Neuzugang: Nachlass Fritz Michael Müller

Übernahme des Archivbestandes von Fritz Michael Müller
Titelbild Nachlass Müller

Ankunft des Nachlasses von Fritz Michael Müller 
im Archiv für Bau.Kunst.Geschichte


Anfang Juli konnte der Bestand des Architekten Fritz Michael Müller (1892, Groß-Ebersdorf/Niederösterreich – 1979, Porto Alegre/Brasilien) ins Archiv für Bau.Kunst.Geschichte übernommen werden.

Auf dem Dachboden der St. Magdalena Apotheke in Hall fanden sich Architekturskizzen und Planunterlagen, die Müllers Bautätigkeit in Tirol 1921-1938 dokumentieren.

 

Müller Nachlass 1

© Archiv für Bau.Kunst.Geschichte, Nachlass Fritz Michael Müller

 

Müller war, nach einem Studium an der TH Wien, während seiner gesamten Zeit in Innsbruck an der HTL Innsbruck tätig und die letzten zwei Jahre Direktor der Institution – bevor er 1939 aus politischen Gründen aus seinem Dienst entlassen wurde. Müller wanderte nach Brasilien aus, unterrichtete in Porto Alegre an der Universidade Federal Rio Grande do Sul und widmete sich vor allem dem Schul- und Kirchenbau.

Müller Nachlass 3Nachlass im Dachboden der Apotheke St. Magdalena in Hall © Archiv für Bau.Kunst.Geschichte, Nachlass Fritz Michael Müller

In Tirol baute er für seinen Bruder Josef Müller ein Bestandsgebäude zur Apotheke St. Magdalena in Hall um, stattete Wohnhäuser und Bars mit Möbeleinrichtungen aus (u.a. Hotel Grauer Bär) und entwarf Bühnenbilder für die Passionsspiele in Erl. Für die Grablege Kaiser Karl I. in Madeira wurde Müller beauftragt, einen Altar umzugestalten. Seine letzte Bautaufgabe in seiner Wahlheimat Tirol war der Entwurf einer Kirche in Hintertux.

Michael Müller 3Fritz Michael Müller, Apotheke St. Magdalena in Hall, 1934 © Archiv für Bau.Kunst.Geschichte, Nachlass Fritz Michael Müller

 




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