‚Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck (Bildi)’

 

I.             Inhalt

  • Die Online Dokumentation BILDI umfasst die wichtigste bibelwissenschaftliche Fachliteratur, die seit 1985 in Monographien, Sammelwerken und Zeitschriften erschienen ist, versehen mit Schlagworten und Bibelstellenangaben. Seit 1995 bietet BILDI in Zusammenarbeit mit dem Bibelinstitut in Rom auch Rezensionshinweise zu den erfassten Monographien und Sammelwerken. Außerdem sind über BILDI Spezialdatenbanken zum Buch Deuteronomium (G. Braulik - N. Lohfink), zu „Pflanzen und Tiere in der Bibel“ (B. Janowski) und zu ‚Herrenmahl und Gruppenidentität (M. Ebner, Münster) abrufbar.

 

II.             Erfassungsbasis

  • Erfasst und verschlagwortet nach Stichwörtern und Bibelstellen werden alle einschlägigen Artikel aus ca. 90 Fachzeitschriften und –Periodika sowie die einschlägigen Titel aus etwa 350 weiteren Zeitschriften. Außerdem finden alle Monographien und Sammelwerke Eingang in die Dokumentation, soweit sie von der Fakultätsbibliothek Theologie der Universität Innsbruck angeschafft bzw. von den Verlagen oder AutorInnen zugeschickt werden.

 

III.             Ziel

 

  • Schnelles Auffinden der aktuellen bibelwissenschaftlichen Fachliteratur.
  • Angaben zur weiterführenden Diskussion durch Rezensionshinweise.
  • Präsentation von Spezialdatenbanken.
  • Internationale Zugänglichkeit der Daten (derzeitige Sprachbasis: deutsch und englisch).

 

IV.             Geschichte

  • Die Dokumentation wurde 1980 von den damaligen Instituten für Alttestamentliche und für Neutestamentliche Bibelwissenschaft als Zettelkatalog begonnen und ab Oktober 1984 als EDV-Dokumentation weitergeführt. Sie zählte im Juni 2012 knapp 177.000 Datensätze, der jährliche Zuwachs beträgt. 5.500 – 6.500 Titel.

 

V.             Trägerinstitutionen

  • Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie (Leitung: Ao. Univ.-Prof. Dr. Andreas Vonach und Senior Scientist Dipl.-Ing. Dr.theol. Mira Stare)
  • Zentraler Informatik Dienst der Universität Innsbruck (Dr. Helmut Pedit/Martin Pöll)

 

VI.             Internationale Zusammenarbeiten

  • Datenaustausch mit dem Bibelinstitut in Rom zur Erstellung des ‚Elenchus Biblicus’, Rom bzw. zur Übernahme von Rezensionshinweisen in BILDI.
  • Übernahme von Spezialdatenbanken der Universitäten Wien (Deuteronomium-DB), Tübingen (Pflanzen- und Tiere in der Bibel) und Münster (Mahlgemeinschaft).
  •  Zusammenarbeit mit der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (Prof. Dr. Konrad Huber)

 

VII.             Benutzerstatistik

  • Die ‚Theologischen Literaturdokumentationen in Innsbruck’, für die   BILDI 80 % der Daten stellt, wurden im November 2006 durchschnittlich pro Tag 69-mal (Maximum 99) besucht. Im ganzen Monat waren daran 1286 verschiedene ‚sites’ beteiligt, die– soweit es die Statistikdaten erkennen lassen – etwa zu drei Vierteln in den deutschsprachigen Ländern liegen.

 

21.06.2012