Master- und DiplomstudentInnen

Hier stellen unsere Master- und Diplomstudierenden ihre Abschlussarbeiten vor:


Vanessa Gamper

Vanessa Gamper

E-Mail: Vanessa.Gamper@student.uibk.ac.at

Titel der Dissertation/Abschlussarbeit:
Einfluss von Klimafaktoren auf das Wachstum von Koniferen im Schnalstal

BetreuerInnen:
Walter Oberhuber, FG Dendroökologie und Baumphysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Im Rahmen der Diplomarbeit soll die baumartenspezifische Wachstumsreaktion auf Klimafaktoren sowie Klimaextreme durch Anwendung dendroökologischer Methoden untersucht werden.
Das wesentliche Ziel ist es, artenspezifische Beziehungen zwischen Wachstum und Klima zu erheben. Außerdem soll eine vereinfachte Methode zur Umsetzung in der Schule aufgezeigt werden.






Alexander Flörl

Alexander Flörl

E-Mail: Alexander.Floerl@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Ice management and freeze-dehydration of plants

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Die Untersuchungen sind in das FWF Projekt P30139-B32 eingebunden und sollen klären, inwieweit die Zellwandelastizität eine Rolle für die Zellentwässerung beim Gewebegefrieren spielt. Dazu wird das Gefrierverhalten von Mesophyllzellen von Pflanzenarten mit kontrastierender Blattanatomie untersucht.
Blattanatomische Parameter, wie Zellgrößen, Zellwanddicken, und Interzellularenvolumen (u.a.) werden quantifiziert. Über die Druck-Volumen-Technik wird die Zellwandelastizität psychrometrisch erfasst.
Die Dynamik und das Ausmaß der Gefriercythorrhyse diverser Mesophyllzellen wird cryomikroskopisch erfasst und soll mit den strukturellen Parametern in Beziehung gesetzt werden.






Anna-Lena Strasser

Anna-Lena Strasser

E-Mail: Anna-Lena.Strasser@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Ice management and freeze-dehydration of plant cells

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Im Rahmen dieser Diplomarbeit werden fundierte Kenntnisse zum Gefrierverhalten von Trachycarpus fortunei und Pinus mugo erworben. Pflanzen sind sessil und den abiotischen Umweltfaktoren, wie zum Beispiel Frost in vollem Ausmaß ausgesetzt.
Diese Thematik wird im didaktischen Teil altergruppenspezifisch für den Unterricht aufbereitet.
Die Forschung ist in das FWF Projekt P30139-B32 eingebunden.






Jasmin Lindner

Jasmin Lindner

E-Mail: Jasmin.Lindner@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Ice management and freeze-dehydration of plants

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Die Untersuchungen sind in das FWF Projekt P30139-B32 eingebunden und sollen klären, inwieweit die Zellwandelastizität eine Rolle für die Zellentwässerung beim Gewebegefrieren spielt. Dazu wird das Gefrierverhalten von Mesophyllzellen von Pflanzenarten mit kontrastierender Blattanatomie untersucht.
Blattanatomische Parameter, wie Zellgrößen, Zellwanddicken, und Interzellularenvolumen (u.a.) werden quantifiziert. Über die Druck-Volumen-Technik wird die Zellwandelastizität psychrometrisch erfasst.
Die Dynamik und das Ausmaß der Gefriercythorrhyse diverser Mesophyllzellen wird cryomikroskopisch erfasst und soll mit den strukturellen Parametern in Beziehung gesetzt werden.






Dominik Regele

Dominik Regele

E-Mail: Dominik.Regele@uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Do morphology and genetics allow for the discrimination of two entities in the alpine cloudberries (Vaccinium uliginosum agg., Ericaceae)

