Förderung der Selbsthilfe, Zusammenarbeit und Solidarität

Für ein verstärktes Miteinander in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum
  1. Alles beginnt mit dem bäuerlichen Lebenswillen.Von ihm hängt die Bereitschaft zum Handeln und damit der berufliche Erfolg  entscheidend ab. Ihn zu fördern muss ein vorrangiges Anliegen sein.

  2. Bäuerlicher Lebenswille muss in der Bereitschaft zur Selbsthilfe und Eigenverantwortung, heute außerdem mehr denn je in solidarischer Zusammenarbeit ihren Ausdruck finden. Damit ist es möglich, die soziale Energie der Menschen in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum zu bündeln und dadurch viele gute Kleinklimazonen für ein wirtschaftliches Überleben zu schaffen. Hiefür gilt es Motivation, dann aber vor allem Anregungen und Hilfen zu bieten.

  3. Zusammenarbeit zu fördern, Solidarität zu pflegen zählt heute in besonderer Weise zu den wichtigsten Aufgaben der bäuerlichen Organisationen und ihrer gewählten Funktionäre. Sie dabei zu unterstützen, ist eine wichtige Aufgabe.

  4. Die Menschen im ländlichen Raum bilden eine Schicksalsgemeinschaft. Daher muss die Pflege der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenarbeit über den eigenen Berufsbereich hinausgehen. Das erfordert von allen Beteiligten vielfach ein neues Denken.

  5.  „Im Hause muss beginnen....“ Ein gutes Familienklima ist Grundbedingung für die Berufs- und Lebensfreude. Die Förderung einer guten Lebens- und Beziehungskultur in den bäuerlichen Familien und im ländlichen Raum verdient besondere Beachtung und Förderung.