Geschichte |
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Doch der Hund will nicht krepieren
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Die Höttinger Brekzie – ein Tiroler WerksteinEntstehung, Abbauorte, Geschichte, Verwendung, Erhaltung Gerhard Siegl, Michael Unterwurzacher (Hg.) ISBN 978-3-902719-83-7
"Einem kleinen, interdisziplinären Team Innsbrucker Wissenschaftler rund um die Herausgeber Gerhard Siegl (Historiker) und Michael Unterwurzacher (Geologe) ist es nun zu verdanken, dass der Band „Die Höttinger Brekzie – ein Tiroler Werkstein“ ein klein wenig Licht in dieses Kapitel Innsbrucker Lokalgeschichte bringt. Über die Geologie dieses Sedimentgesteins, das aus eckigen Bruchstücken besteht, eingebettet in feines Sediment. Über Historie und Geografie des Abbaus, der am augenscheinlichsten im Höttinger Klettergarten zu betrachten ist. Über Verwendung und Renovierung des harten Gesteins, das die statische Basis der Innsbrucker und Haller Altstadt, aber auch vieler anderer Häuser ist. Über die Brekzie als Bestandteil lokaler Identitätsbildung." Andreas Hauser, Echo "Der vorliegende Band ist eine wertvolle und hervorragende Dokumentation zum Bauen mit einem außergewöhnlichen Naturstein, der den Altstädten und Hall unübersehbar seinen Stempel aufgedrückt hat!" Bücherrundschau |
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Österreichs Diplomaten in Palästina und Israel
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Sumerer, Hethiter und Trojaner – Urahnen der anatolischen Türken?Eine rezeptionsgeschichtliche Betrachtung der Rolle antiker Kulturen in den Identitätskonzeptionen der Atatürk’schen ReformpolitikSerpil Akkaya ISBN 978-3-902811-51-6 Sind die Sumerer, die die erste Zivilisation der Menschheit in Mesopotamien aufbauten, die Hethiter, die das erste anatolische Reich gegründet haben, und die Trojaner, die Helden Ioniens, die Urahnen der anatolischen Türken? Als Atatürk diese These in den 1930er Jahren überzeugt der Öffentlichkeit präsentierte, war diese Identitätssuche den Historikern schon lange bekannt. Seit vielen Jahrtausenden wollen Asien und Europa, Orient und Okzident, Islam und Christentum die Identität dieser Völker für ihre Geschichte beanspruchen. Dieser Konflikt ist Inhalt der vorliegenden Arbeit, wobei der Versuch sowohl der westlichen, als auch der östlichen Nationen, sich genealogisch auf diese drei Gesellschaften zurückzuführen, im Mittelpunkt der Ausarbeitung steht.
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Psychiatrische LandschaftenDie Psychiatrie und ihre Patientinnen und Patienten im historischen Raum Tirol seit 1830E. Dietrich-Daum, H. J. W. Kuprian, S. Clementi, M. Heidegger, M. Ralser (Hg.) ISBN 978-3-902811-11-0 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sehen sich mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Einige dieser Vorurteile hängen damit zusammen, dass die frühen Orte ihrer Behandlung, die psychiatrischen Anstalten, wo immer sie eingerichtet wurden, stets die Funktion zu erfüllen hatten, nicht nur Herberge für die ‚Kranken’, sondern auch Mahnung für die ‚Gesunden’ zu sein. Das gilt auch für den geografischen Raum des historischen Tirol (Bundesland Tirol, Autonome Provinzen Bozen-Südtirol und Trient-Trentino). Drohungen wie „Du kommst nach Hall“ oder „nach Pergine“ waren und sind Teil des sprachlichen Standardrepertoires. Trotz dieser alltagsweltlichen Verankerung ist das Wissen um Geschichte und Gegenwart der Psychiatrie und ihrer Patienten und Patientinnen vergleichsweise gering. Die wechselvolle und vielfach auch im Feld der psychiatrischen Versorgung miteinander verwobene Geschichte der drei historischen Landesteile beginnt im Gründungsjahr der k. k. Irrenanstalt Hall in Tirol (1830), setzte sich fort in der Eröffnung der Anstalt in Pergine/Trentino (1882) sowie der Neurologisch-Psychiatrischen Klinik in Innsbruck (1891) und findet in der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs ihren tragischen Höhepunkt. Nach Jahren des Verdrängens und Vergessens sind es die italienische Reformpsychiatrie der späten 1970er Jahre (‚Basaglia’-Gesetz) und die österreichischen Psychiatriereform der frühen 1990er Jahre, welche die psychiatrische Landschaft dieses Raumes entscheidend verändern. In 32 kurzen Beiträgen werden verschiedene Aspekte der gemeinsamen und unterschiedlichen Wege der psychiatrischen Versorgung im historischen Raum Tirol und ihre Transformationen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart für ein allgemein interessiertes Leserpublikum aufgezeigt. http://www.psychiatrische-landschaften.net/http://arbeit.psychiatrische-landschaften.net/ |
