ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM INNSBRUCK

 

Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck

 

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ARCHIV 2013

  V e r a n s t a l t u n g e n

 

 

 

AbendMusic - Lebensmusik. Konzertreihe für Alte Musik in Innsbruck: Mythen - Märchen - Religion (Saison 2012/2013)

 

 

Der Verein „Alte Musik in Innsbruck-Mariahilf" bezweckt die Pflege und Förderung alter Musik. Dabei soll dem Publikum durch international bedeutende wie auch heimische Musiker alte Musik in historischer Aufführungspraxis und unter Verwendung historischer Instrumente auf hohem Niveau vermittelt werden. Das Programm der Saison 2012/2013 steht unter dem Motto „Mythen – Märchen – Religion“ und drei Veranstaltungen finden auch im bzw. in Kooperation mit dem  Archäologischen Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck statt.

 

 

Programmheft (als pdf)

 

Konzerte

 

Klangsprache der Götter

Musik für Laute & Barockgitarre aus Frankreich und Tirol

Rolf Lislevand 

 

Freitag, 25. Jänner 2013

19.00 Uhr Führung „Ein Streifzug durch die griechische Mythologie“ (Mag. Veronika Sossau)

20.00 Uhr Konzert

Universität Innsbruck, Hauptgebäude,  Innrain 52,

6020 Innsbruck, Aula (1. Stock) bzw. Archäologisches Universitätsmuseum (3. Stock)

Für Kinder

 

Der Froschkönig

Marionettenspiel nach dem Märchen der Brüder Grimm

Märchentheater Fingerhut, Leipzig – Frank Schenke

 

Sonntag, 14. April 2013, 15.00 Uhr

Nach dem Puppenspiel können junge Besucher die Welt der alten Griechen und Römer  erkunden: Wie stelle ich den Abguss einer antiken Statue her? Wie wurde ein griechischer Tempel erbaut?

Was haben Griechen und Römer gespielt?

Archäologisches Museum Innsbruck, ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen, Langer Weg 11,

6020 Innsbruck, 1. Stock

 

iPoint-Meldung: - Musik und Museum – Archäologisches Universitätsmuseum kooperiert mit Festwochen der Alten Musik und der Innsbrucker Abendmusik, iPoint - das Informationsportal der Universität Innsbruck 27.12.2013 (Link)

 

 

 

 

Am Donnerstag, 29. März 2012 konnten zur Präsentation des erste Bandes der neuen Schriftenreihe SPECTANDA – Schriften das Archäologischen Museums Innsbruck annährend 70 Besucherinnen und Besucher im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen begrüßt werden.

 

 

 

 


 

 

Europäischer Tag der Sonne in Trins (3.5.)

 

 

 

Das Archäologische Universitätsmuseum beteiligte sich in Kooperation mit der „Jungen Uni" und der „Grünen Schule" der Universität Innsbruck am Europäischen Tag der Sonne in der Energiemodellgemeinde Trins. Am 3. und 4. Mai fand zum 12. Mal der europäische Tag der Sonne statt. Mit diesem Aktionstag wird daran erinnert, dass uns die Kraft der Sonne eine eigenständige, kostengünstige und umweltschonende Versorgung mit Strom und Wärme ermöglicht. Die Gemeinde Trins im Wipptal veranstaltete dieses Aktionsprogramm zur Sonnenkraft im Rahmen ihrer Aktivitäten als Klima- und Energiemodellgemeinde. Neben dem Archäologischen Universitätsmuseum beteiligten sich noch folgende Universitätsinstitute daran: Astro- und Teilchenphysik, Mikrobiologie, Konstruktion u. Materialwissenschaften/energieeffizientes Bauen, Meteorologie, Botanik und das Österreichische Weltraum Forum.

