uni konkret
Forschen, lehren, vortragen, Projekte planen und durchführen – an der Universität Innsbruck geschieht täglich sehr viel. „uni konkret“ widmet sich in jeder Sendung einem oder mehreren aktuellen Themenbereichen aus diesem vielseitigen Spektrum der universitären Arbeit und bittet die handelnden Personen zum Gespräch.
Die Radiosendung präsentiert in Form von Interviews, Diskussionen und Mitschnitten bei Vorträgen Interessantes, was sowohl engsten als auch im weitesten Sinne mit der Innsbrucker Universität zu tun hat und versucht gleichzeitig eine dementsprechend vielseitige musikalische Untermalung zu bieten.
Zu hören ist „uni konkret" LIVE auf Freirad 105,9 MHz (Freies Radio Innsbruck) oder auf: www.freirad.at.
Alle Ausgaben von „uni konkret" sind hier (siehe unten) jederzeit zum Nachhören bereit.
Programm 2011:
uni konkret - Juni 2011 - live aus dem Freirad-Studio
Anhören: Mitschnitt der Juni-Ausgabe
Zwei Themenbereiche stehen im Mittelpunkt der Juni-Ausgabe von unikonkret, der Radiosendung des Büros für Öffentlichkeitsarbeit der Uni Innsbruck. Der Studienbeginn ab Herbst bringt wichtige Neuerungen, da der österreichische Nationalrat Anfang März das Universitätsgesetz (UG) novellierte. Zwei große Änderungen kommen somit auf Studieninteressierte zu: Sie müssen sich bereits vor der eigentlichen Zulassung für ihr gewünschtes Studium voranmelden und im ersten Semester eine neu gestaltete Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) absolvieren. Daniel Sailer und Melanie Bartos erklären, was zu beachten ist.
Auch das Montagsfrühstück im Literaturhaus am Inn war wiederum Teil der Sendung: Dieses Mal diskutieren junge Autorinnen und Autoren über die Frage, ob es heute überhaupt noch möglich ist, von Kunst zu leben. Die Sendung wurde live aufgezeichnet.
uni konkret - Mai 2011
Anhören: Mai-Ausgabe
![]()
![]()
![]()
Die Mai-Ausgabe von uni konkret steht ganz im Zeichen der ÖH-Wahlen 2011. Von 24. bis 26. Mai hatten knapp 24.000 Studierende der Universität Innsbruck die Möglichkeit, ihre Vertretung für die nächsten zwei Jahre zu wählen. Sieben wahlwerbende Gruppen kämpften um 19 Mandate: Aktionsgemeinschaft: Uni lebt! (AG), Plattform unabhängiger Fachschaftslisten – Grüne & Alternative StudentInnen (PUFL-GRAS), Verband Sozialistischer StudentInnen Sektion Innsbruck (VSStÖ), Junge Liberale (JuLis), Kommunistischer StudentInnenverband – Linke Liste (KSV), Ring Freiheitlicher Studenten (RFS), Christliche Studenten Union – liberal dynamisch leistungsorientiert (CSU). Daniel Sailer und Melanie Bartos vom Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Uni Innsbruck baten die WahlsiegerInnen zum Gespräch, während Lisa-Maria Steurer und Maximilian Schnabl (Lehrredaktion) die Stimmung unter den Studierenden noch vor dem Schließen der Wahllokale einfingen.
uni konkret - April 2011
Anhören: April-Ausgabe



Das Forum für strategische Langsamkeit stand unter dem Motto „Einmischung, aber schnell! – Kunst und Tagespolitik“. Die Gäste des Montagsfrühstücks im Literaturhaus am Inn diskutierten mit prominenten Gästen über die Frage, wie sich Künstlerinnen und Künstler in aktuelles Tagesgeschehen einbringen sollen bzw. können.- Armin Kaser vom Institut für Psychologie setzte sich in seiner Dissertation mit Phänomenen des social web auseinander. Im Gespräch mit Daniel Sailer verrät er seine Ergebnisse und erklärt die Gründe für die Bedeutsamkeit von Facebook und Co.