Betreuer:
Peter Schönswetter, FG Evolutionary Systematics, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Die Rauschbeere (Vaccinium uliginosum agg.) ist ein Zwergstrauch, der in Hochmooren und in alpinen Zwergstrauchheiden häufig vorkommt. Die Pflanzen sehen je nach Standort sehr unterschiedlich aus, aber es war lange nicht klar, ob es sich dabei um unterschiedliche Arten handelt, oder ob die Ökologie den Phänotypen so stark prägt. Dementsprechend widersprüchlich wurden die beiden Gruppen in der Literatur geführt.
Deshalb haben wir, zusammen mit Michael Grünebach, einem Diplomstudenten von Brigitta Erschbamer, Individuen aus vielen Populationen vom Alpenvorland bis an den südlichen Alpenrand gesammelt. Ich habe im Rahmen meiner praktischen Arbeit genetische Marker untersucht, Genomgrößen mittels Flow-Zytometrie bestimmt und morphologische Merkmale wie Blatt-Dimensionen gemessen, sowie diese Daten anschließend ausgewertet.
Die statistische Aufarbeitung der ökologischen und pflanzensoziologischen Daten aus dem Freiland in Kombination mit genetischen Analysen und Messungen von morphologischen Merkmalen erlaubten es, eine erste Antwort auf diese Frage zu geben: Es handelt sich um zwei genetisch getrennte Gruppen, die aber in einem Übergangsgebiet aufeinandertreffen und sich dort durch ökologische Einflüsse zum Verwechseln ähnlich sehen.

Publikationen:






Moritz Falch

Moritz Falch

E-Mail: Moritz.Falch@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Diversifizierung und Evolution von Euphorbia myrsinites (Euphorbiaceae) mit Einbeziehung fachdidaktischer Aspekte.

Betreuer:
Božo Frajman, FG Evolutionary Systematics, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Euphorbia (Euphorbiaceae) ist mit über 2150 Arten eine der weltweit größten Gattungen von Blütenpflanzen. Die Mittelmeer- und Irano-Turanische Regionen sind Diversifikations-zentren von Euphorbia subg. Esula, eine der vier evolutionären Hauptlinien der Euphorbiaceae, die aus 600 Arten besteht. Vierzehn von ihnen gehören zu E. sect. Myrsiniteae, die sich im Pleistozän diversifizierten und sich über ein großes Gebiet ausbreiteten, das von Marokko und der iberischen Halbinsel bis zum Iran reichte. Eine der am weitesten verbreiteten Arten ist E. myrsinites.
Ziel meiner Diplomarbeit ist es, Diversifizierung und phylogeographische Muster innerhalb von E. myrsinites im östlichen Mittelmeer zu untersuchen mit besonderem Fokus auf amphi-adriatische und amphi-ägäische Verbindungen. Insgesamt wurden 59 Populationen gesammelt und ihre Beziehungen mit molekularen Methoden (AFLP-Fingerprinting und DNA-Sequenzierung) sowie relativen Genomgrößenschätzungen evaluiert. Mit dieser Studie wollen wir zu einem besseren Verständnis der Diversifizierung von Pflanzen im östlichen Mittelmeerraum beitragen.






Theresa Baur

Theresa Baur

E-Mail: Theresa.Baur@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Role of reactive electrophile species in high light signalling in Chlamydomonas reinhardtii.

Betreuerin:
Ilse Kranner, Biochemie und Stoffwechselphysiologie der Pflanzen

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Beschreibung der Arbeit:

Für Pflanzen ist Licht lebensnotwendig, jedoch kann ihnen zu viel Licht auch schaden, da dadurch beispielsweise Reaktive Sauerstoffspezies (ROS) entstehen können. Deshalb haben Pflanzen mehrere Abwehrmechanismen entwickelt, die sie vor zu viel Licht oder dessen Auswirkungen schützen. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie die Menge an auftreffendem Licht wahrnehmen und Signale an den Zellkern weiterleiten können, wo dann Gene hinauf- oder hinabreguliert werden.
Ein mögliches Signal ist Singulettsauerstoff, eine ROS, die vor allem bei der Photosynthese entsteht. Jedoch ist Singulettsauerstoff so kurzlebig und reaktiv, dass er den Weg vom Chloroplast bis zum Zellkern kaum schaffen kann. Allerdings kann er mehrfach ungesättigte Fettsäuren in den Membranen der Chloroplasten oxidieren, die dann in kleinere Fragmente zerfallen können. Manche dieser Fragmente, die Reaktiven Elektrophilen Spezies (RES), sind nicht minder reaktiv und das mögliche Bindeglied in der Signalweiterleitung zwischen Chloroplast und Zellkern.
Im Rahmen meiner Masterarbeit versuche ich nun herauszufinden, welche RES unter Starklichtbedingungen in der Modellalge Chlamydomonas reinhardtii entstehen und welche Auswirkungen sie auf die Physiologie der Zellen haben, wenn sie von außen zugegeben werden. Zum Abschluss werden die Auswirkungen der vielversprechendsten RES auf die Genexpression im Rahmen einer Transkriptomanalyse evaluiert.





