Hermann StrasserInstitut für Mikrobiologie, Universität Innsbruck |
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Hermann O. Strasser, geboren 1961 in Innsbruck
verheiratet, zwei Kinder
Matura: 10. Juni 1981
Studium: Studium Biologie/Studienrichtung Mikrobiologie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck von 1982 bis 1993
Sponsion zum Magister der Naturwissenschaften mit ausgezeichnetem Erfolg (12. November 1988)
Promotion zum Doktor der Naturwissenschaften mit ausgezeichnetem Erfolg (20. November 1993)
Beruf: Angestellter am Institut für Mikrobiologie der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck seit 1. Dezember 1986
Universitätslektor seit Wintersemester 1991
Forschungsaufenthalte in Lincoln am AgResearch Institut (New Zealand) im Februar und März 1996, Rothamsted (UK) September 1998, Swansea Wales (UK) Mai und Juni 1999 sowie Juni und Juli 2001
UN-Expertentätigkeit für United Nation Special Commission (UNSCOM) mit Dienstort New York Headquarter (US) und Bagdad Monitoring Center (Irak), von Oktober 1994 bis Februar 1995
Gastlehrer für das Austrian Training Centre for Peace-Keeping Operations, Kommando für Internationale Einsätze, Wien, März 1995
Ausbildungsleiter für das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) zum Themenschwerpunkt Biologischer Pflanzenschutz seit 1996
Projektleiter seit 1995 von neun nationalen und fünf internationalen Forschungskooperationen. Projektkoordination von zwei EU-Forschungsprojekten
Veranstalter von Konferenzen, Tagungen und Workshops seit 2000
Sponsion zum Magister der Naturwissenschaften an der Leopold-Franzens-Universität mit ausgezeichnetem Erfolg. Diplomarbeit "Metalllaugung aus Fahlerz mit heterotrophen Bakterien", 1988.
Zusatzausbildung: Strahlenschutz Grund- und Spezial-Kurs hinsichtlich des Betriebes von Strahleneinrichtungen und der Anwendung von umschlossenen radioaktiven Stoffen sowie Spezialkurs für die Anwendung von offenen radio-aktiven Stoffen, 1986 und 1987.
Promotion zum Doktor der Naturwissenschaften an der Leopold-Franzens-Universität mit ausgezeichnetem Erfolg. Dissertation über "Eisenmobilisierung mit heterotrophen Mikroorganismen: Biotechnologische Anwendungen", 1993.
Vertrags-/Forschungsassistent am Institut für Mikrobiologie der Universität Innsbruck, seit 1. Oktober 1989.
Einladung als Biotechnologie-Experte zur Evaluation von Industriebetrieben bezüglich biotechnologischer Ausstattung mit Dienstort in New York und Bagdad; Arbeitgeber: United Nation Special Commission (UNSCOM) – Oktober 1994 bis Februar 1995.
Auslandaufenthalt bei Dr. Trevor Jackson am AgResearch Institute in Lincoln (New Zealand, Februar und März 1996). Arbeitsschwerpunkte: Biological Control of Soil Dwelling Pests und Formulation of Microbial Biopesticides.
Mehrwöchige Auslandsaufenthalte bei Dr. Tariq M. Butt in Rothamsted (England) sowie an der Biological School – University Wales Swansea (Wales) in den Jahren 1998, 1999 und 2001. Arbeitsschwerpunkte: Physiologie und Ökologie insektenpathogener Pilze.
Projektleiter von neun nationalen und fünf internationalen Forschungsprojekten (1992–2011): u.a. EU-Projektkoordinator des EU-Forschungsprojektes FAIR6-CT98-4105 BIPESCO mit 12 Partnern aus sieben Nationen von Februar 1999–Jänner 2002 und INTERREG III-A Projekt IXOCONT (Ic-554-01-00232/01-0015) mit 3 Partnern aus 2 Nationen (2007–2008). Projektleiter im EU-Forschungsprojekt QLK1-CT2001-01391 RAFBCA, Workpackage Leader – Stammverbesserung: Koordination von 9 Partnern aus sieben Nationen von 2001–2004 (http://www.rafbca.com), Projektleiter im EU-SSPE Projekt REBECA (SSPE-CT-2005-022709) mit 6 Partner aus 6 Nationen von 2006–2007 (http://www.rebeca-net.de) und INTERREG IV-A Projekt VEIT (A 3781-31) mit 4 Partner aus 2 Nationen von 2009–2011.
