Leitgedanken zum Studium der Wirtschaftspädagogik
Grundsatz Ausbildungsziel Studiengliederung/Studienplan Zukunftsleitlinie Lehren/Lernen
Grundsatz ...
Wir bemühen uns in der Gestaltung der Studienrichtung Wirtschaftspädagogik dem Grundsatz von Heraklit gerecht zu werden: "Lehren heißt nicht, ein Faß zu füllen, sondern eine Flamme zu entzünden".
Ziel unserer Lehrtätigkeit ist es, dazu beizutragen, selbständige, verantwortungsbewußte und kritische, sozial- und fachkompetente AbsolventInnen auszubilden, die die Zeit an der Universität als sinnvollen Teil ihrer persönlichen Entwicklung erleben können. Von den Studierenden erwarten wir dabei Engagement und Selbstverantwortung. Wir versuchen auf eine gründliche theoretische Ausbildung ebenso zu achten, wie darauf, dass die Lerninhalte etwas "mit dem wirklichen Leben in der Praxis" zu tun haben und der Transfer der universitär erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse in Praxissituationen gelingt.
Ausbildungsziel ...
Wirtschaftspädagogik beschäftigt sich in erster Linie mit Möglichkeiten und Problemen der wirtschaftlichen und pädagogischen Qualifikation für die Berufs- und Lebenspraxis von Menschen. Die wirtschaftspädagogische Studienrichtung kombiniert eine betriebswirtschaftliche Berufsbildung mit einer pädagogischen Qualifikation. Damit hat der Wirtschaftspädagoge/die Wirtschaftspädagogin mehrere Standbeine: Ausbildungsziel ist die wissenschaftliche Berufsvorbildung für den Beruf
- eines Lehrers/einer Lehrerin an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen,
- eines Betriebswirtes/einer Betriebswirtin in allen Bereichen der Wirtschaft,
- sowie für andere Berufe, die eine Kombination betriebswirtschaftlicher und pädagogischer Qualifikationen verlangen, z.B. LehrerIn wirtschaftlicher Fächer in Fachhochschulen, Erwachsenenbildungseinrichtungen u.ä., Tätigkeiten in betrieblicher Aus- und Weiterbildung, Personalentwicklung usw.
Insbesondere die Wahl der speziellen BWL bzw. das differenzierte Angebot an Wahlfächern (wie z.B. Betriebspädagogik) sollen den ca. 700 Studierenden auch die Möglichkeiten eröffnen, die Berufschancen eines Betriebswirtes/einer Betriebswirtin wahrzunehmen, sowie in Berufen tätig zu werden, die eine Kombination betriebswirtschaftlicher und pädagogischer Qualifikation verlangt.

Studiengliederung und Studiendauer
Das wirtschaftspädagogische Studium gliedert sich in zwei Studienabschnitte, wobei der erste Studienabschnitt mindestens vier Semester, der zweite mindestens fünf Semester umfaßt.
Die einzelnen Studienabschnitte sind folgendermaßen aufgebaut:
Der erste Studienabschnitt umfasst vier Semester mit insgesamt 62 Semesterstunden (SSt). Dabei sind folgende Module zu absolvieren:
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Module |
SSt |
ECTS |
| 1. |
Einführung in die Wirtschaftswissenschaften
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4 SSt
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7,5 ECTS
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| 2. |
Rechnungswesen 1: Externes Rechnungswesen
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4 SSt
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7,5 ECTS
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| 3. |
Rechnungswesen 2: Internes Rechnungswesen
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4 SSt
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7,5 ECTS
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| 4. |
Zwei aus den folgenden vier Modulen
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8 SSt
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15 ECTS
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Grundlagen des Managements: Management von Leistungsprozessen
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Grundlagen des Managements: Organisation und Personal
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Grundlagen des Managements: Strategie und Marketing
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Grundlagen des Managements: Investition und Finanzierung
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| 5. |
Zwei aus den folgenden vier Modulen
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8 SSt
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15 ECTS
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Theorie ökonomischer Entscheidungen 1: Märkte und Preise
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Theorie ökonomischer Entscheidungen 2: Strategisches Verhalten
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Einführung in die Makroökonomik: Kreislauf, Konjunktur und Wachstum
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Ökonomik des öffentlichen Sektors
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| 6. |
Wirtschaftsfremdsprache
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4 SSt
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7,5 ECTS
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| 7. |
Statistische Datenanalyse
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4 SSt
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7,5 ECTS
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| 8. |
Wirtschaftsinformatik
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4 SSt
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7,5 ECTS
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| 9. |
Recht für Wirtschaftswissenschaften
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4 SSt
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7,5 ECTS
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| 10. |
Eines der folgenden zwei Module
