Erfolgreich umgesetzte Ziele

 

 

 

Stundenweiser Urlaubsverbrauch 

Ein langjähriger Wunsch der Mitarbeiterinnen und des Betriebsrats konnte umgesetzt werden. Unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wurde im Sinne der DienstnehmerInnen an der Universität Innsbruck der Urlaubsverbrauch auch stundenweise ermöglicht.

Damit konnte ein langjähriger Wunsch des Betriebsrats umgesetzt werden.

Ausweitung der Pflegefreistellungen

6. Urlaubswoche im KV ab 43. Lebensjahr unter bestimmten Voraussetzungen 

Ein Unterschied zwischen den übernommenen Vertragsbediensteten und den KollegInnen im Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen der Universitäten war die sechste Urlaubswoche, die den übernommenen Vertragsbediensteten ab Vollendung des 43. Lebensjahrs zusteht. Dieser Unterschied wurde von vielen als ungerecht empfunden.
Die Gewerkschaft - unterstützt von den Betriebsräten der Universitäten - hat es mittlerweile geschafft, dass eine Regelung in den Kollektivvertrag aufgenommen wurde, die eine zumindest ansatzweise gleichartige Verlängerung des Erholungsurlaubs vorsieht:
• ab dem 43. Lebensjahr bei sechsjähriger Betriebszugehörigkeit zusätzlich drei Arbeitstage
• ab dem 43. Lebensjahr bei zehnjähriger Betriebszugehörigkeit zusätzlich fünf Arbeitstage

Sonderurlaube einheitliche Regelungsgrundlage für alle MitarbeiterInnen 

Richtlinien für die Gewährung von Sonderurlauben im Interesse einer einheitlichen Vorgangsweise an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck wurde das Höchstausmaß, welches bei Sonderurlauben gewährt werden kann, für die folgenden Anlassfälle für alle DienstnehmerInnen (Beamte, Vertragsbedienstete, KV- Personal) als Regel festgelegt:

  • eigene Eheschließung: 3 Tage
  • Geburt eigener Kinder: 3 Tage
  • Eheschließung naher Angehöriger*: 1 Tag
  • Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung: 5 Tage
  • bei einem Wohnungswechsel, der nicht der Vorbereitung auf berufliche Veränderungen dient/Übersiedlung: 2 Tage
  • notwendige Pflege naher Angehöriger*, unabhängig vom gemeinsamen Haushalt, für die keine Pflegefreistellung gewährt werden kann: bis zu 5 Tage
  • notwendige Pflege chronisch erkrankter oder behinderter Kinder, die im gleichen Haushalt leben soweit die zweite Pflegefreistellungswoche wegen Überschreitung der Altersgrenze nicht gewährt werden kann: bis zu 5 Tage
  • lebensgefährliche/r Erkrankung oder Unfall des Ehepartners /Lebensgefährten, eines eigenen (Wahl-, Pflege- oder Stief-)Kindes oder eines Elternteils, dies unbeschadet des Anspruchs auf Pflegefreistellung: 3 Tage
  • Ableben des/r Ehepartners / Ehepartnerin /Lebensgefährten / Lebensgefährtin, eines (Wahl- und Pflege) Kindes, eines Elternteils oder anderer naher Angehöriger*, letztere wenn diese im gemeinsamen Haushalt gelebt haben: 3 Tage
  • Teilnahme an der Bestattung naher Angehöriger*, die nicht im gemeinsamen Haushalt gelebt haben: 1 Tag

*Als nahe Angehörige sind Personen anzusehen, die mit der/dem ArbeitnehmerIn – in gerader Linie verwandt sind (z.B.: Großeltern, Enkel) – Geschwister, Stiefkinder – andere im gemeinsamen Haushalt lebende Angehörige

Für den Fall der Bestattung werden zusätzlich Schwiegereltern und Stiefeltern als nahe Angehörige anerkannt. Der gemeinsame Haushalt (z.B. bei LebensgefährtInnen) ist durch eine Meldebestätigung nachzuweisen.

Bezahlte „Mittagspause“ für Alle 

Grundlage für die halbstündige Pause ist das Arbeitsruhegesetz. Dieses gibt vor, dass nach durchgehender 6-stündiger Arbeit eine Pause von mindestens 30 Minuten einzuhalten ist. Dies bedeutet aber nicht, dass diese gesetzlich bedingte Ruhepause („Mittagspause“) Teil der Arbeitszeit ist. In der Betriebsvereinbarung zur Gleitenden Arbeitszeit ist festgeschrieben, dass an der Universität Innsbruck diese Ruhepause Teil der Arbeitszeit ist. Dazu gibt es auch keine Regelung im KV, VBG und BDG.

Zusätzliche freie Tage 

An der Universität Innsbruck haben die MitarbeiterInnen neben den gesetzlichen Feiertagen nach Maßgabe des Dienstbetriebs an Allerseelen, Faschingsdienstag, Karfreitag jeweils ab 12.00 Uhr frei.

In der elektronischen Zeiterfassung wird für diese Tage zentral ab 12.00 Uhr bis zum Ende der jeweiligen Sollarbeitszeit eine gerechtfertigte Abwesenheit eingetragen.

Der 24.12. (Heiligabend) und 31.12. (Silvester) sind ganztags dienstfrei, soweit eine Anwesenheit aus dienstlichen Gründen nicht unbedingt erforderlich ist.

In der elektronischen Zeiterfassung ist für diese Tage keine Sollarbeitszeit hinterlegt. Eine allfällige Arbeitsleistung zählt – abweichend von den gesetzlichen Vorschriften und zugunsten der MitarbeiterInnen – wie die Arbeit an einem Feiertag. Diese Regelung steht unter Widerrufsvorbehalt durch das Rektorenteam.

Kernzeitaufhebung am Nachmittag während der Schulferien

Wohnungsvergaberichtlinien verbessert 

Die "Universitätsmietwohnungen" werden auf Vorschlag des gemeinsamen Wohnungsausschusses an die MitarbeiterInnen der beiden Innsbrucker Universitäten vergeben. Im Wohnungsausschuss sind alle vier Betriebsräte mit je zwei Personen vertreten.

Im Sommer 2016 wurden die Vergaberichtlinien einer gründlichen Überarbeitung unterzogen. Insbesondere wurde erstmals ein Punktesystem eingeführt, um die Vergabe zu objektivieren.

Wer sich für eine Universitätsmietwohnung interessiert, findet mehr Informationen hier: https://www.uibk.ac.at/betriebsrat/wissenschaftlich/wohnungen/

Aufhebung der Stundengrenzen während der Gleitzeitperiode

Leistungsprämien auch in Zeiten von Einsparungen

Gesundheitstag

Top-Ticket

Lehrlingskoordination

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Flexible Kinderbetreuung

MitarbeiterInnenfest

Betriebsausflüge

Vergünstigte Kursangebote am USI und ISI