Unsere Ziele

 

 

 

Jubiläumszuwendung für KollektivvertragsmitarbeiterInnen 

Im KV ist für die Zuerkennung von Jubiläumszuwendungen der Abschluss einer Betriebsvereinbarung notwendig. Die langjährige Zugehörigkeit von MitarbeiterInnen zur Universität Innsbruck soll durch die Zuerkennung einer Jubiläumszulage eine besondere Wertschätzung erhalten.

Alters- und alternsgerechte Arbeitsbedingungen 

Die Lebenserwartung steigt, trotzdem unterliegt unsere Gesellschaft dem Jugendkult.

Was ist der Unterschied zwischen altersgerecht und alternsgerecht? Das „n“ macht den kleinen Unterschied aus.

Von altersgerechter Arbeit sprechen wir, wenn sie unter den bestmöglichen Rahmenbedingungen vom Dienstantritt bis zum Erreichen des Pensionsantrittsalters sicher und gesund ausgeübt werden kann. Dabei sollen gezielte Maßnahmen umgesetzt werden, die sich positiv auf die körperliche, geistige und soziale Gesundheit der MitarbeiterInnen auswirken. Nur dadurch können die ständig wachsenden Arbeitsanforderungen dem geänderten Leistungsvermögen angepasst werden.

Die alternsgerechte Arbeitsgestaltung nimmt den Zeitfaktor in den Blick und verfolgt das Ziel, die Arbeitsfähigkeit für die gesamte Dauer der Erwerbstätigkeit zu erhalten und zu fördern. Dabei sollen Unter- und Überforderung sowie dauerhafte Leistungseinbußen vermieden werden. Maßnahmen des alternsgerechten Arbeitens sollen sicherstellten, dass auch Ältere produktiv und innovativ bleiben können. Der Ansatz der alternsgerechten Arbeitsgestaltung ist vorbeugend.

 Ein Betrieb braucht immer beides: Alters- und alternsgerechte Arbeitsgestaltung, um die Arbeitsfähigkeit der ArbeitnehmerInnen langfristig zu erhalten.

(Quelle: gesunde arbeit)

Gesicherte Arbeitsplätze in einem gesunden Arbeitsumfeld

Förderung der Mobilität – „Stadtrad“ 

Abschluss einer Vereinbarung des Rektorats mit den IVB/VVT, dass MitarbeiterInnen der Universität Innsbruck, die kein Jahres-/Semester- oder SL-Ticket besitzen, dieses Angebot vergünstigt nützen können. Weiters ist eine Kooperation mit IVB und VVT anzustreben, damit KollegInnen, die keinen Anspruch auf Pendlerpauschale haben und nicht in Innsbruck wohnen, auch günstig öffentliche Verkehrsmittel nutzen können.

Erhalt und Verbesserung von Sozialleistungen

Inklusion und Diversität 

Die Bemühungen der Universität in diesem breiten, sozial und gesellschaftlich äußerst wichtigen Spektrum soll noch stärker wahrgenommen werden, indem dafür eine zentrale Koordinationsstelle eingerichtet wird, um eine breite Vernetzung zu erreichen.

Sicherheit und Gesundheit 

- Verbesserung der Arbeitssituation
- Sicheres und gesundes Arbeitsumfeld
- Reduzieren von unnötigen Belastungen (Physischer und psychischer Natur)
- Verbesserung des Verhältnisses zu KollegInnen und Vorgesetzten
- Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderung

Kontinuität

Gutes Betriebsklima für Alle

ExpertInnenstatus – Verfahren modifizieren und transparenter gestalten 

Die rechtliche Grundlage für die Zuerkennung eines ExpertInnenstatus ist im Kollektivvertrag § 52 zu finden. An der Universität Innsbruck ist die Zuerkennung in einer BV geregelt.

Aus der Erfahrung der letzten Jahre hat sich gezeigt, dass das Verfahren modifiziert und transparenter gestaltet gehört. Insbesondere die rechtzeitige Einbindung des Betriebsrats von Beginn des Verfahrens ist zu ermöglichen.

