14./15.2.2007
Gewerkschaft und Dachverband der Universitäten einigen sich in substanziellen Bereichen auf einen Kollektivvertrag
Die beiden Verhandlungspartner haben sich am Abend des 13. Februar 2007 in substanziellen Bereichen auf einen Kollektivvertrag für die Universitätsbediensteten geeinigt. Damit verbunden ist im wissenschaftlichen Bereich die Schaffung eines Karrieremodells mit der Möglichkeit von Dauerstellen unterhalb der Professor/innenebene, ein neues Gehaltsschema mit attraktiveren Einstiegsgehältern, eine Pensionskassenregelung sowie die Anstellung der ehemaligen "externen" Lehrbeauftragten ab der ersten Semesterstunde für sechs Monate im Semester und die Wertigkeit von einer a-Stunde mit drei Arbeitsstunden. Weiters wurde eine Pensionskasse für alle neu angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vereinbart, die deutlich höhere Arbeitgeberbeiträge aufweist, als die bislang laut § 78a VBG 1948 geltenden 0,75 %.
Als nächster Schritt muss nun die Bedeckung des Mehraufwandes zur Umsetzung dieses Kollektivvertrages mit der Bundesregierung verhandelt werden.
Ein gemeinsames Redaktionskomitee von Dachverband und GÖD wird in den nächsten Wochen den Endtext erstellen, über den in einer Betriebsrätekonferenz noch vor dem Sommer abgestimmt werden soll. Der Kollektivvertrag gilt zwingend für alle ab dem 1. Januar 2004 Neueingetretenen und wird Übergangsfristen für alle Bediensteten beinhalten. Eine gemeinsame Presseaussendung des Dachverbandes und der GÖD finden Sie hier. Eine APA-Aussendung des Dachverbandes finden Sie hier. Erste Details zum künftigen Laufbahnschema für die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden Sie hier.