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Streiflichter des 20. JahrhundertsZeitungsartikel von 1986 bis 2011Rolf Steininger |
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Faszinierende LektüreRezensionen 1977 – 2010Rolf Steininger ISBN 978-3-902719-78-2brosch., 400 Seiten 2010, innsbruck university press • iup Preis: 29,90 Euro
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Austrian Lives
Günter Bischof, Fritz Plasser, Eva Maltschnig (Hg.) Contemporary Austrian Studies, Volume 21ISBN 978-3-902811-61-5 brosch., 490 Seiten, engl. 2012, innsbruck university press • iup Preis: 35,90 Das Verfassen von Biographien war lange Zeit eine Domäne der Männer. Von den antiken Biographien des Plutarch oder Sueton, über die mittelalterlichen Lebensbeschreibungen von heiligen und die französischen Enzyklopädisten hat sich das biographische Schreiben zusehends verfeinert. Im 20. Jahrhundert werden vermehrt Frauen, Minderheiten und einfache Menschen Inhalt von Biographien. Dieser Band der Contemporary Austrian Studies bietet einen Querschnitt österreichischer Vitae der Zeitgeschichte. Neben traditionellen Biographien von hochrangigen PolitikerInnen wie Ignaz Seipel, Bruno Kreisky oder Alois Mock und DenkerInnen wie Viktor Frankl und Eugenie Schwarzwald oder Künstlern wie Günther Anders beschreiben gewöhnliche Lebensläufe von Soldaten, Kriegsgefangenen und Bauern Österreich im 20. Jahrhundert. |
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Global AustriaAustria’s Place in Europe and the WorldGünter Bischof, Fritz Plasser, Anton Pelinka, Alexander Smith (Hg.) Contemporary Austrian Studies, Volume 20 Der Zerfall der Österreichisch-Ungarischen Monarchie hatte zur Folge, dass die einstige Großmacht der Habsburger zu einem Kleinstaat im Herzen Europa wurde. Der enorme Verlust an Territorium und die Verringerung der Bevölkerung hinterließ allerdings keineswegs ein politisches, wirtschaftliches, kulturelles oder intellektuelles Vakuum. Die Aufsätze des 20. Jubiläumsbandes der Contemporary Austrian Studies zeigen vielmehr, dass die Republik Österreich ihren Platz in Europa und der Welt halten konnte: Sei es die Psychoanalyse von Freud, das Wien des fin-de-siècle oder der Austro-Marxismus, österreichische Ideen fanden weltweit Anklang. Auch in der internationalen Geschäfts- und Finanzwelt konnte sich Wien als Hauptstadt behaupten. Heute bestimmen der EU-Beitritt, der europäische Integrationsprozess sowie die Globalisierung das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Leben Österreichs. “Contemporary Austrian Studies marks almost two decades of important scholarship with a study of the turbulent era in which Austro-Germans had to rebuild their identity as a Republic in the face of daunting political divisions and economic adversity." Charles S. Maier, Leverett Saltonstall Professor of History, Harvard University “CAS shows contemporary scholarship at its best -- honest and skeptical as it strives to redress imbalances inherited from contested pasts. To anyone who may ask what roles Austria can and should play in future, the best answer for some years to come will be to hand them a copy of CAS's volume XX.” William Johnston, Professor of History Emeritus, University of Massachusetts, Amherst "Der zwanzigste Band der Reihe Contemporary Austrian Studies handelt in zwei Dutzend Beiträgen von der Rolle Österreichs in wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Belangen, historisch und auf die Gegenwart bezogen. Die Bilanz ist durchaus selbstkritisch und dadurch brauchbarer als eine affirmative Jubiläumsschrift." Michael Freund, Der Standard |
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From Empire to Republic: Post-World War I AustriaPeter Berger, Günter Bischof, Fritz Plasser (Hg.)
