Forschungszentrum: Prozesse der Literaturvermittlung


 

Das interdisziplinäre Forschungszentrum untersucht und reflektiert Prozesse der Literaturvermittlung und die ihnen zugrundeliegenden Techniken des Transfers. Dabei handelt es sich um ein komplexes, nicht-lineares Geflecht von Kommunikation und Interaktion, das in seinen einzelnen Bestandteilen näher beleuchtet wird. Neben grundlegenden bzw. theoretischen Überlegungen zählen dazu beispielsweise Editionen und Übersetzungen, Literaturkritiken und Autoreninterviews bzw. -porträts, Verfilmungen literarischer Vorlagen ebenso wie ihre Umsetzung in Graphic Novels oder auch Theorien und Praktiken der Archivierung und Kanonisierung. Literatur wird somit nicht als statisches Gebilde, sondern als Prozess begriffen: von der Produktion und den Produzenten über die Vermittlung und Präsentation bis hin zu Rezeption und Verarbeitung. Der so genannte ‚Literaturbetrieb‘ figuriert dabei weniger als heteronomes, den Autoren und Texten von außen oktroyiertes Übel, sondern als Möglichkeitsbedingung moderner und weitgehend autonomer Literatur. Mehr lesen


Die ‚Prozesse der Literaturvermittlung‘ sind Teil des universitären Forschungsschwerpunkts „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“, wo sie dem Themenfeld „Techniken des Transfers“ zugeordnet sind.

               

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