Aktuelle Forschungsprojekte

Die Forschung im Archiv für Bau.Kunst.Geschichte ist in die Lehre der Architekturfakultät sowie des Instituts für Kunstgeschichte eingebunden. In Absprache mit der Archivleitung bearbeiten Studierende, Diplomand*innen und Doktorand*innen Nachlässe der Sammlung oder Fragestellungen zur Architekturgeschichte Tirols im 20. Jahrhundert.

 

 

Neue Archiv Datenbank

Mitwirkende:
Dr. Mag. Markus Ender
PD. Dr. Christoph Hölz,
Mag. Ulrich Lobis
Mag. Christian Preining
Dr. Hilde Strobl
Mag. Dr. Dr. Joseph Wang-Kathrein

Die Archiv-Datenbank, die seit 2005 in Verwendung ist, muss durch eine Neue ersetzt werden, einerseits um den Datenaustausch mit anderen Archiven zu ermöglichen und andererseits um als Online-Recherche-Tool für ArchivbesucherInnen zu fungieren.

Das vorläufige Datenbankmodell für die neue Archiv-Datenbank geht aus den Vorarbeiten zum Werkverzeichnis Clemens Holzmeister hervor, das u.a. als Pilotprojekt für die Schaffung einer neuen Archiv-Datenbank fungiert. Aus einer Zusammenführung der Anforderungen aus der bisherigen Datenbank und der Erfassung und Zugänglichkeit des Nachlasses von Clemens Holzmeister wurde neben dem Datenbankmodell ein vierstufiger Thesaurus entwickelt, der insbesondere für die dynamische Eingabemaske bei der Datenerfassung zur Anwendung kommen wird.

Archiv Datenbank
Holzmeister Vorarbeiten (Datenbankmodell von Fischeidl und Schwenk)


Ein Jahrhundert Moderne in Tirol

Strategien zum Erhalt des modernen gebauten kulturellen Erbes in Tirol

Ein Forschungsprojekt des Archivs für Bau.Kunst.Geschichte der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt, Landeskonservatorat für Tirol, dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck.

Das Projekt setzt sich zum Ziel ein architektonisches Inventar der Nachkriegsbauten in der Region Tirol zu erstellen; einen Punktekatalog von Gefahrenpotenzialen, die einen Verlust von wertvoller historischer Bausubstanz bedeuten, anzufertigen. Hier sind z.B. sowohl Aspekte wie fehlendes öffentliches Bewusstsein im grundsätzlichen Umgang mit dem Erhalt und / oder bei Sanierungen historisch wertvoller Substanz gemeint; sowie die Erstellung eines Dringlichkeitsinventars als Handlungsgrundlage für notwendige Maßnahmen und Unterschutzstellungen.

Mitarbeiter:
PD Dr. Christoph Hölz, Archiv für Baukunst
DI Uwe Walch, Archiv für Baukunst

Kooperationspartner:
Dr. Michaela Frick, BDA, Landeskonservatorat für Tirol
HR DI Walter Hauser, BDA, Landeskonservatorat für Tirol
DI Mag. Alexander Oberlechner, BDA, Landeskonservatorat für Tirol
Mag. Karl Wiesauer, Land Tirol, Tiroler Kunstkataster
Ing. Mag. Thomas Unterkircher, Stadt Innsbruck, Abteilung Stadtplanung
Dipl.-Ing. Roman Strieder, Stadt Innsbruck, Abteilung Stadtplanung

Moderne_Pfarrkirche St. Emmaus Völs
Pfarrkirche St. Emmaus, Völs, 1965-67

 

Moderne_Villa Broschek
Villa Broschek, Fieberbrunn 1961-1965





Digitales Werkverzeichnis Clemens Holzmeister  

Mitarbeiter:
Mag. Ulrich Lobis
Mag. Christian Preining
Mag. Dr. Dr. Joseph Wang-Kathrein

Kooperationspartner:
Akademie der bildenden Künste Wien (AKb)
Donau-Universität Krems (DUK)
Österreichische Akademie der WIssenschaften (ÖAW)
Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB)
Paris-Lodron-Universität Salzburg (SBG)
Technische Universität Wien (TUW)
Universität Wien (VIE)
Karl-Franzens-Universität Graz (Trägerin und antragstellende Universität)

Dieses Projekt ist ein Teilprojekt eines vom BMBWF finanzierten Projekts für die „Digitale Transformation der Österreichischen Geisteswissenschaften“ (DiTAH), an dem acht weitere österreichische Forschungseinrichtungen beteiligt sind. Das Projekt DITAH an der Universität Innsbruck ist unter Koordination von Markus Ender dem Archiv Brenner zugeordnet.

