Master- und DiplomstudentInnen

Hier stellen unsere Master- und Diplomstudierenden ihre Abschlussarbeiten vor:


Theresa Baur

Theresa Baur

E-Mail: Theresa.Baur@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Role of reactive electrophile species in high light signalling in Chlamydomonas reinhardtii.

Betreuerin:
Ilse Kranner, Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen

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Beschreibung der Arbeit:

Für Pflanzen ist Licht lebensnotwendig, jedoch kann ihnen zu viel Licht auch schaden, da dadurch beispielsweise Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) entstehen können. Deshalb haben Pflanzen mehrere Abwehrmechanismen entwickelt, die sie vor zu viel Licht oder dessen Auswirkungen schützen. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie die Menge an auftreffendem Licht wahrnehmen und Signale an den Zellkern weiterleiten können, wo dann Gene hinauf- oder hinabreguliert werden.
Ein mögliches Signal ist Singulettsauerstoff, eine ROS, die vor allem bei der Photosynthese entsteht. Jedoch ist Singulettsauerstoff so kurzlebig und reaktiv, dass er den Weg vom Chloroplast bis zum Zellkern kaum schaffen kann. Allerdings kann er mehrfach ungesättigte Fettsäuren in den Membranen der Chloroplasten oxidieren, die dann in kleinere Fragmente zerfallen können. Manche dieser Fragmente, die Reaktiven Elektrophilen Spezies (RES), sind nicht minder reaktiv und das mögliche Bindeglied in der Signalweiterleitung zwischen Chloroplast und Zellkern.
Im Rahmen meiner Masterarbeit versuche ich nun herauszufinden, welche RES unter Starklichtbedingungen in der Modellalge Chlamydomonas reinhardtii entstehen und welche Auswirkungen sie auf die Physiologie der Zellen haben, wenn sie von außen zugegeben werden. Zum Abschluss werden die Auswirkungen der vielversprechendsten RES auf die Genexpression im Rahmen einer Transkriptomanalyse evaluiert.





Sandra Plangger

Sandra Plangger

E-Mail: Sandra.Plangger@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Gefrierverhalten der Mesophyllzellen von Galanthus nivalis und Vinca minor (und die direkte Anwendung für den Unterricht)

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

Die Untersuchungen sind in das FWF Projekt P30139-B32 eingebunden und sollen klären, inwieweit die Zellwandelastizität eine Rolle für die Zellentwässerung beim Gewebegefrieren spielt. Dazu wird das Gefrierverhalten von Mesophyllzellen von Pflanzenarten mit kontrastierender Blattanatomie untersucht. Blattanatomische Parameter, wie Zellgrößen, Zellwanddicken, und Interzellularenvolumen (u.a.) werden quantifiziert. Über die Druck-Volumen-Technik wird die Zellwandelastizität psychrometrisch erfasst. Die Dynamik und das Ausmaß der Gefriercythorrhyse diverser Mesophyllzellen wird cryomikroskopisch erfasst und soll mit den strukturellen Parametern in Beziehung gesetzt werden.





Viktoria Thoma

Viktoria Thoma

E-Mail: Viktoria.Thoma@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Gefrierverhalten von Mesophyllzellen bei Leucojum vernum und Hedera Helix.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Matthias Hepp

Matthias Hepp

e-Mail: Matthias.Hepp@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Muster im Keimungsverhalten ausgewählter alpiner Pflanzen.

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, Populationsbiologie und Vegetationsökologie

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Iris Trenkwalder

e-Mail: Iris.Trenkwalder@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Die Pflanzengesellschaften der Texelgruppe entlang von Höhengradienten und deren Veränderung über die Zeit

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, Populationsbiologie und Vegetationsökologie

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Beschreibung der Arbeit:

Aufgrund des Klimawandels ändert sich das Vegetationsmuster der alpinen Stufe. Diese Veränderungen werden im Zuge dieser Masterarbeit auf der Ebene von Pflanzengesellschaften untersucht. Dazu werden Vegetationsaufnahmen in der Texelgruppe (Südtirol) durchgeführt und mit früheren Aufnahmen verglichen.





Andreas Guggenberger

Andreas Guggenberger

E-Mail: Andreas.Guggenberger@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Anfälligkeit der Fichte gegenüber Chrysomyxa rhododendri: Auswirkungen von Trockenstress auf die Pathogen-Abwehr.

