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Bioregionen als Modell nachhaltiger Regionalentwicklung

Zielsetzung

Geplante Vorgehensweise

 

Auftragggeber

Forschungsprojekt Nr.1420  im Rahmen der Bund- Bundesländer Kooperation

Auftraggeber: Bundesminsterium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie sämltiche Bundesländer

Laufzeit : 2005 - 2007


Projektpartner

Zentrum für Berglandwirtschaft, Universität Innsbruck
Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Wien

ARGE Vegetationsökologie & Landschaftsplanung, Wien

 

Zielsetzung

Das Forschungsprojekt soll die Grundlagen für eine einheitliche Vorgangsweise von Initiativen, die die Einrichtung einer Bioregion verfolgen, erarbeiten. Damit wird für die Initiativen die Möglichkeit geschaffen, sich von „Trittbrettfahrern“ abzugrenzen und gemeinsam im Tourismus bzw. gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) aufzutreten. Schließlich soll die regionale Vernetzung von Biolandwirtschaft und anderen Sektoren in einer Region gefördert werden, sodass die Werthaltungen des Biologischen Landbaues auf eine regionale Umsetzungsebene gebracht werden. Daneben fördert ein einheitliches Modell Synergien in der Verwendung von Förderungsmitteln, eine umfassende regionale Nachhaltigkeitsstrategie und die Entstehung von Eigendynamik. Damit ist das Modell auch für Förderungsstellen und Verwaltung von Interesse. Um dieses Ziel zu erreichen wird das Projekt:

  • Mindestkriterien und eine gemeinsame Zielvision für Bioregionen partizipativ mit den Initiativen definieren
  • In ausgewählten Modellregionen regionsspezifische Maßnahmenpläne mit überprüfbaren Indikatoren erarbeiten und
  • Geeignete Systeme für das Monitoring dieses Prozesses zu entwickeln

Schlussendlich entsteht ein übertragbares Modell.

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Das Projekt weist durch die partizipative Erstellung eines Modells und Begleitung der ersten Umsetzungsschritte vorwiegend angewandten Charakter auf. Auch die verwendete Arbeitsmethode, die sich in weiten Teilen an die Theorie von „action research und action learning“ orientiert unterstützt die partizipative Einbindung der beteiligten Initiativen und unterstützt so die Umsetzung der Projektergebnisse.

 

In Hinblick auf die Anwendungsmöglichkeiten der Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt sind insbesonders zwei Aspekte hervorzuheben. Das Projekt wird sowohl für die Bioregionsinitiativen selbst wie auch für Dienststellen in der öffentlichen Verwaltung und Förderungsabwicklung auf Landes- und Bundesebene konkrete umsetzbare Ergebnisse liefern:

  • für die Bioregionsinitiativen: Richtlinien für die Mindestvoraussetzung einer Bioregion sowie für den weiteren Entwicklungsprozess bieten Schutz vor „unlauterem Wettbewerb“. Zudem eröffnen Sie die Möglichkeit eines koordinierten Vorgehens und zur Bildung einer gemeinsamen Marke „Bioregion“
  • Für die Bioorganisationen: Die Ausweitung des Biologischen Landbaues vom Einzelbetrieb auf die regionale Ebene stellt eine logische Weiterentwicklung dar. Das Projekt wird die Möglichkeiten, Synergien mit Partnern auf der regionalen Ebene zu erzielen, aufzeigen und damit Bioorganisationen neue Handlungsfelder eröffnen.
  • für die Verwaltung: durch das Projekt ergeben sich Möglichkeiten die Fördermittel für den ländlichen Raum zielgerichtet einzusetzen und besser zu koordinieren. Durch die Darstellung von Synergiepotenzialen kann der Mitteleinsatz optimiert werden.