Sandra Plangger

Sandra Plangger

E-Mail: Sandra.Plangger@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Gefrierverhalten der Mesophyllzellen von Galanthus nivalis und Vinca minor (und die direkte Anwendung für den Unterricht)

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

Die Untersuchungen sind in das FWF Projekt P30139-B32 eingebunden und sollen klären, inwieweit die Zellwandelastizität eine Rolle für die Zellentwässerung beim Gewebegefrieren spielt. Dazu wird das Gefrierverhalten von Mesophyllzellen von Pflanzenarten mit kontrastierender Blattanatomie untersucht. Blattanatomische Parameter, wie Zellgrößen, Zellwanddicken, und Interzellularenvolumen (u.a.) werden quantifiziert. Über die Druck-Volumen-Technik wird die Zellwandelastizität psychrometrisch erfasst. Die Dynamik und das Ausmaß der Gefriercythorrhyse diverser Mesophyllzellen wird cryomikroskopisch erfasst und soll mit den strukturellen Parametern in Beziehung gesetzt werden.





Viktoria Thoma

Viktoria Thoma

E-Mail: Viktoria.Thoma@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Gefrierverhalten von Mesophyllzellen bei Leucojum vernum und Hedera Helix.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Weitere Infos folgen in Kürze.






Matthias Hepp

Matthias Hepp

e-Mail: Matthias.Hepp@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Muster im Keimungsverhalten ausgewählter alpiner Pflanzen.

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, Populationsbiologie und Vegetationsökologie

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Weitere Infos folgen in Kürze.





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Iris Trenkwalder

e-Mail: Iris.Trenkwalder@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Die Pflanzengesellschaften der Texelgruppe entlang von Höhengradienten und deren Veränderung über die Zeit

Betreuerin:
Brigitta Erschbamer, Populationsbiologie und Vegetationsökologie

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Beschreibung der Arbeit:

Aufgrund des Klimawandels ändert sich das Vegetationsmuster der alpinen Stufe. Diese Veränderungen werden im Zuge dieser Masterarbeit auf der Ebene von Pflanzengesellschaften untersucht. Dazu werden Vegetationsaufnahmen in der Texelgruppe (Südtirol) durchgeführt und mit früheren Aufnahmen verglichen.





Andreas Guggenberger

Andreas Guggenberger

E-Mail: Andreas.Guggenberger@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Anfälligkeit der Fichte gegenüber Chrysomyxa rhododendri: Auswirkungen von Trockenstress auf die Pathogen-Abwehr.

BetreuerInnen:
Stefan Mayr, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck
Andrea Ganthaler, FG Ökophysiologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Seit einigen Jahren werden im Bereich der Waldgrenze zunehmend Infektionen der Fichte (Picea abies) durch den Fichtennadelblasenrost (Chrysomyxa rhododendri) beobachtet. Zudem melden Waldaufseher des Öfteren gravierende Probleme mit der natürlichen Regeneration und Wiederaufforstung subalpiner Fichtenwälder. Die Infektion verursacht eine charakteristische Vergilbung der jungen, diesjährigen Nadeln im Sommer und führt zum deren Abwurf im Herbst.
Markante Folgen sind einerseits Krüppelwuchs befallener Bäume und Einbußen im Zuwachs und Holzertrag. Andererseits wird insbesondere der Erhalt von Schutzwäldern durch einen wiederholten und starken Befall beeinträchtigt. Da der Lebenszyklus des Fichtennadelblasenrosts einen Wirtwechsel zwischen Alpenrosen (Rhododenron ferrugineum & R. hirsutum) und der Fichte aufweist und auf Alpenrosen als Hauptwirt angewiesen ist, verursachen unteranderem die wachsenden Alpenrosen-Bestände den beobachteten Befalls-Anstieg. Als weitere Ursache werden veränderte klimatische Verhältnisse, wie die Zunahme von ausgeprägten Trockenstressperioden in den Alpen, vermutet.

