K-Regio Ausschreibung 2017 – BIM2IndiLight – Building Information Modeling to Individual Light

Projektleiter Gesamtprojekt: Rainer Pfluger

Projektleiter Universität Innsbruck: Rainer Pfluger

Projektmitarbeiter: Josef Miller, Daniel Plörer, Vincent van Karsbergen, Juan Pablo Stumpf

 Projektpartner

  • Bartenbach GmbH
  • ATP Planungs GmbH
  • Hella Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH
  • Universität Innsbruck

Fördergeber: Standortagentur Tirol – Das Programm K-Regio wird aus den Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert

Laufzeit: 01.10.2018 - 31.09.2021EFRE K-Regio

Zusammenfassung

Zur langfristigen und nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Tiroler Bauwirtschaft ist es notwendig, zur internationalen höchst dynamischen Entwicklung in der Digitalisierung des Bauwesens durch Innovationskraft und zukunftsfähigen Produkten und Dienstleistungen aktiv beizutragen. Tirol nimmt hier eine Vorreiterrolle ein, welche mit BIM2IndiLight fortgesetzt und gestärkt werden soll. Der Thematische Schwerpunkt auf Komfort, Gesamtenergieeffizienz und Beleuchtung bei der BIM-basierten Planung und der späteren Inbetriebnahme adressiert die derzeit aktuellsten Ziele mit hohem Innovationsgrad.
Ziel des Projektes BIM2IndiLight ist es daher, die industrielle Forschung zu den notwendigen Datenstrukturen und Werkzeugen für den integralen BIM-Planungsprozess um den lichttechnischen Bereich zu erweitern und damit die gekoppelte lichttechnische und thermische Berechnung bereits in der frühen Planungsphase zu ermöglichen. Auf dieser Basis sollen darüber hinaus die Grundlagen für die optimierte individuelle Beleuchtung am Arbeitsplatz sowohl in Bezug auf Tageslicht als auch mittels Kunstlicht geschaffen werden.

Aktivitäten im Gesamtprojekt

Alle notwendigen lichttechnischen (und damit gekoppelten thermischen und bauphysikalischen) Parameter sollen identifiziert, in den Merkmalserver integriert und für BIM künftig in der Praxis verfügbar gemacht werden. Entwicklung von Know-how für Sanierungslösungen für kleinere Gebäude.
Die erforderlichen Schnittstellen zwischen dem BIM-Modell und der gekoppelten dynamischen Berechnung sowie deren Systematik erforschen und aufarbeiten.
Für die künftige Realisierung der optimierten individuellen Beleuchtung am Arbeitsplatz sollen, basierend auf den Informationen aus dem BIM-Projekt, geeignete Steuer- und Regelalgorithmen gefunden werden, welche die z.T. widersprüchlichen Anforderungen nach Blendfreiheit, hoher Tageslichtautonomie, Vermeidung sommerlicher Überwärmung und optimiertem effizienten Kunstlichteinsatz möglichst gut erfüllen.
Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit im Rahmen der Digitalisierung des Bauwesens.

Aufgabenschwerpunkt bei der Universität Innsbruck

Der Antragsteller (UIBK) befasst sich im Rahmen der Forschungsaktivitäten mit der ganzheitlichen Energieeffizienz in Gebäuden. Durch die erfolgreiche Projektdurchführung wird die Expertise in den Bereichen gekoppelte thermische und Lichttechnische Simulation sowie der effizienten Beleuchtung im Tages- und Kunstlichtbereich weiter ausgebaut.
Die entwickelten Datenmodelle, Schnittstellen und Methoden ermöglichen dem Forschungspartner UIBK EEB die künftige Berechnung des energetischen, ökologischen und wirtschaftlichen Einsparungspotentials von innovativen Beleuchtungssystemen und deren Steuerung in Gesamtversorgungssystemen von Gebäuden und/oder Wohnungen. Die Ergebnisse führen zu wichtigen Erkenntnissen für die Auswirkung auf die technische Gebäudeausrüstung und werden bei der Bearbeitung zukünftiger Forschungsfragen sowie in die universitäre Lehre eingebunden.

Aktuelles

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