Ludwig Mies van der Rohe. Wiederherstellung / Reconstruction

Vorankündigung für den Sommer / Herbst 2021: Ausstellung und Buchpräsentation zum Barcelona Pavillon und Haus Tugendhat. Fotografien von Klaus Kinold
Kachel Mies van der Rohe
(Credit: Barcelona Pavillon. Fotografie Klaus Kinold)

Original und Rekonstruktion

Mit der 2021 vom Architekturmuseum der Technischen Universität München in der Pinakothek der Moderne eröffneten Ausstellung "Geschichte der Rekonstruktion. Konstruktion der Geschichte" fand schon eine schon längst beendet geglaubte Kontroverse über die Rekonstruktionen verloren gegangener Gebäude neuen Zündstoff. Wie zuvor schon John Ruskin hatten im ausgehenden 19. Jahrhundert Kunsthistoriker wie Georg Dehio und Alois Riegl die Forderung vertreten, dass beschädigte Gebäude und Ruinen lediglich "gestützt" (konserviert) und nicht wiederaufgebaut (restauriert) werden sollten. Für die Denkmalpflege galt dies fortan als richtiger Ansatz für den Umgang mit der überkommenen historischen Substanz.

Der Fotograf

Klaus Kinold, 1939 geboren in Essen, lebt in München. 1962 bis 1968 Studium der Architektur bei Egon Eiermann an der Technischen Hochschule Karlsruhe. 1968 Diplom und Eröffnung eines Ateliers für Architekturfotografie. 1987 bis 1996 Lehrauftrag für Fotografie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 1983 erste Einzelausstellung der Panorama-Fotografien in der Galerie Rudolf Kicken, Köln. Weitere Ausstellungen u.a.: 1988 Triennale, Mailand, 1993 Kunsthalle Bielefeld, 2009 Pinakothek der Moderne, München, 2016 Walter Storms Galerie, München, 2018 aut. architektur und tirol; Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck.

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