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 Projekte in Entwicklung

 

 

Aktuelle Projekte

 Lernen am Arbeitsplatz: Internationale ASEM-LLL Studie (2009-2012)

Das Forschungsnetzwerk ’Workplace learning‘ des ‘Asia-Europe-Meeting – Education and Research Hub for Lifelong Learning‘ führt eine länderübergreifende Studie durch, um über die Auffassungen und Erfahrungen von ArbeitnehmerInnen in ausgewählten Arbeitsmarktsektoren und Berufssparten zum Thema Lernen am Arbeitsplatz mehr zu erfahren. Die Kernfragen der Studie sind:

  • Was wird unter ‚freiwilliger' und ‚obligatorischer' arbeitsplatzbezogener Weiterbildung verstanden?
  • Welche arbeitsplatzbezogene Weiterbildungsangebote bieten Arbeitgeber und Betriebe ihren Beschäftigten an - und welche werden als freiwillig angeboten bzw. verpflichtend bereitgestellt?
  • Wie hängt Motivation, an arbeitsplatzbezogener Weiterbildung teilzunehmen, mit der Bezeichnung bzw. dem Verständnis solcher Angebote als freiwillig oder obligatorisch (oder auch als ‚etwas dazwischen') zusammen? Wie wirken solche Faktoren auf die Zufriedenheit mit arbeitsplatzbezogenen Weiterbildungserfahrungen aus?

Das Projekt wird in jedem Teilnehmerland gesondert und auf unterschiedlichem Wege finanziert. Auf der Homepage des Forschungsnetzwerks (ASEM-LLL-RN2) finden sich die nationalen Berichte der Länder. Wie auch auf der Homepage des ASEM-LLL-Forums ‚Learning Unlimited‘ die ersten Ergebnisse der Vergleichsanalyse, welche im Mai 2012 neben der neuesten Publikation des Forschungsnetzwerkes präsentiert wurden.

Homepage ASEM-LLL RN2
Homepage ASEM-LLL Hub
ASEM-LLL-Forum ‚Learning Unlimited’, Kopenhagen 2012
ASEM-LLL RN2 Report (EN)
Presentation Austrian Survey; Hanoi 2010 (EN)
Präsentation Nicht-formales und informelles Lernen am Arbeitsplatz; Linz 2011 (DE)
ASEM LLL Research Network Poster (EN)
Publikation ‘Decoding the meanings of learning at work in Asia and Europe‘, Mai 2012

Projektteam Innsbruck: Lynne Chisholm, Kathrin Helling (2010-2011), Katharina Lunardon

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 Wissenschaftliche Begleitung des EU-Programms "Jugend in Aktion" in Österreich (2007-2013)

Jugend in Aktion soll zur Entwicklung von Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen von Jugendlichen beitragen, die ihnen eine aktive Teilnahme am öffentlichen Leben und am Aufbau eines gemeinsamen Europas ermöglichen sollen. Dazu gehört unter anderem die Entwicklung eines europäischen Bewusstseins sowie des Verständnisses für die kulturelle Vielfalt Europas und seiner gemeinsamen Grundwerte. Jugendliche sollen soziale und interkulturelle Kompetenz sowie Handlungsfähigkeit als aktive BürgerInnen erwerben. In einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Interkulturellen Zentrum und der ÖAR Regionalberatung GmbH ist das Institut für Erziehungswissenschaft Teil der österreichischen Nationalagentur für Jugend in Aktion. In dieser Funktion ist das Innsbrucker Team für die wissenschaftliche Begleitung des Programms zuständig – hier wird untersucht und analysiert, wie sich die geförderten Projekte und Aktivitäten des Programms auswirken. Eingesetzt werden Online-Befragungen, Einzel- und Gruppeninterviews sowie teilnehmende Beobachtungen ausgewählter Projekte. Innsbrucker Studierende haben auch die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeiten (Diplom- bzw. M.A.-Arbeit) im Rahmen dieses Forschungsprojekts thematisch zu verankern. Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) sowie die Europäische Kommission sind die Hauptfördergeber; die Universität Innsbruck steuerte Stipendien für Abschlussarbeiten bei.

Youth in Action-European Commission
Youth in Action-Austria
Synthesebericht 2011 (DE)
Synthesebericht 2010 (einseitig - DE) / Synthesebericht 2010 (doppelseitig - DE)
Synthesebericht 2009 (DE)
Ergänzungsbericht 2009 (DE)
Zusammenfassung 2007-2009 (DE)
Diplomarbeiten 2009-2011 (Zusammenfassung - DE)

Projektteam: Lynne Chisholm, Helmut Fennes, Wolfgang Hagleitner, Susanne Gadinger, Kathrin Helling (2010/2011), Katharina Lunardon, Alexandra Rosenthal (bis Oktober 2010)

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 Research-based Analysis of Youth in Action in Europe - RAY (seit 2008)

