Besiedelung und Ersetzung von Arten auf unterschiedlichen Moränen im Gletschervorfeld des Rotmoosferners (Obergurgl, Tirol, Österreich) (1996-2015)

Rotmoosferner glacier forelandGletschervorfelder sind ideale Versuchsfelder, um die Entwicklung von Populationen und Pflanzengesellschaften von Beginn an zu studieren. Die Besiedelung startet mit Pionierarten. Diese werden nach und nach von Folgearten und späten Sukzessionsarten ersetzt. Die Ersetzungsprozesse können nur über Langzeitstudien untersucht werden.
Im Gletschervorfeld des Rotmoosferners (Obergurgl, Ötztal, Tirol, Österreich, 2300 - 2450 m Meereshöhe) werden die räumlichen und zeitlichen Abfolgen der Primärsukzession in Dauerflächen untersucht. Bewachsene und unbewachsene Flächen werden dabei verglichen. Insgesamt wurden im Jahre 1996 40 Dauerflächen von 25 x 25 cm Größe auf zwei unterschiedlichen Moränen eingerichtet. Auf der Hälfte der Flächen wurde 1996 und 1997 eine Diasporenmischung von Gletschervorfeldarten angesät.

Forschungsfragen

  • Entwicklung der Deckung und der Artenvielfalt
  • Dynamik der bewachsenen und unbewachsenen Flächen
  • Langzeit-Effekte der Ansaat
  • Voraussagen für die Langzeit-Dynamik

Kooperation
Eckart Winkler, Helmholtz Centre for Environmental Research-UFZ, Leipzig, Germany  

Personal
Brigitta Erschbamer

Nach oben scrollen