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The project team thanks RTL, especially Dieter Czaja, Department for Standards and Practices, for the financial support and the Landesanstalt für Rundfunk, Düsseldorf for the opportunity to present and discuss first results on the Medienforum NRW 2000
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Projektinfo Globale Mediengenerationen 2000 Ausgangslage: Die gegenwärtig sich vollziehende Globalisierung bringt nicht nur die Verfügbarkeit weltweit vernetzter Kommunikations- und Interaktionsoptionen mit sich, sondern sie verändert auch den Blickpunkt auf soziale Strukturen. Während frühere Deutungen einer globalen Vereinheitlichung von der 'Welt' als einem homogenen Ganzen ausgingen und von der Globalisierung sprachen, arbeiten neuere Ansätze die Gleichzeitigkeit und Verhältnismäßigkeit parallel verlaufender Globalisierungsprozesse heraus. So geht es auch bei unserer Analyse der Rezeption und Verarbeitung globaler Medienereignisse darum, die "Gleichzeitigkeit der Ungleichzeitigkeit" im Zusammenspiel lokaler, kulturspezifischer und globaler Dimensionen zu reflektieren. Untersuchungsgegenstand und Forschungsansatz: An der Schwelle zum 21. Jahrhundert wird deutlich, daß unterschiedliche Entwicklungen wie z.B. die Satellitenkommunikation, das Zusammenwachsen der Märkte, die zunehmende Mobilität, die überregionalen Dimensionen verschiedener Risiken und Krisen, nach und nach ein neues Bewußtsein globaler Vernetzung und "virtueller Gemeinschaft" ermöglicht haben. Im Projekt Globale Mediengenerationen 2000 wird die Wissensarchitektur verschiedener globaler Generationen im familialen und interkulturellen Kontext analysiert. Erste empirische Vorerhebungen wurden 1999 auch in Tirol durchgeführt. Für 2000 sind nun weitere Untersuchungen vorgesehen, die mittels Methoden der qualitativen Sozialforschung durchgeführt werden (Interviews, Gruppendiskussionen, Inhaltsanalyse). Die jeweiligen Auswahlgruppen werden nach einheitlichen Kriterien in zumindest elf Ländern verschiedener Kontinente zusammengestellt. Darüber hinaus ist auch an eine ergänzende quantitative Studie gedacht. Zielsetzung: In diesem Projekt werden auf der Basis theoretischer und empirischer Vorstudien Grundlagen erarbeitet für
Aus Kostengründen werden die Projektmeetings auf ein Minimum beschränkt. Für den laufenden Austausch werden insbesondere die Möglichkeiten des Internet genützt. Die Projektergebnisse werden auf verschiedenen internationalen Tagungen und Konferenzen (z.B. EXPO 2000, ICA, IAMCR), aber auch auf nationalen Tagungen zur Diskussion gestellt und anschließend publiziert. Die Ergebnisse werden sowohl einen Beitrag zu theoretischen Fragen globaler Kommunikation, kollektiver Erinnerung sowie Gesellschafts- und Wissensentwicklung als auch zur praxisorientierten Weiterentwicklung medienpädagogischer Konzepte darstellen. Der Ansatz von Globalisierung als Einheit und Differenz steht erst am Anfang. Es ist auch die Aufgabe der Erziehungswissenschaft Sorge zu tragen, daß die Balance dieser beiden Kategorien erhalten bleibt. Projektorganisation: Das Projekt wird von einer Gruppe von fünfzehn WissenschaftlerInnen aus Australien, Südafrika, Indien, Japan, USA, Brasilien, Chile, Mexiko, Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik durchgeführt. Im einem wissenschaftlichen Beirat arbeiten zahlreiche weitere Medien- und SozialforscherInnen mit, darunter Prof. Neil Postman (NY) und Prof. Roland Robertson (Pittsburgh / Aberdeen). Das Projekt wird untersützt von der UNESCO (Free Flow Division, Paris) sowie von RTL (Department of Media Education, Köln). Gesamtleitung und Projektkoordination: Univ.Prof.Dr. Ingrid Volkmer, FB Medienpädagogik - Medienforschung der Universität Augsburg, Universitätsstr. 10, D - 86135 Augsburg Leitung der Österreich-Sektion: A.Univ.Prof.Dr. Theo Hug, Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck, Liebenggstr. 8, A - 6020 Innsbruck |
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