Hochwald

Folgt man dem Pfad Richtung Osten erreicht man den Hochwald. Vor allem auf Silikat wie hier, wird die oberste Waldstufe der kontinentalen, niederschlagsarmen und strahlungsreichen Inneralpen von der Zirbe (Pinus cembra) und der Lärche (Larix europea) eingenommen. Besonders beeindruckend sind die von Stürmen und Blitzschlägen gezeichneten "Wetterzirben", die bis 1000 Jahre alt werden. Die schönsten Exemplare finden sich entlang des Zirbenweges Richtung Glungezer. Während bei der Lärche die Samen vom Wind verbreitet werden, sorgt bei den Zirben alleine der Tannenhäher für ihre Verbreitung. Die Vogelbeere (Sorbus aucuparia), die Birke (Betula pendula) und die Blaue Heckenkirsche (Lonicera caerulea) bilden oft einen strauchigen Unterwuchs in diesem Wald.

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