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Veranstaltungsreihe zu UN-Klimakonferenz COP21 Paris

Motivation

Die Reduktion des menschlichen Einflusses auf das Klimasystem der Erde ist eine der dringendsten globalen Probleme zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Ein Anhalten oder ein weiterer Anstieg der Treibhausgasemissionen würde mit großer Wahrscheinlichkeit bereits ab Mitte dieses Jahrhunderts nachteilige Folgen haben: überflutete Küstengebiete, verschobene Klimazonen mit anhaltenden Dürren in heutigen Lebensräumen, sowie verstärkte Wetterextreme. Selbst wenn es gelingt, die Treibhausgasemission in den nächsten Jahrzehnten auf nahe 0 zu reduzieren, wird das Klimasystem weiter auf bereits erfolgte Emissionen reagieren, bis es ein neues Gleichgewicht erreichen kann. Die Intensität der Auswirkungen des Klimawandels könnte jedoch weit geringer ausfallen, wenn ein globales Abkommen zu einer raschen Reduktion des Einsatzes von fossilen Energieträgern erreicht werden könnte. In diesem Zusammenhang fragen sich viele Menschen weltweit, wieso trotz der großen Bedrohung bei den bisherigen Klimakonferenzen offenbar nur geringe Fortschritte erzielt werden konnten. Ursachen liegen dabei in den speziellen Problemen und Interessen der einzelnen Regierungen, die es schwierig machen, ein globales Abkommen zu schließen, das die wichtigsten Punkte (z.B. Reduktion der Treibhausgasemissionen, Transfer von grüner Technologie in Entwicklungsländer, Ausgleichszahlungen für Klimawandelfolgen) umfasst.

Das Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, (1) den TeilnehmerInnen einen Blick hinter die Kulissen der UNFCCC Konferenzen zu geben, (2) die Rolle der wissenschaftlichen Grundlagen zum Thema Klimawandel zu beleuchten und (3) Diskussionen zu diesem für alle Menschen relevanten Problem mit Experten zu ermöglichen.


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