Im Zuge meiner Abschlussarbeit untersuche ich die Auswirkungen von Trockenstress und Nährstoffversorgung auf die Anfälligkeit von Fichtensämlingen gegenüber Chrysomyxa rhododendri. Hierfür betreue ich ein Infektions-Experiment, führe zur Quantifizierung der Infektionsintensität Bildanalysen durch und erhebe Konzentrationen von ausgewählten Phenolen. Da diese sowohl von abiotischem, als auch biotischem Stress beeinflusst werden und potenziell pilzhemmend wirken, könnte die Bestimmung von phenolischen Inhaltstoffen mittels Massenspektrometrie einen möglichen Zusammenhang zwischen Infektion und ausgeprägtem Trockenstress erklären.






Gerold Krischker

Gerold Krischker

E-Mail: Gerold.Krischker@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Feinbau von Xylemparenchymzellen (XPZ) im Splintholz von Hölzern mit unterschied-lichem Frostresistenzmechanismus (und die direkte Anwendung für den Unterricht)

BetreuerInnen:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz
Johanna Wagner, FG Reproduktionsbiologie

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Beschreibung der Arbeit:

Xylemparenchymzellen (XPZ) sind die einzig lebenden Zellen im Splintholz. Zwei unterschiedliche Frostresistenzmechanismen für XPZ wurden bei insgesamt 48 Gehölzen gefunden (Kirchler 2016, Thialer 2017). XPZ überleben entweder tiefunterkühlt (69%) oder vermutlich durch Gefrierdehydrierung bei extrazellulärer Eisbildung (31%). Tiefunterkühlung (supercooling) kann XPZ aber nur bis ca. -40°C (im extrem -50°C) vor Frostschädigung schützen, während Gefrierdehydrierung Zellen noch viel niedrigere Fröste überleben lässt. Die Verbreitung von tiefunterkühlenden Gehölzen ist dadurch auf Region mit Frösten >-50°C beschränkt.
Ziel der Diplomarbeit ist es, cytologische und anatomische (Strahlenarchitektur, Zellgröße, Zellwanddicke und –struktur, Tüpfelbau) Charakteristika bei ausgewählten Baumarten zu erheben, deren XPZ entweder tiefunterkühlend oder durch Gefrierdehydrierung überleben. Die Ergebnisse sollten letztlich strukturelle Voraussetzungen für Tiefunter-kühlbarkeit bei XPZ liefern.





Jenni-Marlen Sabena Pohlin

Jenni-Marlen Sabena Pohlin

E-Mail: Jenni-Marlen.Pohlin@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Saisonale und seehöhenabhängige Variabilität der Sommerfrosthärte von Plantago major, Pinus mugo, Rhododendron ferrugineum, Saxifraga exarata, Saxifraga paniculata, Vaccinium myrtillus, sowie eine fachdidaktische Aufbereitung für den Biologieunterricht.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

Frost ist einer der wichtigsten abiotischen Stressfaktoren, welcher die Verbreitung und das Wachstum von Pflanzen maßgeblich beeinflusst. Im alpinen Lebensraum tritt er während des gesamten Jahres auf, wobei seine Dauer und Intensität mit steigender Seehöhe zunimmt. Einige Pflanzen haben eine Reihe von Möglichkeiten entwickelt, um Frostereignisse zu überstehen. Eine davon ist die Frosttoleranz durch Frostabhärtung. Bis dato ist nur wenig über die saisonale und seehöhenabhängige Variabilität der Sommerfrosthärte bekannt.
In den Monaten von Juni bis August wird die Sommerfrosthärte von Blättern von Plantago major (Breitwegerich), Pinus mugo (Bergkiefer), Rhododendron ferrugineum (Rostblättrige Alpenrose), Saxifraga exarata (Furchen-Steinbrech), Saxifraga paniculata (Rispen-Steinbrech) und Vaccinium myrtillus (Heidelbeere) mit unterschiedlicher Höhenverbreitung (600-3200m) untersucht. Dabei werden Blätter der jeweiligen Art kontrollierten, simulierten Nachtfrösten ausgesetzt. Danach wird mittels Chlorophyllfluoreszenzmessung ihre Vitalität bestimmt, um die aktuelle Frosthärte zu bestimmen.