Das EU-Projekt BIPESCO wurde im Herbst 2004 von der EU-Kommission als eine "story of success" ausgewiesen und in einem Booklet der Europäischen Kommisson publiziert. Im Zeitraum 2002 bis 2008 wurden neun weitere EU-Projekte von mir bzw. Partnern eingereicht, jedoch nicht bewilligt. Sieben der neun Projekte kamen jedoch in die engere Projektauswahl, was für die Qualität der Projektanträge spricht. Das im Februar 2008 von mir eingereichte EU-Proposal MICRANSO (FP7-KBBE-2008-2B), mit dem Projekttitel "Optimising the impact of fungal biological control for pest and disease in soil less plant growing media" wurde an zweiter Stelle gereiht.
Veranstalter/Mitveranstalter von fünf internationalen Kongressen und sieben Workshops im Auftrag der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, der EU in der Funktion als Projektkoordinator, der International Biotechnology Manufacturer Association (IBMA), International Organisation for Biocontrol (IOBC) und der British Mycological Society.
Einschlägige Beratung von Landwirten, Beratern und Biotech-Firmen hinsichtlich der Nutzung von Mikroorganismen (Schwerpunkte: Metallsolubilisierung und biologischer Pflanzenschutz – eigene Homepage seit 1999.
Veranstalter des 13th European Meeting of the IOBC/WPRS Working Group "Insect Pathogens and Insect Parasitic Nematodes" und "Slugs and Snails in Innsbruck, vom 19. Juni bis 23. Juni 2011.
ÜLG 29/89 und ÜLG 29F/89 (1989-1991) "Veredelung von Industriemineralien durch Bioleaching".
Machbarkeitsstudie ELIN - Auftragnummer 686/51092516 (Juli bis Dezember 1991) "Mikrobielle Laugung von Elektrofilterstaub: Untersuchungen zur mikrobiellen Laugung von Nickel und Vanadium".
FWF–P8640 (1992-1995) "Mikrobielle Laugung von Klärschlämmen und Böden". € 261.441,15.
Bund-Bundesländer-Kooperation L925/94, Vorprojekt (1995) "Bekämpfung des Maikäfers und Gartenlaubkäfers mit Beauveria brongniartii".
Bund-Bundesländer-Kooperation L983/95, Folgeprojekt (1995-1998) "Bekäm-pfung des Maikäfers und Gartenlaubkäfers mit Beauveria brongniartii.
FWF–P12791–BIO (1998-2001) "Biological control of Scarabaeidae".
FAIR6–CT98–4105 (1999-2002) "Biocontrol of important soil dwelling pests by improving the efficacy of insect pathogenic fungi".
Machbarkeitsstudie - Auftragnummer 513633BT (Jänner bis März 2000) "Machbarkeitsstudie zur Entfernung von Eisenverunreinigungen aus Schlämmkreide und Marmor".
FFG 809806 (2005-2007) "Biologische Bekämpfung von Diabrotica".
Industrieprojekte mit Arbeitsschwerpunkt angewandte Mikrobiologie/Biotechno-logie: seit 1992 konnte ich mit neun In- und Ausländischen Firmen Kooperationen eingehen. Arbeitsschwerpunkte Biohydrometallurgie (Metallrecycling und Industriemineralveredelung) und biologischer Pflanzenschutz (Wirkstoffentwick-lung und Registrierung).
FP6–2004–SSP–4 (2006-2007) "Registration of biological control agents".
Dafne 100373/2, Bund-Bundesländer-Kooperation mit Beteiligung Land Tirol (2008-2009) "Nachhaltige Bekämpfung von Maikäferengerlingen in exponierten Steilhangflächen".
