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Österreichischer
Bibliothekartag
2011

Österreichischer Bibliothekartag 2011

Grußworte

Grußworte der Verbände und der lokalen Organisation Grußworte der Verbände und der lokalen Organisation
Grußworte der Verbände und der lokalen Organisation Grußworte des Rektors der Leopold Franzens Universität Innsbruck
Grußworte der Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck Grußworte der Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck
Grußworte der Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck Grußworte des Landeshauptmanns von Tirol
Grußworte der Verbände und der lokalen Organisation Grußwort des Bundesminister für Wissenschaft und Forschung


Herzlich Willkommen!

Wir laden Sie herzlich ein zum 31. Österreichischen Bibliothekartag, der zentralen Fortbildungsveranstaltung für Beschäftigte in bibliothekarischen und verwandten Einrichtungen –, veranstaltet von der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB) in Kooperation mit dem Büchereiverband Österreichs (BVÖ) und der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol im Congress Innsbruck vom 18. bis 21. Oktober 2010.

„Die neue Bibliothek –  Anspruch und Wirklichkeit": Das Tagungsmotto provoziert bewusst Fragen nach dem Selbstverständnis der Bibliotheken, wie verhält sich der in Leitbildern formulierte Anspruch, eine maßgebliche Rolle zu spielen bei der Bewältigung der Herausforderungen durch die sogenannte Wissensgesellschaft und den technologischen Innovationssprüngen zur tatsächlichen Leistungsfähigkeit und zur Wirklichkeit des Alltagsgeschäfts? Ist das Aufgabenspektrum zeitgemäß, sind Dienstleistungen und Organisationsstrukturen funktional, entspricht das Angebot den Erwartungen? Reagieren Bibliotheken nur auf veränderte Umweltbedingungen oder gelingt es ihnen, mit den verfügbaren Ressourcen Entwicklungen mitzugestalten oder sogar gezielt anzustoßen? In großer Themenvielfalt will die Tagung sich diesen Fragen stellen. Darüber hinaus erwarten Sie eine umfassende Firmenausstellung, zahlreiche Produktpräsentationen und ein vielfältiges Rahmen- und Ausflugsprogramm.

Innsbruck verfügt nicht nur aus baulicher Sicht über eine „neue“ Bibliothek. Diese kennenzulernen lohnt sich. Die Stadt Innsbruck und das Land Tirol sind immer wieder eine Reise wert. Die Kolleginnen und Kollegen der ULB Tirol, die für die lokale Organisation verantwortlich sind, freuen sich auf Ihren Besuch und werden alles unternehmen, für Sie einen Aufenthalt mit hohem Erinnerungswert zu gestalten.

 Besuchen Sie den 31. Österreichischen Bibliothekartag, wir heißen Sie in Innsbruck herzlich willkommen!

Dr. Weigel Harald Helmut Windinger  Dr. Martin Wieser
Harald Weigel
Präsident der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare
Helmut Windinger
Vorstandsvorsitzender des Büchereiverbands Österreich 
Martin Wieser
Direktor der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol

Grußworte von Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Tilmann Märk
geschäftsführender Rektor der Leopold Franzens Universität Innsbruck

In der Zeit von 18.10.2011 bis 21.10.2011 findet zum ersten Mal seit 1996 der Österreichische Bibliothekartag wieder in Innsbruck statt. Die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol organisiert diese Tagung und richtet sie aus.

Es werden sich hier ca. 800 BibliothekarInnen von unterschiedlichen Bibliotheken aus  unterschiedlichen Ländern und Fachbereichen zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung treffen.

Das Generalthema „Die Neue Bibliothek; Anspruch und Wirklichkeit“ soll den gedanklichen Rahmen für die zahlreichen grundlegenden Veränderungen der letzten Zeit im Bibliothekswesen abgeben. Gerade im Bereich der wissenschaftlichen Bibliotheken hat sich in den letzten Jahren der Schwerpunkt beim Bestandsaufbau von Printmedien auf elektronische Formen schon in weiten Bereichen vollzogen und damit das traditionelle Bild von der Bibliothek als Bücherspeicher vollkommen verändert. Hier treten die Bibliotheken vor allem im universitären Bereich mehr und mehr als Informationsvermittler auf. Auf der anderen Seite kämpfen die Bibliotheken immer noch mit räumlichen Engpässen, nicht nur was den Stellraum für gedruckte Medien anbelangt, sondern auch was die Leseplätze betrifft. Trotz des verstärkten Angebotes an elektronischen Medien, die campusweit und von zuhause abgefragt werden können, zieht es mehr BenützerInnen in die Leseräume denn je zuvor.