Geplante Vorgangsweise

Die Projektarbeit gliedert sich gemäß des theoretischen Ansatzes der Aktionsforschung in folgende Teilschritte:

Planung

  • Klärung des Konzeptes der Bioregionen. Der erste Schritt erfolgt mit allen Teilnehmern der bereits bestehenden von der Oberösterreichischen Landesregierung organisierten, Arbeitsgruppe. Hier wurden bereits unabhängig vom beantragten Projekt mit Vorarbeiten begonnen. Die Integration des Auftragswerbers in diese Projektgruppe ermöglicht einen flexiblen Projektbeginn jeweils aufbauend auf dem bis dahin erreichten Stand.
  • Partizipative Erarbeitung eines Modells für Mindeststandards und einer gemeinsamen Zielvision, die auf der Übertragung der „Prinzipien des Biologischen Landbaues“ auf eine regionale Ebene aufbauen. Dieser Teil des Projektes ist bereits im Rahmen einer Arbeitsgruppe begonnen worden. Experten und Vertreter der Initiativen haben in einem von der oberösterreichischen Landesregierung geförderten Projekt in mehreren Sitzungen die Grundideen weiter ausgearbeitet. Die Mindestkriterien hängen dabei mit der Wahrnehmung der Bioregion von Außen zusammen. Bei der Arbeitstagung in Seeham (23.3.2004) wurde folgender Kriterienkatalog als Voraussetzung für Bioregionen diskutiert: 

 

Muss-Kriterien

 

 

Überprüfbarkeit

(1) Natur und Kulturlandschaft

  • Daten zur Grundnatürlichkeit (Befragungsergebnisse, Tourismus, Lebensqualität)
  • Erhebung der Naturressourcen – Daten den Bereichen Boden, Gewässer (Grund- und Fließgewässer), Wald, Natur (Restnatur, Flächen nach Schutzkategorien), Landschaftselemente, Luft)
  • Vorhandensein von Ausgleichs- und Verbesserungs-maßnahmen

(2) Biologische Wirtschaftsweise

  • Anteil der Bio-Flächen (inkl. Umstellungsflächen) über dem österreichischen Bio-Flächen-Durchschnitt (2003: 11,6 %)
  • Vereinbarung einer Anwärterschaft für die Umsetzung einer Bio-Strategie (inkl. Umstellungsphase)

(3) Regionale Bio-Lebensmittel

  • alle Mitgliedsbetriebe müssen über einen Bio-Kontrollvertrag verfügen
  • gut wahrnehmbares verfügbares Angebot an Bio-Lebensmitteln von professionalisierten Direktvermarktern in Einkaufsführern (Broschüre, Internet)
  • gut wahrnehmbares verfügbares Angebot an Bio-Lebensmitteln in den regionalen Gewerbe-, Handels- und Gastronomie-betrieben
  • bei konventionellen Regionalprodukten in größeren Mengen mittelfristig auch Bio-Schiene entwickeln

(4) Kommunikation nach innen

  • Regelmäßige Treffen der Projektgruppe (Einladungen, Protokolle)
  • Angebot einer Erstinformation und Suche nach gemeinsamen Maßnahmen mit den anderen Wirtschaftssektoren (Interessensvertreter, Akteure; Zweitangebot nach einem Jahr);
  • Mindestens 1 Fachexkursion pro Jahr (andere Bio-Region, Bio-Fach)

(5) Kommunikation nach außen

  • Mitgliedsbetriebe sind klar erkennbar zu machen
  • Kommunikation der Mindest-Kriterien nach außen
  • Regelmäßige Pressemeldungen nach außen (Arbeits-programm, Jahresbericht)
  • Ansprechpartner muss erkennbar sein (Homepage, Informationsbroschüre, regelmäßige Veröffentlichungen)
  • mindestens einmal pro Jahr ein großer öffentlicher Auftritt (Bio-Fest)

(6) Umweltzeichen

  • Umweltzeichen für alle Tourismus- und Gewerbebetriebe, die Mitglieder der Bio-Region sind

(7) Organisation und Kooperation

  • Sektorübergreifende Trägerschaft – Zusammenführung von interessierten Sektoren in einer Gruppe (Arge, Verein)
  • Vereinbarung und Einhebung einer Mitgliedsgebühr
  • Vereinbarung von passenden strategischen Partnerschaften (Agenda 21, LEADER+, Naturparks, etc.)
  • Vereinbarung von strategischen Partnerschaften mit Kindergärten, Schulen und Bildungseinrichtungen als auch Gesundheitsförderungsinitiativen