Helmut Heinzl

Helmut Heinzl

E-Mail: Helmut.Heinzl@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Dormanz und Frosthärte von Überwinterungsknospen von Fagus sylvatica und Alnus alnobetula.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

An Überwinterungsknopsen von Fagus sylvatica und Alnus alnobetula wird im saisonalen Verlauf der Dormanzzustand (Endo- versus Ecodormanz) parallel mit der Frosthärte bestimmt. Dadurch sollte ein möglicher Zusammenhang bzw. Unabhängigkeit zwischen Dormanzzustand und Frosthärte sichtbar werden. Durch gezielte Enthärtungsbehandlungen werden Warmwettereinbrüche simuliert. Dadurch wird die Dynamik der Frostenthärtung und damit eine potentielle Frostschädigungsgefahr in einem sich wandelnden Klima abschätzbar.





Tanja Schäfernolte

Tanja Schäfernolte

E-Mail: Tanja.Schaefernolte@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Gefrierverhalten und Ursache von Frostschädigung von Blättern unterschiedlichen biomischen Ursprungs.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

Eingebunden in das FWF Projekt P30139-B32 werden drei unterschiedlich eistolerante Arten (Ranunculus glacialis, Citrus limon, und Solanum tuberosum) mit unterschiedlichem biomischem Ursprung hinsichtlich ihres Gefrierverhaltens verglichen. Während für eissensitive Arten jede Form von Eisbildung im Gewebe letal ist, tolerieren eistolerante Arten eine Gefrierentwässerung oder überleben tiefunterkühlt. Mithilfe von Gefriermikroskopie und Infrarot-Temperaturmessungen werden Eisausbreitung und physiologische Veränderungen während des Gefrierprozesses beobachtet. Aufzeichnung der Blattanatomie und psychrometrische Messungen sollen Aufschluss über die Zellwandelastizität und die derzeit wenig bekannten Mechanismen für Gefriertoleranz liefern. Zusätzlich wird das Gefrierverhalten in situ mit mikrometeorologischen Messungen dokumentiert.





Kristina Monitzer

Kristina Monitzer

E-Mail: Kristina.Monitzer@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Translozierte Eisbildung in Knospen heimischer Baumarten (und die direkte Anwendung für den Unterricht)

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

Fast 90 % der heimischen Gehölze haben Überwinterungsknospen, die das Gefrieren im Winter eisfrei und tiefunterkühlt überleben. Wie das funktioniert, wird praktisch nicht verstanden. Das Gefrierverhalten und die translozierte Eisbildung werden für Überwinterungsknospen ausgewählter Holzpflanzen untersucht. Orte der Eisbildung im Bereich der Knospen, sowie tiefunterkühlende Gewebe, werden cryomikroskopisch und mit hochauflösender Infrarot-Thermografie lokalisiert. Die Ergebnisse sollen ein Verständnis über die Überlebensstrategien von Knospen heimischer Gehölze liefern.






Barbara Reier

Barbara Reier

E-Mail: Barbara.Reier@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Dormanz und Frosthärte von Überwinterungsknospen von Acer platanoides und Sambucus nigra.

Betreuer:
Gilbert Neuner, FG Stressphysiologie und Klimaresistenz

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Beschreibung der Arbeit:

An Überwinterungsknospen von Acer platanoides und Sambucus nigra wird im saisonalen Verlauf der Dormanzzustand (Endo- versus Ecodormanz) parallel mit der Frosthärte be-stimmt. Dadurch sollte ein möglicher Zusammenhang bzw. Unabhängigkeit zwischen Dor-manzzustand und Frostabhärtung sichtbar werden. Durch gezielte Enthärtungsbehandlungen werden Warmwettereinbrüche simuliert, um die Dynamik der Frostenthärtung und damit die potentielle Frostschädigungsgefahr in einem sich wandelnden Klima abzuschätzen.