Es wird eine der Aufgaben dieses Fachkongresses sein diese unterschiedlichen Strömungen und Themenbereiche auf nationaler und internationaler Ebene zu beleuchten und Vorgaben und Empfehlungen für die Zukunft zu treffen.

Ich heiße daher alle TeilnehmerInnen an diesem Kongress an unserer Universität herzlich willkommen und wünsche der Veranstaltung viel Erfolg.

Tilman Märk


Grußworte von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer zum „Österreichischen Bibliothekartag 2011“

 „Geistige Tankstellen der Nation“

Mit diesen Worten hat der deutsche Altbundeskanzler den Begriff der Bibliotheken umschrieben. Als Bürgermeisterin freue ich mich, dass der 31. Österreichische Bibliothekartag nach 15 Jahren wieder in Innsbruck veranstaltet wird und die Landeshauptstadt damit dazu beiträgt, den literarischen Tank der TeilnehmerInnen zu füllen.

Die diesjährige Fachtagung steht unter das Motto „Die neue Bibliothek - Anspruch und Wirklichkeit“. Das Zeitalter der neuen Medien bringt Herausforderung neuer technischer und sozialer Ansprüche mit sich. Innsbruck bietet hier ein ideales, zwischen Tradition und Moderne, Bewahrung und Veränderung schwingendes Umfeld.

Gerade nach der Veröffentlichung der letzten Pisa-Studie kommt den Bibliotheken eine besonders wichtige Rolle zu. Das vielfältige Angebot an Literaturförderung in Innsbruck bildet das ganze Jahr über ein attraktives Kultur- und Freizeitangebot. Die neu gestaltete Universitäts- und Landesbibliothek ist mit einem Gesamtbestand von über 3,5 Millionen Bänden die drittgrößte Bibliothek Österreichs. Daneben nehmen rund 135.000 BesucherInnen pro Jahr das Angebot der Innsbrucker Stadtbücherei in Anspruch. Um ein flächendeckendes Angebot zu garantieren, gibt es in Innsbruck zusätzlich zwölf Öffentliche Büchereien, die Bibliothek der Arbeiterkammer und die AEP-Frauenbibliothek.

Guten Gewissens darf man Innsbruck zudem einmal im Jahr auch als lesefreudigste Stadt Österreichs bezeichnen: In jedem Frühjahr findet die Aktion des städtischen Kulturamtes „Innsbruck liest“ statt. 10.000 Buchexemplare werden gratis an Innsbrucks BürgerInnen verteilt.

Verbunden mit einem aufrichtigen Dank für die Ausrichtung dieses größten bibliothekarischen Fachkongresses Österreichs und die geleistete Arbeit an die Verantwortlichen mit Universitätsbibliotheks-Direktor HR Dr. Martin Wieser an der Spitze, darf ich allen Gästen, Besuchern, Vortragenden und Ausstellern spannende Diskussionen, neue fachliche Erkenntnisse, vor allem aber einen erfolgreichen und nachhaltigen Fachkongress wünschen.

Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Bürgermeisterin der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck

Innsbruck, im April 2011

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer 


Grußworte von Landeshauptmann Günther Platter

Vom 18. bis zum 21. Oktober 2011 treffen rund 800 Bibliothekare aus dem In- und Ausland zum 31. Bibliothekartag, der wohl mit Abstand wichtigsten Fachtagung auf nationaler Ebene in diesem Bereich, in unserer schönen Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck zusammen. Als Universitätsstadt steht Innsbruck in einer engen Verbindung mit dem Thema Bibliotheken, sind sie doch als Wissensspeicher für einen Universitätsstandort aber auch als Wahrer des kulturellen Erbes wie auch als Vermittler von Wissen jeglicher Art von allerhöchster Bedeutung. Unter dem Tagungsmotto „Die neue Bibliothek – Anspruch und Wirklichkeit“ wird in spannenden Vorträgen und Gesprächen das Rollenbild der Bibliothek im 21. Jahrhundert diskutiert.

Erlangt auch das Medium Internet einer immer größeren Bedeutung im wissenschaftlichen Betrieb, so nehmen dennoch die Bibliotheken mit ihrem reichhaltigen Fundus an Fachliteratur gerade in der wissenschaftlichen Forschung eine tragende Rolle ein. Doch auch die öffentlichen Bibliotheken haben allen Unkenrufen, die bereits mit der Verbreitung des Fernsehens laut wurden, zum Trotz bewiesen, dass sie auch in unserer schnelllebigen Welt des Internets nichts an ihrer Beliebtheit und Notwendigkeit eingebüßt haben.