(8) Nutzung erneuerbarer Energien

  • Bezug von Strom von Anbietern mit Umweltzeichen durch die Mitgliedsbetriebe der Bio-Region
  • Thematisierung erneuerbarer Energieträger (Biomasse, Biogas, Solarenergie, etc.) nach innen und nach außen durch Kooperation mit passenden Partnern

(9) Beitrag zur Förderung regionaler Mobilität

  • Thematisierung von Verkehrs- und Mobilitätsfragen durch Kooperation mit passenden Partnern (Rad-Fachhandel, etc.)

(10) Gentechnikfreie Zone

·         keine Freisetzung von GVO’s

 

  • Ausgehend von dieser gemeinsamen Basis erfolgt die Entwicklung von Indikatorensystemen in verschiedenen Teilbereichen (Landwirtschaftliche Produktion, regionale Vermarktung, regionale Produktverarbeitung, überregionale Vermarktung, Vernetzung mit Tourismus, Vernetzung mit Ökoenergiesektor, Vernetzung mit Natur- und Landschaftsschutz und regionale institutionelle Vernetzung). Während die Bereiche über die Erarbeitung der Mindestkriterien bereits definiert wurden, soll im Rahmen des Projektes zunächst ein allgemeiner Vorschlag erarbeitet werden der dann in den jeweiligen Regionen mit den Beteiligten konkretisiert wird. Die Entwicklung klarer, nachvollziehbarer und überprüfbarer Richtlinien für die Erstellung und Anwendung des Gesamtindikatorsatzes ist v.a. deshalb von großer Bedeutung, um Trittbrettfahrer am Bioregionskonzept zu vermeiden.

Bei der Auswahl der Partnerregionen stellt zunächst das Interesse der Region, bzw. der Initiativgruppe an der Mitarbeit eine wesentliche Grundvoraussetzung dar. Interesse an einer Zusammenarbeit wurde bereits fix von der Bioregion Murau, der Bio-Heuregion Trumer Seen und der Ökoregion Kalkalpen angemeldet. Diese Auswahl zeigt bereits eine gewisse Bandbreite auf. Die ausgewählten Regionen gehen nicht nur von unterschiedlichen Ansätzen aus, sondern befinden sich auch in unterschiedlichen Stadien der Umsetzung. Eine weitere Region wird noch so ausgewählt, dass sich eine möglichst hohe Variationsbreite in der Ausgangslage ergibt. Als Grundlage dazu wird die vorläufige Typologie der Bioregionen (Schermer 2003) herangezogen. Zudem wird auf die regionale Streuung und unterschiedliche Kulturlandschaftstypen Rücksicht genommen.

In jeder Region werden Start-Workshops durchgeführt um den Rahmen des Projektes mit den relevanten Akteuren gemeinsam abzustecken. Im Anschluss daran werden gemeinsam mit den regionalen Stakeholders Basisdaten nach dem bereits ausgearbeiteten Set der Mindestkriterien erhoben. Neben der Auswertung bestehenden Datenmaterials sind selektiv auch verfeinernde Geländeerhebungen vorgesehen.

Dies bietet:

 

  • eine Einordnung der Region in den österreichischen Durchschnitt (Benchmarking)
  • eine Übersicht über die Stärken / Schwächen einer Region
  • die Erhebung bietet in der Folge die Grundlage für die Erarbeitung von Maßnahmenplänen und einem Monitoringprozess.

 

Auch dieser Prozess wurde bereits über die genannte Projektgruppe begonnen. Aufgabe des Projektes wird es sein, den Prozess weiterzubegleiten auf alle teilnehmenden Regionen auszuweiten und überall gültige und übertragbare Indikatoren zu identifizieren. Zudem ist die Messbarkeit der einzelnen Indikatoren noch weiter zu verbessern.

