Verdauungsraten von Samen verschiedender Unkräuter bei granivoren Carabiden

Corinna Wallinger, Institut für Ökologie, Universität Innsbruck

Weltweit spielen granviore Laufkäfer (Carabeidae) nachweislich eine große Rolle bei der Regulation von Unkräutern indem sie ihre Samen fressen. Allerdings ist zum jetzigen Zeitpunkt das Wissen über jene Faktoren die ihre Nahrungswahl beeinflussen und damit welche Samen in der Samenbank verbleiben und welche gefressen werden, lückenhaft. Nicht immer sind jene Samenarten, die bei Laborexperimenten bevorzugt werden, ident mit den am am häufigsten im Feld Gefressenen.

Molekulare Methoden bieten die Möglichkeit, Samenfrass bei Tieren aus dem Feld nachzuwesien. Im Rahmen einer Vorstudie konnte festgestellt werden, dass man dieseen Samenfrass mittels molekularer Marker bis zu 72 Stunden in den Regurgitaten der Käfer nachweise kann. Im Vorliegenden soll die maximale zeitliche Nachweisgrenze festgestellt werden. Es werden Fütterungsexperimente mit zwei granivoren/omniovren Laufkäferarten durchgeführt (Harpalus rufipes, Amara sp.), die mit Samen häufiger Unkräuter gefüttert werden. Dabei soll ermittelt werden inwiefern die Nachweisgrenze zwischen den beiden Käferarten und inssbesondere zwischen verschiedenen Pflanzenarten divergiert.

Nach oben scrollen