ARCHÄOLOGISCHE GESELLSCHAFT INNSBRUCK

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M U S E E N  /  A U S S T E L L U N G E N

 

Archäologische Sonderausstellungen in Tirol

 

 

derzeit keine Sonderausstellungen

 

 

Archäologische Sammlungen und Museen in Tirol

 

 

Innsbruck - Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum (TLMF)

Innsbruck - Archäologisches Museum Innsbruck: Sammlung von Abgüssen und Originalen der Universität Innsbruck

Fließ - Archäologisches Museum

Fließ - Dokumentationszentrum Via Claudia Augusta

Imst - Heimatmuseum am Ballhaus

Kals am Großglockner - Heimatmuseum

Dölsach - Museum Aguntum Stadt

Lienz - Museum der Stadt Lienz Schloss Bruck / Osttiroler Heimatmuseum

Matrei in Osttirol - Heimatmuseum

Telfs - Heimatmuseum Noaflhaus

Thal-Assling - Archäologieraum

Völs - Museum Thurnfels

Wattens - Museum Wattens - Industrie & Vorgeschichte

Umhausen - Ötzidorf

 

 

INNSBRUCK -   Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum (TLMF)

 

In der Vor- und Frühgeschichtlichen und Provinzialrömischen Sammlung finden sich neben reichhaltigen Funden aus der Ur- und Frühgeschichte zahlreiche Exponate aus römischer Zeit aus Tirol, Südtirol und dem Trentino. Steindenkmäler (Dioskuren- und Mänadenstein aus Lienz, Nymphen-Weihestein aus St. Athanasius bei Berg im Drautal, Miniatursarkophag aus Sanzeno, Mithrasstein aus Sterzing), Kleinfunde v.a. aus dem Gräberfeld von Veldidena-Wilten (Gläser, Terra Sigillata, Keramik, Amphoren, Urnen, Lampen, Münzen, Schmuck, Fluchtäfelchen), Militaria (Pfeil- und Lanzenspitzen, Schwerter, Riemenbeschläge, Helm und Wangenklappen, Phalera), Bronzestatuetten und Tierplastiken sind ausgestellt.

 

Adresse:

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Museumstraße 15, 6020 Innsbruck

Telefon: 0043 / (0)512 59489-101

Öffnungszeiten: 1.10. bis 31.5. täglich außer Montag 10 - 18 Uhr, 24. und 31.12. 10 - 17 Uhr, 25.12. und 1.1. geschlossen  

1. bis 30. September täglich 10 - 18 Uhr
Webadresse:
http://www.tiroler-landesmuseum.at/

E-Mail: sekretariat@tiroler-landesmuseum.at

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INNSBRUCK - Archäologisches Museum INNSBRUCK: SAMMLUNG von Abgüssen und Originalen DER UNIVERSITÄT INNSBRUCK

 

Am Institut für Klassische und Provinzialrömische Archäologie der Universität Innsbruck gibt es seit 1869 eine Abgussammlung von antiken Kunstwerken. Sie umfasst mehr als 700 Exponate und gibt einen Überblick von der Kykladenkunst über Kreta, Troja und Mykene, der griechischen und römischen Epoche bis in die Spätantike. Daneben ist auch eine kleinere Sammlung von Originalen, vor allem stadtrömischer Bauplastik und Inschriftensteinen, ausgestellt.

 

Adresse:

Sammlung-Hauptgebäude: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Innrain 52 (Hauptgebäude, 3. Stock), 6020 Innsbruck

Sammlung-ATRIUM: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Langer Weg 11 (ATRIUM-Zentrum für Alte Kulturen, 1.Stock) , 6020 Innsbruck
Telefon: 0043 / (0)512 507 37568

Öffnungszeiten: Führungen sind nach vorheriger telefonischer Anmeldung jederzeit möglich

Webadresse: http://archaeologie-museum.uibk.ac.at

E-Mail: Florian.M.Mueller@uibk.ac.at

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FLIESS - ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM

 

Im Museum befinden sich die Funde vom prähistorischen Brandopferplatz und römischen Kultplatz auf der Piller Höhe bei Fließ (ca. 1400 v. Chr.–400 n. Chr.) sowie die beiden bedeutenden Hortfunde. Vom bronzezeitlichen (14. und 13. Jh. v. Chr.) Hort vom Moosbruckschrofen am Piller, dem wohl größten Depotfund Mitteleuropas aus dieser Zeitperiode, können derzeit ein Helmfragment, sowie dessen Rekonstruktion im Museum bewundert werden. Der hallstattzeitliche (7.-6.Jh.v.Chr.) Bronzehort von Fließ zählt mit seinen 285 Gegenständen überhaupt zu den bedeutendsten Hortfunden im Ostalpenraum.