 

Am Vormittag des 3. Mai wurde das Programm speziell für die Volksschülerinnen und Volksschüler aus Trins, Gschnitz und Steinach organisiert und rund 100 Schülerinnen und Schüler nutzten das Angebot und besuchten auch die Station "Sonnengott und Sonnenkult – Die Sonne in der Antike". Schon in frühen Kulturen hatte die Sonne für die Menschen eine große Bedeutung. Angebetet und gefürchtet tritt uns der Sonnengott Helios in der antiken Mythologie entgegen. Begebt Euch auf eine Reise in die Vergangenheit und lernt die Geschichten rund um diesen Gott kennen, die uns von antiken Autoren aber auch zahlreichen Darstellungen auf archäologischen Funden, wie Vasen, Reliefs und Mosaiken bekannt sind. Wie erkennen wir darauf heute Helios? Wie würdet Ihr Euch den Sonnengott und seinen Sonnenwagen vorstellen?

 

 

Freitag, 3. Mai 2013, 10:00 - 17:00 Uhr

In und um die Volksschule Trins, 6152 Trins im Gschnitztal

 

Link: Tag der Sonne Trins /Programm

 

 

 


 

 

 

"Götter sind auch nur Menschen" (17.8.)


 

In Kooperation mit den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und dem Ferienzug der Stadt Innsbruck fand auch eine Veranstaltung des Rahmenprogramms 2013 im  Archäologischen Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck statt zu der 52 Besucherinnen und Besucher begrüßt werden konnten.

 

Götter sind auch nur Menschen

 

mit Christian Kayed (Erzähler),

Michael Schick und Peter Haag (Flöten, Harfe, Aulos u. v. m.)

 

Samstag, 17. August 2013, 15.30 Uhr (ca. 1,5-2 Stunden)

Archäologisches Museum Innsbruck, Universitätshauptgebäude, Innrain 52, 6020 Innsbruck, 3. Stock

 

Der Erzähler und seine ZuhörerInnen versammeln sich um Statuen von Hermes, Aphrodite, Eirene und anderen Gottheiten der Antike. Heldentaten werden wach. Zu zeitlosen Klängen sind wir Helden- und Schandtaten auf der Spur. Es geht um Gestalten und Geschichten, die mit Opern der Festwochen und ihren Helden verwandt oder verbunden sind, um ihre Stärken und Schwächen, um Liebschaften, Eifersuchten ... Und eines wird wieder klar: Auch Götter sind nur Menschen

Für Erwachsene und Kinder ab ca. 7 Jahren

 

Preis: € 2,– / Link

 

Anmeldung erforderlich (vom 24.6. bis 14.8.2013) unter: 0512-571032 oder festwochen@altemusik.at

 

Video auf YouTube

 

 

 


 

 

Lange Nacht der Museen 2013 (5.10.2013)

 

 

 

 

Am Samstag, den 5. Oktober 2013, fand die diesjährige "ORF-Lange Nacht der Museen" in ganz Österreich statt. Bereits zum 14. Mal öffneten an die 700 Museen und Galerien ihre Türen für kulturinteressierte Nachtschwärmer von 18.00 bis 01.00 Uhr Früh. Neben abwechslungsreichen Ausstellungen wurden viele spannende Events und Sonderveranstaltungen geboten. Besucher konnten aus dem reichen Angebot ihre persönlichen Highlights wählen und alle teilnehmenden Häuser und Veranstaltungen mit nur einem Ticket besuchen.

Auch das „Archäologische Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität“ beteiligte sich darin, wie in den letzten Jahren,  mit einem umfangreichen Programm von Führungen und Workshops für Jung und Alt an seinem Standort Hauptuniversität, Innrain 52. 309 Besucherinnen und Besucher konnten in dieser Nacht in der Sammlung begrüßt werden.

 

 

PROGRAMM

 

Archäologisches Museum Innsbruck - Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck, Hauptuniversität, Innrain 52, 6020 Innsbruck , 3. Stock

Tel. 0512 / 507-37568 bzw. 37553 / Email: archaeologie-museum@uibk.ac.at

 

 

 

 


 

 

 

Reise in die Antike - Malkurs im "Archäologischen Museum im Atrium" mit historischer Einführung (8.-10.11.)