INTERREG-III-A Österreich – Italien Ic-554-01-00232/01-0015 (2006-2007) "Biolo-gische Kontrolle von Zecken (Ixodes ricinus, L.) durch den insektentötenden Pilz Metarhizium anisopliae (Metch)".
INTERREG IV-A – Österreich – Italien A 3781-31 (2009-2011) "Erhebung des Vorkommens von arthropodischen Vektoren und vektorassoziierten Erregern in Nord-tirol, Südtirol und Osttirol sowie deren biologische Kontrolle.
Zwei EU-Demonstrationsprojekte wurden am 18. Oktober 2001 eingereicht mit dem Ziel, neuentwickelte Beauveria-Formulierungen in allen wirtschaftlich relevanten Land- und Forstwirtschaftsbereichen in ganz Europa auszutesten. Dieses Demonstrationsprojekt galt als Folgeprojekt von BIPESCO und sollte wiederum von mir koordiniert werden (QLRT-2001-01769). Das Projekt wurde ausgezeichnet bewertet, erfuhr jedoch keine Förderung.
Weiters wurde das BIPESCO-Team eingeladen in einem zweiten Demonstrationsprojekt den Einsatz von Metarhizium anisopliae zur Bekämpfung von Phyllopertha horticola auf deren Tauglichkeit zu überprüfen bzw. neue Strategien, gleich dem Maikäfermodell, zu etablieren (QLRT-2001-00937).
BIOCROPS und SAFE CROP PROTECTION sind zwei weitere STREP Projekte, welche im April 2003 beim "Ersten Aufruf zum sechsten Rahmenprogramm" eingereicht wurden. In beiden Projekten wurde ich als Workpackage-Leader ausgewiesen. BIOCROPS, welches einen Schwerpunkt bezüglich "Exposure Control" bildete, wurde trotz ausgezeichneter Bewertung (26 von 30 Punkten) nur auf die Reserveliste genommen. SAFE CROP PROTECTION kam ebenfalls in die Endausscheidung und erhielt 21 von 30 Punkten. EU-CROP3 wurde zu Gunsten des später bewilligten EU-Projektes EUDORA an die zweite Stelle gereiht; das Projekt wurde von mir als Koordinator eingereicht. Das Projekt OPTIMPACT (FP7-KBBE-2007-1; Proposal Nr. 213062) wurde mit 10,5 von 15 Punkten auf die Reserveliste gereiht. Auch das im Februar 2008 von mir eingereichte EU-Proposal MICRANSO (Proposal Ref. Nr. 227229) zum Themenschwerpunkt: "Characterisation and Expolitation of Andean Soil Microbial Diversity" wurde auf die zweite Stelle gereiht (12 von 15 Punkten).
Von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft konnten zusätzlich für die EU-Projekte EU-CROP3 und MICRANSO Projektmittel zur Anbahnungsfinanzierung eingeworben werden.
Die Industrie/Wirtschaftskammer Österreich verlieh den Umweltpreis 2001 der F. Joh. Kwizda GmbH für die Entwicklung einer für Österreich universell ein-setzbaren biologischen Mittels gegen Maikäfer im Rahmen des EU-Projektes FAIR CT98-4105. Erfinder und Projektkoordinator: Dr. Hermann Strasser.
AGRI IMP – Impact assessment – success stories: Das EU-Projekt BIPESCO wurde unter den zahlreichen EU-RTD-Projekten des 4. Rahmenprogramms als "Erfolgsprojekt ausgewiesen ["AGRI IMP is currently finishing the analysis of the impact of projects in Area 4 of Framework 4, and as part of that project they are producing a booklet of success stories. Mr. Gillian Green was pleased to say that their analysis has put our project CT98-4105 (BIPESCO) into the small group of projects judged to be success stories.]
"Kopf der Woche" der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, iPoint-Redaktion, Kalenderwoche 22, Mai 2004.
Silbernes Ehrenzeichen der Landeslandwirtschaftskammer für Tirol in Würdigung der besonderen Verdienste um die biologische Maikäferbekämpfung, 16. Jänner 2006.