Übernahme des Archivbestandes Heinz Mathoi Streli

Das Archiv für Bau.Kunst.Geschichte übernimmt den Bestand des Architekturbüros Heinz Mathoi Streli
Kachel HMS

Übernahme des Archivbestandes Heinz Mathoi Streli

Der Bestand des für Tirol und darüber hinaus bedeutenden Architekturbüros Heinz Mathoi Streli (HMS) ging im Mai 2022 in ersten Teilen an das Archiv für Bau.Kunst.Geschichte. Den 25 Modellen und umfangreichen digitalen Bilddaten werden weitere Planmaterialien folgen. Diese müssen erst gesichtet und sortiert werden.

Vertragsunterzeichnung HMS

Foto: Vertragsunterzeichnung, Mai 2022 mit v.l.n.r Veit Streli, Cristina Mathoi, Karl Heinz und Christoph Hölz

Karl Heinz, Dieter Mathoi und Jörg Streli trafen im Innsbrucker Büro Achammer aufeinander bevor sie ab 1973 eine Bürogemeinschaft gründeten (bis 2008). In der ganz spezifischen HMS-Formensprache verwirklichte das Team zahlreiche Wohnanlagen, Wohnhäuser, öffentliche Bauten und gewerblich genutzte Gebäude. Entworfen wurde im Team, in einer Art internem Wettbewerb. Die beste Idee dann zusammen weiter ausgebaut und diskutiert. Früh wurde das Büroteam in der Tiroler Architekturszene neben das "kontroversielle Doppelgestirn Josef Lackner und Horst Parson" verortet (Otto Kapfinger / Friedrich Achleitner). Nicht nur in der Stadt, sondern vor allem in den ländlichen Bereichen galten sie als "Eisbrecher" mit der "Heimatstilgesinnung" (Krista Hauser / Andreas Kuehn). Das Archiv von HMS umfasst Materialen von frühen Projekten wie der Hauptschule in Fulpmes (1978) bis zum letzten gemeinsamen Projekt, der Aufstockung der Frauen- und Kopfklinik (2008) – und 35 Jahre Architekturgeschichte.

Depot HMS
Fotos: Plandepot am Sebastian-Kneipp-Weg und Modelle aus dem HMS Nachlass



 

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