Jakob Philipp FALLMERAYER
(10. 12. 1790 - 25. 4. 1861)

Biographie:
 

Fallmerayer wurde in Tschötsch bei Brixen geboren und starb in München. Als Geschichtsforscher und Reisender schilderte er in stilistisch feinen "Fragmenten" den Orient, den er 1831, 1840-42 und 1847-48 bereiste.


In seinen wissenschaftlichen Arbeiten vertrat Fallmerayer die heute widerlegte Ansicht, daß das alte Hellenentum im Mittelalter ausgerottet wurde und die Neugriechen meist slawisch-albanischer Abstammung seien. Er wurde 1835 Akademiemitglied, aber erst 1848 Professor in München; 1849 verlor er wegen seiner Zugehörigkeit zur Frankfurter Nationalversammlung sein Lehramt. Trotz seines theologischen Studiums und seiner Offizierslaufbahn war er zu liberalen Überzeugungen gelangt.


In der wissenschaftlichen Welt hatte sich Fallmerayer bereits mit seiner "Geschichte des Kaisertums Trapezunt" und der "Geschichte der Halbinsel Morea" einen Namen gemacht.


1845
veröffentlichte er die "Fragmente aus dem Orient".    
(aus: J. Ph. Fallmerayer, Fragmente aus dem Orient, 1963)



(aus: J. Ph. Fallmerayer, Fragmente aus dem Orient, 1963)

Werke:

  • Gesammelte Werke, hrsg. von G. M. Thomas, 3 Bde., 1861.
  • Schriften und Tagebücher, hrsg. von H. Feigl und E. Molden, 1913.