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Medieneinladung

Fototermin: SchülerInnen erforschen die bunte Welt der Schmetterlinge

Im Sparkling Science Projekt Viel-Falter erforschen ca. 400 Schülerinnen und Schüler, wie es um die Tagfaltervielfalt auf Tirols Wiesen steht. Zum Abschluss der Saison findet im Botanischen Garten ein Fest statt, bei dem sie gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Innsbruck erste Projektergebnisse vorstellen. Wir laden Medienvertreterinnen und -vertreter herzlich zu Kurzpräsentation und Fototermin ein.


Zeit: Freitag, 20. September, 9:15 Uhr

Ort: Hörsaal B, Institut für Botanik, Sternwartestraße 15

 

Programmpunkte

9:15 - 9:45 Kurzpräsentation zum Projekt Viel-Falter für Medienvertreter mit

  • Univ.-Prof. Dr. Ulrike Tappeiner (Dekanin und Projektleitung)
  • Mag. Johannes Rüdisser (Projektkoordination)
  • Mag. Dr. Peter Huemer (Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum)

 

10:00 - 10:30 Begrüßung der Schulklassen mit Kurzpräsentationen beteiligter SchülerInnen

 

10:30 - 14:30 Viel-Falter Rallye

 

Bei der Veranstaltung erwartet die SchülerInnen ein bunter Stationenbetrieb rund um das Thema Schmetterlinge inklusive Besuch der Schmetterlingsausstellung Vom Vielfraß zum Leichtgewicht.

40 repräsentative Standorte in Tirol werden untersucht

Im Projekt Sparkling Science Projekt Viel-Falter erforschen ca. 400 Schülerinnen und  Schüler gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts für Ökologie der Universität Innsbruck, wie es um die Tagfaltervielfalt auf Tirols Wiesen steht, und ob von Schülerinnen und Schülern gesammelte Daten für ein wissenschaftliches Monitoring verwendet werden können.

Schmetterlinge sind die wohl auffälligsten Bewohner unserer Wiesen. Je nach Lebensraum unterscheiden sich die Arten und die Anzahl der Individuen enorm. Schmetterlinge und insbesondere Tagfalter eignen sich daher gut als Indikatoren zum Monitoring von Biodiversitäts-relevanten Veränderungen in der Kulturlandschaft. In Viel-Falter gehen die WissenschaftlerInnen davon aus, dass von Schulklassen durchgeführte Erhebungen auf Basis gut erkennbarer Schmetterlingsarten und -gruppen Aussagen über das Vorhandensein und die Qualität von Schmetterlingslebensräumen ermöglichen. Das zentrale Forschungsziel von Viel-Falter ist es, diese Annahme im Rahmen einer Wissenschafts-Schul-Kooperation unter realen „Feldbedingungen“ zu überprüfen. Neben der Frage nach der Datenqualität, soll auch der Einfluss unterschiedlicher Beobachter, sowie der verwendeten Methode auf das Ergebnis untersucht werden. Hierfür werden 40 repräsentative Standorte in Tirol parallel von verschiedenen Schülerteams und Experteninnen und Experten untersucht. Dadurch soll überprüft werden, ob über häufige und leicht erkennbare Arten allgemeine Rückschlüsse auf die Schmetterlingsvielfalt und das Vorkommen von selteneren Schmetterlingen gezogen werden kann.