Unsere Motivation

 

 

„Die meisten Menschen sehnen sich gegenwärtig nicht nach Umsturz und Veränderung, sondern nach einem sicheren Hafen und verlässlichen Strukturen“. (Cornelia Koppetsch)

 

Erfolgreiche Betriebsratsarbeit ist die Summe aus Erfahrung, Wissen, Kontinuität, dem beharrlichen Verfolgen von gemeinsamen Zielen, Diplomatie und Verhandlungsgeschick auf Augenhöhe, sozialer Kompetenz, sozialer Wahrnehmung, Seriosität, Verschwiegenheit, vorausschauendes Denken und Erkennen von Folgen und Wirkungen, Einbeziehung Aller, Ansprechen von Problemen an den richtigen Stellen und der Erkenntnis, es nicht allen Recht machen zu können.

Betriebsratsarbeit ist ein Miteinander von im Betriebsrat vertretenen Gruppierungen und beinhaltet eine kollektive Verantwortung, die jedes gewählte Mitglied gleichwertig wahrzunehmen hat. Der/die Vorsitzende vertritt das Kollegialorgan nach außen und ist an die Beschlüsse des Betriebsrats gebunden. Diese Beschlüsse kommen und kamen in den letzten Jahren stets mit mehrheitlicher Zustimmung quer über alle vertretenen Gruppierungen zustande.

Die Motivation für unser Engagement im Betriebsrat ist das gemeinsame Ziel, für die von uns zu vertretenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die bestmöglichen Rahmenbedingungen für ihr Arbeitsumfeld an der Universität Innsbruck zu schaffen und unter Berücksichtigung der Kernaufgaben der Universität Innsbruck (Studium und Wissenschaft) zu erhalten.

 

Die rechtliche Grundlage für die Betriebsratsarbeit ist das Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG). Die Grundsätze der Interessenvertretung sind im § 39 ArbVG geregelt.

„Ziel der Betriebsverfassung ist die Herbeiführung eines Interessenausgleichs zum Wohl der ArbeitnehmerInnen und des Betriebes“.

 

Wer sind wir, was wollen wir, sind wir politisch verpflichtet? 

Wir sind eine Gruppe von engagierten Menschen, die sich aktiv am Universitätsleben beteiligen und sich für andere unabhängig von politischer Anschauung, Religion, ethnischer Herkunft, Alter und Geschlecht, aktiv einsetzen. Wir kommen aus vielen Bereichen und haben damit einen breitgefächerten Zugang zu den Fragen und Problemen an der Universität. Wir scheuen uns aber nicht davor, Partei für Sie zu ergreifen!

Warum sind Erfahrung, Kontinuität, Veränderung und Vernetzung wichtig? 

Für die Erhaltung von bewährten Errungenschaften und bewährten Strukturen ist es wichtig, die Entstehung und Entwicklung der letzten Jahre zu kennen und dies zu vermitteln. Andererseits sind neue Ideen, neue Sichtweisen und Wahrnehmungen erforderlich, damit wir auch weiterhin erfolgreich bleiben.

Daher besteht unser Team aus erfahrenen, langjährigen KollegInnen und jüngeren motivierten KollegInnen, die ihre Anliegen, ihre Sichtweise und ihre neuen Erfahrungswerte konstruktiv einbringen. Aus dieser Mischung von „alt“ und „neu“ ist es möglich, bisher Erreichtes auf Weiterbestand zu überprüfen und  den kontinuierlichen Verbesserungsprozess mit frischem Elan zum Wohle aller voranzutreiben. Hinzu kommen die langjährige Erfahrung und die umfassenden rechtlichen, strategischen- und universitätspolitischen Kenntnisse unseres Vorsitzenden Erwin Vones, der vorausschauend, sozial und für Alle auf Augenhöhe agiert.

Durch das persönliche Engagement einzelner Teammitglieder in der Gewerkschaft, Arbeiterkammer, im Zentralausschuss und dem persönlichen Austausch mit Betriebsräten aller Universitäten stehen wir in direktem Kontakt mit wichtigen Entscheidungsträgern, wie zum Beispiel dem Verhandlungsteam der GÖD, das die Kollektivvertragsverhandlungen führt.

Ein ständiger Informationsaustausch mit allen wichtigen universitären Kollegialorganen (Betriebsrat wiss. Personal, Senat, Universitätsrat, AKG, Behindertenbauftragte und Dienstleistungs- bzw. Organisationseinheiten) ist garantiert.

Darüber hinaus pflegen wir mit dem Arbeitsinspektorat, Arbeits- und Sozialgericht, Sozialministeriumsservice, Bundesministerium, Sozialträgervereinen, uvm. direkten Kontakt.

Diese Vernetzung und unsere Kontakte werden wir wie bisher für unsere Aufgabe im Betriebsrat nutzen, um für das allgemeine Personal das Optimum - unter gegebenen Rahmenbedingungen - zu erreichen.