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4 SSt
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7,5 ECTS
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Soziologische Perspektiven und Denkweisen
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Grundzüge der Politikwissenschaft
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| 11. |
Einführung in die Wirtschaftspädagogik
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2SSt
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2,5 ECTS
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| 12. |
Erziehungswissenschaft I
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4 SSt
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7,5 ECTS
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| 13. |
Wirtschaftspädagogik I
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4 SSt
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7,5 ECTS
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| 14. |
Wirtschaftspädagogik II
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4 SSt
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7,5 ECTS
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Der zweite Studienabschnitt umfasst fünf Semester mit insgesamt 62 Semesterstunden (SSt). Es sind elf unterschiedliche Module, die Diplomanden-AG sowie das Schulpraktikum zu absolvieren:
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Module |
SSt |
ECTS |
| 1. |
Eines der noch nicht absolvierten Module Grundlagen des Managements |
4 SSt |
7,5 ECTS |
| 2. |
Eines der noch nicht absolvierten Module VWL des ersten Abschnittes |
4 SSt |
7,5 ECTS |
| 3. |
Zwei aus den folgenden Modulen (SBWL Grundlagen) |
8 SSt |
15 ECTS |
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SBWL Bankmanagement |
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SBWL Betriebswirtschaftliche Steuerlehre |
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SBWL Controlling |
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SBWL Finanzmanagement |
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SBWL Internationales Verwaltungsmanagement |
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SBWL Management Accounting |
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SBWL Marketing |
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SBWL Personalpolitik |
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SBWL Produktionsiwrtschaft und Logistik |
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SBWL Tourismus/Dienstleistungswirtschaft |
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SBWL Unternehmensführung |
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SBWL Wirtschaftsinformatik |
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SBWL Wirtschaftsprüfung |
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| 4. |
Eines der folgenden Module (SBWL Vertiefung) |
4 SSt |
7,5 ECTS |
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SBWL Betriebswirtschaftliche Steuerlehre |
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SBWL Controlling |
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| |
SBWL Management Accounting |
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| |
SBWL Marketing |
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| |
SBWL Personalpolitik |
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SBWL Produktionsiwrtschaft und Logistik |
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SBWL Public Management Instrumente |
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SBWL Risikomanagement |
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| |
SBWL Tourismus/Dienstleistungswirtschaft |
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| |
SBWL Unternehmensführung |
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| |
SBWL Wirtschaftsinformatik |
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|
SBWL Wirtschaftsprüfung |
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| 5. |
Didaktik der Wirtschaftswissenschaften I |
4 SSt |
7,5 ECTS |
| 6. |
Didaktik der Wirtschaftswissenschaften II |
4 SSt |
7,5 ECTS |
| 7. |
Didaktik der Wirtschaftswissenschaften III |
4 SSt |
7,5 ECTS |
| 8. |
Wirtschaftspädagogik III |
4 SSt |
7,5 ECTS |
| 9. |
Wirtschaftspädagogik IV |
4 SSt |
7,5 ECTS |
| 10. |
Erziehungswissenschaft II |
4 SSt |
7,5 ECTS |
| 11. |
Schulpraktikum incl. Begleitveranstaltung |
16 SSt |
30 ECTS |
| 12. |
Diplomanden-AG |
2 SSt |
2 ECTS |
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Diplomarbeit |
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18 ECTS |
Im Laufe des Studiums sind weiters freie Wahlfächer zu absolvieren:
- Das Stundenausmaß für freie Wahlfächer beträgt 15 Semesterstunden. Sie entsprechen 22,5 ECTS. Freie Wahlfächer sind Fächer aus denen Studierende frei aus den Lehrveranstaltungen aller anerkannten in- und ausländischen Universitäten auswählen kann und über die Prüfungen abzulegen sind.
- Über die freien Wahlfächer sind bis zum Abschluss des Studiums positive Leistungsnachweise nach Maßgabe der für diese Fächer jeweils bestehenden Anforderungen zu erbringen.
- Für die Fächer der freien Wahl wird empfohlen, diese in Form von Modulen zu absolvieren und aus folgenden Bereichen zu wählen:
- aus dem Bereich der wirtschaftspädagogischen Module
- aus dem Bereich der wirtschaftswissenschaftlichen Module
- aus dem Bereich der rechtswissenschaftlichen Module
- aus dem Bereich der sozialwissenschaftlichen Module
Im Detail ist der Studienplan hier zu finden! Weitere Informationen und verschiedenste Formulare finden Sie hier!

