SYMPOSIUM - Theodor Fischer in Tirol

Das Symposium setzt sich zum Ziel, den architektonisch kulturellen Stellenwert des Architekten Theodor Fischer (1862-1938) als Schlüsselfigur für die Gegenwartsarchitektur zu analysieren und neu zu entdecken. Die beiden in der gleichnamigen Ausstellung gezeigten Bauten, die Knabenschule in Lana und das Post- und Sparkassengebäude in Hall in Tirol, sind ein authentisches Versuchslabor, das auf einer Zeitstrecke von über 100 Jahren im Detail beobachtet werden kann und wertvolle Informationen vermittelt. Ausgehend davon wird Fischers besondere Gabe der Freilegung und der kreativen Umsetzung der städtebaulichen und architektonischen Qualitäten multiperspektivisch und facettenreich beleuchtet. Was sagt uns Theodor Fischer heute? Er, der sich der Stadtbaukunst, mit der Betonung auf „Kunst“, in Theorie und Praxis verschrieben hat, weist uns den Weg: Altes bewahren ohne sich Neuem zu verschließen. Die Langlebigkeit seiner Bauten steht für Nachhaltigkeit und klimaneutrales Bauen.

Theodor Fischer Flyer

PROGRAMM SYMPOSIUM

Grußworte
Prof. Dr. Bernhard Fügenschuh, Vizerektor für Lehre und Studierende der Universität Innsbruck
Prof. Dr. Rainer Graefe, Universität Innsbruck,
Arch. DI Hanno Vogl Fernheim, Präsident der Präsident der Kammer der ZiviltechnikerInnen | Arch+Ing Tirol/
Vorarlberg

Vortragende
Prof. Dr. Winfried Nerdinger, TUM München
"Gibt es eine Theodor Fischer Schule?"

Arch. a.o. Prof. Dr. Matthias Castorph, TU Kaiserslautern
"Was sagt uns Theodor Fischer heute?"

Ing. Svenja Hollstein, TU Kaiserslautern
"Das Entwerfen von Stadträumen bei Theodor Fischer"

Arch. Prof. Horst Hambrusch, Innsbruck
"Die Bauten von Hall und Lana im Vergleich aus baukünstlerischer Sicht."

Christian Pixis, Galerist und Fotograf, München
"Dokumente und Beweisstücke zu Leben und Werk von Th. Fischer"

Arch. Peter Huter, Generalunternehmer Innsbruck
"Qualitätvolles Bauen und Langlebigkeit aus ökonomischer Sicht."

Apéro
Arch. Dr. Bruno Maldoner, Unesco Gutachter, Österreich
"Baugestaltung und Raumgestaltung bei Fischer."

Dr. Rainer Schützeichel, ETH Zürich
"Theodor Fischer als Lehrer."

Prof. Dr. Iris Lauterbach, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München
"Die Villengärten der Fischer-Bauten."

17.00 h - Finissage der Ausstellung in der Burg Hasegg in Hall in Tirol

Zum Ausklang des Symposiums wird die Ausstellung „Theodor Fischer in Tirol, Architekt der Zeitenwende“ in der Burg Hasegg in Hall in Tirol (6.8. bis 4. 9.2021) besucht.
Führung durch das von Theodor Fischer geplante und original erhaltene Post- und Sparkassengebäude in der Altstadt von Hall.

Musik Andreas Schiffer, Musikschule Hall in Tirol

Organisation und Moderation: Wittfrida Mitterer, Kuratorium Technische Kulturgüter, Land Südtirol, Dozentin an der Architekturfakultät der Universität Innsbruck und
Christoph Hölz, Leiter des Archivs für Bau.Kunst.Geschichte.


BITTE BEACHTEN
Während der Veranstaltung gelten die vorgesehenen Covid-19 Maßnahmen der Universität Innsbruck. Teilnahme am Symposium nur nach Anmeldung. Das Anmeldeformular bitte ausgefüllt an christian.preining@uibk.ac.at und in cc. an kuratorium@virgilio.it bis spätestens am 2. September 2021 retournieren. Des Weiteren ist ein 3G-Nachweis (getestet - geimpft - genesen, jeweils nach den behördlichen Vorgaben) am Tag des Symposiums vorzulegen. In den Räumlichkeiten der Universität Innsbruck gilt die Maskenpflicht. Ein Mund-Nasen-Schutz aus Stoff reicht aus.

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