Frühe Dreisprachigkeit in Südtirol
aus der psycholinguistischen Perspektive

Projektleiterin: Barbara Hofer


Unterricht in drei Sprachen

In dieser Studie gehen wir der Frage nach, ob und wie frühe schulische Dreisprachigkeit die sprachlichen und metasprachlichen Fähigkeiten des Kindes beeinflusst. Die zentrale Fragestellung dieser Vergleichstudie lautet wie folgt: Verfügen Kinder in zwei- bzw. dreisprachigen Schulmodellen über bessere Zweit- und Drittsprachenkenntnisse und über höhere metasprachliche Kompetenzen als Kinder in traditionellen Unterrichtsformen? Um dies zu erforschen, haben wir eine Erhebung der metalinguistischen Kompetenzen und der Zweit- und Drittsprachenkenntnisse von Grundschülern in ein- und zwei- bzw. dreisprachigen Schulmodellen in Südtirol durchgeführt. Dabei gingen wir von der Annahme aus, dass die intensive Auseinandersetzung und der reflektierte Umgang mit drei Sprachen das Sprachbewusstsein der Schüler in bilingualen Unterrichtsmodellen fördert. Erste nun vorliegende Ergebnisse bestätigen diese Hypothese und deuten darauf hin, dass frühe Mehrsprachigkeit die sprachliche und kognitive Entwicklung von Kindern sehr positiv und nachhaltig beeinflusst.

 

Barbara Hofers Dissertation in Südtiroler Tageszeitung 

Die italienischsprachige Südtiroler Tageszeitung Alto Adige hat einen Artikel über Barbara Hofers Dissertation und ihren Schülern veröffentlicht. Um den Artikel zu lesen, klicken Sie hier.