 

Adresse:

Archäologisches Museum Fließ, 6521 Fließ 89

Telefon: 0043 / (0)5449 20065

Öffnungszeiten: Juni-Okt.: Di-So 10.00-12.00, 15.00-17.00 Uhr
Webadresse
: http://museum.fliess.at/index.html

E-Mail: museum@fliess.at

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FLIESS - Dokumentationszentrum Via Claudia Augusta

 

Im Dokumentationszentrum wird die antike römische Kaiserstraße Via Claudia Augusta dokumentiert. Die von Drusus 15 v. Chr. beim großen Alpenfeldzug benutzte Straße wurde 46 n.Chr. von Kaiser Claudius zur Staatsstraße ausgebaut. In den Vitrinen werden Funde von der Via Claudia Augusta im Bereich von Tirol gezeigt. Nach thematischen Gesichtspunkten werden Objekte z.B. aus den Bereichen „Reisen“ (Achsnägel, Beschläge, Hufnägel, Steigeisen, Hipposandalen, Modell eines röm. Reisewagens) und „Militär“ (Pfeilspitzen und Lanzen, Äxte und Dolche) ausgestellt. Zudem kann eine Kopie der Tabula Peutingeriana, der einzigen überlieferten römischen Straßenkarte, betrachtet werden. Über 100 000 Straßenkilometer und ca. 3600 Namen von Städten und Orten sind auf der Karte zu finden.

 

Adresse:

Archäologisches Museum Fließ, 6521 Fließ 89

Telefon: 0043 / (0)5449 20065

Öffnungszeiten: Juni-Okt.: Di-So 10.00-12.00, 15.00-17.00 Uhr
Webadresse:
http://museum.fliess.at/index.html

E-Mail: museum@fliess.at

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IMST - HEIMATMUSEUM IM BALLHAUS

 

In dem im Mittelalter als Warenlager genutzten Gebäude wird heute die Geschichte von Imst und seinen Bewohnern erzählt. Anhand von "Fundstücken", seien dies Kunstobjekte oder Alltagsgegenstände, erfolgt der Verweis auf die für die Stadt wichtigen Epochen und Ereignisse. An archäologischen Objekten werden Funde aus Urnengräbern der späten Bronzezeit (Urnen, Keramik, Rasiermesser, Messer, Gürtelhaken, Gewandnadeln, Armreifen, Fingerringe, Bronzespiralen,...) und aus dem Bereich der antiken Transitstraße Via Claudia gezeigt.

 

Adresse:

Heimatmuseum im Ballhaus, Ballgasse 1, 6460 Imst

Telefon: 0043 / (0)5412 64927 oder 6980

Öffnungszeiten: Di - Fr 16.00-19.00 / Sa 10.00-13.00 Uhr

E-Mail: ballhaus.imst@cni.at

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KALS AM GROSSGLOCKNER - HEIMATMUSEUM

 

Neben bäuerlichen Handwerks- und Gebrauchsgegenständen sowie Bekleidungsstücken finden sich dort auch archäologische Funde aus dem Neolithikum (Beil), der Bronzezeit (Keramik), der Römerzeit (Münzen, Keramik) und dem Mittelalter (Keramik).

 

Adresse: 

Altes Schulhaus, Ködnitz 18, 9981 Kals a. Gr.

Gruppen auf Anmeldung jederzeit möglich / Ansprechpartner: Sebastian Oberlohr
Telefon: 0043 / (0)4876 8277

Öffnungszeiten: Mitte Juni - Mitte Oktober, Fr 15.00-17.00 Uhr

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DÖLSACH - MUSEUM AGUNTUM STADT

 

Im neu eröffneten Museum werden Einblicke in Leben und Alltag der einzigen römischen Stadt Tirols gewährt. Im Mittelpunkt steht dabei das große, aus dem Garten des Atriumhauses in das neue Gebäude transferierte Marmorbecken. Gezeigt werden römische Reliefs aus Aguntum und Umgebung, Keramik, Schmuck, Münzen, Lampen, Werkzeuge und Geräte, Bauteile, Mosaiken und Wandmalerei.

