Altorientalische Elemente in der antiken Historiographie: Herodot und Ktesias

Gefördert vom Tiroler Wissenschaftsfonds
Laufzeit: 2013/2014


Leitung:

  • Irene Madreiter
  • Birgit Gufler

Beschreibung:

Die antike Historiographie wird allgemein als Produkt der „abendländischen Kultur“ begriffen. In diesem Zusammenhang spielen die emotional geführten Debatten zweier Forschungsfelder eine wesentliche Rolle. Das erste beschäftigt sich mit der Einschätzung der Kontakte zwischen den oft getrennt gedachten Räumen der „griechischen“ Antike und dem „Vorderen Orient“, das zweite mit der Charakterisierung der Gattung Historiographie als Schnittstelle zwischen Literatur und Faktengeschichte. Vor diesem Hintergrund stellt die Analyse altorientalischer Elemente in der Historiographie ein Forschungsdesiderat dar und verspricht ein besseres Verständnis dieser Gattung. Im Rahmen des Projektes werden die Geschichtswerke Herodots (5. Jh. v.Chr.) und Ktesiasʼ (4. Jh. v.Chr.) analysiert.


Publikation:

Birgit Gufler / Irene Madreiter, The Ancient Near East and the Genre of Greek Historiography, in: Robert Rollinger / Erik van Dongen (eds), Mesopotamia in the Ancient World. Impact, Continuity, Parallels. Proceedings of the Seventh Symposium of the Melammu Project Held in Obergurgl, Austria, November 4–8, 2013 (Melammu Symposia 7), Ugarit Verlag, Münster 2015, 381–396.

Draft vide:
http://www.achemenet.com/document/GUFLER_MADREITER_The_Ancient_Near_East_and_the_genre_of_Greek_historiography.pdf