Universität Innsbruck

Überblick

Christoph Bedenbecker
Der Weltenbummler


Sein Büro im achten Stock des Geiwi-Turms ist Christoph Bedenbeckers liebster Ort an der Universität. Von dort hat er den perfekten Blick auf den Flughafen Innsbruck und die ankommenden und startenden Flugzeuge. „Das Reisen ist meine große Leidenschaft“, erklärt der Betriebsrat für das wissenschaftliche Personal an der Universität Innsbruck.

Tonga und zurück

Zu seinem Hobby steht Bedenbecker, auch wenn das angesichts der präsenten Klimadebatte heute nicht mehr so positiv gesehen würde. „Vor 20 Jahren habe ich mein Auto verkauft – ich stehe dazu, dass ich eben viel reise“, sagt der gebürtige Deutsche. Besonders fasziniert hat ihn die kulturelle Vielfalt und Landschaft Südostasiens. Und seine Reise auf die Südpazifikinsel Tonga, mit der sich Christoph Bedenbecker einen Kindheitstraum erfüllte: „Ich hatte als Kind von dem Inselstaat gehört und wollte unbedingt einmal dorthin.“

In die Alpenstadt

Geboren in Gelsenkirchen und vier Jahre lang nahe des größten Umschubbahnhofes im Ruhrgebiet aufgewachsen, wollte Christoph Bedenbecker als Kind lange Zeit Lokführer werden. Später ist es dann doch das Studium der Katholischen Theologie und Philosophie in Trier geworden, nachdem er 1959 ins Saarland umgezogen ist. Im Rahmen der Ausbildung war ein Aufenthalt an einer anderen Universität gelebte Praxis. Während seine Kommilitonen dazu meist in andere deutsche Städte gingen, zog es Bedenbecker nach Innsbruck. „Die Theologische Fakultät hatte immer einen sehr guten Ruf. Und hier gab es einen eigenen Lehrstuhl für Pastoralpsychologie, was mich besonders interessierte“, erzählt er.

Neue Heimat

Letztlich hat Bedenbecker dann in Tirol das Studium beendet und als studentische Hilfskraft an der Uni zu arbeiten begonnen. Bis vor einigen Jahre war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung der Fakultät für Bildungswissenschaften tätig. Im Betriebsrat für das wissenschaftliche Personal der Universität engagiert sich Christoph Bedenbecker seit dessen Gründung 2004. Bei der Betriebsratswahl 2012 wählte man ihn zum Vorsitzenden, bei der Wahl 2016 wurde er wiedergewählt. Es ist eine Aufgabe, die ihm Spaß bereitet und in der er sein Fachwissen einbringen kann. „Man hat immer mit Menschen zu tun, aus allen Fachrichtungen und Instituten der Universität – vom Astrophysiker zum Zoologen“, so Christoph Bedenbecker.

Zug fährt ab

In einem Jahr geht der Betriebsrat in Pension, dann bleibt wieder mehr Zeit für sein Hobby, das Reisen. In jüngeren Jahren ist Bedenbecker in die entlegensten Gebiete der Welt gereist, im Ruhestand will er vor allem Europa entdecken. Und das gerne per Zug: mit 18 Jahren war er nach dem Schulabschluss einer der ersten, der das damals eingeführte Interrail-Ticket nutzte. Das will er nun gerne wiederholen: „Per Interrail durch Europa – das wäre dann sozusagen die Klammer um die vielen Reisen, die ich erlebt habe.“

(Autorin: Katharina Wildauer)

Steckbrief

Christoph Bedenbecker
Fotos: Franz Oss

Name

Oberrat Mag. Theol. Christoph Bedenbecker

Funktion

Betriebsrat für das wissenschaftliche Personal

An der Uni seit

1978

Wohnort

Innsbruck

Herkunft

Saarbrücken, Deutschland

 


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