Germination and growth strategies of alpine plant species at the limits of plant growth

Keimung und Wachstumsstrategien von alpinen Pflanzen an den Grenzen des Pflanzenwachstums

Alpine Ökosysteme reagieren sehr sensibel auf die Klimaänderung, da sie hauptsächlich durch Temperatur und Niederschlag bestimmt werden. Im Zuge der andauernden Klimaänderung erwarten wir Veränderungen der Verbreitungsgrenzen. Für alpine Bereiche wird die Verdrängung von alpinen/nivalen Pflanzen durch nachrückende Arten aus tieferen Lagen prognostiziert. Monitoring-Programme (s. GLORIA) beschäftigen sich mit der Beobachtung dieser Veränderungen. Daneben benötigen wir auch experimentelle Ansätze, um das Migrationspotential der Arten zu testen und ihre Überlebenschancen außerhalb ihrer derzeitigen Verbreitung zu ergründen.

Forschungsfragen

  • Können sich Hochgebirgsarten an geänderte Umweltbedingungen anpassen?
  • Welches sind die empfindlichsten Lebensstadien und welche Merkmale beschränken die Höhenverbreitung der Arten
  • Verhindern die maternalen Umweltbedingungen ein erfolgreiches Aufkommen der Nachkommen außerhalb der maternalen Verbreitungsgebiete?

Finanzierung
Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit (WTZ) Österreich-Tschechische Republik (2010-2011)

Personal
Erich Schwienbacher
Jürgen Hacker
Silvia Marcante
Roland Mayer
Brigitta Erschbamer

Kooperation
Jiri Doležal, Institute of Botany, Czech Academy of Science, Pruhonice
Jitka Klimešová, Institute of Botany, Czech Academy of Science, Trebon
Miroslav Dvorsky
Zuzana Chlumská
Petr Macek

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