ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM INNSBRUCK

 

Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck

 

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ARCHIV 2008

  V e r a n s t a l t u n g e n

 

 

 

Lange Nacht der Forschung 2008 (8.11.2008)

 

 

Der Abend und die Nacht des 8. November 2008 stand in Innsbruck und Umgebung, sowie in vielen anderen österreichischen Städten einmal mehr ganz im Zeichen der Forschung. Die beiden Universitäten und viele außeruniversitäre Forschungsstätten öffneten ihre Türen um im Rahmen der Langen Nacht der Forschung 2008 interessierten BesucherInnen Einblicke in die faszinierende Welt der Wissenschaft zu gewähren.

 

 

Die Bevölkerung war an diesem Abend eingeladen, sich anhand von etwa 100 Einzelprojekten über die Arbeit der heimischen Forschungsstätten zu informieren. Neben interessanten Experimenten und informativen Vorträgen wurde von den teilnehmenden Institutionen auch ein vielseitiges kulturelles Programm angeboten. Ziel dieser Veranstaltung war es daher, interessierten Menschen die Faszination, die die Arbeit in und mit der Wissenschaft ausstrahlt, zu vermitteln, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Bevölkerung ins Gespräch zu bringen und insbesondere jungen Menschen Appetit auf Forschung zu machen.

 

Drei Programmpunkte fanden dabei im „Archäologischen Museum Innsbruck – Sammlung von Abgüssen und Originalen“ statt:

 

Kunst der Antike: Wie sieht sie aus? - Rundgang durch das Archäologische Museum

 

Das Institut für Archäologien / Klassische und Provinzialrömische Archäologie verfügt durch eine seit hundertvierzig Jahre andauernde Sammeltätigkeit über den größten Bestand von Originalen und Abgüssen antiker Kunstwerke in Westösterreich. Im neu eingerichteten archäologischen Museum sind neben einigen herausragenden Einzelwerken der griechischen Kunst, wie einer fünf Meter hohen Jünglingsfigur von der griechischen Insel Samos und der vollständigen statuarischen Ausstattung aus dem Giebelfeld des Tempels von Ägina, eine reiche Sammlung römischer Porträts und Reliefs sowie zahlreiche antike Kleinfunde zu sehen. Im Rahmen der Führungen wurde diese Sammlung vorgestellt, wobei vor allem die Selbstdarstellung der römischen Kaiser in ihren Bildnissen und das Alltagsleben in der Römerzeit – vor allem im Alpenraum und in den nördlichen Provinzen des Reiches -  im Vordergrund standen (Dietrich Feil).

 

Bunte Steine – Bunte Götter: Welche Farbe hatte die Antike?

 

Steinerne Überreste der Antike begegnen uns heute meist farblos, und auch in unserer Vorstellung und unserem ästhetischen Empfingen nach sehen wir den klassischen weißen Marmor vor uns. In Wirklichkeit aber gestalteten alle Völker des Altertums ihre Tempel und Paläste, genauso wie ihre Reliefs und die Standbilder von Göttern und Menschen bunt und in leuchtenden Farben.

Die BesucherInnen dieser Station hatten nun die Möglichkeit zuzusehen, wie die Nachbildung eines antiken römischen Reliefs anhand von Vorbildern bemalt wird. Wer mochte, konnte auch selbst kreativ tätig werden, um so durch aktives Gestalten einen besseren Eindruck von der Farbigkeit in der Antike zu erlangen (Silvia Reyer-Völlenklee, Barbara Welte).

 

Das Minotauros-Labyrinth – Rätsel(n) in der Antike

 

Der antike Mythos berichtet, dass auf der Insel Kreta in der Stadt Knossos ein großes und verwinkeltes Labyrinth errichtet worden war, in dessen Inneren der schreckliche Minotauros, ein Wesen mit menschlichem Körper und dem Kopf eines Stieres, lebte. Erst dem griechischen Helden Theseus gelang es, sich Zugang zu dem Labyrinth zu verschaffen, den Minotauros im Kampf zu besiegen und das Labyrinth mithilfe eines zuvor gespannten Fadens wieder wohlbehalten zu verlassen. Die BesucherInnen dieser Station konnten sich nun wie einst der griechische Held auf den Weg durch das verwinkelte Labyrinth des Minotauros machen. Um es allerdings wieder verlassen zu können, mussten sie zwar nicht das mythische Monster besiegen, sondern erst eine Reihe von Aufgaben erfüllen. Im Labyrinth warteten zahlreiche Stationen, an denen das eigene Wissen über die klassische Antike und die Kenntnisse in Archäologie unter Beweis gestellt werden mussten (Gerald Grabherr, Barbara Kainrath, Peter Lochmann, Florian Müller).

 

 



 

 


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Für den Inhalt verantwortlich: Florian MÜLLER - Institut für Archäologien - 2014