 

Abschätzung der Synergiepotenziale 

In Österreich gibt es eine Vielzahl regionaler Gebietskulissen, die in unterschiedlichen Ausprägungen den Rahmen für Regionalentwicklungsprogramme bilden. Angefangen von den unterschiedlichen Kategorien naturschutzfachlicher Schutzgebietskategorien (Nationalparks, Naturparks, Natura 2000 Gebiete, Biosphärenreservaten), primär regionalwirtschaftlichen Abgrenzungen wie den EU-Regionalentwicklungsprogrammen, Leader oder Interreg Regionen und anderen nationalen/regionalen Regionalentwicklungsgebieten (z.B. Lesachtal in Kärnten), über Gebietskulissen im Rahmen der Förderungen „Ländlicher Raum (1257/99) bis hin zu zukünftigen Regionsabgrenzungen wie GVO-freien Regionen oder den Almwirtschaftsregionen (Alp-Austria). Bio-Regionen als Instrumente einer nachhaltigen, endogenen Regionalentwicklung können mit anderen Regionstypen bzw. mit den darin implementierten Zielsetzungen und Politikinstrumenten (Förderungsinstrumenten) in Wechselwirkung stehen. Bei der konkreten Umsetzung von Bio-Regionen (Ausrichtung, Zielkatalog, Leitbilderstellung, Auswahl der Instrumente etc.) ist es also wichtig, welche Synergiepotentiale bei welchen Kombinationen zu erwarten sind.Die Analysen zur Abschätzung von Synergiepotentialen von Bio-Regionen mit anderen regionalen Gebietskulissen wird in folgenden Schritten durchgeführt:

 

  • Kartographische Erfassung wichtiger regionaler Gebietskulissen
  • Darstellung der Profile verschiedener Regionalentwicklungsmodelle und der bestehenden Bio-Regionen
  • Vergleichende Analyse bezüglich verschiedener Parameter wie den Zielsetzungen und den Leitbildern bezüglich der Gewichtung des Naturschutzes, der Landwirtschaft/ des biologischen Landbaues bzw. der Regionalwirtschaft.
  • Weiters sollen die Unterschiede bzw. Parallelen bezüglich der Abgrenzungskriterien, des Flächenausmaßes, den gesetzliche Grundlagen, des Implementierungsprozesses, des Managements und der Finanzierung, den implementierten Auflagen, Ge- und Verbote (ökonomische, ökologische, qualitative, soziale Mindeststandards) und Förderungsinstrumenten untersucht werden.
  • Darstellung und Bewertung der Kompatibilität und der Synergiepotentiale (Überlagerungseffekte verschiedener Gebietskulissen mit Bio-Regionen wie Synergiefelder (positive Verstärkung), Überschneidungen (Parallelen) oder Antagonismen (Gegensätze)
  • Kartographische Darstellung der „Bio-Dichte“ (Bio-Quoten Betriebe, Fläche) in Österreich auf Gemeindeebene

Diese Abschätzung der Synergiepotenziale erfolgt zunächst durch das Projektteam in Form einer ex ante Abschätzung. Die Ergebnisse werden auch mittels GIS dargestellt und in Form von Karten aufbereitet. Die Entwicklung eines GIS Systems ist Voraussetzung für die Visualisierung der erhobenen und verwendeten Daten. Durch die Visualisierung wird es möglich, das Zusammentreffen wichtiger „Voraussetzungs-Parameter“ für Bioregionen, räumlich darzustellen. Welche Regionen sind aufgrund ihrer Voraussetzungen geeignet, welche weniger, welcher Handlungsbedarf ergibt sich daraus?

 

Sie dienen als Basis für die Nachjustierung des Modells sowie zur Konkretisierung von Umsetzungsstrategien für Bio-Regionen.

