Entstehung und Entwicklung

Die Initiative ging Anfang der 90er Jahre von behinderten und/oder chronisch kranken Studierenden aus, die sich über die ÖH und die Selbstbestimmt-leben-Bewegung vernetzten. 1993 wurde vom BMWF die erste Studie für die Situation von Studierenden mit Behinderung in Auftrag gegeben und vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Salzburg durchgeführt. Mitte der 1990er Jahre etablierte sich an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck erstmals ein Büro der Behindertenbeauftragten. Mit der Universitätsautonomie 2004 erfolgte sodann die direkte Einbettung der Behindertenbeauftragten innerhalb der einzelnen Universitätsstandorte in Österreich.

Mit der Etablierung des Büros der Behindertenbeauftragten - welches dem Vizerektorat für Lehre und Studierende unterstellt ist, eine beratende Funktion innerhalb der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck inne hat und von MitarbeiterInnen - im Sinne des Peer Councelings - bekleidet wird, welche selbst eine Behinderung haben - stellt die Universität Innsbruck die Weichen für eine gelebte Chancengleichheit für behinderte und chronisch kranke Studierende.

 

Werfen Sie einen Blick auf unser 2 Säulen Modell

Schwerpunkte

  • Interessensvertretung für behinderte und/oder chronisch kranke Studierende
  • Gleichstellung und Integration: Behindertenpolitik an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
  • Individuelle und bedarfsorientierte Beratung und Service in allen Studienfragen
  • Öffentlichkeitsarbeit - intern sowie in Kooperation mit wichtigen Vereinen in Tirol und Österreich-weit
  • Ausbau des Unterstützungsangebotes für behinderte und/oder chronisch kranke Studierende