Praise for Contemporary Austrian Studies: |
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Amerikanischer Nordwesten und KalifornienHistorische Spurensuche jenseits der MythenArno Heller ISBN: 978-3-902719-53-9 Die dramatische Geschichte der Eroberung und Erschließung des amerikanischen Nordwestens und Kaliforniens vom 16. Jahrhundert bis ca. 1900 steht im Mittelpunkt dieses Buches. Es hinterfragt die glorifizierenden Mythisierungen und Klischees der populären Massenkultur und bemüht sich um eine faktennahe, realistische, auch ethnische Randgruppen berücksichtigende Gesamtdarstellung. Die Verbindung von geschichtlichen und kulturellen Nahaufnahmen, reichem Bild- und Kartenmaterial und persönlichen Erfahrungen vor Ort möchte nicht nur Spezialisten ansprechen, sondern alle allgemein an den USA Interessierten. Routenvorschläge und Ortsbeschreibungen geben Westreisenden Anregungen, sich selbst auf historische Spurensuche abseits der touristischen Trampelpfade zu begeben. Rezension "Bücherrundschau", Herbert Pardatscher-Bestle, Journalist |
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Amerikanischer SüdwestenGeschichte, Kultur, Mythos Arno Heller ISBN: 978-3-901249-91-4 "Land of Enchantment“ nennen die Bewohner New Mexicos ihr Land und meinen damit die besondere Aura des amerikanischen Südwestens insgesamt: neben New Mexico auch Arizona und die südlichen Abschnitte von Utah und Colorado. Es ist eine Region der USA, die wegen ihrer spektakulären Wüsten- und Canyonlandschaften auf Europäer schon immer größte Faszination ausgeübt hat. Dieses Buch legt jedoch den Schwerpunkt auf geschichtlich und kulturell herausragende und interessante Ereignisse, Orte und Menschen. Der thematische Bogen spannt sich von den frühgeschichtlichen Indianerkulturen bis zu den Reservationen von heute, von den spanischen Eroberern, Missionaren und Kolonisatoren über die Trapper, Goldsucher und Abenteurer des „wilden“ Südwestens bis zum urbanisierten und industrialisierten Sunbelt der Gegenwart. Die Spuren dieser vielschichtigen, multiethnischen Vergangenheit, die Klippenhäuser der Anasazi, die Indianer-Pueblos, die spanischen Haziendas und Missionskirchen, der Santa Fe Trail, alte Trading Posts, verfallene Militärforts und Ghosttowns sowie die populäre Route 66 stehen im Mittelpunkt. Hinzu treten „Geschichten“ von großen historischen Persönlichkeiten: der spanische Conquistador Francisco de Coronado, der Welschtiroler Jesuitenmissionar Pater Eusebio Kino, der legendäre Frontiersmann Kit Carson, der Apachenrebell Geronimo oder Ikonen der populären Kultur wie Billy the Kid und Wyatt Earp. Eine Darstellung der einflussreichen Künstlerkolonie von Taos in den 1920er Jahren – etwa Willa Cather, Mary Austin, D.H. Lawrence oder Georgia O'Keeffe – mit ihrem Bemühen um die Herausbildung eines Südwestmythos sowie ein Aufriss der neueren Literatur- und Filmgeschichte der Region runden das Buch ab. |
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Menschen - Regionen - UnternehmenFestschrift für Franz Mathis zum 60. GeburtstagHelmut Alexander, Elisabeth Dietrich-Daum, Wolfgang Meixner (Hg.) |