RAY erweitert die wissenschaftliche Begleitung des EU-Programms Jugend in Aktion in Österreich mittels Kooperation mit anderen europäischen Ländern. Ein Netzwerk von Nationalagenturen wurde 2008 unter österreichischer Koordinierung gegründet, die jeweils mit WissenschaftlerInnen zusammenarbeiten. Seit 2009 führt das RAY-Netzwerk gemeinsame mehrsprachige Online-Befragungen von Jugendlichen und JugendbetreuerInnen in 14 Sprachen sowie ab 2012 auch qualitative Studien zu ausgewählten Themen durch. Die Europäische Kommission hat auch Teile der Umfrageinstrumente, die in Innsbruck entwickelt wurden, in ihr eigenes Programm-Monitoring aufgenommen. RAY-Studien untersuchen folgende Themen: die Auswirkungen des Programms auf alle Beteiligten, insbesondere auch in Hinblick auf deren Partizipation im öffentlichen Leben sowie auf ihren weiteren Bildungsweg und ihre beruflichen Entwicklungen; die Lernprozesse aller Beteiligten in geförderten Projekten; das Profil der beteiligten Jugendlichen und JugendbetreuerInnen, insbesondere in Hinblick auf ihre sozioökonomischen, kulturellen und bildungsspezifischen Hintergründe; den Zugang zum Programm, insbesondere für benachteiligte Jugendliche. Das RAY Netzwerk umfasst derzeit die Nationalagenturen von Jugend in Aktion – welche die Netzwerk-Aktivitäten finanzieren – sowie deren ForschungspartnerInnen (universitäre und private Institute) in derzeit 15 Ländern: Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Polen, Schweden, Slowakei, Tschechien, Ungarn und die Türkei. Weitere Partnerländer haben ihr Interesse bekundet.

RAY Main Research Findings 2013 (EN)
RAY Information (EN)
RAY Summary (EN)
RAY Survey Information (EN)
RAY Transnational Analysis 2010 (single-page) (EN)
RAY Transnational Analysis 2011 Main Conclusions (EN)
RAY Transnational Analysis 2011 (double-page) (EN)
RAY Transnational Analysis 2011 – Executive Summary (EN)
RAY Interim Transnational Analysis on Learning in YiA 2012 (EN)
RAY Interim Transnational Analysis on Learning in YiA 2012 - Executive Summary (EN)

Projektteam: Lynne Chisholm, Helmut Fennes, Susanne Gadinger, Wolfgang Hagleitner, Kathrin Helling (2010/2011), Katharina Lunardon, Alexandra Rosenthal (bis Oktober 2010)

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Jugendpartizipation und Partizipationsforschung

Ausgehend von der Idee der ‚Lokalen Agenda 21‘ (nachhaltige Entwicklung in Gemeinden und Regionen) wurde das Konzept der ‚Lokalen Agenda U 21‘ entwickelt, um insbesondere einen Fokus auf die Beteiligung der Jugend in Agenda Prozessen zu legen, was im Zusatz ‚U21‘ zum Ausdruck gebracht wird. Bei Projekten in diesem Rahmen geht es zum einen um die Partizipation der Jugend und deren Kontext (Demokratisierung von Gesellschaft/(Re-) Politisierung der Jugend usw.), zum anderen finden in diesen Projekten auch Forschungsprozesse statt  – insofern wird der Blick auf das Potential von Partizipationsforschung sowie eine Demokratisierung in der Forschung gerichtet. Bisher gibt es das Modellprojekt 1  in Ehrwald/ Lermoos/ Biberwier (Jugendpartizipation in der ländlichen Region) sowie das Modellprojekt 2 in Kufstein (Jugendpartizipation im städtischen Kontext).

Projektleitung: Peter Egg

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  M. A. European Youth Studies (M.A. EYS)

Aufbauend auf einer zwanzigjährigen Zusammenarbeit in der europäischen Jugendforschung - insbesondere im Kontext des Research Committee 34 (Jugendsoziologie) der International Sociological Association – verbindet dieses Projekt universitäre Lehre und Forschung um eine neue Generation von JugendforscherInnen, politischen EntscheidungsträgerInnen und PraktikerInnen in und für Europa zu qualifizieren. Das Projektkonsortium mit 10 Universitäten und weiteren vier assoziierten Partnern aus ganz Europa wird von der Universität Innsbruck koordiniert. Es wird auch aktiv von der Partnerschaft der Europäischen Union und des Europarats im Jugendbereich unterstützt. Das Konsortium begann seine Arbeit im Jahr 2006 mit der Unterstützung des Direktorats für Jugend und Sport des Europarats und der österreichischen Bundesministerien für Wissenschaft und Forschung und für Wirtschaft, Familie und Jugend (vormals Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend). Weitere finanzielle Unterstützung kam von den Universitäten Innsbruck, Universität Kuopio/Finnland und Universität Luxemburg. Zwischen 2009 und 2011 erhielt das Projekt eine Förderung im Rahmen von Erasmus im EU-Programm für Lebenslanges Lernen.

