Bildschirmarbeitsbrille

1. Anspruchsprüfung des Arbeitsplatzes:

MitarbeiterInnen, die an einem Bildschirmarbeitsplatz arbeiten, kann bei Vorliegen der medizinischen Notwendigkeit (Altersweitsichtigkeit, bzw. in Ausnahmen auch andere Diagnosen) ein Kostenersatz für eine Bildschirm-Arbeitsbrille gewährt werden.

Es muss Bildschirmarbeit im Sinne des Gesetzes bzw. der Bildschirmarbeitsplatzverordnung (BS-V) vorliegen (Auszug: Ein nicht unwesentlicher Teil der normalen Arbeit im Sinne des § 68 Abs. 3 ASchG liegt vor, wenn ArbeitnehmerInnen tatsächlich durchschnittlich ununterbrochen mehr als zwei Stunden oder durchschnittlich mehr als drei Stunden der Tagesarbeitszeit mit Bildschirmarbeit beschäftigt sind.)

Die Bildschirmbrille dient nicht der Korrektur einer sonstigen Fehlsichtigkeit! Eine Bildschirmbrille ist somit für die spezielle Sehentfernung zum Bildschirm und die spezielle Anforderung der Sehaufgabe spezifisch angepasst. Kosten für sonstige Brillen zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit werden vom Arbeitgeber nicht übernommen.

Maximaler Kostenersatz:                            € 181,70

 

2. Ablauf

1. Besuch beim/bei der Facharzt/Fachärztin und oder Optiker/Optikerin

2. Antragsformular  (http://www.uibk.ac.at/personalabteilung/formulare/bildschirmbrille.pdf ) ausfüllen (inkl. Unterschrift der/des Leiters/in der Organisationseinheit)

3. Mit dem Antragsformular, inkl. Verordnung des/der Facharztes/Fachärztin und des Optikers/der Optikerin in die Sprechstunde der Arbeitsmedizinerin Dr. Elisabeth Oberrauch-Genser kommen

4. Übermittlung des Antrages an die Personalabteilung: Für den Kostenersatz sind folgende Unterlagen an die Personalabteilung zu übermitteln:

-vollständig ausgefülltes Antragsformular

-saldierte Originalrechnung

5. Die Auszahlung erfolgt gemeinsam mit dem nächsten Monatsentgelt (separate Ausweisung am Entgeltnachweis)

Für medizinische Fragen stehen Ihnen die Arbeitsmedizinerin Dr. Elisabeth Steiner sowie – vor allem hinsichtlich des Ablaufes und des Auszahlungszeitpunktes - die MitarbeiterInnen der Personalabteilung gerne zur Verfügung.

Sehtest durch die Arbeitsmedizinierin

Es besteht die Möglichkeit, bei der Arbeitsmedizinerin alle 3 Jahre bzw. bei Auftreten von Sehbeschwerden, die auf Bildschirmarbeit zurückzuführen sind, einen Sehtest vornehmen zu lassen (Überprüfung der Sehschärfe und Untersuchung des sonstigen Sehvermögens).

Die Arbeitsmedizinerin ist nicht in der Lage, eine Brille zu vermessen, d.h. eine Dioptrien-Zahl festzustellen. Bei einem Sehtest handelt sich um eine reine Screening-Untersuchung, und nicht um eine Brillen-Verordnung. Dies ist ausschließlich Aufgabe eines Optikers oder eines Facharztes.

Augenübungen

Zur Entlastung der Augen bei andauernder Bildschirmarbeit empfiehlt es sich, zwischendurch Entspannungsübungen für die Augenmuskulatur vorzunehmen.

Zur besseren Durchblutung des Gehirns bei vorwiegend sitzender Tätigkeit und Bildschirmarbeit empfiehlt es sich, in regelmäßigen Abständen Haltungsübungen durchzuführen.