Parametern zur Abschätzung der Trockenheitsresistenz bei den Apfelsorten "Golden Delicious", Braeburn" und "Red Delicious"

Betreuer:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck



Agnes Erler

Titel der Abschlussarbeit:
Gewebespezifische Frostresistenz von reproduktiven Organen bei Hochgebirgspflanzen

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Barbara Kinigadner

Titel der Abschlussarbeit:
Ausbreitung des Kiefern-Prozessionsspinners (Thaumetopoea pityocampa Denis & Schiff.) im Eisacktal und der mögliche Einfluss des Klimawechsels auf das Verbreitungsareal

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Julia Mennel

Titel der Abschlussarbeit:
Radiale Wachstumsreaktion im Alpenraum verbreiteter Koniferen auf Trockenstress

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Isabell Mayer

Titel der Abschlussarbeit:
Die Ruderalvegetation der Dörfer im oberen und mittleren Inntal (Nordtirol)

Betreuerin:
Susanne Wallnöfer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Anna Oberrauch

Titel der Abschlussarbeit:
Klimawandel lässt Schule und Forschung näher zusammenrücken: Analyse von Interessens- und Verständnisentwicklung im Rahmen des Sparkling Science-Projektes Top-Klima-Science

BetreuerInnen:
Erich Tasser, Institut für Ökologie, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Susanne Plant

Titel der Abschlussarbeit:
Wenn SchülerInnen und Pflanzen neue Territorien erobern: Analyse von Interessens- und Verständnisentwicklung im Rahmen des Sparkling Science Projektes "Alien Invaders"

BetreuerInnen:
Konrad Pagitz, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Daniel Bargehr

Titel der Abschlussarbeit:
Auswirkung von winterlicher Dehydration auf die Frosthärte

BetreuerInnen:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Petra Bucher-Spielmann

Titel der Abschlussarbeit:
Ein Kalkflachmoor und ein Kaltlufthangmoor im Gemeindegebiet von Absam (Nordtirol) aus vegetationsökologischer und fachdidaktischer Sicht

Betreuerinnen:
Susanne Wallnöfer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



David Bösch

Titel der Abschlussarbeit:
Effekte von Temperatur und Trockenstress auf das Keimverhalten von verschiedenen Strategietypen der Gattung Poa (P. alpina, P. annua und P. pratensis)

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Johann Wastian

Titel der Abschlussarbeit:
Schneealgen: Analyse löslicher Kohlenhydrate und ökophysiologische Aspekte

Betreuer:
Cornelius Lütz, Universität Innsbruck



Sonja Zimmermann

Titel der Abschlussarbeit:
Visualisierung der Eisbildung in Knospen der subalpinen Arten Larix decidua, Picea abies, Pinus cembra und Rhododendron ferrugineum

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Markus Seppi

Titel der Abschlussarbeit:
Dendroökologische Analyse subalpiner Waldbestände im Naturpark Texelgruppe (Südtirol)

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Florian Schraffl

Titel der Abschlussarbeit:
Dendroökologische Untersuchungen zum Coniferenwachstum auf Moorstandorten im Alpenpark Karwendel

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Daniela Pistrich

Titel der Abschlussarbeit:
LehrErlebnispfad Stamser Eichenwald

Betreuerinnen:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Roland Mayer

Titel der Abschlussarbeit:
Effects of anthropogenic impacts on subalpine and alpine ecosystems in the inner Oetz Valley (Central Alps, North Tyrol/Austria)