 

Adresse:

Curatorium pro Agunto, Obmann Dr. Leo Gomig, Stribach 97, 9991 Dölsach

Telefon: 0043 / (0)4852 61550

Öffnungszeiten: 10.4.-31.5.: Mo - Sa 9.30 - 16.00 Uhr / 1.6.-17.9.: täglich 9.30 - 18.00 Uhr / 18.9.-31.10.: täglich 9.30 - 16.00 Uhr

Webadresse: http://www.aguntum.info

E-Mail: aguntum@aon.at

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LIENZ - MUSEUM DER STADT LIENZ SCHLOSS BRUCK / OSTTIROLER HEIMATMUSEUM

 

Die mittelalterliche Burg, Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut, wurde an einem strategisch zentralen Ort errichtet. Um- und Neubauten verwandelten die einstige Zufluchts- und Verteidigungsanlage zu einem Repräsentations- und Verwaltungsbau der Görzer Grafen. In über 40 Schauräumen werden Exponate gezeigt, welche die Kultur und Geschichte Osttirols dokumentieren. Teil des Museumrundganges ist die dreigeschoßige Schlosskapelle, die 1452 bzw. 1490 mit Fresken von Nikolaus Kentner und Simon von Taisten ausgestattet wurde, welche auch das Görzer Grafenpaar Leonhard und Paola Gonzaga zeigen. Das Museum Schloß Bruck besitzt eine bedeutende Sammlung von Gemälden des berühmten Tiroler Malers Albin Egger-Lienz (1868-1926). Neben einigen urzeitlichen Funden (Kriegergrab aus Virgen-Mitteldorf) sind v.a. die römischen Objekte aus Aguntum, Lavant und anderen Fundorten Osttirols sehenswert. Eine Reihe von Römersteinen (Greifenrelief, Inschriftensteine, Bauteile, Kapitelle), Keramik (Terra Sigillata, Terra nigra, Amphoren), Kleinfunde, das Militärdiplom von Aguntum (152 n.Chr.), die sog. Nike von Kals (2. Jh.n.Chr.) u.v.m. werden gezeigt.

 

Adresse:

Museum der Stadt Lienz Schloß Bruck - Osttiroler Heimatmuseum, Schloßberg 1, 9900 Lienz

Telefon: 0043 / (0)4852 62580

Öffnungszeiten: 7.6.-14.9.: täglich 10.00-18.00 Uhr / 15.9.-31.10.: Di-So 10.00-17.00 Uhr

Webadresse: http://www.museum-schlossbruck.at

E-Mail: museum@stadt-lienz.at

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MATREI IN OSTTIROL - HEIMATMUSEUM

 

Im Heimatmuseum im Rathaus am Rauterplatz sind neben regionaler Volkskunst auch archäologische Siedlungs- und Gräberfunde (Keramik, Stein- und Metallgeräte, Schmuck) vom Neolithikum bis in die Latènezeit sowie röm. Münzen und mittelalterliche Keramik und Waffen aus der Umgebung von Matrei und aus dem Bereich des Virgentales ausgestellt.

 

Adresse:

Heimatmuseum, Rauterplatz 1, 9971 Matrei i.O.
Telefon: 0043 / (0)4875 6527

Anmeldung & Info im Tourismusbüro: Telefon: 0043 / (0)4875 6527

Öffnungszeiten: Sommerhalbjahr nach Anmeldung

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TELFS - Heimatmuseum Noaflhaus

 

Neben Objekten der Volkskunst zeugen Keramik- und Bronzefunde aus der späten Bronzezeit (14. und 11. Jh. v. Chr.) und der Latène-Zeit (bis 15 v. Chr.) in einem kleinen archäologischen Raum von der frühen Besiedelung des Telfer Talbeckens. Ein frühmittelalterliches Gräberfeld in Telfs-St. Georgen gilt als Nachweis für die bajuwarische Landnahme im 6. Jahrhundert.

