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Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation 28.04.2017 um 17:00 im Rathaus von Oberaudorf

nearchos sh 23

Auf die historische grenzüberschreitende Bedeutung des Flusses Inn und seine Bedeutung für die Region möchte die vom Interreg-Programm Euregio Inntal finanzierte und vom historischen Verein Audorf in Zusammenarbeit mit dem Institut für Archäologien der Universität Innsbruck und einer Reihe namhafter Wissenschaftler erarbeitete Wanderausstellung „Töpfe, Truppen, Taschenuhren: Handel und Wandel auf und am Inn (1550 – 1650)“ hinweisen. Beteiligt sind die neben der Gemeinde Oberaudorf auch die Städte Rosenheim, Kufstein, Schwaz und Hall sowie die Gemeinde Neubeuern, die bis November des Jahres alle für jeweils einige Wochen Schauplatz der Ausstellung sein werden.
Die Ausstellung entführt in die bewegte frühe Neuzeit, als die Bergwerke in Tirol noch einen wichtigen Wirtschaftszweig darstellten, der Handel auf und am Inn Tirol und Bayern verband und beiden Seiten Vorteile brachte. Die Ausstellung behandelt das Handelsnetz und das Warenspektrum, der Währungsraum Tirol und Bayern, Uferverbauungen, der Alltag der Schiffer und Schopper, gewöhnliche und außergewöhnliche Passagiere, der Bergbau und die Energiekrise der frühen Neuzeit. Abgerundet wird das Programm durch einige Sonderthemen: die Münzprägung und Glasproduktion in Hall, Truppentransporte auf dem Inn und die Zeitmessung in der frühen Neuzeit. Die Ausstellung wird am 28.04.2017 um 17:00 im Rathaus von Oberaudorf eröffnet.
Die Inhalte der Ausstellung wurden im Rahmen der AG Innhandel unter der Aufsicht von Harald Stadler und Elias Flatscher durch Studenten des Instititutes für Archäologien umgesetzt.
Der wissenschafltiche Begleitband zur Ausstellung wird von Elias Flatscher als Sonderheft 23 der Reihe NEARCHOS (Hrsg. Harald Stadler) herausgegeben und durch das Interreg-Programm, die Partnergemeinden und diverse private Sponsoren gefördert.

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