Modell des Himmelshintergrundes - ESO in-kind Projekte

Als Teil der Eintrittszahlung werden Softwaremodule für die Planung und Analyse von Beobachtungsdaten entwickelt,die mit ESO Teleskopen aufgenommen werden. Da Beobachtungen auf Grossteleskopen sehr teuer und begrenzt ist, muss deren Planung möglichst effizient durchgeführt werden. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Berechnung der für die wissenschaftlichen Untersuchungen benötigte Zeit am Teleskop, die sich aus mehreren Faktoren ergibt. Einer davon ist der sogenannte Himmelshintergrund, der das Licht des zu untersuchenden astronomischen Objektes beeinflusst und verfälscht (vergleichbar den Nebengeräuschen in der Akustik). Dieser Himmelshintergund wiederum hat viele Komponenten: das Mondlicht, das Zodiakallicht, bzw. die thermische Strahlung vom Teleskop selbst sowie massiver molekularer Absorptionen und Emissionen. Weiters wirkt die Erdatmosphäre wie ein Filter, durch den das Licht der astronomischen Objekte verändert wird.

Das Softwareentwicklungsprojekt der Universität Innsbruck umfasst die Teilprojekte zur

  • Modellierung der Emissionen der niederen Athmosphäre
  • Semi-Empirical Modell der Auora
  • Absorptionen des Nachthimmels  - "telluric features"
  • Streulicht des Mondes
  • Wellenlängenkorrekturen beim Airglow zwecks optimalem post-processing
  • u.s.w.

Eine umfangreichere Beschreibung findet sich auf http://www.uibk.ac.at/eso/in-kind/innsbruck/ .

Die numerischen Modelle sind auf die Bedürfnisse der Sternwarten on hochgelegenen Trockengebieten abgestimmt. Daher ist derzeit eine Übertragung auf tiefgelegene gebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie sie in Mitteleuropa vorherrschen, derzeit nicht möglich.

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