System

Systematischer SchaugartenBildergalerie

Das Pflanzenreich besteht aus einer riesigen Menge von Einzelpflanzen. Diese große Mannigfaltigkeit zu beschreiben und - übersichtlich geordnet - darzustellen, ist die Aufgabe eines Teilgebietes der Botanik - der Systematik. Durch den Vergleich der Merkmale einzelner Pflanzen lassen sich diese zu Gruppen zusammenfassen. Eingeteilt in neben-, über-, und untergeordnete Gruppen entsteht ein Fachwerk von Gruppen - ein System -, in welchem jede Pflanze ihren ganz bestimmten Platz erhält. Diese Verwandtschaftsverhältnisse anschaulich darzustellen ist die Aufgabe des systematischen Schaugartens. Dieser wurde im Botanischen Garten der Universität Innsbruck 1993 neu angelegt, mehrfach an aktuelle Forschungsergebnisse angepasst und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 1000 m². 2007 wurde der Systematische Schaugarten baulich in den jetzigen Zustand gebracht.

Soweit es die klimatischen Verhältnisse und die Größe des Schaugartens zulassen, werden Vertreter aus möglichst vielen Pflanzenfamilien kultiviert. Der systematische Schaugarten ist öffentlich zugänglich und die einzelnen Pflanzen auf Schildern benannt, um auch dem "interessierten Laien" einen informativen Rundgang zu ermöglichen.