Melissa Sehrt

Melissa Sehrt

E-Mail: Melissa.Sehrt@student.uibk.ac.at

Titel der Abschlussarbeit:
Palynological reconstruction of the Late-Glacial to Holocene flora, vegetation and landscape changes in the Northern Lake Attersee region (Austria) and climatic variability based on the past abundance of the annual water plant Najas flexilis.

Betreuer:
Jean Nicolas Haas, Palynologie und Archäobotanik, Universität Innsbruck
Univ.-Prof. Michael Strasser, FG Sedimentary Geology, Institut für Geologie, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Palynological and plant macrofossil analyses were performed on a 538 cm long clay, lake marl, gyttja and peat stratigraphy at Gerlhamer Moor (Salzkammergut, Upper Austria) northwest of Lake Attersee allowing the reconstruction of the past regional flora, vegetation and landscape development (including fire history). Recurrent sedimentological changes revealed by rapid increases in organic matters and by distinct in chemical element distribution measured by X-ray Fluorescence (XRF) core scanning anaylses, as well as the seed remains of thermophilic water plants such as from the bushy pondweed Najas flexilis implied changing lake water levels due to regional to global climatic warming and hydrological changes. Given that Najas flexilis belongs to the extinct species in Austria and to the red list species in Europe this study highlights the ecological parameters necessary for its growth during the Holocene and before local extinction, which in turn may be of high relevance to nature protection issues and possible intentional planting of this water plant in the future.






Alumni

Die folgenden Alumni haben kürzlich ihre Diplom- und Masterarbeiten am Institut für Botanik abgeschlossen:


Lisa Silbernagl

Lisa Silbernagl

Titel der Abschlussarbeit:
Ploidy level and flower morphology, but neither vegetative characters nor habitat ecology allow for discrimination of genetically divergent, co-occurring diploid and tetraploid cytotypes of Vaccinium uliginosum s. lat. (Ericaceae) in the central Eastern Alps.

Betreuer:
Peter Schönswetter, FG Evolutionary Systematics, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Das Vaccinium uliginosum agg. ist ein zirkumpolar, holarktisch verbreiteter, polyploider Komplex mit schwieriger Taxonomie. Die beiden in Österreich heimischen Taxa werden traditionell als Arten geführt, Vaccinium uliginosum L. und Vaccinium gaultherioides BIGELOW, die sich nach der Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol nicht nur in ihrer Ploidiestufe, sondern auch morphologisch und ökologisch unterscheiden sollten. Eine vorangehende Arbeit konnte zeigen, dass eine klare genetische Differenzierung zwischen den Ploidiestufen besteht, viele der in der Exkursionsflora genannten Merkmale aber zumindest im Alpenraum nicht zur Unterscheidung der beiden Taxa dienen. Außerdem ist die ökologische Unterscheidung in eine Tieflandsippe, die in Mooren vorkommt und eine Sippe der alpinen Zwergstrauchheiden nicht haltbar.
Vielmehr sind diploide Individuen zwar auf die subalpine bis alpine Stufe beschränkt, tetraploide kommen aber sowohl in Tallagen als auch in Zwergstrauchheiden vor und bilden auch gemischte Populationen mit den diploiden. Diese gemischten Populationen bieten nicht nur ideale Möglichkeiten um morphologische Unterschiede weitgehend unabhängig von ökologischen Einflüssen zu klären, sondern auch das Verhalten zweier Zytotypen in sekundären Kontaktzonen zu erforschen. Methodisch wurden dabei Vegetationsaufnahmen, Morphometrie, Durchflusszytometrie und genetische Analysen wie AFLPs und Sequenzierung von Plastiden-DNA durchgeführt.