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Antike öffentliche Bibliotheken und ihre bildungspolitische sowie kulturelle BedeutungManuela Fritz ISBN: 978-3-902571-12-0 brosch., 108 Seiten, 12 sw- und 5 Farbabbildungen 2007, innsbruck university press • iup Preis: 12 Euro Die Geschichte der Bibliotheken, der heute als selbstverständlich geltenden Einrichtungen zum Sammeln und Benutzen unterschiedlichster literarischer Werke, reicht weit in die vorchristliche Zeit zurück. In der vorliegenden Arbeit wurden sämtliche erhaltene literarische und epigraphische Quellen sowie archäologische Überreste gesammelt und beschrieben, anhand derer heute noch frühere Bibliotheken im Raume der Westküste der antiken Provinz Asia nachgewiesen werden können. Im weiteren Verlauf lassen eben diese Quellen, Überreste und Informationen Überlegungen und auch Anhaltspunkte zu, die das Wesen antiker Bibliotheken zu ergründen helfen; so können auf Fragen nach Zusammenhängen zwischen Bibliotheken und Bildungseinrichtungen, nach dem Interesse der Herrscher und auch privater Personen an Bildung, nach dem öffentlichen Zugang zu Bibliotheken sowie ihren Beständen und Benutzern und letztlich nach ihrer tatsächlich bestandenen hohen Prestigeträchtigkeit Antworten gegeben werden. |
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conquiescamus! longum iter fecimusRömische Raststationen und Straßeninfrastruktur im OstalpenraumGerald Grabherr, Barbara Kainrath (Hg.) In der Zeit vom 4. bis 5. Juni 2009 fand an der Universität Innsbruck ein Kolloquium zur Forschungslage zu römischen Straßenstationen unter dem Titel „conquiescamus! longum iter fecimus - Römische Raststationen und Straßeninfrastruktur im Ostalpenraum“ statt. Dieses Kolloquium umfasste Referate über Fundplätze aus dem Schweizer Kanton Graubünden, dem Freistaat Bayern, den österreichischen Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Niederösterreich, Kärnten und Steiermark, den ungarischen Komitaten Győr-Moson-Sopron, Vas und Zala, sowie den italienischen Regionen Friaul-Julisch Venetien und Trentino-Südtirol. Dieser Vergleich zahlreicher Grabungsplätze von unterschiedlichem Erforschungsgrad und verschiedenartigen topographischen Voraussetzungen verleiht der weiteren Forschung zur Frage römischer Straßenstationen nachhaltige Impulse. Einen ersten Einblick in diese weiter vorangetriebene Forschung gewährt der nun hier vorliegende Tagungsband, welcher zwölf Beiträge umfasst, die aus Referaten vom Kolloquium resultieren und die Ergebnisse der Fachgespräche deutlich reflektieren. Somit stellt diese Publikation eine aktuelle Vorlage des Forschungsstandes zu römischen Straßenstationen im östlichen Alpenraum und angrenzender Regionen dar. |
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Die spätantike Höhensiedlung auf dem Kirchbichl von LavantEine archäologische und archivalische SpurensucheGerald Grabherr und Barbara Kainrath (Hg.) Ikarus 5 Seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts werden auf dem Kirchbichl in Lavant/Osttirol, der auf Grund seiner langen Besiedlungsdauer zu den interessantesten Fundplätzen in Tirol zählt, archäologische Ausgrabungen durchgeführt, die zahlreiche Erkenntnisse vor allem zur |
