Schwerpunkte

Wir befassen uns mit zwei Hauptthemen:


Die Erforschung und kritische Analyse von Bildung und Erziehung im gesellschaftlichen Kontext sowie die Begleitung und Evaluierung von bildungspolitischen Maßnahmen, die auf gesellschaftliche Veränderungen einwirken und reagieren, stehen im Mittelpunkt. Diese Veränderungen werfen eine Fülle an grundlegenden Fragen an die Strukturierung, Kontextualisierung, Verortung, Verwirklichung und Folgen von Lehr- und Lernprozessen sowohl auf der Subjektebene als auch im sozialen Zusammenhang auf.

Unsere Aktivitäten sind vor dem Hintergrund der Europäisierungs- und Globalisierungsprozesse prinzipiell vergleichend-interkulturell angelegt. Es gilt, durch zeitgemäße und relevante Forschung gegenwärtige Wandelprozesse bzw. die Wechselwirkungen zwischen diesen und Bildung/Erziehung zu dokumentieren und zu begreifen sowie das Transferpotential von Forschungsergebnissen herauszuarbeiten.

Mittels einer Mischung zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung suchen wir  Antworten auf folgende Fragenkomplexe:

  • Wie kann das gesamte Spektrum zwischen informellem, nicht-formalem und formalem Lernen (also: das Potenzial des Lernkontinuums) optimal genutzt werden?
  • Welche Anforderungen stellen die Verhältnisse und Beziehungen innerhalb und zwischen Generationen an heutige Bildungssysteme und -prozesse und wie können diesen qualitätsvoll entsprochen werden?
  • Wie, wo und durch welche Formen der Zusammenarbeit werden spezifische Kompetenzen entwickelt, sowohl berufliche als auch soziale, (inter)kulturelle und politische Kompetenzen, inklusive praktischer Alltagsabsicherungskompetenz?
  • Wie kann pädagogisches Handeln gesellschaftlichen Wandel und Entwicklung unterstützen, gegebenenfalls mitanstoßen bzw. konstruktiv und effektiv auf gesellschaftlichen Herausforderungen eingehen?