www.youthstudies.eu
www.dip.youthstudies.eu
MA EYS Poster
MA EYS Short Course 2011 video
MA EYS video download
www.youth-partnership.coe.int

Projektteam Innsbruck: Lynne Chisholm, Helmut Fennes, Andreas Karsten, Yael Ohana, Kulbir Singh, Reingard Spannring

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 European Knowledge Centre for Youth Policy - EKCYP

EKCYP ist ein Wissensmanagementsystem, das einen benutzerfreundlichen Einstiegspunkt für aktuelles forschungs-basiertes Wissen über Jugend in Europa darstellt. Es wurde im Rahmen der Youth Partnership zwischen dem Europarat und der Europäischen Union konzipiert und aufgebaut. Das Konzept der Plattform zielt einerseits auf die Unterstützung von evidenzbasierter Politikgestaltung und deren praktischen Umsetzung ab, andererseits wird dadurch eine zentrale Arbeitsumgebung für den Austausch von Informationen und den europaweiten Dialog im Jugendbereich zur Verfügung gestellt. Das Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Innsbruck trägt zur Entwicklung und zum Inhalt von EKCYP in folgenden Bereichen bei: Bestandsaufnahme und Klassifikation der EKCYP Dokumenten-Datenbank; Erstellung eines Fachglossar; Verfassen von Faktenblättern und thematischen Informationstexten zu den Themen Bildung und Ausbildung in Europa, zur europäischen Jugendpolitik im Bereich der Bildung und Ausbildung sowie zur Entwicklung eines besseren Verständnisses der Jugend (Jugendforschung); Mitgliedschaft in der EKCYP Quality Group.

EKCYP Homepage
Glossar (EN)

Projektteam: Lynne Chisholm, Helmut Fennes, Andreas Karsten und Klaus Reich

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 Konglomeration. Alltagspraktiken subjektiver Absicherung

Trotz sich auflösender stabiler und kohärenter Identitäten entwickeln Menschen in den unterschiedlichen Feldern der Verunsicherung mit Erfolg Strategien und Praktiken, sich zu stabilisieren und abzusichern. Die gesellschaftlich verursachten Widersprüche in den Erfahrungen der Menschen gehen in die ‚Konglomerate‘ neuer lebenspraktischer Subjektivität ein, die aus integrierenden und abwehrenden Anteilen zusammengefügt sind. Die Phänomenologie solcher Praktiken soll theoretisch expliziert und empirisch illustriert werden. Das interdisziplinär konzipierte Projekt ist Grundlage einer gleichnamigen Buchreihe zu den Themen: Kindheit und Erziehung; Elternschaft; Jugend; Konsum; Migration; Normalität/Psychpathologie; Extremsituationen; Partizipation und Kunst; Historische Bilder; Alltagspraktiken. Bisher sind zwei Bände erschienen: Wolf, Maria A. / Rathmayr, Bernhard / Peskoller, Helga (Hg.). Konglomerationen – Produktion von Sicherheiten im Alltag. Bielefeld: transcript verlag 2009; Rathmayr, Bernhard: Selbstzwang und Selbstverwirklichung. Bausteine einer historischen Anthropogie der abendländlischen Menschen. Bielefeld: transcript Verlag 2011.

Projektteam: Helga Peskoller, Bernhard Rathmayr, Maria A. Wolf

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Projekte in Entwicklung


 New Forms of Cultural Expression and Participation: ‘Learning to Become’ in a Cross-Border Region

Das Forschungsvorhaben zielt darauf ab, die Bedeutung und Ambivalenz des gegenwärtigen Spannungsverhältnisses zwischen einem affektiv und einem kosmopolitisch inspirierten Regionalismus für Südtirol aufzuzeigen. Sich abzeichnende Muster der sozialen, kulturellen und politischen Partizipation sollen analysiert sowie Verhältnis und Wechselspiel der grundlegenden Dimensionen des Lernkontinuums (formales, nicht-formales, informelles Lernen) in einer lebenslaufbezogenen Perspektive untersucht werden. Mittels der Triangulation methodischer Zugänge wollen wir der Frage nachgehen, wie Personen (und Gruppen), deren Identitätsentwürfe oftmals quer zu den Normalitätserwartungen gelagert sind, sich für ihre Identitätsanleihen in relevanten Bezugsräumen orientieren und verorten. Das Projekt wurde im Rahmen der jüngsten Ausschreibung zur Förderung durch die Autonome Provinz Bozen empfohlen, der Zuschlag könnte (nach Maßgabe des verfügbaren Budgetrahmens) im Rahmen der nächsten Ausschreibung erfolgen.

Projektteam: Lynne Chisholm, Helmut Fennes, Pier Paolo Pasqualoni

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