uni konkret - März 2011
Anhören: März-Ausgabe


Lärm ergibt sich aus dem Zusammenspiel physikalischer Bedingungen und individueller Bewertung. Dass Lärmbelastung enorme gesellschaftliche Relevanz hat und eine wesentliche Rolle in der Preisgestaltung am Immobilienmarkt spielt, erklärt Hans-Peter Ster im Interview. Er setzt sich in seiner preisgekrönten Arbeit mit den Auswirkungen von Lärmbelästigung auf Liegenschaftspreise auseinander.- „Lassen Sie sich Zeit, aber machen Sie schnell, denn Sie wissen nicht, was Sie erwartet“ – dieser Ausspruch von Jacques Derrida ist das Motto des Montagsfrühstücks. Forum für strategische Langsamkeit, das einmal pro Monat montags von 9 bis 11 Uhr bei Kaffee und Croissant im Literaturhaus am Inn stattfindet.Das letzte Forum für strategische Langsamkeit, welches in Kooperation zwischen dem Literaturhaus am Inn, Denkpanzer und der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft organisiert wird, trug den Titel: „Literarische Aneignungen des Obszönen“ mit den Gästen Mieze Medusa und Waltraud Mittich.
Die Universität Innsbruck ist dem Mars näher als so manch andere Hochschule. Gernot Grömer vom Institut für Astro- und Teilchenphysik ist Mitarbeiter beim Österreichischen Weltraumforum. Gemeinsam mit einem Tiroler Team hat er einen Weltraumanzug entwickelt, der nun am Rio Tinto in Südspanien getestet werden soll. Seit 3000 Jahren wird hier Bergbau betrieben, die Beschaffenheit des Rio Tinto sei der des Mars ziemlich ähnlich. Gernot Grömer und Daniel Schildhammer verraten uns, wie sie am Rio Tinto vorgehen werden. (Foto: ÖWF)
uni konkret - Februar 2011
Anhören: Sendung: 3 Themenbereiche: Projekt „LIFEeQuality?“ - FIT - Opfer, Helden, Märtyrer
- „LIFEeQuality?“ lautet der Titel eines vom Institut für Geographie initiierten Projekts, an dem momentan mehr als 160 Schülerinnen und Schüler aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz teilnehmen. Ziel ist es, das Phänomen Lebensqualität aus der Perspektive der Jugendlichen zu erforschen. Warum dieser Ansatz völlig neuartig und wichtig ist, erklärt der Geograph Dr. Lars Keller, Leiter des Projekts, im Interview.
- Der Anteil weiblicher Studierender in Studienfächern wie etwa Physik, Mathematik, Informatik oder Bauingenieurwissenschaft ist nach wie vor eher gering. Im Interview mit Elisabeth Bichler, Koordinatorin des Projekts „FIT“, erfahren wir, wie Frauen zu einer technischen oder naturwissenschaftlichen Ausbildung motiviert werden können.
- „Warum ein Selbstmordattentäter kein Märtyrer ist und was diese Frage mit dem Todestag von Andreas Hofer zu tun hat.“ – Das war der Titel einer Pressekonferenz an der Theologischen Fakultät anlässlich der Präsentation des Ende Februar erscheinenden Buches „Opfer – Helden – Märtyrer. Das Martyrium als religionspolitologische Herausforderung“. Weshalb der Begriff „Märtyrer“ gerade in den letzten Jahren einen Bedeutungswandel erfahren hat und das gängige Bild Andreas Hofers oft nicht den historischen Tatsachen entspricht, erläutern Prof. Brigitte Mazohl, Prof. Józef Niewiadomski und Prof. Roman A. Siebenrock.
uni konkret - Jänner 2011: Literatur-Land-Karte Tirol (Jänner 2011)
Anhören: Literatur-Land-Karte Tirol
Thema dieser Ausgabe von „unikonkret“ ist ein Projekt des Forschungsinstituts Brenner-Archiv der Universität Innsbruck mit dem Titel „Literatur-Land-Karte Tirol“.
Die Gäste der Sendung, Mag. Iris Kathan und Prof. Johann Holzner, beschäftigen sich bereits seit mehreren Jahren mit jenen „literarischen Zeugnissen“, die in- und ausländische Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Laufe der Geschichte über Tirol hinterlassen haben. Im Gespräch mit Melanie Bartos und Daniel Sailer erläutern sie, wie und warum aus dieser umfassenden Forschungs- und Recherchearbeit eine umfangreiche online-Datenbank sowie ein „literarischer Stadtführer“ durch Innsbruck entstanden.
Nähere Informationen zur "Literatur-Land-Karte Tirol" finden Sie hier:
http://www.uibk.ac.at/brenner-archiv/projekte/lit_karte_tirol/
Archiv 2010:
- 70 Jahre Uniorchester (Dezember 2010)
- Verstaubte Archäologie? (November 2010)
- Uni in Not (Oktober 2010)
- Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika (Juni 2010)
- Migrationsliteraturen in Europa (April 2010)