7. E-Learning TagLösungen und Konzepte für große Lehrveranstaltungen17. Juni 2009
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Zusammenfassung:
Links auf die Vorträge als Videos und Folien finden Sie unter http://streaming.uibk.ac.at/medien/c102/c1021067/eLearningTag_2009-06-17/index.html
Die Universität Innsbruck steht, wie andere Massenuniversitäten, vor der Schwierigkeit Lehrveranstaltungen für viele TeilnehmerInnen anbieten zu müssen. So sind aktuelle Themen und Probleme an unserer Universität die Hörsaalknappheit, zu kleine Hörsäle, didaktische Konzepte für Blended-Learning-Veranstaltungen, der Einsatz von TeletutorInnen, die optimale Betreuung der Studierenden und die steigenden Studierendenzahlen.
Im Rahmen der Tagung sollen diese Schwierigkeiten aufgegriffen und didaktisch-kreative Konzepte und Lösungen aufgezeigt werden.
Veranstaltungsort: Hörsaal 2, Universität Innsbruck, SoWi, Universitätsstraße 15b, 6020 Innsbruck
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Vortrag |
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| 09:00 - 09:15 |
Registrierung |
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| 09:15 - 09:30 |
EröffnungDr. Dirk Draheim, Leiter des Zentralen Informatikdienstes, Universität Innsbruck
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| 09:30 - 10:15 (mit Diskussion) |
Dr. Michael Beißwenger, MA, Technische Universität Dortmund - Institut für deutsche Sprache und Literatur Blended Learning mit Bulletin Boards:
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| 10:15 - 10:30 |
Pause |
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| 10:30 - 11:15 (mit Diskussion) |
Mag. Dr. Andrea Payrhuber und Mag. Claudia Schallert, Universität Wien - Fakultät für Sozialwissenschaften Angeleitetes Selbstlernen in GroßvorlesungenHerausforderungen und Erfahrungen der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wien in der Konzeption und Umsetzung der gemeinsamen Studieneingangsphase (SOWI-STEP)Abstract: Die Konzeption und Umsetzung einer gemeinsamen sozialwissenschaftlichen Studieneingangsphase erfordert eine entsprechende inhaltliche Annäherung zwischen den Fächern und bedeutet eine didaktische und organisatorische Herausforderung. Aufgrund der neuen Formen der Lehr- und Lernorganisation müssen bestehende Strukturen adaptiert werden. Durch ein an die spezifischen Rahmenbedingungen angepasstes Blended Learning Modell, bestehend aus Präsenzvorlesungen, einem hypermedialen Content Pool und von Teaching Assistants betreuten Online-Übungen, soll eine fundierte Orientierung ermöglicht, kontinuierliche Lernprozesse gefördert und die Lernsituation in Großvorlesungen verbessert werden. An- und Herausforderungen des Projekts in didaktischer, struktureller und organisatorischer Hinsicht sowie Erfahrungswerte aus den ersten beiden Studienjahren werden im Vortrag dargestellt. Zur Person: Degrees: “Magister" 1998: Department of Communication at the University of ViennaDegree Dissertation: „Der Einfluß von privat‐intimen Themen im Fernsehen auf die Wert‐ und Normvorstellung der Rezipienten im Zusammenhang mit der Kontrollerwartung““romotion" 2002: Faculty of Social Sciences ‐ Vienna University Dissertation: „edaktionelle Online‐Medien –neue Anforderungen und Möglichkeiten für den Rezipienten“ Employment: 1998 ‐ 1991: Triconsult; Market‐ and Opinion Research Service Activities: since 2004: eLearning‐Representative of Department of Communication Zur Person:
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| 11:15 - 12:30 |
Postersession, Mittagsbreak | ||||||||||||||
| 12:30 - 13:30 (mit Diskussion) |
Prof. Mag. Dr. Ronald Maier, Universität Innsbruck, Institut für Wirtschaftsinformatik, Produktionswirtschaft und Logistik Professor 2.0 oder: Wie lassen sich Großlehrveranstaltungen mit IT sinnvoll unterstützenAbstract: In diesem Vortrag wird ein Erfahrungsbericht aus der IT-gestützten Lehre in Großlehrveranstaltungen gegeben. Neben der Standardunterstützung durch Laptop und Beamer werden insbesondere die Vorzüge, aber auch die Herausforderungen der Übertragung von Lehrveranstaltungen in andere Hörsäle aus Sicht der Lehrenden reflektiert. Zur Person:
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| 13:30 - 14:15 (mit Diskussion) |
