Design und Optimierung des energetischen Sanierungsplans zur schrittweisen Sanierung an einer EFH Fallstudie

Art: theoretisch und experimentell

Beginn: ab sofort / nach Vereinbarung

Betreuer: Rainer Pfluger, Pavel Sevela

Beschreibung

Im Fokus steht ein nachhaltiger Stufensanierungsplan für kleine Wohngebäude oder Tourismusbetriebe im EnerPHit Standard (Passivhaus-Standard für die Sanierung). Dabei sollen die jeweiligen Sanierungsschritte, auf Basis von Passivhaus-Grundprinzipien und Bauteilen, im Zeitverlauf mit dem Ziel einer möglichst ökonomisch und ökologisch vorteilhaften Gesamtlösung optimiert werden.
In der Arbeit werden hierzu bereits realisierte „best-practice“-Beispiele aus Tirol analysiert und dokumentiert. Die technischen und architektonischen Maßnahmen werden als exemplarische Sanierungsmaßnahmen an einem realen Gebäude dokumentiert.  

 

Aufgabenstellung

Ein Teil des Prüfstands bildet die lüftungstechnische Anlage. Diese wird mit Ende Dezember 2015 fertiggestellt und soll im Rahmen dieser Arbeit in Betrieb genommen werden. Hierzu steht ein Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung bzw. Enthalpierückgewinnung (Wärme und Feuchte) zur Verfügung. Die Funktionsweise des Prüfstands und die Verifizierung der Messeinrichtungen sollen in dieser Arbeit dargestellt werden.

Arbeitsablauf bzw. Methodik

Theoretischer Teil

  • Recherche zum Stand der Technik zur Stufensanierung mit Mehrwert
    in Bezug auf Wohnqualität und Energieeffizienz.

Praktischer Teil

  • Besuch der Gebäude, Dokumentation des Status Quo, Thermografie, Fotodokumentation und Informationsgespräch mit den Eigentümern über ihre Präferenz für die Sanierung.
  • Die Digitalisierung des Gebäudes und Erstellung des Energiemodells in PHPP. Erstellen eines Sanierungskonzeptes, Dokumentation der Maßnahmen und deren gegenseitigen Abhängigkeiten (Lock-In-Effekte).
  • Zusammenstellung der Motivationsanreize für die Modernisierung (Verbesserung der Wohnqualität der Bewohner / Gäste kleiner Tourismusbetriebe (Privatvermieter).
  • Dokumentation für die schrittweise Sanierung von Gebäudehülle und Haustechnik in Bezug auf den Zeitplan, Ökonomie und Ökologie. Die „Tools“ werden zur Verfügung gestellt.

Optionen

  • Der Schwerpunkt der Arbeit kann entweder auf dem grafischen oder rechnerischen / simulationstechnischen Teil der Arbeit liegen.
  • Beteiligung lokaler Partner im Bereich des „alpinen Bauens“ und entsprechender Tourismusbetriebe.
  • Die Installation eines Monitorsystems und die Messdatenauswertung.

Motivation und Hintergrund

Die Sanierung/Modernisierung wird im künftigen Bauwesen drastisch an Bedeutung gegenüber dem Neubau gewinnen. Damit steigt die die Nachfrage nach nachhaltiger und qualitativ hochwertiger schritweiser Sanierung anhand eines sorgfältig ausgearbeiteten „Sanierungsfahrplans“ drastisch an.
Diese Arbeit wird in Verbindung mit dem laufenden Forschungsprojekt „Forschungs- und Innovationsnetzwerk (F+I) Alpines Bauen“ im Rahmen von Interreg Bayern-Österreich ausgeschrieben. https://www.uibk.ac.at/bauphysik/forschung/projects/alpines-bauen/

 

Interessierte wenden sich bitte an:

Pavel Sevela, MSc
Fakultät für technische Wissenschaften, AB Energieeffizientes Bauen

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