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Zukunft und Gegenwart der Arbeit - Popp2

 

Im Gegensatz zu jenen Trend-Gurus, die vor allem den Unterhaltungswert der Zeitgeist-Magazine steigern, weiß die wissenschaftliche Zukunftsforschung, dass es gar nicht möglich ist, die Zukunft vorherzusagen, weil es nämlich die Zukunft gar nicht gibt!

In Wahrheit gibt es nur "Zukünfte", also mehrere Szenarien, wie sich unsere Gesellschaft in der Zukunft entwickeln könnte. Welche Szenarien realisiert werden, hängt weniger von den ForscherInnen sondern vielmehr von der Gestaltungskraft gesellschaftlicher & wirtschaftlicher Interessensgruppen ab.

Mit Blick auf diesen Gestaltungsbedarf werden in diesem Vortrag einige zukunftsorientierte Überlegungen zu folgenden Themen zur Diskussion gestellt:

# Zukunft:Zeitbudget. Wertewandel im Spannungsfeld zwischen Beruf & Freizeit
# Zur Zukunft der Dienstleistungsberufe
# Zur Zukunft der Freizeitkultur (u.a. an den Beispielen: Freizeit & Konsum, Freizeit & Sozialkapital, Freizeit & Altern, Freizeit & Bildung)


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Termine:

Vortrag:

Do., 19.04.2007
19.30 Uhr
Arena, Zukunftszentrum Tirol
Universitätsstr. 15 a

Vertiefendes
Gespräch:

Fr., 20.04.2007
09.00 - ca.11.00 Uhr
Zukunftszentrum Tirol
Universitätsstr. 15 a

Anmeldung bitte bis spätestens 19.04.2007
unter 0512/56 18 56
info@zukunftszentrum.at
oder nach dem Vortrag


Referent:
 Univ.-Prof. Dr. Reinhold Popp (Zentrum für Zukunftsstudien - Forschung Urstein GmbH)

Moderation: Univ.-Prof. Dr. Bernhard Rathmayr (Institut für Erziehungswissenschaften - LFU)


Popp 

Nach seinem Studium an der Universität Salzburg promovierte Reinhold Popp mit der Disseration "Freizeit im städtischen Gemeinwesen. Entwicklung - Ausprägung - Planung" zum Dr. phil., mit der Habilitationsschrift "Freizeitplanung als aktivierende Stadtteilarbeit" wurde er im März 1986 Universitätsdozent für Erziehungswissenschaften. Reinhold Popp ist darüber hinaus Psychotherapeut, klinischer Psychologe und Supervisor.

Seit März 2005 ist er wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Zukunftsstudien der Forschung Urstein GmbH.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen:
Sozialwissenschaftliche Freizeitforschung, sozialwissenschaftliche Praxis- und Innovationsforschung unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung freizeitbezogener Infrastruktur, Qualifizierungsforschung unter besonderer Berücksichtigung von Freizeit-, Gesundheits- und Sozialberufen.

Auszug aus den Publikationen:
# Zukunft:Freizeit:Wissenschaft. Münster-Berlin-Hamburg-London-Wien 2006, LIT-Verlag - (Hrsg)

# Pädagogik der Freizeit & Soziale Arbeit. In: Popp, R./Schwab, M. (Hg.): Pädagogik der Freizeit. (Band 6 der wissenschaftlichen Publikationsreihe "Basiswissen Pädagogik") Baltmannsweiler 2003, Schneider-Verlag

# Sozialkapital Freizeit. Eine Innovation in die Zukunft? In: Fromme, J/Meder, N. (Hg.): Bowling alone. Spektrum Zeit (Halbjahresschrift Freizeitwissenschaft). Köln2/200, Janus Verlag

 


Mit zusätzlicher Unterstützung von:

GrüBi BMWF