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Durch menschliche Einflüsse verändern sich weltweit terrestrische Ökosysteme gravierend. Davon betroffen sind die Funktion von Ökosystemen und die Artenvielfalt. Arktisch-alpine Pflanzengemeinschaften reagieren besonders empfindlich auf menschliche Einflüsse und gelten daher als sehr verwundbar. Im Rahmen dieser Dissertation wurden anhand von fünf Studien die Auswirkungen von menschlichen Einflüssen wie Auflassung der traditionellen Beweidung, Intensivierung aber auch Auflassen von Weiden und Mähwiesen und folglich deren Verbrachung sowie Wintertourismus (Schaffung und Präparierung von Schipisten) auf subalpine und alpine Ökosysteme im inneren Ötztal (Zentralalpen Österreichs, Nordtirol) untersucht. Innerhalb von acht Jahren wurden Veränderungen in der Zusammensetzung und Artenzahl einer subalpinen Zwergstrauchheide, von Weiden in der unteren und oberen alpinen Stufe und einer Gletschervorfeldvegetation beobachtet. Die Auswirkungen des Beweidungsausschlusses von großen Weidetieren entlang eines Höhengradienten von der subalpinen bis in die obere alpine Stufe wurden ebenfalls untersucht. Dazu wurden Weideausschlusszäune errichtet und innerhalb und außerhalb davon Dauerflächen markiert. Es wurden die Reaktionen der Pflanzengemeinschaften hinsichtlich Artenzusammensetzung, Verhältnissen von funktionalen Gruppen und Artenzahl erhoben. Die Effekte von künstlichen Störstellen und Ansaat auf die Keimlingsrekrutierung wurden in der unteren alpinen Stufe in einem Bürstlingsrasen und in einem silikatischen Niedermoor untersucht. Die Auswirkungen von Landnutzungsänderungen wie Auflassung und Intensivierung von subalpinen und alpinen Mähwiesen und Weiden wurden durch einen Vergleich zweier Seitentäler des inneren Ötztales (Obergurgl und Vent) erforscht. In Obergurgl dominiert der Wintertourismus eindeutig die Wirtschaft während in Vent traditionelle Landnutzungssysteme noch immer wichtig sind. Schließlich wurden die Folgen der Schaffung von Schipisten, ihrer Präparierung sowie der jährlich durchgeführten Begrünungsmaßnahmen (Düngung und Einsaat) untersucht. Dazu wurden von der subalpinen bis zur oberen alpinen Stufe Pflanzengemeinschaften auf den Schipisten mit solchen der angrenzenden Vegetation verglichen. Die untersuchten Pflanzengemeinschaften veränderten sich deutlich innerhalb des Untersuchungszeitraumes hinsichtlich ihrer Artenzusammensetzung. Die Artenzahl nahm fast ausschließlich deutlich zu. Es wurden signifikante Verschiebungen zwischen den funktionalen Gruppen entlang des gesamten Höhengradienten festgestellt. Dieses Resultat deutet darauf hin, dass die Pflanzengesellschaften des Hochgebirges durch die generelle Klimaerwärmung beeinflusst werden. Der Weideausschluss wirkte sich signifikant auf die Artenzusammensetzung der Vegetation aus. Es wurden Verschiebungen in den Verhältnissen der C-S-R-Strategietypen festgestellt welche darauf hinweisen, dass sich unabhängig von der Höhenstufe die Konkurrenzbedingungen verändert haben. Trotzdem wurde kein signifikanter Rückgang in der Artenzahl beobachtet. Aufgrund der sehr langsamen Wachstumsraten der Pflanzen im Hochgebirge wird sich eine Änderung der Artenvielfalt vermutlich erst nach Jahrzehnten einstellen. In der unteren alpinen Stufe wurde festgestellt, dass sich die Keimlingsrekrutierung durch die Schaffung von künstlichen Störstellen und durch Einsaat signifikant erhöht. Dies gilt vor allem für Niedermoor-Standorte, während im Bürstlingsrasen diese Effekte nur marginal signifikant waren. Vermutlich bewirkten dort die trockeneren Bodenverhältnisse und die starke Konkurrenz durch die Nardus stricta-Horste, dass viel weniger Keimlinge aufkamen. Der Vergleich zwischen Weiden und Mähwiesen in den beiden benachbarten Seitentälern des inneren Ötztales (Obergurgl und Vent) zeigte, dass in Obergurgl die Artenvielfalt des Trisetetum flavescentis weit unter jener der in Vent lag. Diese bemerkenswert niedrige Artenvielfalt in Obergurgl wurde vermutlich durch die geringe räumliche Heterogenität aufgrund von Planierungsmaßnahmen aber auch wegen der intensiveren Nutzung von Flächen in Dorfnähe verursacht. Zugleich wurden abgelegene landwirtschaftliche Flächen aufgelassen. Auch die Artenzusammensetzung der Bürstlingsrasen (Sieversio-Nardetum strictae) bzw. der Goldhaferwiesen (Trisetetum flavescentis) unterschied sich deutlich zwischen Obergurgl und Vent. Die Studie auf den Schipisten ergab signifikante Unterschiede hinsichtlich der Zusammensetzung der Artengemeinschaft und der Verhältnisse der funktionalen Gruppen im Vergleich zur angrenzenden Vegetation besonders in der alpinen Stufe. Auf der Skipiste herrschen eindeutig Pflanzengemeinschaften vor, welche starke Ähnlichkeiten zu Schneebodengesellschaften aufweisen. Carex curvula konnte auf der Schipiste nur vereinzelt am Pistenrand festgestellt werden. Die Diese Ergebnisse legen nahe, dass vor allem die Schaffung der Schipisten vor 25 Jahren für diese gravierenden Unterschiede verantwortlich ist.




