Patscherkofel

  Patscherkofel
Der Patscherkofel von Innsbruck aus
Bild: Wikipedia (Veitmueller, 28 December 2006)
 

Der Patscherkofel ist ein 2.246 m hoher Gipfel der Tuxer Alpen. Seine Lage wenige Kilometer südlich der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck macht ihn zum Hausberg der Stadt.
Der Nordabhang des Patscherkofels wird bis zu einer Höhe von etwa 1800 Meter aus den Gesteinen des Innsbrucker Quarzphyllit-Komplexes gebildet. Der Gipfel und der südliche Teil des Patscherkofels werden hingegen aus Gesteinen des Patscherkofel-Glungezerkristallins aufgebaut. Der Bereich des Gipfels und knapp nördlich davon wird hauptsächlich aus Glimmerschiefern gebildet, während an den steilen Abhängen in Richtung Süden und Südosten vor allem Gneis vorkommt.

     
 
  Waldgrenze Am Patscherkofel
Im Bereich der Waldgrenze am Patscherkofel
Bild: Wagner, J.

Am Patscherkofel wurde von der Tiroler Wildbach- und Lawinenverbauung ein Klimahaus als Klimabiologische Versuchsanstalt bereits in den Jahren 1957-1960 unter der Leitung Prof. Aulitzkys errichtet und in den Folgejahren mit den für den Forschungsbetrieb geplanten Einrichtungen und Geräten ausgestattet. In Windkanälen sollte der Einfluß des rauhen Klimas an und über der Waldgrenze auf die Lebensfunktionen der Bäume erforscht werden. Das Haus wurde zuletzt vom Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW), davor der Forstlichen Bundesversuchsanstalt (FBVA) bis 2007 genutzt. Seit diesem Zeitpunkt steht für die Forschung am Patscherkofel nur mehr der Alpengarten der Unversität Innsbruck zur Verfügung.



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