Forschungstätigkeit von Ursula Schattner-Rieser

Forschungsschwerpunkte

  • Hebräische und aramäische Sprachwissenschaft und Literaturgeschichte
  • Schriftrollen vom Toten Meer und Literatur des Zweiten Tempels
  • Antikes Judentum
  • Bibelwissenschaft
  • Frühes Christentum
  • Vergleichende Semitistik
  • Altorientalische Religionsgeschichte und übergreifende Religionsgeschichte (Judentum, Christentum, Islam)
  • Persönliches Interesse: Interreligiöser und soziologischer Kulturaustausch

Laufende Forschungsprojekte

  • Seit 2004: Übersetzung und Kommentierung aramäischer und hebräischer Texte für den 2. Band der Écrits Intertestamentaires publiziert in der Bibliothèque de la Pléiade, unter Leitung von Prof. Dr. Marc Philonenko, Gallimard: Targum zu Levitikus (4Q156), Aramäische Visionen (4Q558), Exorzismus (4Q560), Geschichten des persischen Hofes (4Q550–4Q550e), Jesajatargum (4Q550f), Text über die Schöpfung (4Q303–306), Testament des Naphtali (4Q215); 4QBuch der Mysterien (4Q299–4Q301) mit Prof. Dr. Jörg Frey.
  • Seit 2007: Mitarbeit am Theologischen Wörterbuch zu den Qumrantexten, Forschungsstelle Universität Bonn, unter der Leitung von Prof. Dr. H. Fabry und U. Dahmen.
  • Seit 2007: Mitarbeit [Übersetzung und Kommentierung] am zweisprachigen Übersetzungsprojekt „La Bibliothèque de Qumrân“, Editions du Cerf, Paris, hrsg. von K. Berthelot, M. Langlois und Thierry Legrand.
  • Józef Tadeusz Milik et Le Testament de Lévi. Essai de reconstruction de l’original araméen. Posthume Veröffentlichung und Quellenaufarbeitung des unvollständigen Manuskripts anhand des Qumranmaterials aus dem Nachlass von J.T. Milik.
  • Aktuell: Beten zur Zeit Jesu. Aramäische Gebete aus Qumran und das Vaterunser. Im Zuge einer Arbeit über die Muttersprache Jesu erforschte und sammelte ich die die aramäischen Gebete aus Qumran welchen bis jetzt wenig bis kaum Beachtung geschenkt wurde, mit dem Ziel der Veröffentlichung in einem Band.
  • Mitarbeit im Forschungsprojekt: Recherchen und Bearbeitung der hebr. und aram. Fragmente aus Tirols Bibliotheken im Rahmen des internationalen Forschungsprojekt „Books within Books“ einsehbar unter www.hebraica.at unter der Leitung von Frau Dr. Martha Keil.
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