Carolina Walde

Titel der Abschlussarbeit:
Palynologische Untersuchungen zur Kulturlandschaftsgeschichte in Westtirol

Betreuer:
Klaus Oeggl, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Anhand der Pollenprofile Heiterwanger Moor (Heiterwang/Außerfern), See-Eck (Nassereith/Gurgltal), Plemun-Weiher (Fließ/Oberinntal), Fuhrmannsloch (Nauders/Reschenpass) und Floramoos (Glurns/Vinschgau) wird entlang der Route der Via Claudia Augusta die Vegetationsentwicklung und der anthropogene Einfluss ab dem Spätglazial sowohl im nördlichen randalpinen Fichten-Tannen Buchenwaldgebiet, als auch im zwischenalpinen Fichten-Tannenwaldgebiet sowie im inneralpinen Fichtenwaldgebiet verfolgt. Das Profil Heiterwanger Moor zeigt die Vegetationsentwicklung ab dem Grönland Stadial 2a. Die Präboreale Klimaschwankung und das 8200 cal.
BP-Event können nachgewiesen werden. Der Ulmenabfall um 5000 BP ist auf den pathogenen Einfluss von Ceratocystis ulmi zurückzuführen. Ein zweiter Einbruch der Ulmenkurve ergibt sich durch das Schneiteln der Ulmen zur Laubheugewinnung im Spät-Neolithikum. Im Gurgltal beim See-Eck war im Subboreal ein großer See ausgebildet. Der gigantische Bergsturz vom Fernpass während der Löbben Schwankung spielt im Profil See-Eck eine große Rolle. Der Beginn des anthropogenen Einflusses im Neolithikum beim Heiterwanger Moor, in der weiteren Umgebung des See-Ecks und beim Plemun-Weiher sowie am Übergang vom Neolithikum zur Bronzezeit beim Fuhrmannsloch wird ebenso aufgezeigt wie die Selektion der beweideten lichten Lärchenbestände im inneralpinen Fichtenwaldgebiet. Außerdem kann im Untersuchungsgebiet sowohl ein Aufblühen von Besiedlung und Ackerbau während der Eisenzeit als auch der Rückgang des anthropogenen Eingriffs nach dem Ende des Kupferbergbaus im Vinschgau bestätigt werden. Danach manifestiert sich mit dem Ausbau der römischen Staatsstraße Via Claudia Augusta die Absiedlung der Höhen während der römischen Herrschaft im Oberinntal. Mit der Abnahme der Bedeutung der Via Claudia Augusta und der Zunahme des wirtschaftlichen Erfolges der Brennerroute wird die Siedlungstätigkeit im Untersuchungsgebiet schwächer. Der mittelalterliche Bergbau wirkt sich vor allem im Gurgltal und bei Nauders auf die Bevölkerungsentwicklung aus. Die Neuzeit ist mit einer Zunahme des anthropogenen Einflusses verbunden.




Giovanna Flaim

Titel der Abschlussarbeit:
Ecological niches of dinoflagellates in Lake Tovel

Betreuer:
Eugen Rott, FG Hydrobotanik, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

This thesis focuses on different aspects of the same general subject, the dinoflagellates of Lake Tovel or the environmental variables, in particular hydrology, that make this lake so unique. A general introduction is given to the dinoflagellates including an overview of evolution, ecology and morphology, and the rationale behind the thesis. Preliminary observations that cast doubt that Glenodinium sanguineum Marchesoni was not what it seemed to be were expressed in Flaim et al. (2003). After extensive limnological sampling of Tovel, and a critical examination of Baldi's publications, it became clear that more than one dinoflagellate species was involved. Like so many other aspects of Tovel, the bloom of the 'red' species was tied to hydrology, and the particularly hot 2003 summer provided confirmation of its role.
Tovel has a long limnological history which permitted the comparison of old plankton samples with new material. This was essential for the development of the three species theory. Furthermore, a scheme was proposed for the summer conditions necessary for a red bloom formation based on a broad comparison of the ecological requirements of the species involved. The use of stable isotopes gave some important insights into the peculiar hydrology that characterises Tovel when compared to other temperate lakes. The study of autecology of one of the three species, Borghiella dodgei, explained the recent off-colour and out-of-season blooms.




