17.10.2006
Betriebsrat und Dienststellenausschuss verlangt Verbesserungen bei der Neufassung der Fragebögen "Evaluierung der Lehre"

Die Qualitätssicherung und -verbesserung in der Lehre ist ein Schlüsselfaktur für die Entwicklung unserer Universität, dessen Bedeutung weit über die reine Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen hinausgeht. Gerade deshalb ist auf die Ausgestaltung der Instrumente zur Qualitätssicherung größter Werte zu legen. Der Betriebsrat und Dienststellenausschuss sowie die Österreichische HochschülerInnenschaft waren in die Neufassung nicht eingebunden, obwohl ihnen ein gesetzliches Mitwirkungsrecht zukommt. Aufgrund der bislang völlig ungeklärten Rahmenbedingungen, unter denen E-Learning-Lehre stattfinden soll, erscheinen die Fragen zur Verwendung von E-Learning bzw. Online_Komponenten in der Lehre derzeit missverständlich, weil ja kein Muss dazu besteht. Auch der Fragebereich zur Raumsituation ist missverständlich formuliert, weil hier ja der Einfluss der Lehrenden gering ist.
Der hohe Aufwand, der mit einer sauber durchgeführten Evaluation für alle Beteiligten verbunden ist, rechtfertigt es, dass sowohl die Erstellung der Fragebögen, die Kriterien der Auswertung und die daraus resultierenden Folgen durchdacht und mit den Betroffenen abgestimmt werden. Deshalb hat der Betriebsrat und Dienststellenausschuss das Rektorat aufgefordert, umgehend mit ihm und anderen betroffenen Interessengruppen in Beratung zur Neugestaltung des Fragebogens und der Umsetzung der Ergebnisse zu treten.