Nach dem Studium ... Voraussetzung für die Einstellung als LehrerIn in den wirtschaftlichen Fächern an mittleren und höheren Schulen ist
- eine zweijährige facheinschlägige Berufspraxis in der Wirtschaft nach Abschluß des Studiums oder
- eine vierjährige halbtägige Praxis und daneben halbtägige Lehrverpflichtung
Zukunftsleitlinie ...
Eine Leitlinie im Ausbildungskonzept für WirtschaftspädagogInnen in Innsbruck ist die "Entwicklung reflektierter praktischer Kompetenz".
Dabei sind zwei Fragen von Bedeutung:
- "Durch welche Merkmale ist das Handeln in den Berufsbereichen von WirtschaftspädagogInnen gekennzeichnet?"
- "Wie muß eine Ausbildung gestaltet sein, die wissenschaftlich und praxisorientiert auf solche Anforderungssituationen vorbereitet?"
Das Tätigkeitsfeld von WirtschaftspädagogInnen ist sehr komplex. Die bloße Anwendung "vorgegebenen" Wissens reicht nicht mehr aus, um der zunehmenden Dynamik und Komplexität der gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht zu werden. WirtschaftspädagogInnen müssen selbst die Fähigkeit besitzen, "lokales" Wissen zu entwickeln = "Forschen im Kontext der eigenen Praxis".
Studierende sollen sich aktiv, forschend und entwickelnd mit und in der Praxis auseinandersetzen. Dies bedarf einer Integration kognitiver, affektiver und verhaltensbezogener Elemente. Folgende Qualifikationsebenen sollen miteinander verknüpft werden:
- Tätigkeitsspezifische Fachkenntnisse wie praktisches, theoretisches und methodisches Wissen imTätigkeitsfeld von WirtschaftspädagogInnen
- Tätigkeitsübergreifende Kenntnisse und Fähigkeiten: Problemlösefähigkeit, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Fähigkeit, eigene bzw. fremde Interessen in komplexen Situationen identifizieren zu können, selbstbewußtes und selbstverantwortliches Handeln, Aufbau beruflicher und persönlicher Identität usw.
- Transferfähigkeit: Anwendungstransfer, Praxistransfer und Fachtransfer

Lehren und Lernen am IOL
- Was uns wichtig ist: wir versuchen kompetent, engagiert und grenzenüberschreitend zu lehren und zu lernen ...
- ... mit Hilfe international renommierter WissenschaftlerInnen und engagierter Lehrender aus der schulischen und betrieblichen Praxis.
- ... ohne Berührungsängste. In enger Kooperation mit Schulen und Betrieben. Im Rahmen vieler Lehrveranstaltungen, wie auch in Diplomarbeiten wird immer wieder die Universität verlassen und versucht, dem schulischen oder betrieblichen Alltag auf die Spur zu kommen. Das IOL arbeitet mit unterschiedlichen außeruniversitären PartnerInnen (Unternehmen, Interessensvertretungen, Vereinen usw.) zusammen. Wir pflegen außerdem wichtige Kontakte zu Praxisschulen, den Landesschulräten für Tirol, Vorarlberg und Salzburg, den Pädagogischen Instituten und anderen Bildungsinstitutionen.
- ... durch die Gründung und Mit-Trägerschaft des Innsbrucker Patenschaftsmodells PINN. Das PINN dient dem Aufbau und der Pflege systematischer und regelmäßiger Kontakte zwischen Universität und Praxis, um auf diese Weise Studierende ihrer späteren beruflichen Laufbahn näherzubringen. Dies geschieht unter anderem über Einzelprojekte, Trainings oder Gespräche mit UnternehmerInnen.
- ... über Forschungs- und Lehr-Netzwerke u.a. mit Großbritannien, Deutschland, Australien, Frankreich, Schweden oder der Schweiz.
Als äußeres Zeichen der Anerkennung ihrer Lehr- und Forschungsaktivitäten erhielten Mitglieder des Instituts u.a. den Österreichischen Staatspreis für Hochschuldidaktik, den bifego-Gründungsforschungspreis der Universität Dortmund, den Karl-Leitl-Partnerschaftspreis des Institutes für betriebliche Partnerschaft sowie den Wissenschaftspreis der Arbeiterkammer Oberösterreich.

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