Das Hauptziel dieses Projektes besteht darin, die Werkliste von Clemens Holzmeister, die bis dato nur in gedruckter Form erschienen und in den letzten Jahren grundlegend neu bearbeitet worden ist, in Verbindung mit wichtigen historischen Quellen als neues digitales Werkverzeichnis online zu stellen. Das Werkverzeichnis soll die Funktionen anbieten, welche die Durchforschung des Verzeichnisses sowie die Navigierung durch die angebotenen Materialien erleichtern.

FP Werkverzeichnis Clemens Holzmeister
Ausschnitt WV C. Holzmeister mit Archivalien zu einem Werk 

 


 

Die Arbeits- und Taschenkalender des Architekten Clemens Holzmeister

Mag. Christian Preining

Projektgenehmigung im Rahmen der Ausschreibung DI4DH zum Thema "Digitalisierung und Informationsaufbereitung für die Digital Humanities". Zweite Mittelvergabe: Titel: "Projekt zur Erschließung der Arbeits- und Taschenkalender des Architekten Clemens Holzmeister".

Im Rahmen dieses Projekts soll der Inhalt von 66 Arbeits- und Taschenkalendern des Architekten Clemens Holzmeister digital verfügbar gemacht werden, und aus den handschriftlichen Eintragungen ein Texterkennungsmodell für die maschinenlesbare Erfassung handschriftlicher Dokumente von Clemens Holzmeisters erarbeitet werden.

Taschenkalender Clemens Holzmeister
Screenshot Transkribus, Digitalisierung eines Kalenders von C. Holzmeister

 



Zeitenwende – Vom Historismus zur Reform: Der Architekt Emanuel von Seidl (1856 -1919)
und sein Gesamtwerk  


Katharina Drexler
Betreuer: PD. Dr. Christoph Hölz

Erstmals wird das gesamte Werk des Münchener Architekten erarbeitet. Aktuelle Fotografien seiner Häuser und Gärten, zum Teil seiner Innenausstattungen in Gegenüberstellung mit historischen Bauplänen zeichnen den Bogen, welchen Seidl vom Beginn bis zum Ende seiner Tätigkeit gezogen hat.

Dissertation Katharina Drexler
Abbildung: Landhaus Seidl in Murnau
Bildquelle: Emanuel von Seidl, Mein Landhaus, Darmstadt 1910,
S.3



Otho Orlando Kurz 1881–1933 



DI Andreas Pawle


 


Das Clemens Holzmeister Bildarchiv – Die fotografische Repräsentation seiner Werke      

Doktorratsstipendium aus der Nachwuchsförderung 2013
Mag. Christian Preining
Hauptbetreuer: Prof. Paul Naredi-Rainer
Nebenbetreuer: PD Dr. Christoph Hölz

Eine Hauptzielsetzung dieser Arbeit ist die "Entschlüsselung" des Entwurfskonzepts von Clemens Holzmeisters anhand der von ihm in Auftrag gegebenen Fotografien seiner Werke. Mit der Frage nach der Art und Weise, wie Holzmeister seine Werke fotografisch gesehen haben wollte, soll nicht nur eine weitere Facette seines Schaffens beleuchtet werden, sondern auch die hinter Holzmeisters Werk stehende Entwurfsidee analysiert, und damit nicht zuletzt eine wichtige Grundlage für ein besseres Verständnis der Architektur Holzmeisters erarbeitet werden.

Dissertation Preining - Clemens Holzmeister Bildarchiv
Foto: Julius Scherb

 



Synergie zwischen Erforschung und Umbau denkmalgeschützter Häuser der Hansestadt Lübeck

Dipl. Ing Francesca Oldenburg
Betreuer: PD. Dr. Christoph Hölz

Die Dissertation beschäftigt sich mit Altstadthäusern der Hansestadt Lübeck, die sich vor allem in der Fleischhauerstraße befinden. Bei der Erforschung dieser Häuser wird die Synergie zwischen Erforschung und Umbau denkmalgeschützter Häuser eine wichtige Rolle spielen. Diese Dissertation greift auf Grundlagen meiner Diplomarbeit „Das Dielenhaus Fleischhauerstraße 62 in der Hansestadt Lübeck“ zurück. Diese Arbeit ist in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege in Lübeck entstanden und die Zusammenarbeit wird fortgeführt.

Cover_Dissertation_FrancescaCover, Dissertation Francesca Oldenburg

 
 
Nach oben scrollen