Kurz- versus längerfristige Effekte von Klimamanipulationen auf die Biomasseproduktion und den Bestandesgaswechsel einer Mähwiese

David Reinthaler, Institut für Ökologie, Universität Innsbruck

Als Folge des Anstiegs des atmosphärischen CO2 Gehalts wird von Klimamodellen eine Zunahme der Jahresdurchschnittstemperatur von 1.5 bis zu 6.4  Grad Celsius prognostiziert. Bislang gibt es noch keine publizierte Studie, die die Auswirkungen von unterschiedlich starker Erwärmung, erhöhtem atmosphärischen CO2 und extremer Sommertrockenheit auf die Produktivität und Wassernutzungseffizienz von Grünland in Bergregionen untersuchte. Wichtige Datenerhebungen zu einer solchen Studie wurden schon im Vorjahr durch eine Förderung des Forschungszentrums Berglandwirtschaft im Rahmen eines Pilotprojektes ermöglicht und sollen nach Möglichkeit in der diesjährigen Messaison an der weltweit einzigartigen Versuchsanlage am Landwirtschaftlichen Forschungszentrum AREC Raumberg-Gumpenstein fortgeführt werden, um diese Lücke zu schließen.