 

 

 

 

Das Besondere an diesem Workshop ist der Ort: das "Archäologische Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen" Die TeilnehmerInnen erhalten von Frau Dr. Sabine Fick vom Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde inmitten der beeindruckenden Ausstellungsstücke des Museums einen spannenden Einblick in die Welt der Antike und können diesen dann vor Ort mit Farbe und Leinwand in eigene Kunstwerke umsetzen. Dabei erhalten die TeilnehmerInnen Unterstützung von Frau Mag. Minu Ghedina, die in die Anwendung der Acrylfarbe, die plastische Darstellung von Körpern und Bildaufteilung einführt.

Weitere Informationen

 

Termine:

Fr 08.11.2013, 18:00-20:00
Sa 09.11.2013, 10:00-14:30
So 10.11.2013, 10:00-14:30

 

Ort: Archäologisches Museum Innsbruck - Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck, ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen, Langer weg 11, 6020 Innsbruck

 

Kosten: € 70,00

 

Zielgruppe: für alle Interessierten

 

Hinweis: Bitte mitnehmen: Leinwand ab 60 x 80 cm, Acrylfarbe, Pinsel, Wasserglas, Zeitungspapier oder Abdeckfolie, Zeichenmaterial, Stifte, Skizzenblock

 

Abschluss: Teilnahmebestätigung auf Anfrage

 

Anmeldung: Zweigstelle: VHS Innsbruck

6020 Innsbruck, Marktgraben 10

Telefon: 0512/588882-0 / Email: innsbruck@vhs-tirol.at

 

 


 

 

 

Buchpräsentation: Archäologische Universitätsmuseen und -sammlungen im Spannungsfeld von Forschung, Lehre und Öffentlichkeit“ (15.11.2013)

 

 

Am 15. November 2013 wurde im Archäologischen Universitätsmuseum im ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen im Beisein von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle und Rektor Tilmann Märk der Sammelband „Archäologische Universitätsmuseen und -sammlungen im Spannungsfeld von Forschung, Lehre und Öffentlichkeit“ präsentiert. Dabei handelt es sich um den bereits dritten Band der im Jahre 2012 begründeten neuen Schriftenreihe „SPECTANDA – Schriften des Archäologischen Museums Innsbruck“. Nach den Grußworten von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle und dem Rektor der Universität Innsbruck Tilmann Märk, in welchen beide die Bedeutung der archäologischen Sammlung für die Universität Innsbruck betonten, wurde durch den Herausgeber und Leiter des Archäologischen Universitätsmuseums Florian Müller die im LIT Verlag erschienene Publikation näher vorgestellt.

 

 

 

 

 

Florian M. Müller (Hrsg.)

 

Archäologische Universitätsmuseen und -sammlungen im Spannungsfeld von Forschung, Lehre und Öffentlichkeit
 

SPECTANDA – Schriften des Archäologischen Museums Innsbruck 3 / Archäologie: Forschung und Wissenschaft 4 (Berlin/Wien 2013)

 

Inhaltsverzeichnis

 

Pressemeldungen:

 

- Publikation zu Archäologischen Universitätsmuseen präsentiert, iPoint - das Informationsportal der Universität Innsbruck 2.12.2013 (Link)

- Archäologisches Museum: interessant für jedermann, Stadtblatt Innsbruck Nr. 47, 20.11.2013, 33 (Link)

- Archäologisches Museum: interessant für jedermann, Bezirksblatt Westliches Mittelgebirge Nr. 47, 20./21.11.2013, 33(Link)

 

Internationale Tagung 2010 in Innsbruck

 

Archäologische Universitätssammlungen finden sich heute zunehmend in einer Situation zwischen universitärem Alltag von Lehre und Forschung und den Ansprüchen, welche eine interessierte Öffentlichkeit an Museen, ihrer Präsentation und Vermittlungsangebote stellt. Im März 2010 fand daher im Archäologischen Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck die internationale Tagung „Sammeln – Bewahren – Forschen – Vermitteln: Archäologische Universitätsmuseen und -sammlungen im Spannungsfeld von Forschung, Lehre und Öffentlichkeit“ statt, welche die Grundlage für den vorliegenden Sammelband bildet. Die Tagung richtete sich damals an Leiter und Kuratoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Projektmitarbeiter an archäologischen Universitätssammlungen, genauso aber auch an Restauratoren, Kulturvermittler und Museumspädagogen. 41 Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich deckten dabei eine große fachliche Breite an unterschiedlichen archäologischen Disziplinen ab (Klassische Archäologie, Ur- und Frühgeschichte, Ägyptologie, Vorderasiatische Archäologie, Christliche Archäologie, Etruskologie, Papyrologie und Epigraphik), und es konnten auch verschiedene Organisationen und Netzwerke vorgestellt werden. Bei der Tagung wurden Probleme genauso wie Chancen und Zukunftsperspektiven archäologischer Universitätssammlungen dargelegt, aber auch Ideen, Anregungen und neue Impulse geboten, um dadurch die Basis für eine zukünftig verstärkte Vernetzung zu legen.