BetreuerInnen:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck
Andrea Ganthaler, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Seit einigen Jahren werden im Bereich der Waldgrenze zunehmend Infektionen der Fichte (Picea abies) durch den Fichtennadelblasenrost (Chrysomyxa rhododendri) beobachtet. Zudem melden Waldaufseher des Öfteren gravierende Probleme mit der natürlichen Regeneration und Wiederaufforstung subalpiner Fichtenwälder. Die Infektion verursacht eine charakteristische Vergilbung der jungen, diesjährigen Nadeln im Sommer und führt zum deren Abwurf im Herbst.
Markante Folgen sind einerseits Krüppelwuchs befallener Bäume und Einbußen im Zuwachs und Holzertrag. Andererseits wird insbesondere der Erhalt von Schutzwäldern durch einen wiederholten und starken Befall beeinträchtigt. Da der Lebenszyklus des Fichtennadelblasenrosts einen Wirtwechsel zwischen Alpenrosen (Rhododenron ferrugineum & R. hirsutum) und der Fichte aufweist und auf Alpenrosen als Hauptwirt angewiesen ist, verursachen unteranderem die wachsenden Alpenrosen-Bestände den beobachteten Befalls-Anstieg. Als weitere Ursache werden veränderte klimatische Verhältnisse, wie die Zunahme von ausgeprägten Trockenstressperioden in den Alpen, vermutet.

Im Zuge meiner Abschlussarbeit untersuche ich die Auswirkungen von Trockenstress und Nährstoffversorgung auf die Anfälligkeit von Fichtensämlingen gegenüber Chrysomyxa rhododendri. Hierfür betreue ich ein Infektions-Experiment, führe zur Quantifizierung der Infektionsintensität Bildanalysen durch und erhebe Konzentrationen von ausgewählten Phenolen. Da diese sowohl von abiotischem, als auch biotischem Stress beeinflusst werden und potenziell pilzhemmend wirken, könnte die Bestimmung von phenolischen Inhaltstoffen mittels Massenspektrometrie einen möglichen Zusammenhang zwischen Infektion und ausgeprägtem Trockenstress erklären.






Gerold Krischker

Gerold Krischker

E-Mail: Gerold.Krischker@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Feinbau von Xylemparenchymzellen (XPZ) im Splintholz von Hölzern mit unterschied-lichem Frostresistenzmechanismus (und die direkte Anwendung für den Unterricht)

BetreuerInnen:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie

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Beschreibung der Arbeit:

Xylemparenchymzellen (XPZ) sind die einzig lebenden Zellen im Splintholz. Zwei unterschiedliche Frostresistenzmechanismen für XPZ wurden bei insgesamt 48 Gehölzen gefunden (Kirchler 2016, Thialer 2017). XPZ überleben entweder tiefunterkühlt (69%) oder vermutlich durch Gefrierdehydrierung bei extrazellulärer Eisbildung (31%). Tiefunterkühlung (supercooling) kann XPZ aber nur bis ca. -40°C (im extrem -50°C) vor Frostschädigung schützen, während Gefrierdehydrierung Zellen noch viel niedrigere Fröste überleben lässt. Die Verbreitung von tiefunterkühlenden Gehölzen ist dadurch auf Region mit Frösten >-50°C beschränkt.
Ziel der Diplomarbeit ist es, cytologische und anatomische (Strahlenarchitektur, Zellgröße, Zellwanddicke und –struktur, Tüpfelbau) Charakteristika bei ausgewählten Baumarten zu erheben, deren XPZ entweder tiefunterkühlend oder durch Gefrierdehydrierung überleben. Die Ergebnisse sollten letztlich strukturelle Voraussetzungen für Tiefunter-kühlbarkeit bei XPZ liefern.





Jenni-Marlen Sabena Pohlin

Jenni-Marlen Sabena Pohlin

E-Mail: Jenni-Marlen.Pohlin@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Weitere Infos folgen in Kürze.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Helmut Heinzl

Helmut Heinzl

E-Mail: Helmut.Heinzl@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Dormanz und Frosthärte von Überwinterungsknospen von Fagus sylvatica und Alnus alnobetula.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

An Überwinterungsknopsen von Fagus sylvatica und Alnus alnobetula wird im saisonalen Verlauf der Dormanzzustand (Endo- versus Ecodormanz) parallel mit der Frosthärte bestimmt. Dadurch sollte ein möglicher Zusammenhang bzw. Unabhängigkeit zwischen Dormanzzustand und Frosthärte sichtbar werden. Durch gezielte Enthärtungsbehandlungen werden Warmwettereinbrüche simuliert. Dadurch wird die Dynamik der Frostenthärtung und damit eine potentielle Frostschädigungsgefahr in einem sich wandelnden Klima abschätzbar.





