9. E-Learning Tag: "mobiLearning" -  Vortragsvideos

   7. Juni 2011 09:00 – 17:00
Universität Innsbruck
Aula (1. OG Raum 1001)
Innrain 52
6020 Innsbruck


Lernen wird mobil - ob im Zug, im Flugzeug oder anderen Plätzen außerhalb des "normalen" Lernumfelds. Durch mobile Tools und mobile Geräte entstehen neue Möglichkeiten sich einerseits schnell zu informieren, andererseits längerfristig fortzubilden. Somit muss man der Frage nachgehen, ob, und wenn ja wie, Mobilität Lernen und Unterrichten verändert. Wird mit unserem Verhalten auch "das Lernen" beweglicher und flexibler?
Der E-Learning-Tag 2011 bietet die Gelegenheit, das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven (Forschung, Feldversuche, was gibt es bereits in Innsbruck zu dem Thema, usw.) zu betrachten. Die Themen des Tages werden  in einer abschließenden Podiumsdiskussion zusammengefasst.
Das VR für Lehre und Studierende sowie die Abteilung Neue Medien und Lerntechnologien freuen sich, Sie am 07. Juni 2011 begrüßen zu können!

09:00 : 09:30
Registrierung
   

09:30 09:45
Eröffnungsworte

zum Video

ao.Univ.Prof. Mag.Dr. Margaretha Friedrich
Vizerektorin für Lehre und Studierende 

80friedrich_margret

09:45 09:55
Begrüßungsworte

zum Video

PD Dr. Dirk Draheim
Leiter des Zentralen Informatikdienstes 
80c102dd

10:00 10:10
iTunes U Innsbruck

zum Video

Andreas Brigo 80andi80andi80andi80andi80andi

10:10 10:20
Uni App

zum Video

Nedzad Muslic 80nedzad80nedzad80nedzad 80nedzad80nedzad

10:20 11:05
Mobiles Lernen – Konzeptionelle Überlegungen zur Einführung

zum Video

Univ.Prof. Dr. Theo Hug

Theo Hug ist Professor für Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Medienpädagogik und Kommunikationskultur sowie Sprecher des interfakultären Forums Innsbruck Media Studies an der Universität Innsbruck. Zu den jüngsten Publikationen zählen Media Communities (gemeinsam mit Brigitte Hipfl, Münster 2006), Didactics of Microlearning (Münster, 2007),Mediatic turn – Claims, Concepts and Cases / Mediale Wende – Ansprüche, Konzepte und Beispiele (Frankfurt a. M. u. a., 2009), Medien - Wissen - Bildung: Explorationen visualisierter und kollaborativer Wissensräume (gemeinsam mit Ronald Maier, Innsbruck 2010), Visuelle Kompetenz (gemeinsam mit Andreas Kriwak, Innsbruck 2011).

 

"Mobiles Lernen" ist seit einigen Jahren Thema in bildungspolitischen, technologischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Diskursen geworden. Das Spektrum an vertretenen Auffassungen sowie an Hoffnungen und Befürchtungen ist denkbar breit. Das betrifft explizite oder implizite Konzeptionen des Lernens und der Mobilität gleichermaßen. Der Beitrag gibt einen Überblick über relevante Dimensionen und Aspekte der Thematik. Dabei zeigt sich, dass ein Verständnis des Konzepts im Sinne von 'Lernen mit mobilen Endgeräten und Softwareanwendungen' nur begrenzt brauchbar ist. Einerseits werden im Beitrag Optionen der Weiterung einer pädagogischen Theorie des Lernens aufgezeigt, andererseits werden anhand einiger Praxisbeispiele Möglichkeiten und Grenzen des mobilen Lernens aufgezeigt.

80theo_hug_2011
11:05 11:25
Kaffeepause
   

11:25 11:35
Uni-HP mobile

zum Video

Hansjörg Pehofer  

11:35 11:45
mobiTools

zum Video

ao.Univ.-Prof. Dr. Thorsten Schwerte 80schwerte

11:45 11:55
Sprachen-Lernen-Mobil

zum Video

Tom Oliver Pavlicek to_p

12:00 12:45
Das Handy als Lernressource

zum Video

Prof. Dr. Ben Bachmair

zur Person:

http://www.ben-bachmair.de/ 

80bachmair
12:45 13:45
Mittagspause
   

13:45 14:30
Mobiles Lernen integrieren

zum Video

Dr. Christian Glahn

Dr. Christian Glahn ist Assistenzprofessor am Centre for Learning Sciences and Technologies der Open University of The Netherlands. Dort ist er Mitglied der CELSTEC Laboratories und entwickelt dort Lösungen für mobile Lernen und mobile didaktische Designs. Dr. Glahn hat Erziehungswissenschaften und Informatik in Berlin, Medienpädagogik an der Universität Innsbruck studiert und das Doktorat zu Lerntechnologien an der Open University of The Netherlands absolviert.