Annemarie Luggin

Titel der Abschlussarbeit:
Pflanzliche Makroreste aus der mittelalterlichen Bergbausiedlung Kristberg

Betreuer:
Klaus Oeggl, FG Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck



Sabine Lath

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss nadelschädigender Pilze sowie Mykorrhiza auf die Verjüngung und das Wachstum von Koniferen an der alpinen Waldgrenze

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Fabian Nagl

Titel der Abschlussarbeit:
Vegetationskundliche Untersuchungen von Wiesen und Weiden im Raum Obergurgl

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Barbara Veit

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss von Klimafaktoren auf das Stammwachstum der Kiefer ("Pinus sylvestris") an einem inneralpinen Trockenstandort

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Hans Peter Neuner

Titel der Abschlussarbeit:
Neophytenkartierung im Raum Jenbach/Tirol

Betreuer:
Konrad Pagitz, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Susanne Hollenstein

Titel der Abschlussarbeit:
Pollenkeimung und Pollenschlauchwachstum in Abhängigkeit von der Temperatur

Betreuerin:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck



Veronika Kraler

Titel der Abschlussarbeit:
Vitalität und Funktionsdauer von Pollen in Gebirgspflanzen

Betreuerin:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck



Jolanda Zimmermann

Titel der Abschlussarbeit:
Dynamik der Holzbildung von Pinus cembra im Waldgrenzökoton am Patscherkofel Dynamik und Temperaturabhängigkeit der Xylogenese

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Barbara Viehweider

Titel der Abschlussarbeit:
Flora und Vegetation von Felsgrusfluren und Sandrasen der Klasse Koelerio-Corynephoretea in Südtirol (Italien)

Betreuerin:
Susanne Wallnöfer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Maya Massenz

Titel der Abschlussarbeit:
Neophyten in Südtirol: Ausbreitung und Verbreitung ausgewählter Arten

Betreuer:
Konrad Pagitz, FG Evolutionäre Systematik, Universität Innsbruck



Klemens Handler

Titel der Abschlussarbeit:
Dendrohydrologische Rekonstruktion historischer Extremabflüsse des Tiroler Lech

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Maria Stocker

Titel der Abschlussarbeit:
Saisonaler Verlauf der stofflichen Zusammensetzung des Xylempresssafts

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Daniela Hosp

Titel der Abschlussarbeit:
Bestäubungseffizienz und Reproduktionserfolg bei Gebirgspflanzen

Betreuerin:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck



Edith Kuprian

Titel der Abschlussarbeit:
PH-Werte im Xylem von subalpinen Holzpflanzen

BetreuerInnen:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Elisabeth Raffl

Titel der Abschlussarbeit:
SchülerInnen entdecken das Pflanzenwachstum: eine Fallstudie aus dem forschend-entwickelnden Biologieunterricht, unter Berücksichtigung des Genderaspekts

BetreuerInnen:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



David Oberkofler

Titel der Abschlussarbeit:
Pflanzen und Habitateigenschaften in 7 naturnahen Quellen Südtirols (Algen, Moose, höhere Pflanzen): eine Grundlagenerhebung für den Naturschutz

Betreuer:
Eugen Rott, FG Hydrobotanik, Universität Innsbruck



Francois Kuborn

Titel der Abschlussarbeit:
Beitrag zur Flechtenflora Luxemburgs: die silicolen und lichenicolen Arten im Naturpark Obersauer

Betreuer:
Georg Gärtner, Universität Innsbruck



Wilhelm Stricker

Titel der Abschlussarbeit:
Dendroklimatologische Untersuchung des Wachstums von "Pinus cembra" entlang eines Höhentransektes in der Naturwaldzelle Ampasser Kessel

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Katharina Finch

Titel der Abschlussarbeit:
Diasporenregen im Gletschervorfeld des Rotmoosferners, Obergurgl, Ötztal