Tanja Schäfernolte

Tanja Schäfernolte

E-Mail: Tanja.Schaefernolte@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Gefrierverhalten und Ursache von Frostschädigung von Blättern unterschiedlichen biomischen Ursprungs.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

Eingebunden in das FWF Projekt P30139-B32 werden drei unterschiedlich eistolerante Arten (Ranunculus glacialis, Citrus limon, und Solanum tuberosum) mit unterschiedlichem biomischem Ursprung hinsichtlich ihres Gefrierverhaltens verglichen. Während für eissensitive Arten jede Form von Eisbildung im Gewebe letal ist, tolerieren eistolerante Arten eine Gefrierentwässerung oder überleben tiefunterkühlt. Mithilfe von Gefriermikroskopie und Infrarot-Temperaturmessungen werden Eisausbreitung und physiologische Veränderungen während des Gefrierprozesses beobachtet. Aufzeichnung der Blattanatomie und psychrometrische Messungen sollen Aufschluss über die Zellwandelastizität und die derzeit wenig bekannten Mechanismen für Gefriertoleranz liefern. Zusätzlich wird das Gefrierverhalten in situ mit mikrometeorologischen Messungen dokumentiert.





Kristina Monitzer

Kristina Monitzer

E-Mail: Kristina.Monitzer@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Translozierte Eisbildung in Knospen heimischer Baumarten (und die direkte Anwendung für den Unterricht)

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

Fast 90 % der heimischen Gehölze haben Überwinterungsknospen, die das Gefrieren im Winter eisfrei und tiefunterkühlt überleben. Wie das funktioniert, wird praktisch nicht verstanden. Das Gefrierverhalten und die translozierte Eisbildung werden für Überwinterungsknospen ausgewählter Holzpflanzen untersucht. Orte der Eisbildung im Bereich der Knospen, sowie tiefunterkühlende Gewebe, werden cryomikroskopisch und mit hochauflösender Infrarot-Thermografie lokalisiert. Die Ergebnisse sollen ein Verständnis über die Überlebensstrategien von Knospen heimischer Gehölze liefern.






Barbara Reier

Barbara Reier

E-Mail: Barbara.Reier@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Dormanz und Frosthärte von Überwinterungsknospen von Acer platanoides und Sambucus nigra.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

An Überwinterungsknospen von Acer platanoides und Sambucus nigra wird im saisonalen Verlauf der Dormanzzustand (Endo- versus Ecodormanz) parallel mit der Frosthärte be-stimmt. Dadurch sollte ein möglicher Zusammenhang bzw. Unabhängigkeit zwischen Dor-manzzustand und Frostabhärtung sichtbar werden. Durch gezielte Enthärtungsbehandlungen werden Warmwettereinbrüche simuliert, um die Dynamik der Frostenthärtung und damit die potentielle Frostschädigungsgefahr in einem sich wandelnden Klima abzuschätzen.





Melissa Sehrt

Melissa Sehrt

E-Mail: Melissa.Sehrt@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Palynological reconstruction of the Late-Glacial to Holocene flora, vegetation and landscape changes in the Northern Lake Attersee region (Austria) and climatic variability based on the past abundance of the annual water plant Najas flexilis.

Betreuer:
Jean Nicolas Haas, Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck
Univ.-Prof. Michael Strasser, FG Sedimentary Geology, Institut für Geologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Palynological and plant macrofossil analyses were performed on a 538 cm long clay, lake marl, gyttja and peat stratigraphy at Gerlhamer Moor (Salzkammergut, Upper Austria) northwest of Lake Attersee allowing the reconstruction of the past regional flora, vegetation and landscape development (including fire history). Recurrent sedimentological changes revealed by rapid increases in organic matters and by distinct in chemical element distribution measured by X-ray Fluorescence (XRF) core scanning anaylses, as well as the seed remains of thermophilic water plants such as from the bushy pondweed Najas flexilis implied changing lake water levels due to regional to global climatic warming and hydrological changes. Given that Najas flexilis belongs to the extinct species in Austria and to the red list species in Europe this study highlights the ecological parameters necessary for its growth during the Holocene and before local extinction, which in turn may be of high relevance to nature protection issues and possible intentional planting of this water plant in the future.