Clemens Maylandt

Clemens Maylandt

Titel der Dissertation/Abschlussarbeit:
An integrative approach to disentangle the diversification of the widespread Eurasian steppe plant Astragalus onobrychis (Fabaceae)

BetreuerInnen:
Peter Schönswetter, FG Evolutionary Systematics, Universität Innsbruck
Eliška Záveská, FG Evolutionary Systematics, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Astragalus onobrychis (Fabaceae) ist eine in Eurasien relativ häufig anzutreffende Steppenart. Die Verbreitung erstreckt sich von den französischen Alpen bis zum Altaigebirge in Sibirien. In diesem ausgedehnten Verbreitungsgebiet besiedelt A. onobrychis eine Fülle von ökologischen Nischen. Die Lebensräume erstecken sich von den extrazonalen Trockenrasen der Alpen, des Apennins, des Pannonikums, der Karpaten, der südlichen Balkanhalbinsel und Teilen der Schwarzmeerküste bis hin zu den flächenmäßig weiträumigen, zusammenhängenden zonalen pontischen Steppen. In der Literatur wurden drei Zytotypen (diploid, tetraploid, oktoploid) und zahlreiche intraspezifische Taxa beschrieben.

Neben der innerartlichen Variabilität und den daraus entstehenden Verwandtschaftsverhältnissen, interessierte uns die evolutionäre Geschichte von A. onobrychis, denn über raumzeitliche Dynamiken von Steppenarten ist bis heute vergleichsweise wenig bekannt. Diese Masterarbeit war in einem umfassenden vom FWF geförderten Projekt eingebunden, wo erstmals unterschiedliche Steppenbewohner (Pflanzen & Tiere) mittels moderner biogeographischer Methoden untersucht wurden.

Die Ergebnisse von molekularen (RAD Sequenzierung, Sanger Sequenzierung), zytologischen (Chromosomen-zählen, Flow-Cytometry) und morphologischen Untersuchungen zeichneten für A. onobrychis folgendes Bild:

  • Innerhalb der „Art“ A. onobrychis besteht eine erstaunliche genetische, zytologische und morphologische Vielfalt.
  • Die geographische Verbreitung korreliert mit den gefundenen Genotypen, Zytotypen und Morphotypen.
  • Die Vielfalt ist in den extrazonalen, fragmentierten Arealen (Pannonikum, Balkanhalbinsel, Apennin, Alpen) höher als in den zonalen Bereichen (Pontische Steppen).
  • Die europäischen und pontischen A. onobrychis Populationen stammen von kaukasischen Vorfahren ab
  • Hybridisierung und Polyploidisierung spielten eine bedeutende Rolle in der Evolution von A. onobrychis.
  • Wiederkehrende Perioden von Isolation und (sekundärem) Kontakt aufgrund von Klimaschwankungen während des Pleistozäns hatten einen starken Einfluss auf die Diversifikation von A. onobrychis.






Julia Hartmann

Julia Hartmann

Titel der Dissertation/Abschlussarbeit:
The Euphrasia minima group revisited: Is Euphrasia inopinata indeed endemic to the uppermost Ötztal?

Betreuer:
Peter Schönswetter, FG Evolutionary Systematics, Universität Innsbruck

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Beschreibung der Arbeit:

Endemische Arten und ihre Verbreitung/ sind von besonderem Interesse für den Naturschutz und ihre Erforschung sollte uns vor allem im Hinblick auf den anthropogen verursachten Artenverlust ein Bedürfnis sein.
In meiner Masterarbeit überprüfte den Endemiten-Status von Euphrasia inopinata, einem in den Ötztaler Alpen heimischen Halbparasiten. Euphrasia (Augentrost) ist eine bestimmungstechnisch schwierige Gattung, welche in Europa durch annuelle Arten vertreten ist. Neben den großblütigen Tal-Arten gibt es eine Gruppe von kleinblütigen alpinen Vertretern, die ich im Zuge dieser Arbeit genauer untersucht habe.
Dafür wurde eine mögliche Migrationsroute von den eiszeitlichen Refugial-Bereichen westlich des Gardasees bis in die Ötztaler Alpen abgesucht. Die 72 gesammelten Populationen kleinblütiger Euphrasia wurden mittels Durchflusszytometrie, Morphometrie und Sequenzierung einer Chloroplasten-Sequenz untersucht und ergaben neben der Bestätigung des Endemiten-Status von E. inopinata, die Entdeckung eines unbekannten diploiden Augentrostes. Sie zeigte außerdem das Auftreten von Zwergformen von Tallagen-Arten im alpinen Raum auf und verdeutlichte das Verwechslungspotential dieser Zwergformen mit der häufigen tetraploiden Euphrasia minima.