Offene Feedbackkultur 

Um ein günstiges und gutes Betriebsklima zu erzeugen und zu erhalten, ist die Art der Kommunikation sehr ausschlaggebend. Daher stehen wir für offene Kommunikation und Feedbackkultur. Wir stehen für Wahrheit, weil Halbwahrheiten und Gerüchte zu unguter Stimmung führen und Ängste schüren.

Förderung von Fachlaufbahn bzw. Fachkarriere 

Eines der Hauptprobleme bei der Auslegung des Kollektivvertrags an der Universität Innsbruck ist, dass für bestimmte Stellen gewisse Formalqualifikationen vorausgesetzt werden, d.h. Matura, Bachelor- oder Masterstudium. Das ist bei der Ausschreibung schon oft ein Problem, aber noch mehr für bereits angestellte MitarbeiterInnen, welche die Stelle entsprechend ihrer Fach- und nicht aufgrund der Allgemeinqualifikation wahrnehmen.

Beispiel: MitarbeiterInnen die an der Universität Innsbruck eine Lehre absolviert haben, können nur in die Verwendungsgruppe IIb eingestuft werden. MitarbeiterInnen, die eine Lehre mit Matura absolviert haben, werden in die Verwendungsgruppe IIIa eingestuft. Unter der derzeitigen Interpretation des KV ist es für diese MitarbeiterInnen ausgeschlossen, sich durch interne und externe Fortbildungen für eine IIIb oder Iva-Stelle zu qualifizieren. Wir fordern ein internes Karrieremodell, in dem berufsbegleitende Aus- und Fortbildungen, wie formale Ausbildungen anerkannt werden. Damit können wir engagierten MitarbeiterInnen auch langfristige Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Zukunftsperspektive für Lehrlinge (an die Uni übernommen zu werden) 

Die Uni bildet sehr erfolgreich Lehrlinge aus, bietet ihnen aber keine Perspektive – im Sinne einer Zusage für die Beschäftigung nach dem erfolgreichen Abschluss der Lehre.

Menschen mit Behinderung 

- Förderung und Schaffung neuer Arbeitsplätze
- Barrierefreiheit (Chance und Herausforderung für die Universität)
- Sicherer und gesunder Arbeitsplatz
- Behinderten gerechte Adaptierung betroffener Arbeitsplätze u. a.

MitarbeiterInnenmarketing – Erhebung von Ausscheidungsgründen 

Wenn MA ausscheiden, sollten wir diese befragen, warum sie die Uni verlassen haben. Daraus kann man eventuell Gründe erkennen, die sonst nicht genannt werden und wir können daraus Rückschlüsse und Lehren ziehen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie 

Weitere Unterstützung für Eltern (z.Bsp. zweimaliges Anpassen der Arbeitszeit bei Elternteilzeit, Möglichkeit für teilweise Telearbeit, KFZ-Abstellplatz am jeweiligen Standort bei nachweislichem Bedarf)

Uni wohnlicher machen 

Bestehende Aufenthaltsräume wohnlicher gestalten und auch Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien schaffen, damit Pausen einen Erholungswert bekommen.

Einführung eines Essenzuschusses 

gutes, gesundes und günstiges Essen unterstützen

Papamonat auch bei Adoptionen 

Während im Beamtendienstrecht und für die übernommenen Vertragsbediensteten ein Papamonat auch für den Fall möglich ist, dass ein Kind adoptiert wird oder in der Absicht, es zu adoptieren, in unentgeltliche Pflege genommen wird, ist dies nach dem Kollektivvertrag für die ArbeiternehmerInnen der Universitäten derzeit nicht eindeutig geregelt. 

Ein entsprechender Antrag an die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst wurde im Wege der LV-16 Universitätsgewerkschaft eingebracht, der bei den kommenden Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite, d.i. der Dachverband der Universitäten, behandelt werden wird.

 

 

 

 

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