 

 

Sammelband „Archäologische Universitätsmuseen und -sammlungen im Spannungsfeld von Forschung, Lehre und Öffentlichkeit“

 

In der nun vorliegenden fast 700 Seiten umfassenden Publikation finden sich 43 Beiträge sowohl von Referentinnen und Referenten der Innsbrucker Tagung, als auch von Zuständigen anderer archäologischer Universitätssammlungen, welche 2010 nicht auf der Tagung vertreten waren. Die Beiträge stellen zumeist einheitlich zuerst die Geschichte und die Entwicklung der einzelnen Sammlungen und Museen an ihren jeweiligen universitären Institutionen vor, z.T. auch gepaart mit den Biographien wichtiger für die Sammlungen relevanter Akteure. Dann wird der Objektbestand mit Hervorhebung besonders bedeutsamer Stücke beschrieben und charakterisiert. Den Schluss bildet eine Standortbestimmung, welche die aktuelle Situation der einzelnen Sammlungen widerspiegelt: Wie werden sie heute sowohl in der Forschung als auch in der Lehre genutzt? Was ist somit ihre Funktion? Entscheidend ist aber auch die Frage nach der öffentlichen sowie insbesondere inneruniversitären Akzeptanz der Sammlungen, nämlich die Frage nach ihrer Verankerung in der universitären Gesamtstruktur und damit verbunden nach den (nicht) vorhandenen finanziellen, personellen und räumlichen Ressourcen.

 

Ziel des Buches ist es nun, erstmalig umfassend und aktuell sowohl einen breiten Überblick über die Geschichte dieser Institutionen zu bieten als auch im Sinne einer Standortbestimmung die Situation archäologischer Universitätssammlungen im deutschsprachigen Raum zu Beginn des 21. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Forschung, Lehre und Öffentlichkeit näher zu betrachten.

 

Einladung

 

 


 

 

 

11. Aktionstage der Jungen Uni (22.-23.11.2013)

 

 

 

 

Bereits zum 11. Mal fanden vom 22.-23.11.2013 die Aktionstage der Jungen Uni statt, ein Schülertag am Freitag und ein Familientag am Samstag. Auch das „Archäologische Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität“ hat sich wie im letzten Jahren wieder mit einem eigenen Programm daran beteiligen. Insgesamt konnten  2.026 Besucherinnen und Besucher im Museum gezählt werden.

 

Schülertag: Freitag, 22. November 2013, 08:00-14:00 Uhr
Seit Jahren nehmen über 2.000 SchülerInnen aus ganz Tirol und auch Südtirol mit Begeisterung am Aktionstag teil. SchülerInnen ab der 4. Klasse Volksschule bis zur Matura konnten einen Vormittag lang frei von einer Station zur anderen gehen und einen Einblick in die Fächer, die Forschung und den Beruf bekommen.

 

Familientag: Samstag, 23. November 2013, 10:00-17:00 Uhr
In Abwechslung mit der Langen Nacht der Forschung wird alle zwei Jahre auch ein Familientag der Jungen Uni veranstaltet. An diesem Samstag hatten Interessierte jeden Alters die Gelegenheit in die Welt der Wissenschaft zu schnuppern.