Als Landeshauptmann von Tirol freut es mich ganz besonders, dass unsere Landeshauptstadt diesen Kongress der Bibliothekarinnen und Bibliothekare der wissenschaftlichen sowie der öffentlichen Bibliotheken im Congress Innsbruck beherbergt. Ich darf den OrganisatorInnen, allen voran dem Direktor der Universitätsbibliothek Innsbruck, Dr. Martin Wieser, meinen herzlichsten Dank für die Ausrichtung dieser Veranstaltung aussprechen und wünsche allen TeilnehmerInnen einen informativen und angenehmen Aufenthalt in unserer Landeshauptstadt.

Ihr

Günther Platter
Landeshauptmann von Tirol

Landeshauptmann Günther Platter


Grußwort zum 31. Österreichischen Bibliothekartag Innsbruck von o. Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung

Seien Sie herzlich zur Teilnahme am 31. Bibliothekartag in Innsbruck eingeladen, um Ihren Beruf in der Vielfalt seiner herausfordernden Aufgabenspektren zu erkunden und gemeinsam mit der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare in Kooperation mit dem Büchereiverband Österreichs und der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol an der Gestaltung eines neuen Blicks auf Altes, Gegenwärtiges und Zukünftiges im Bibliothekswesen zu arbeiten.

»Die neue Bibliothek — Anspruch und Wirklichkeit“, dieses spannende Tagungsmotto verweist schon auf die Aufgabe, die sich die Veranstalter gestellt haben: Es geht um die kritische Hinterfragung scheinbar unverrückbarer Tatsachen und die Betrachtung derzeitiger Tendenzen und Entwicklungen, es geht um die Rolle der Bibliotheken in der lnformationsgesellschaft, ihre Aufgaben im Zuge eines sich wandelnden Bildungsbegriffs, die Herausforderung der Digitalisierung und der elektronischen Medien. Gerade im Aufgriff dieser Themen liegt die Aufforderung, sich auch mit den dahinter stehenden Problemfeldern und Aufgabenstellungen konstruktiv und zukunftsorientiert auseinanderzusetzen.

Innsbruck als ein frühes politisches und künstlerisches Zentrum des Habsburgerreiches und als moderne, zukunftsorientierte Landeshauptstadt bietet hierfür ein ideales, zwischen Tradition und Moderne, Bewahrung und Veränderung oszilierendes Umfeld, in dem Ideen entstehen und reifen können.

Auch wenn in politischen Bekenntnissen „Bildung“ immer wieder als zentrales Thema der Gesellschaftspolitik und der Zukunftsgestaltung angesehen wird, muss zielstrebig an dem Ziel gearbeitet werden, dies auch Realität werden zu lassen. Bibliotheken spielen dabei eine wichtige Rolle, weil sie einen elementaren Zugang für alle zu Bildung, Ausbildung, Fortbildung, Weiterbildung und zu den Informationsquellen der Forschung darstellen. Viele Bibliotheken, ob wissenschaftliche oder öffentliche, leisten einen aktiven Beitrag als Bildungspartner, der immer deutlicher wahrgenommen und geschätzt wird. Wenn Bildung für den Einzelnen und die Gesellschaft eine Zukunftsinvestition sein soll, so müssen die Bildungssysteme mit Bibliotheken, von der kleinen Gemeindebibliothek bis zur Universitats- und Landesbibliothek, bis zur Nationalbibliothek, darauf angelegt und entsprechend ausgestattet sein. Denn, um mit Heinrich Heine zu sprechen, „so ein bisschen Bildung ziert den ganzen Menschen“.

So müssen Bibliotheken weiterhin als qualitätssichernde Synapsen im Netzwerk von Bildung, Kultur, Wissenschaft und Forschung fungieren, ihre Kompetenzen für die Strukturierung der Informationsfülle deutlich machen und ihre Attraktivität als Lernorte herausstellen. Möge dieser 31. Österreichische Bibliothekartag angemessen dazu beitragen. Den Gastgebern, verbunden mit einem aufrichtigen Dank für die geleistete Arbeit, allen Gästen und Vortragenden wünsche ich eine erfolgreiche und nachhaltige Tagung.

Bundesminister o. Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle


Aktualisiert am: 21.09.2011
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