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Archäologische Topographie der Siedlungskammer AmpassGerald Grabherr, Barbara Kainrath (Hg.) Die Siedlungskammer Ampass stellt einen archäologisch wichtigen Raum im Tiroler Inntal dar, wie in diesem Band umfassend gezeigt wird. Die lange und komplexe Forschungsgeschichte, die im 18. Jahrhundert mit den Untersuchungen Anton Roschmanns beginnt und kontinuierlich weitergeführt wurde und bis heute durch systematische Ausgrabungen andauert, unterstreicht diese Bedeutung. Der sprachwissenschaftliche Beitrag Peter Anreiters diskutiert den keltischen Ursprung des Ortsnamen Ampass. Die Vorlage und Analyse des prähistorischen Fundmaterials durch Ulrike Töchterle stellt die wirtschaftlichen Grundlagen der vorgeschichtlichen Epochen deutlich dar und dokumentiert die dadurch chronologisch fassbaren Siedlungsverlagerungen. Dorothea Mair zeigt die kulturellen Verflechtungen von römischer bis frühmittelalterlicher Zeit auf und betont die Lage von Ampass im Spannungsfeld zwischen den unterschiedlichen germanischen Stämmen in den unruhigen Zeiten der Völkerwanderung. |
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Akten des 11. Österreichischen Archäologentages in Innsbruck23.–25. März 2006Gerald Grabherr, Barbara Kainrath (Hg.) |
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Die Selbstdarstellung der römischen Gesellschaft in den Provinzen im Spiegel der SteindenkmälerElisabeth Walde, Barbara Kainrath (Hg.) Ikarus 2 Repräsentationen und Selbstdarstellung bildeten eine wesentliche Grundlage der römischen Kunst, die sich in erster Linie im Rahmen der römischen Steinplastik eine Ausdrucks-möglichkeit schuf. Welche waren nun diese Ideale, denen man nachstrebte? Waren dies klassische Bildung oder kühle Darstellung des Reichtums? War dies das ewige Gedächtnis an die Herrlichkeit und den Einfluss einer vornehmen Familie? Waren es die hohen Ämter, die man bewahrt wissen wollte? Waren es die Kulte und die Verehrung der verschiedensten Gottheiten? Ist überhaupt in den Provinzen ein Unterschied in der Selbstdarstellung der Menschen zwischen Städtern und Bewohnern des offenen Landes festzustellen? Wie weit konnte und durfte sich auch die römische Frau eine Selbstrepräsentation erlauben? |
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Der Mann im Eis – Die FundgeschichteDie Interpretation der Quellen als Grundlage für die Rekonstruktion des archäologischen BefundsElisabeth Rastbichler Zissernig Wohl kaum ein archäologisches Ereignis der letzten Jahre hat die Menschen so berührt, wie die Auffindung der 5300 Jahre alten Mumie samt Kleidung und Ausrüstung im Gletschereis auf 3210 m Seehöhe. Die wissenschaftliche Auswertung des Fundes hat an der Universität Innsbruck vielfältige Innovationen ausgelöst und der interdisziplinären Zusammenarbeit wichtige Impulse verliehen. An keinem Projekt zuvor waren so viele Wissenschaftler verschiedener Disziplinen beteiligt. Weltweit haben 64 Forschungsgruppen an dem "Mann aus dem Eis" gearbeitet. Das Nürnberger Ehepaar Erika und Helmut Simon entdeckte am 19. September 1991 die Gletschermumie, im Volksmund 'Ötzi' genannt, unterhalb des Hauslabjochs. Die offizielle Bergung wurde am 23. September 1991 durch den damaligen Vorstand des Instituts für Gerichtsmedizin der Universität Innsbruck, Prof. Rainer Henn, durchgeführt. Sechs Jahre lang befand sich der Leichnam unter gletscherähnlichen Bedingungen am Institut für Anatomie der Universität Innsbruck, wo er eingehend untersucht und konserviert wurde. Im Januar 1998 wurde die Mumie vom Similaun dann in das speziell adaptierte Archäologiemuseum in Bozen überstellt, wo er heute einer breiten Öffentlichkeit zugänglich ist. |
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Verbrannte Visionen? Erinnerungsorte der Täufer in TirolAstrid von Schlachta, Ellinor Forster, Giovanni Merola (Hg.) Band 1 |
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