 

Programm

 

 


 

 

 

Tagung: "Graben, Entdecken, Sammeln - Laienforscher in der Geschichte der Archäologie Österreichs" (28.-29.11.2013)

 

 

Zeit:

Donnerstag 28. bis Freitag 29. November 2013

 

Ort:

Archäologisches Museum Innsbruck - Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität

ATRIUM - Zentrum für Alte Kulturen

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Langer Weg 11, A-6020 Innsbruck

Österreich

 

Programm Abstracts Plakat
Stadtplan Hotelliste Tagungsband

 

Um Anmeldung wird gebeten: archaeologie-museum@uibk.ac.at

 

Kontakt: 

 

Ass.-Prof. Mag. Dr. Florian Martin MÜLLER Bakk.

Tel. 0043-(0)512-507-37568 – Mobiltel. 0043-(0)676-7399340

Email: Florian.M.Mueller@uibk.ac.at

 

iPoint-Meldung + Tagungsberichte:

 

- Tagung „Laienforscher in der Geschichte der Archäologie Österreichs“ im Archäologischen Universitätsmuseum, iPoint - das Informationsportal der Universität Innsbruck 19.12.2013 (Link)

- Müller Florian M., Graben, Entdecken, Sammeln – Laienforscher in der Geschichte der Archäologie Österreichs, AHF-Information 2013, Nr. 153, 12.12.2013. (Link)

 

Milde belächelt, vielfach ignoriert, akzeptiert oder auch mit starker Ablehnung durch die wissenschaftliche Fachwelt konfrontiert: Amateure, Laien, Dilettanten, Sammler, Liebhaberforscher und Privatgelehrte spielten bereits vor der Phase der akademischen Professionalisierung gerade in der Archäologie eine wesentlich größere Rolle als in anderen Disziplinen.

 

Zumeist noch keinen akademisch sanktionierten Standards unterworfen, standen bei ihnen persönlicher Enthusiasmus, Passion und Leidenschaft im Vordergrund, nicht selten aber auch eng gepaart mit sachkundiger Expertise und Fachwissen. Zum Großteil aus der bürgerlichen Mitte stammend, wie Lehrer oder Priester, betätigten sie sich als Heimatforscher oder kamen im Zuge ihres Berufes, wie Vermessungstechniker, Architekten oder Geschäftsleute, mit archäologischen Überresten in Kontakt. Aus Liebe zur Heimat, der Identifikation mit ihrer Geschichte, aber auch mit historischem Spürsinn wurden bei Begehungen oder ersten Grabungen archäologische Stätten und Geländedenkmäler entdeckt, beschrieben und so wesentlich zu neuen Erkenntnissen beigetragen. Von ihnen aus Sammelleidenschaft geborgene und zusammengetragene Objekte bildeten oft auch den Kern früher Museen und Sammlungen.

 

Die Tagung beschäftigte sich mit dem Phänomen der Dilettanten im besten Sinne des Wortes, einem bislang weitgehend unbearbeiteten Forschungsfeld, welches für die Etablierung der Archäologie allerdings von nicht geringer Bedeutung war. Neben den Biographien, die Aufschluss zu den Hintergründen der agierenden Personen liefern, wurden auch die Umstände und Arbeitsweisen, unter welchen sie forschten und ihre Erkenntnisse verbreiteten, beleuchtet. Auch konnte der Frage nach der Beziehung zu ihren akademischen Kollegen, der Akzeptanz ihrer Leistungen und somit auch der wissenschaftlichen Bedeutung ihrer Entdeckungen und Erkenntnisse für die archäologische Forschung nachgegangen werden.

 

Ziel der Tagung war es, das Phänomen des Dilettantismus in der Archäologie, also die Tätigkeit von außerhalb der institutionalisierten archäologischen Forschergemeinschaft wirkenden Persönlichkeiten von seinen Ursprüngen im 18. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts zu behandeln. Geographisch stand das Habsburgerreich und seine Nachfolgestaaten im Vordergrund.

 

ftritt. Durch diese Bildung wiederum steht sie im Gegensatz zur ehrbaren Bürgerin. Als Beleg dafür werden ausgewählte antike Quellen angeführt. 

 


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Für den Inhalt verantwortlich: Florian MÜLLER - Institut für Archäologien - 2014