lic. phil. Tobias Zimmermann, Universität Zürich, Institut für Gymnasial- und Berufspädagogik Lernen durch Online-Diskussionen(LIVE! aus Zürich - der Vortrag findet via Videokonferenz statt) Abstract: Der Besuch klassischer Vorlesungen führt gewöhnlich zu geringen Lernerfolgen. Mangels Alternativen kommt bei schlechten Betreuungsverhältnissen der Massenfrontalunterricht im heutigen Hochschulalltag dennoch sehr häufig zur Anwendung. Zur Person:
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14:15 - 15:00 (Podiumsdiskussion) |
Moderation: Dr. Dirk Draheim, Leiter des Zentralen Informationdienstes ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Margret Friedrich, Vizerektorin für Lehre und Studierende, Universität Innsbruck
Inhalte:
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Dr. Michael Beißwenger, M.A., studierte Deutsche Philologie (Germanistik) und Mittlere und Neue Geschichte an der Universität Heidelberg. Nach Magisterabschluss (2000) und Tätigkeiten als Wissenschaftler und Dozent im Bereich der germanistischen Linguistik an den Universitäten Heidelberg, Koblenz und Dortmund sowie am Institut für deutsche Sprache (Mannheim) promovierte er Anfang 2007 mit einer Arbeit zur "Sprachhandlungskoordination in der Chat-Kommunikation" an der Technischen Universität Dortmund (erschienen 2007 als Monographie im Verlag Walter de Gruyter in der Reihe "Linguistik - Impulse & Tendenzen"). Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. die sprachlichen Besonderheiten internetbasierter Kommunikation, Hypertext, Texttechnologie, Online Publishing sowie der Einsatz netzgestützter Kommunikationswerkzeuge (speziell Wikis/Hypertexte, Foren/Bulletin Boards, Chat) in Lehr-/Lernkontexten. Seit 2002 ist Michael Beißwenger als wissenschaftlicher Beschäftigter und Dozent an der Fakultät Kulturwissenschaften (Institut für deutsche Sprache und Literatur) der Technischen Universität Dortmund beschäftigt. Eine Übersicht seiner Veröffentlichungen findet sich unter
Mag. Dr. Andrea Payrhuber:
Mag. Claudia Schallert koordiniert das eLearning Projekt „eSOWI-STEP“ sowie die Qualitätsentwicklung der Lehre in der Studieneingangsphase an der Fakultät für Sozialwissenschaften und ist Lehrbeauftragte am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. 2006 hat sie ways of wondering (
Ronald Maier studierte Wirtschaftsinformatik an der Johannes-Kepler-Universität Linz, Schwerpunkte Betriebsinformatik, Organisation, Marketing und Operations Research. Während seines Studiums war er 3 Jahre freiberuflich bei einem Linzer Softwarehaus mit der Erstellung von Anwendungssoftware sowie der Betreuung von Projekten zur Planung und Realisierung betrieblicher Informationssysteme beschäftigt. Nach dem Studium war Ronald Maier zunächst Universitätsassistent am Institut für Wirtschaftsinformatik der Johannes-Kepler-Universität Linz und von 1993 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) in Koblenz. Er promovierte dort 1996 zum Thema "Qualität von Datenmodellen". Von 1995 bis 2002 war er als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik III der Universität Regensburg beschäftigt. Von 1998 bis 1999 lehrte er als Visiting Assistant Professor am Terry College of Business an der University of Georgia in Athens, GA (USA). Er habilitierte sich 2001 an der Universität Regensburg mit dem Thema „Knowledge Management Systems. Information and Communication Technologies for Knowledge Management“. Von 2002 bis 2007 leitete er den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, Betriebliches Informationsmanagement, an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit Februar 2007 leitet er als Universitätsprofessor den Bereich Wirtschaftsinformatik an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Ronald Maier ist als Gutachter und Herausgeber wissenschaftlicher Fachzeitschriften, regelmäßig stattfindender internationaler Fachkonferenzen sowie als Experte für die Europäische Union tätig. Er ist Autor mehrerer Bücher und zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften sowie von Beiträgen in Büchern und Konferenz-Proceedings. Seine Forschungsinteressen können mit dem Generalthema Information Systems Leadership umschrieben werden und konzentrieren sich auf Datenmanagement und Business Intelligence, flexible und adaptive Informationssysteme, Geschäftsprozessmanagement, Wissensmanagement und Wissensmanagementsysteme.