Das iPhone haben den mobilen Umgang mit Informationen und Cloud-Diensten Massentauglich gemacht und in den Alltag gebracht. Im Bildungssektor sind digitale Lernumgebungen in den meisten Institutionen im Einsatz. Durch mobile Breitbanddienste und günstige Internet-taugliche Endgeräte werden nun auch mobile Lernangebote auf institutioneller Ebene realisierbar. Dieser Wandel führt zu neuen Anforderungen zur Gestaltung von Lernprozessen. Hierbei gilt es die veränderte Informationsnutzung und Interaktionsstrategien zu berücksichtigen. Dieser Vortrag zeigt an Hand von Projekten, wie sozial Software mit mobilen Technologien wie Ortsbezogene Dienste und Smart Objects effektiv für die Lernunterstützung integriert werden können.

80glahn 80glahn80glahn80glahn80glahn

14:30 15:15
Mobile Exkursionen

zum Video

Regine Heidorn


Regine Heidorn ist seit 2006 selbständig mit der Bit-Boutique http://bit-boutique.de. Nach philologischen, ethnologischen und kulturwissenschaftlichen Studien in Hessen und Norddeutschland, Radkurierfahrerei in Bremen und einer Ausbildung im Multimedia-Bereich in Berlin machte Regine Heidorn an der Philipps-Universität Marburg Ethnologen mit dem Web 2.0 vertraut. Für das Projekt eVideo an der HTW Berlin konzipiert sie mobile Exkursionen rund um die Themen Identität, Design und Business 2.0 und schreibt für das dortige Projekt-Blog die Kolumne Mobile Bit-Boutique. Für das Exzellenzcluster Topoi beschäftigte sie sich mit der Informations-Architektur der virtuellen Forschungsumgebung.


Mobile Exkursionen - was man sich darunter vorstellen darf, welche Inhalte sie haben können und was dabei gelernt werden kann - darum wird es in ihrem Beitrag gehen. Kurz können mobile Exkursionen als eine Art Orientierungslauf in der Stadt gesehen werden. Das einzige Hilfsmittel zur Orientierung, Informationsgewinnung, Kommunikation und Aufgabenbewältigung ist dabei ein internetfähiges Handy oder Smartphone. 2011 wird bereits die 3. Exkursion stattfinden, wieder mit einem anderen Themenschwerpunkt und entsprechend angepasstem Ablauf: das Konzept läuft gut mit unterschiedlich großen Gruppen und unterschiedlicher Erfahrung der Teilnehmer im Umgang mit mobilen Endgeräten (dazu zählen auch Tablet-PCs oder Laptops). Wie das funktionieren soll? Dazu wird Ihnen Regine Heidorn Rede und Antwort stehen, nicht nur während ihres Beitrags, sondern auch in der Diskussionsrunde am Abend.


 

80regine_5
15:15 15:30
Pause
   

15:30 16:15
„SimLinz mobile - interaktives Stadt- und Geoinformationssystem"

zum Video

Mag. Kathrin A. Meyer
Ars Electronica Futurelab

Kathrin Meyer ist studierte Biologin und befasst sich seit 1997 inhaltlich und konzeptionell mit Ausstellungen und Exponaten. Aufgrund ihrer bisherigen Tätigkeiten und ihrer Erfahrungen insbesondere in der Projektentwicklung ist sie seit 2009 Director Experience Design im Ars Electronica Futurelab.

SimLinz ist als begehbare Datenbank über Linz konzipiert und nützt neue Kommunikationsmittel, um komplexe, zusammenhängende Informationen intuitiv erfahrbar zu machen. Ob Buch oder Stadtplan – alles wird zur interaktiven Oberfläche. Analog und digital reagieren aufeinander: Stift und Papier verbinden sich mit Computer und Projektion. Anhand exemplarischer Daten seit den 1950ern bis heute lässt sich die Entwicklung von Linz im Laufe der Jahre beobachten.

 meyermeyermeyermeyermeyer

16:15 17:00
Diskussionsrunde

zum Video

   
   

 

 

Moderation des Tages Dr. Ulrike Hugl

huglhuglhuglhuglhugl