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Kay Cichini

Titel der Abschlussarbeit:
Phänologische und autökologische Untersuchungen des Neophyten "Impatiens parviflora" DC. an ausgewählten Standorten in Nord-Tirol und eine Evaluierung der OTC-Methode in Waldgesellschaften

Betreuer:
Sigmar Bortenschlager, Universität Innsbruck



Irina Kosaraz

Titel der Abschlussarbeit:
Die Ruderalvegetation in Innsbruck

Betreuerin:
Susanne Wallnöfer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Andrea Leitner

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss klimatischer Faktoren auf das Radialwachstum von Koniferen an der Waldgrenze im Naturpark Puez-Geisler: Analyse artspezifischer und standortabhängiger Reaktionen auf die Klimaerwärmung

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Stefan Strobl

Titel der Abschlussarbeit:
Dynamik der Kambiumaktivität und Holzbildung von "Pinus sylvestris" an einem inneralpinen Trockenstandort

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Anja Burtscher

Titel der Abschlussarbeit:
Artenvielfalt in Schulgärten: neue Perspektiven durch Nutzung als ökologische Bildungseinrichtung

BetreuerInnen:
Georg Gärtner, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Thea Gufler

Titel der Abschlussarbeit:
Wassertransport in Bäumen: methodischer Vergleich und didaktische Umsetzung

Betreuer:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck



Christiane Kücher

Titel der Abschlussarbeit:
Gentechnische Verfahren und ihre möglichen Auswirkungen im Rahmen des Unterrichts für Genetik und Produktionsbiologie

Betreuer:
Sigmar Bortenschlager, Universität Innsbruck



Matthias Brünoth

Titel der Abschlussarbeit:
Nahrungspflanzen und ihre Inhaltsstoffe

Betreuerinnen:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck
Suzanne Kapelari, Bereich Didaktik der Naturwissenschaften, Geographie, Informatik und Mathematik, Universität Innsbruck



Joachim Spindelböck

Titel der Abschlussarbeit:
Mesophyll freeze dehydration analysed by imaging Chlorophyll fluorescence

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck



Thomas Kiebacher

Titel der Abschlussarbeit:
Intra- and interspecific changes in plant functional traits in pairs of functionally related species along an altitudinal gradient in the Córdoba mountains (Argentina)

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, FG Populationsbiologie und Vegetationsökologie, Universität Innsbruck



Katrin Streil

Titel der Abschlussarbeit:
Die Blattproteinmuster von Pflanzen aus Hocharktis und Hochalpen im Vergleich

Betreuer:
Cornelius Lütz, Universität Innsbruck



Maria-Anna Obkircher

Titel der Abschlussarbeit:
Untersuchungen zur Hydraulik des Xylems und relevanter anatomischer Parameter von alpinen Rhododendron-Arten

Betreuer:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck



Sabine Sladky-Meraner

Titel der Abschlussarbeit:
Flora auf Kies- und extensiv begrünten Dächern in Nordtirol

Betreuer:
Sigmar Bortenschlager, Universität Innsbruck



Baur Stefanie

Titel der Abschlussarbeit:
Klimatologische Interpretation holzanatomischer Strukturen der Fichte ("Picea abies") aus der Region Kleinwalsertal für den Zeitraum 1250 - 1800

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Peter Zangerle

Titel der Abschlussarbeit:
Dendroökologische Analyse des Einflusses von Überschotterungsereignissen auf ein hochmontanes Waldökosystem: Fallstudie in den Nördlichen Kalkalpen (Karwendel, Tirol)

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Marianne Eschgfeller

Titel der Abschlussarbeit:
Einfluss von Dürrestress auf das Wachstum der Spirke auf einem kalkalpinen Schuttfächer

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Mirjam Waldboth

Titel der Abschlussarbeit:
Dendroökologische Analyse des durch Edelkastanienrindenkrebs (Cryphonectria parasitica [Murrill] Barr) induzierten Kastaniensterbens (Castanea sativa Mill.) in Südtirol

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Daniel Baumgartner

Titel der Abschlussarbeit:
Wachstum der Zirbe (Pinus cembra L.) im alpinen Waldgrenzökoton am Patscherkofel: Dynamik und Temperaturabhängigkeit der Xylogenese

Betreuer:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck



Stephanie Widmann

Titel der Abschlussarbeit:
Blütenentwicklung und Phänologie von Hochgebirgspflanzen

Betreuerin:
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie, Universität Innsbruck



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