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Netzwerk zur Erhaltung und Erforschung von alpinen Pflanzenarten

Das Projekt wird von der David and Claudia Harding Foundation, Royal Botanic Garden, Kew (UK) finanziert und besteht aus einem Konsortium von sechs Partnern: Royal Botanic Garden, Kew (United Kingdom); Università di Pavia, Dipartimento di Scienze della Terra e dell’Ambiente (Italy); Conservatoire Botanique National Alpin, Gap-Chambery (France); The Conservatoire et Jardin Botaniques de la Ville de  Geneve (Switzerland); Universität Graz, Institut für Pflanzenwissenschaften und Botanischer Garten; Universität Innsbruck, Institut für Botanik und Botanischer Garten.

Das Projekt konzentriert sich auf folgende Themen:
-    Ex-situ Konservierung der in den jeweiligen Regionen am stärksten gefährdeten alpinen Arten
-    Verbreitung der Untersuchungsergebnisse um Erhaltungs- und Rekultivierungsvorhaben zu unterstützen
-    Aufbau eines Netzwerkes, um langfristige Kooperation und Zusammenarbeit zu fördern

Das Institut für Botanik und der Botanische Garten der Universität Innsbruck sind in diesem Projekt für die Sammlung von 100 alpinen Pflanzenarten in den Ostalpen, und zwar in Nord- und Osttirol, verantwortlich. Der Forschungsteil des Projektes wird von einer PhD-Stelle (2016-2019) abgedeckt. Diese umfasst Experimente im Gelände, im Versuchsgarten und in der Klimakammer. Keimung und Überleben von Arten werden in Abhängigkeit von der Herkunft der Samen, von der Meereshöhe des Aussaat-Standortes, von der Präsenz etablierter Arten und vom Bodentyp untersucht. Verglichen werden verschiedene Artengruppen, die im Zuge des Klimawandels in der alpinen Stufe abnehmen oder als Ubiquisten unverändert bleiben und solche, die aus tieferen Lagen sich nach oben hin ausbreiten (zunehmende Arten). Ein Experiment im Versuchsgarten vergleicht die Keimungsdynamik von alpinen Saxifraga-Arten und testet den Effekt der unterschiedlichen Herkunft. In der Klimakammer werden Merkmale der Samen und Besonderheiten der Keimung untersucht.

Finanzierung
David and Claudia Harding Foundation, Royal Botanic Gardens, Kew (UK)

Beteiligte Personen
Konrad Pagitz
Maria Holoubek
Brigitta Erschbamer
Vera Margreiter
Barbara Pernfuß

Samensammlung 2016
Andreas Bär
Monika Hamacher
Bettina Mittendrein

Kooperationspartner
Elinor Breman, Royal Botanic Gardens, Kew
Jonas Mueller, Royal Botanic Gardens, Kew
Graziano Rossi, Università di Pavia
Andrea Mondoni, Università di Pavia
Thomas Abeli, Università di Pavia
Francesco Porro, Università di Pavia
Christian Berg, Universität Graz
Patrick Schwager, Universität Graz
Catherine Lambelet, Ville de Geneve
Jacqueline Detraz, Ville de Geneve
Noémie Fort, Gap