 

Adresse:

Heimatmuseum Noaflhaus, Untermarktstrasse 20, 6410 Telfs

Telefon: 0043 / (0) 5262 62709-20 oder 0043 / (0) 676 83038-307

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag: 10 bis 12 Uhr

Webadresse: http://www.telfs.com/noafl/museum/indexframe.html

E-Mail: noaflhaus@telfs.com

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THAL-ASSLING - ARCHÄOLOGIERAUM

 

Im Archäologieraum im Gemeindezentrum sind seit 1996 die bedeutendsten Funde der zahlreichen historisch wertvollen Ausgrabungen im Gemeindegebiet von Assling ausgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Es sind archäologische Stationen vom 1. bis zum 13. Jh. eingerichtet. Zu den wertvollsten Stücken zählt der "Juwelenkragen" des späten 11. bis frühen 12. Jahrhunderts aus St. Justina.

 

Adresse:

Gemeindezentrum, 9911 Assling

Telefon: 0043 / (0)4855 8209

Öffnungszeiten: Mo-Do 08.30-12.00, 17.00-18.00, Fr 08.30 -11.30 Uhr

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VÖLS - MUSEUM THURNFELS

 

Das Museum Thurnfels im historischen Gemeindehaus, dem früheren Ansitz Thurnfels (Turm zu Völs), der dem Museum den Namen gegeben hat, zeigt zahlreiche archäologische Funde aus der Stein- und Bronzezeit (Steinbeil, Vollgriffschwert) sowie der römischen Epoche, die bei der Restaurierung der alten Völser Pfarrkirche im Jahre 1999 geborgen werden konnten. Das wertvollste Stück der Sammlung ist die "Bacchusbüste", ein Laufgewicht einer römischen Schnellwaage aus der ersten Hälfte des 2. Jh.n.Chr. Dargestellt ist der Gott Bacchus in seiner jugendlichen Form - Gott von Freude und Geselligkeit, Gott der Fruchtbarkeit und des Weines. Die aus Bronze gegossene und mit Blei gefüllte Büste ist von hoher künstlerischer Qualität und stellt das einzig derartig erhaltene Stück auf Tiroler Boden dar.

 

Adresse:

Museum Thurnfels, Gemeindehaus, Dorfstraße 31, 6176 Völs

Telefon: 0043 / (0)512 303111

Öffnungszeiten: Di, Do: 14.00 - 17.00 Uhr / Fr: 9.00 - 12.00 Uhr Sa, So und Feiertage: nach tel. Vereinbarung

Webadresse: http://www.voels.at/tourismus/museum.htm

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WATTENS - Museum Wattens - Industrie & VorgeschichtE

 

Im Museum werden die Funde aus den Grabungen in der eisenzeitlichen Siedlung auf dem "Himmelreich" und aus dem bisher größten Gräberfeld der Urnenfelderkultur in unserem Raum in Volders ausgestellt.

 

Adresse:

Höraltstraße 4 (Vorgebäude zur Volksschule II) bei der Marienkirche

Heimatkunde und Museumsverein Wattens-Volders, z.H. Guido Mark, Kreuzbichlstraße 27, 6112 Wattens

Telefon: 0043 / (0)5224 54012

Öffnungszeiten: 16.6.-8.9.2006, Freitags 17.00-18.00 Uhr / Führungen nach Vereinbarung

Webadresse: http://www.museum-wattens.at

E-Mail: office@museum-wattens.at

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UMHAUSEN - ÖTZIDORF

 

Die 1991 am Similaungletscher gefundene Mumie eines Mannes wurde zur archäologischen Sensation. "Ötzi" lebte vor über 5000 Jahren. Wie Ötzi gekleidet war, zeigen Relikte, wie er gelebt hat, versucht das Ötzi-Dorf zu rekonstruieren. Dieser „archäologische Freizeitpark“ ermöglicht anhand von Modellen, Rekonstruktionen und Ergänzungen Leben, Wohnen und Wirtschaften in der Jungsteinzeit nachvollziehbar zu machen, so den Getreideanbau, die Jagd, das Brotbacken, Herstellen von Keramiken, von verschiedenen Werkzeugen, Gebrauchsgegenständen und Waffen. Ziegen-, Waldschafe- und Schweine werden wie zu Ötzis Zeiten hier gehalten.

 

Adresse: 

Ötzidorf, 6441 Umhausen/Ötztal

Telefon: 0043 / (0)5255 50022

Öffnungszeiten: 3. Mai bis 26. Oktober, täglich geöffnet von 10.00 – 18.00 Uhr (im Oktober bis 17.00 Uhr)

Webadresse: http://www.oetzidorf.at

E-Mail: office@oetzi-dorf.at

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Für den Inhalt verantwortlich: Florian MÜLLER - Institut für Archäologien - 2012