Basierend auf diesen Ergebnissen können zentrale Fragestellungen zu konkreten zukünftigen Umsetzungsstrategien entwickelt werden:

  • Wo wäre die Implementierung neuer Bio-Regionen zielführend   (Ausweisung potentieller Bio-Regionen)?
  • Welche „Regionskombinationen“ wären sinnvoll’?
  • Wie kann eine sinnvolle Kombination von Bio-Regionen mit verschiedenen Gebietskulissen aussehen (Bio-Region als Teil bestimmter Gebietskulissen oder als eigenständiger Rahmen für Bio-Entwicklung bzw. endogene Regionalentwicklung)?
  • Welche typischen Implementierungsmuster (Zielfindung, Leitbilderstellung, Management, Auswahl der Instrumente) wären notwendig?

 

Aktion

Initiierung und Begleitung der Umsetzung in den ausgewählten „Pilotregionen“

In den ausgewählten Regionen werden, aufbauend auf dem allgemeinen Indikatorenset regionsspezifische Aspekte erarbeitet. In einem partizipativen Prozess werden gemeinsam mit den regionalen Stakeholders (Bioregionsinitiativen, Vertretern, relevanter anderer Wirtschaftssektoren, regionalen Entwicklungsagenturen, Naturschutz etc. je nach regionaler Problemlage) regionsspezifische

Entwicklungsziele, ein konkreter Maßnahmenkatalog und ein spezifischer Indikatorenraster für das Monitoring des Prozesses abgeleitet. Auch ein konkreter Zeitplan für die Umsetzung der Maßnahmen wird gemeinsam erarbeitet. Dazu werden pro Region zumindest zwei Workshops (je nach bestehendem Entwicklungsstand) durchgeführt. Aufbauend darauf werden regelmäßig (voraussichtlich monatlich) Treffen mit dem Führungsgremium der Initiativen durchgeführt um den Prozess zu begleiten und zu unterstützen. Dabei wird auch auf die Übertragung von Erfahrungen von einer Region zur anderen (mit Test deren Übertragbarkeit) besonderer Wert gelegt. Zusätzlich zu diesen regionalen Treffen und Workshops nehmen die Regionsvertreter auch an den halbjährlichen Projekttreffen mit allen Kooperationspartnern teil. Da die Tagungsorte zwischen den Regionen wechseln, dienen diese auch zum Austausch der Erfahrungen und zur gegenseitigen Abstimmung.

 

Beobachtung

Monitoring des Prozesses

Während der nächsten Phase der Umsetzung bleibt das Projektteam mit den einzelnen Initiativen in regelmäßigen Kontakt. Besonderes Augenmerk wird bei der Betreuung auf die institutionelle Integration möglichst aller relevanten regionalen Stakeholders gelegt. Neben dieser Betreuung wird in dieser Phase ein Monitoringsystem entwickelt und eingeführt. Das Monitoring wird so aufgebaut dass es dazu dient die Erfahrungen in einer Region für die anderen nutzbar zu machen. Gleichzeitig macht dieser Prozess die Grenzen der Übertragbarkeit sichtbar. Den Initiativen wird dabei immer wieder ein unabhängiges Feedback durch das Projektteam gegeben. Die Instrumente des Monitorings werden so entwickelt, dass sie auch zur einer laufenden Selbstevaluierung ausgebaut werden können und nach Projekt selbständig weitergeführt werden können.

 

Reflexion

Evaluation des Prozesses- Aufbereitung der Ergebnisse

In dieser Projektphase werden die gesammelten Ergebnisse zunächst vom Projektteam aufgearbeitet und den regionalen Entscheidungsträgern jeweils in regionalen Workshops vorgestellt. Schließlich werden aus dem Vergleich der verschiedenen Regionen die gemeinsamen Elemente abgeleitet und daraus die eingangs erarbeiteten Mindestkriterien gemeinsamen Zielvorstellung präzisiert, sowie ein übertragbares (Selbst-) Monitoringsystem abgeleitet. Aus dem Prozess ergeben sich auch klarere Vorstellungen über tatsächlich erreichbare Synergien. Diese werden mit den ursprünglich gemachten Annahmen verglichen. Die gemeinsame Diskussion mit der externen Expertengruppe am Projekttreffen hilft zur Objektivierung der Ergebnisse.